Hallo,
Wahrscheinlich ist es so wie ich denke, aber ich weiss nicht ob ich das so richtig denke, deshalb frage ich mal lieber nach, sicherlich werden alte Hasen drüber schmunzeln, aber ich frag trotzdem halt mal. :-\
Frage:Kann man Folgefahrten mit Zähler beeinflussen, also von einer ZF habe ich 4 Folgefahrten und möchte gezielt ein Gl nach dem Anderen leeren und füllen, dies funktioniert ja über Zähler am besten, aber Zähler kann man doch nur bei Zugfahrten einsetzten, oder auch bei Folgefahrten nach Zf.
Vielleicht kann mir jemand auch am Sonntag nen gscheiten Tipp geben.
Einen herzlichen Dank im Voraus
Micha
Hallo Micha,
im normalen Folgefahrten Dialog geht es nicht. Windigipet sieht die Zählerprüfung zum Zielbahnhof erst mal für den Zeitpunkt der Abfahrt, als im ZFA Eintrag selbst, vor.
Folgenfahrten werden immer dann ausgeführt , wenn die eingetragenen Bedingungen (z.B. Matrix) zu Fahrstrasse erfüllt sind.
Damit ergibt sich dann doch eine Möglichkeit , für die Folgefahrten den Zähler auszuwerten. Man setzt einen virtuellen Rückmeldekontakt (der wird dabei gelb hinterlegt) in die Stellbedingungen . Diesen steuert man mittels Stellwerkswärter entsprechend dem Zählerstand auf belegt oder frei. So kann man dann den Zählerstand auch für die Folgefahrten auswerten.
Viele Grüße
Frank
Hallo Frank,
zunächst vielen dank für deine schnelle Antwort.
Wenn ich das richtig verstehe muss ich den virtuellen RM in die Stellbedingungen der Folgefahrten entragen, na ja muss ich eben ein wenig rumprobieren wies geht.
vielen Dank herzliche grüsse Micha
Hallo Frank,
auf der Suche nach einer Lösung für meine Aufgabe bin ich auf Deinen Tipp gestoßen, der mich sehr neugierig gemacht hat. Verstanden habe ich ihn noch nicht ganz:
Wird dieser virtuelle Besetztmelder in den Gleisplan eingezeichnet? Welches Symbol (Symbolnummer im Editor) wird dafür verwendet? Gebe ich diesem vituellen RMK eine RMK-Nummer außerhalb des realen Bereichs, ähnlich wie das bei virtuellen MA gemacht wird?
Ich will mal kurz meine Aufgabe beschreiben:
Ich bin noch im Aufbau der Anlage und habe den Schattenbahnhof weitgehend fertig gestellt. Hier übe ich derzeit das Fahren mit der ZFA und freue mich inzwischen über einen abwechsungsreichen und nahezu störungsfreien Ablauf.
Nun habe ich vor, dass ein Reinigungszug (BR 60, Lux-Staubsauger und Waggon mit Gleitfilzen) innerhalb eines Zyklus der ZFA aus einem speziell für ihn reservierten Gleis ausrückt und ein freies Gleis reinigt. Einige Gleise sind von anderen Zügen besetzt, was s ich ständig ändert.
Das System soll festhalten, welches Gleis gereinigt ist und beim nächsten Zyklus verhindern, dass der Reiniger dieses Gleis noch einmal befährt, sondern ein anderes reinigt. Erst wenn alle Gleise geputzt sind, sollen alle Gleise wieder für das Reinigen frei gegegeben werden.
Das Besondere soll sein, dass der normale Fahrbetrieb weiter geht, d.h. dass Züge natürlich in frisch geputzte Gleise einfahren dürfen, während der Reiiger das vorerst nicht darf.
Meine Idee war ählich wie Mischas Gedanke, das über Zähler in den Folgefahrten zu realisieren. Jedes geputzte Gleis soll beim Putzen den Zählerstand von 0 auf 1 setzen. Der Stellwerkswärter prüft kontinuierlich, ob alle Zähler auf 1 sind. Trifft das zu, setzt er alle Zähler auf 0 und das Spiel beginnt wieder von vorne.
Nachdem ich nun weiß, dass das nicht funktioniert, habe ich mit einem virtuellen Schalter (Symbol 314) aus der Bahnschrankensteuerung experimentiert. Der wird auch auch auf rot geschaltet, wenn die V 60 darüber fährt. Aber sobald die Fahrstraße neu gestellt wird, ist dieser Schalter wieder grün und hält niemanden mehr davon ab, das Gleis zu befahren.
Dabei wurde mir aber klar, dass eine solche Bestztmeldung nicht nur den Reinnigungszug nicht mehr durchlässt, sondern die anderen Züge auch. Dann würde die Putzkolonne meinen Fahrbetrieb lahmlegen.
Da WDP aber so mächtig ist, bin ich überzeugt, dass meine Aufgabe zu lösen ist und ich nicht der einzige bin, der während des Betriebs schon mal reigen lässt. Nur ich bin mit meinem Latein am Ende und freue mich auf die Unterstützung aus dem Forum.
Schöne österliche Grüße aus dem Dürener Land
Dieter Rodermann
Hallo Dieter,
ich habe das noch nicht realisiert, würde aber einfach eine Mega-Zugfahrt erstellen nur für diesen Zug, die einmal komplett über die Anlage führt und alle Gleise abklappert. Am Schluss steht der Zug wieder im Sbhf. In der ZFA gibst du die ZFA nur für diesen Zug frei. Umgekehrt musst du natürlich alle anderen "normalen" Fsen und ZFen für den Zug sperren.
Hallo Stefan,
dann muß aber auch gewährleistet sein, das der Reinigungszug die Zugfahrt in einem Rutsch durchfährt. Sobald er länger steht und nicht weiter kommt, wird die Zugfahrt abgebrochen bzw. man muß WDP/ZFA solange laufen lassen, bis diese Zugfahrt beendet ist, sonst startet der Reinigungszug beim nächsten mal nicht.
Hallo Stephan, halo Sven,
müssten dann nicht auch alle Gleise frei sein? Ich betreibe 7 Abstellgleise, die je mit maximal 2 Zügen hintereinander belegt werden können. In der Regel sind 1 bis 2 Gleise frei, während die übrigen belegt sind und dann keine Reinigung zulassen. In einem Rutsch könnte das nicht durchlaufen.
Heute bin ich einen neuen Weg gegangen:
Ich definiere in der ZFA sieben einzelen Zugfahrten, zusammengesetzt aus Fahrstraßen, die in der Matrix nur den Reinigungszug zulassen. Diese Fahrten verknüpfe ich mit der Bedingung, dass der jeweilige Zähler in der FS gleich null sein soll. Diese Zähler soll der Stellwerkswärter um 1 erhöhen, wenn nur dieser Zug über diesen Kontakt fährt. Leider zählt er momentan noch nicht, zumindest nicht in der Simulation. :-[
Wenn das mit dem Zählen mal funktioniert, erwarte ich bei dieser Lösung allerdings den Nachteil , dass der Putzfimmel dominiert, weil es fast so viele Reinigungsfahrten wie Regelfahrten gibt.
Um das zu verhindern, überlege ich gerade, ob mir das Umschalten der Lok auf rot hilft, sobald alle Gleise einmal gereinigt sind, damit sie eine Zeit lang ruht, bevor ein anderes Ereignis sie später wieder in Betrieb setzt.
Ich würde das gerne mal testen, aber der Stellwerkswärter verweigert derzeit noch die Zusammenarbeit und zählt einfach nicht.
Wie könnte ihn motivieren?
Schöne Grüße und ein herzliches Danke für die bisherige Unterstützung
Dieter
Hallo Dieter,
im Anhang habe ich mal ein kleines Demoprojekt angehangen. Schau es Dir mal an, Eventuell entspricht es Deinen Wünschen.
Ganz links steht der Reinigungszug. Die FS durch den Schattenbahnhof sind für diesen frei, wenn das Bahnübergangssymbol grün ist. Diesem Symbol (kann auch ein anderes sein) ist ein virtueller RM hinterlegt, der in den Fahrstraßen des Reinigungszuges mit abgefragt wird (gelb hinterlegt). Sobald die FS abgefahren wurde (nur bei Reinigungszug), ist dier MA durch die FS-Aufzeichnung auf rot gestellt und kann nicht mehr genutzt werden. Wenn die FS in die ZFA eingebaut werden, wird als einzige Bedingung der Zähler abgefragt, ob dieser auf '0' steht. Das war es auch schon. Den Rest erledigen 3 STW. Der 1.STW stellt den Zähler auf 20, wenn alle Bahnübergangssymbole 'rot' sind, also alle durch den Reinigungszug befahren wurden. Der 2.STW verringert im Sekundentakt den Zähler. Im 3STW werden alle Bahnübergangssymbole auf 'grün' gestellt, wenn der Zähler '0' anzeigt. Somit kann der Reinigungszug wieder losfahren. Der Wert '20' im Zähler kann natürlich zwischen '1' und '999' liegen und entspricht der Sperrzeit (in Sekunden) für den Reinigungszug, nachdem er seine Arbeit getan hat.
Zum ausprobieren schalte doch mal die Simulation ein und probiere mal ein wenig.
Hallo Sven,
vielen Dank für die Datei. Leider schaffe ich es nicht, das Projekt bei mir sichtbar zu machen. Ich habe folgendes getan:
Deine ZIP-Datei runtergeladen und abgespeichert. Dann das Programm "Datenpflege" geöffnet und den Button "Wiederherstellen aus ZIP-Datei" aktiviert. In dem Verzeichnis, wo ich die Datei abgelegt habe, findet das Programm sie nicht.
Wie kann ich es besser machen?
Schöne Grüße
Dieter
zu früh geschrieben: Ich habe die Einzeldateien in WDP kopiert und schon klappts.
Gruß
Dieter
Hallo Dieter,
Du arbeitest doch auch mit XP?! Bei funktioniert das ganze. Habe es eben noch einmal probiert. Ist ja auch mit dem Backup von WDP entstanden.
Du kannst die Datei aber mal manuell entpacken und dann versuchen mit der Datenpflege einzulesen.
Hallo Dieter,
sei bloss froh, dass es nicht geklappt hat auf die Art wäre dein Projekt futsch.
Vorgehensweise:
In der Zip-Datei ist eine Datei Namens "Projekt.dat". Diese Öffnen, ganz oben steht der Name des Projeketes, in diesem Fall "Sauber"
Dann legst Du einen Ordner im WDP Verzeichnis "Projekte" mit dem Namen "Sauber" an. Der ganze Pfad heißt dann "C:\WDIGIPET\PROJEKTE\sauber"
In diesen Ordner entpackst Du alle Dateien aus der Zip Datei.
Dann öffnest Du das Programmteil "Projekte" und wählst dort das Projekt "Sauber" aus und lädst dieses Projekt. Dein eigenes Projekt wird dabei automatisch gesichert.
Nachtrag: Na dann hoffe ich, du hast eine Datensicherung von deinem Projekt gemacht, das ist sonst weg...
Hallo Jürgen,
ZitatNa dann hoffe ich, du hast eine Datensicherung von deinem Projekt gemacht, das ist sonst weg...
na das hoffe ich doch auch. Und nicht nur von den WDP-Daten. Ein aktuelles Backup versteht sich von selbst.
Ich lasse WDP immer automatische Backups (mit Nachfrage ) machen. Dann vergisst mann es auf keinen Fall.
Keine Sorge,
Datensicherung war gemacht. Ist nix passiert. Jetzt studiere ich Svens Modell. Da ich noch nicht so firm bin, wird das noch etwas dauern. Ich möchte die Wirkungsweise jedes Elementes verstehen, damit ich das Prinzip in meiner Anlage übernehmen kann.
Da ich beruflich viel unterwegs bin, ist das die ideale Beschäftgung für langweilige Hotelabende in der nächsten Woche.
Schöne Grüße und "Buenos Aires"
Dieter
Hallo Dieter,
na wenn noch Fragen sind, dann immer raus damit. Wenn Du möchtest, dann können wir auch telefonisch darüber sprechen.
Hallo Sven,
vielen Dank für Dein Angebot, Fragen telefonisch zu besprechen. Davon werde ich demnächst gerne mal Gebrauch machen. Dank Deiner Hilfe bin ich ein gutes Stück weiter gekommen und kann nun mit virtuellen RMK arbeiten. Der Reinigungszug befährt jedes Gleis jetzt wie gewünscht nur einmal. Der Stellwerkswärter setzt alle RMK wieder auf frei, nachdem alle belegt waren. Heute hatte ich kurz Zeit, das Ganze auf der Anlage zu testen und natürlich gabe es dann neue Fragen. Der Reinigungszug erledigt in der ZFA während des normalen Bahnbetriebs seine Aufgabe solange, bis eine Situation entsteht, in der noch zu reinigende Gleise belegt sind und die bereits gereinigten Gleise zwar unbelegt, aber schon gesperrt sind. Das Dilemma ist, dass der Reinigungszug trotzdem sein Stammgleis verlässt und bis zu der Stelle fährt, an der die 7 Folgefahrten beginnen. Hier bleibt er dann stehen mit der Meldung, dass die Stellbedingungen nicht erfüllt sind, was ganz logisch ist. Aber er hindert damit die anderen Züge daran, ihre Position zu verlassen und ein anderes Gleis zu befahren. Besser wäre, wenn erst gar nicht sein Gleis verlässen würde, wenn er eh nicht weiter fahren kann. Ich grübele nun darüber nach, wie ich geeignete Bedingen formulieren kann. dass er nur dann ausrückt, wenn er die Fahrt auch fortsetzen kann.
Schöne Grüße
Dieter
Hallo Dieter,
das kannst Du doch mit den Bedingungen in der ZFA machen.
Der Reinigungszug darf nur losfahren wenn der Stw z.B. auf grün ist und ein Zähler oder sonst etwas z.B. auf rot.
Du kannst auch einen zusätzlichen Schalter überprüfen der auf grün sein muss. Es gibt viele verschiedene möglichkeiten. ;D ;D ;D
Hallo Reinhold,
in diese Richtung geht meine Überlegung auch. Derzeit weiß ich aber noch nicht, wie ich den STW abfragen lasse, ob der Reinigungszug losfahren darf. Es muss wohl eine "oder" Verknüpfung aller 7 Gleise sein, ob bestimmte RMK in den Fahrstraßen frei sind. Zusätzlich muss er in einer "und"-Verknüpfung abfragen, ob der virtuelle RMK, der festhält, was schon sauber ist, noch frei ist. Wenn diese Bedingungen zutreffen, muss irgend etwas auf rot bzw. grün geschaltet werden. Nur was? Und die ZFA fragt diesen Zustand ab und schaltet oder schaltet nicht. Habe ich Dich so richtig verstanden?
Schöne Grüße
Dieter
Hallo Dieter,
heute habe ich keine Zeit mehr. Aber ich mache mal Gedanken darüber.
Danke Sven und schönen Abend noch. Es soll aber nicht in Arbeit ausarten. Durch fleißiges Stöbern im Handbuch und im Forum lerne ich eine Menge und werde von Woche zu Woche besser in WDP. Also keine Eile.
Schöne Grüße
Dieter
Hallo Dieter,
so ist das richtig. Im Anhang ist ein Bild von einem Kopfbahnhof. Darunter sind 3 Schalter die grün oder rot sein können.
Der untere Schalter ist Gleis 1 der mittlere Gleis 2 und der obere fasst die beiden zusammen. Wenn Gleis 1 oder 2 belegt ist hat der obere Schalter grün und wenn beide Gleise belegt sind ist der obere Schalter rot. Man kann auch noch mehrere Gleise einfügen.
In der ZFA nach Berg wird also eingetragen dass nur eine FS gestellt wird wenn der Hauptschalter grün anzeigt. Die Fahrstrassen in und aus dem Bahnhof regeln die Schalterstellung. Das kann also sehr häufig genutzt werden. :D :D :D
Es ist geschafft!! :)
Nach ausgiebigem Studium der hilfreichen Beiträge von Reinhold Hiersch und Sven Spiegelbauer ist letztlich der Cent (früher hätte man Groschen gesagt) gefallen. Nachdem ich endlich kapiert habe, wie virtuelle Kontakte und Schalter angewendet werden, war es gar nicht mehr schwierig. Eine neue Erfahrung ist zudem, dass der STW verschachtelte Bedingungen akzeptiert. Das macht das Eisenbahnerleben sehr einfach.
Ich habe in das Stammgleis des Reinigungszuges einen virtuellen Schalter aus der Bahnschrankensteuerung (Symbol 314) gesetzt und ihm eine MA-Artikeladresse (610) außerhalb des realen Bereichs zugewiesen. Er schaltet einen viruellen RMK (asdresse 310), den ich in die erste Fahrstraße gezeichnet habe, nämlich die, die von der ZFA aufgerufen wird, bevor in die Folgefahrten verzweigt wird.
Im STW habe ich für jedes der 7 Gleise, die zu reinigen sind, die Bedingung formuliert, dass alle Zugnummernfelder und der jeweilige virtuelle RMK innerhalb des Gleises frei sein müssen. Diese 7 Bedingungen habe ich mit "oder" verknüpft. Wenn also eines der sieben Gleise entweder keinen Zug enthält oder noch nicht geputzt ist, verlässt der Reinigungszug seinen Standplatz. Und genau das soll er.
An dieser Stelle möchte ich Sven und Reinhold besonders für ihre Hilfe danken. Alle Einsteiger darf ich ermutigen, ihre Fragen zu stellen. Es macht einfach Spaß, mit dieser wahnsinnigen Unterstützung zu lernen und Erfolgserlebnisse zu haben.
Das Gleiche gilt natürlich für lokale Anwendertreffen. Ich besuche, wenn immer es terminlich passt, das Treffen in Stockheim bei Düren. Auch hier habe ich schon sehr viel gelernt und hole mir dort neue Motivationsschübe, wenn es mal klemmt.
Schöne Grüße aus Frauwüllesheim
Dieter Rodermann
Hallo Dieter,
schön das Du eine Lösung selbst gefunden hast. Das motiviert und man lernt dazu. Ich weis, das für viele der STW noch nbekanntes Land ist, aber völig zu Unrecht finde ich. Dieser Programmteil ist einfach genial. Und was ist schon die richtige Bahn ohne einen STW? ;)