Hallo Zusammen
Der Beitrag von Rob hat mich an mein Anliegen erinnert. :)
Bei einer Zugfahrt läuft ja die Lok ohne Halt über mehrere Fahrstrassen, sofern die Fahrstrassen frei sind.
Wenn ich jetzt den Zug laufen lasse, dann wird doch frühestens am Startkontakt der FS1 die FS2 angefordert, d.h. es wird geprüft und dann geschaltet. Beim Anfahren ist dasSignal für FS1 auf "Fahrt" und das Vorsignal für FS2 geht nach Prüfung der FS auch auf "Fahrt erwarten". Der Lokführer kann also beschleunigen. Soweit alles klar (bei mir wenigstens). Wenn ich jetzt aber z.B. nur einen Zug auf der Strecke habe, dann kann der ja ohne Halt durchfahren, nur, das Vorsignal zum Sig der FS2 sieht er immer in Stellung "Halt erwarten". Unter Umständen geht das Vorsignal gar nie auf Fahrt, denn das am gleichen Mast montierte Hauptsignal der FS1 geht nach passieren gleich wieder auf "Halt" und somit darf das Vorsignal für FS2 darunter keinen Fahrbegriff zeigen.
Wie erreiche ich das, dass ich sowohl das Einfahrsignal und das darunter liegende Ausfahrvorsignal mit Fahrstellung sehen kann?
Ein Lösung ist, mit einer überlangen Fahrstrasse für Schnellzüge, dies blockiert mir aber in der Regel zuviel.
Hat jemand eine andere Idee? Ich stehe irgendwie auf dem Schlauch :D
Hallo Max,
ZitatWie erreiche ich das, dass ich sowohl das Einfahrsignal und das darunter liegende Ausfahrvorsignal mit Fahrstellung sehen kann?
dann schau Dir im HB oder der Online-Hilfe (F1-Taste) mal den Abschnitt
13.3 Vorsignal vorbildgerecht schalten an.
Dort habe ich alles beschrieben. Auch der nachfolgende Abschnitt ist noch lesenswert. :)
Hallo Max,
mal noch eine Ergänzung. Man kann sich auch einen Automatik-Block erstellen. Ich habe so etwas an meiner Paradestrecke N4_N2_C gemacht. (Bild 1=Automatikblock N4_N2_C) Hier überwacht der Stellwärkswärter, ob der nächste Streckenabschnitt in den Stellbedingungen frei ist und auch nicht für die Gegenrichtung mit dem Erlaubnispfeil freigegeben ist. Sind die Bedingungen erfüllt, wird das Signal auf Hp1 gestellt. (Bild 4=STW_Block) Bei den zweibegriffigen Blocksignalen kann man einen virtuellen RMK eintragen, welcher als Stellbedingung für die jeweilige Fahrstraße benötigt wird.
Warum?
In der Fahrstraße wird das Zielsignal immer mit geschaltet, damit die Fahrstraße sicher verriegelt ist. Standard ist Hp0 ! Jetzt hat der STW aber das Signal schon auf Hp1 gestellt, welches beim Stellen der Fahrstraße wieder nach Hp0 zurückgeschaltet wird. Damit dies nicht geschieht, benutze ich eine 2. Fahrstraße, wo das Zielsignal in Hp1 aufgezeichnet ist. Durch den virtuellen RMK 816 wird im Beispiel (Bild 2=Block_Halt und Bild 3=Block_frei ) unterschieden, welche Fahrstraße gestellt werden darf. Damit in der Zugfahrt auch funktioniert, sind im Zugfahrten-Editor beide Fahrstraßen einzutragen. Auch der Prüfkontakt kann bei der Fahrstraße mit Zielsignal Hp1, um einen Kontakt vor dem Startkontakt gelegt werden, damit die nächste FS bei Zeiten auch gestellt wird, da die Stellbedingungen erfüllt sind.
Zitat von: Karlheinz Battermann in 12. September 2009, 13:02:38
Hallo Max,
dann schau Dir im HB oder der Online-Hilfe (F1-Taste) mal den Abschnitt 13.3 Vorsignal vorbildgerecht schalten an.
Dort habe ich alles beschrieben. Auch der nachfolgende Abschnitt ist noch lesenswert. :)
Hallo Zusammen
Vielen Dank für die Antworten.
@Karlheinz, Du hast natürlich schon recht und meistens mache ich das auch zuerst. In diesem Fall habe ich das Vorsignal so angesteuert, wie im Handbuch beschrieben. Nur habe ich mich scheinbar nicht so klar ausgedrückt, was ich zusätzlich noch will.
@Dirk, das ist der Lösungsweg, den ich gesucht habe. Ich hatte den STW "in Verdacht" und schon mal mit der Umsetzung begonnen. Da das Ganze aber (gedanklich) recht aufwendig ist, hoffte ich, dass es einen einfacheren Weg gibt. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ich bin/war also auf dem richtigen Weg, was mir dank Deiner Dokumentation bestätigt wird.