Hallo allerseits,
Nach dem Einmessen einiger Loks mit der Teststrecke habe ich eben mal meinen KPF-Zeller Rollenstand pr. Einmessung eingeweiht. Sowohl die Ermittlung der Höchstgeschwindigkeit, eines einzelnen Punktes samt die 14-Punkt Messung funktioniert prächtig. Noch einmal Dankeschön an den Hersteller für das Update des Standes.
Letztere aber nur, bis WDP mit der Messung in Vorwärts-Richtung fertig ist und mit den Rückwärts-Punkten anfängt - da wird es zielich ungenau, weil der Drehgeber anfängt zu haken. Hier schreibt KPF-Zeller in der Update-Info, dass man die Lok so auf dem Speed-Cat plazieren sollte, dass ein Treibrad mit Haftreifen auf den Drehgeber aufläuft. Also sollte man die Lok umstellen, bevor die Messung von vorwärts auf rückwärts übergeht.
Hier vermisse ich entweder eine Pause beim Einmessen, die das Umstellen möglich macht, oder eine Möglichkeit, die Lok pr. Speed-Cat entweder nur 14-Punkt vorwärts oder 14-Punkt rückwärts einzumessen. Vielleicht ein Vorschlag für ein zukünftiges Update? ;)
Hallo Christof,
normalerweise ist es nicht nötig die Lok beim einmessen zu drehen - wieso auch. Probiere doch einfach vor
dem einmessen mit Hilfe deiner Zentrale und den kleinen Programm von Zeller eine geeignete Achse zu finden
die sauber vorwärts und rückwärts läuft.Manchmal ist auch eine Achse ohne Haftreifen ein gute Wahl!
Zitat von: Christof Zirpel in 18. Oktober 2009, 02:12:02...Lok so auf dem Speed-Cat plazieren sollte, dass ein Treibrad mit Haftreifen auf den Drehgeber aufläuft
Hallo Christof,
platziere doch den Drehregler so, daß eine Achse mit Haftreifen drauf steht. Ich weiß, der Drehregler läßt sich nicht so einfach verschieben wie die anderen, aber es müßte doch machbar sein. So mache ich es jedenfalls.
Hallo Thomas, Hallo Peter,
Danke für Eure Vorschläge. Habe ich jedenfalls auch schon probiert.
Lasst mich doch mal aus der Bedienungsanleitung Speedcat zitieren:
"Zwei Tipps:
- Setzen Sie die Speed-Cat so ein, dass diese durch ein Rad mit Haftreifen angetrieben wird. Das sichert eine bessere Mitnahme des Drehgebers zu.
- Fahren Sie die Lokomotive nur in eine Richtung - und zwar in die Richtung, dass das Lokrad *auf den Drehgeber drauf fahren will*. Damit wird ebenfalls eine bessere Mitnahme des Drehgebers gewährleistet."
Also der Hersteller weist in seinem "Handbuch" ;) darauf hin, dass man zur best möglichen Mitnahme des Drehgebers ein Rad mit Haftreifen verwendet, und dass die Lok gedreht werden sollte, um auf den Drehgeber aufzufahren.
Wenn ich diesen Radschlägen folge, dann funktioniert der Speed-Cat zuverlässig. Alles andere geht bei mir nur so lala. Und wenn der Hersteller das so möchte, dann finde ich, dass unser zuverlässiges WDP, pr. Pausefunktion bei der Einmessung die Möglichkeit geben sollte, die Lok zu wenden. Findet ihr nicht auch?
Hallo Christof,
fürs Erste kann ich dir nur raten, die Messdauer beim Speedcat etwas hochzusetzen z.B. 30 Sekunden. Wenn ich es recht im Kopf habe, dann hast du nach der Vorwärtsmessung 15 Sekunden Zeit (immer Messzeit geteilt durch 2) um die Lok umzudrehen.
Ob WDP da mal eine Pause mit Bestätigung enthalten wird man sehen.
Grüße
Markus
Zitat von: Christof Z. in 18. Oktober 2009, 17:49:44
Hallo Thomas, Hallo Peter,
Danke für Eure Vorschläge. Habe ich jedenfalls auch schon probiert.
Lasst mich doch mal aus der Bedienungsanleitung Speedcat zitieren:
"Zwei Tipps:
- Setzen Sie die Speed-Cat so ein, dass diese durch ein Rad mit Haftreifen angetrieben wird. Das sichert eine bessere Mitnahme des Drehgebers zu.
- Fahren Sie die Lokomotive nur in eine Richtung - und zwar in die Richtung, dass das Lokrad *auf den Drehgeber drauf fahren will*. Damit wird ebenfalls eine bessere Mitnahme des Drehgebers gewährleistet."
Also der Hersteller weist in seinem "Handbuch" ;) darauf hin, dass man zur best möglichen Mitnahme des Drehgebers ein Rad mit Haftreifen verwendet, und dass die Lok gedreht werden sollte, um auf den Drehgeber aufzufahren.
Wenn ich diesen Radschlägen folge, dann funktioniert der Speed-Cat zuverlässig. Alles andere geht bei mir nur so lala. Und wenn der Hersteller das so möchte, dann finde ich, dass unser zuverlässiges WDP, pr. Pausefunktion bei der Einmessung die Möglichkeit geben sollte, die Lok zu wenden. Findet ihr nicht auch?
Hallo zusammen
Ich habe mir auch dieses Ding zugelegt und bin masslos enttäuscht davon.
Ich habe einige Loks, die haben keine Haftreifen und die Messungen sind demnach bereits in Vorwärtsrichtung ungenau. Es sind auch "Stangenmaschinen" darunter, die nicht richtig gemessen werden. Dann gibt es Loks, die haben nur je einen Haftreifen darunter, der natürlich wieder auf dem anderen Drehgestell auf der richtigen Seite.
Von mir aus gesehen, ist die Speed-Cat eine Fehlkonstruktion. Wenn man sich mal einen Bremsprüfstand für PKW/LKW ansieht, dann bemerkt man, dass trotz Gummi vom Pneu, auf den Rollen noch ein Antirutschbelag vorhanden ist.
Genaus so müsste auf dem Messgeber ein Haftreifen oder ähnliches aufgezogen sein, dass die Adhäsion und somit die Mitnahme des Drehgebers gewährleistet ist. Ebenso sollten beide Rollen einer Seite zur Messung beigezogen werden, dann wäre das vorwärts/rückwärts-Problem erledigt.
Nun, ich probiere da noch etwas aus, ansonsten .........und tschüss >:(
Hallo zusammen
Auch ich habe Probleme mit der Speedcat bekommen.
Habe auch schon mehrere Verbesserungsvorschläge an Zeller
gemacht. Man will sich damit befassen. Bis diese Dinge in die
Serienfertigung gehen können, dauert es natürlich länger.
Was ich beobachtet habe ist, wenn das Antriebsrad der Lok
zwischen den Rollen des Prüfstandes in der Vorwärtsrichtung
läuft, dreht es die Lichtschrankenrolle rückwärts also runter.
Dabei ist der mechanische Kontakt sehr gut.
Wird nun die Lok auf Rückwärts geschaltet, dreht das Antriebsrat
entgegengesetzt. Das Antriebsrad versucht dabei regelrecht
an der gegenüberliegenden Rolle rauf zu laufen, folglich dabei
von der Lichtschrankenrolle abzuheben.
Das bestätigt sich, wenn man ganz vorsichtig mit dem Finger
die entsprechende Laufkatze so schiebt, dass das Antriebsrad
zur Lichtschrankenrolle hin bewegt wird, sofort hat sie sicheren Kontakt.
Ich habe das daraufhin mit einem Federstell-Mechanismus erreicht.
Zweites Problem ist, wenn die Antriebsräder der Lok sehr klein sind.
Wie z.B. beim Talent von Brawa. Bei diesem tauchen die Räder sehr
tief zwischen die Rollen ein, sodass die Sandstreurohre auf die
Rollen aufsetzen.
Wenn das Wetter nicht mehr so kalt ist, werde ich Laufkatzen mit
geringerem Rollenabstand bauen. Nach bestandener Funktionskontrolle
werde ich das auch als Erweiterungsvorschlag einbringen.
Diese können nach meiner Fantasie natürlich wiederum nur für
kleine Rader gebraucht werden. Große Räder können hier noch leichter
versuchen auf die Gegenrolle hoch zu rollen, und damit von der
Lichtschrankenrolle abheben.
Was auch ein Problem bei den Rollenprüfständen ist, die Rollen sind
zur Mitte hin abgeschrägt, im Durchmesser kleiner. Das hebt das
automatische Mittiglaufen der Loks und Wagen auf dem Prüfstand auf.
Gerade die Kegelform der Radlaufflächen der originalen Züge auf
ebenen Schienenoberflächen gewährleistet ein Mittiglauf der Eisenbahn.
Würden die Schienenoberflächen auch schräg sein, würde der gewünschte
Efekt aufgehoben.
Wenn hier auf den Laufkatzen die Räder nicht gleichmäßig mittig
laufen, kann es schnell zu schlechten mechanischen Kontakten
zwischen Antriebsrad und Lichtschrankenrolle kommen.
Man wird wahrscheinlich einige Modelle auf der Schiene einmessen müssen,
weil die Laufkatzen in mehreren unterschiedlichen Ausführungen dann zu teuer wären.
Hallo Dietmar
Das "freut" mich jetzt aber, dass ich nicht der Einzige bin, der Probleme mit dem Ding hat. :-\
Ich hatte mir das Gerät einzig darum gekauft, damit ich diejenigen Loks, mit denen ich Doppel- und Dreifachtraktion mache, mit der 14-Punkt Messung einmessen kann. Nur mit der 2-Punkt Messung ist die Anfahr- und Bremsrampe doch sehr unterschiedlich.
Hoffen wir, dass das Gerät mal so ein Präzisionsding wird, wie in der Beschreibung erwähnt, es wäre wünschenswert.
Zitat von: Max Schmid in 31. Januar 2010, 08:14:04...dass das Gerät mal so ein Präzisionsding wird, wie in der Beschreibung erwähnt...
Hallo Zusammen,
eigentlich bin ich schon der Meinung, daß das ein "Präzisionsding" ist, zumal nach der Modifizierung der Laufkatze auch die Drehgestellblenden nicht mehr demontiert werden mußten.
Also ich habe keine Probleme mit dem Prüfstand und bin voll zufrieden!!!
Hallo,
ich melde mich auch mal zu Wort. Ich habe auch so ein „Qualitätsprodukt aus schwäbischer Fertigung“ erworben und bin masslos enttäuscht.
Erstens funktioniert die Software mit Win Vista/Win 7 nicht korrekt. Mit Vista zeigt die Software maximal 186km/h an, mit Win7 geht es bis zu 192 km/h, obwohl man noch ganz genau hören kann, dass die Lok noch am beschleunigen ist, steigt die Anzeige nicht weiter. Erst als ich meine alte Gurke mit WinXP wieder rausgerkramt hatte, gin die Geschwindigkeit bis auf 265 km/h hoch (was für eine Br 103 auch richtig ist). Getestet habe ich auf 3 unterschiedlichen Computer. ab 3/4 des Drehreglers steigt die Anzeige des Speedcats nicht mehr, obwohl man die Lok noch deutlich beschleunigen hört.
Vista (und folglich Win 7, das SP von Vista ;)) gibt es schon seit 3 Jahren. Dass sich die Firma KPF Zeller nicht die Mühe gemacht hat, die Software anzupassen, ist nicht gerade löblich). Anscheinend haben die Mehrheit der MoBahner mit Computer nur die alte Gurke WinXP drauf, sodass es noch niemandem aufgefallen ist.
Von der funktionellen Seite her:
Auch wenn man die Lok so ausrichtet wie im Beipackzettel empfohlen, bleibt die Messung ein Witz. Ich habe Fälle, wo die Lok eine konstante Geschwindigkeit fährt, aber die Tachoanzeige des Speedcats zwischen 99 und 175 km/h (natürlich mit vielen Zwischengeschwindigkeiten) kontinuierlich springt. Bei anderen Loks ist die Anzeige dagegen konstant.
Den Unterschied zwischen Vor- und Rüchwärtsfahrt, der hier mehrmals bemängelt wurde, konnte ich bei meinen gemessenen Loks nicht feststellen.
Ich habe gestern dann noch ein Schrumpfschlauch an der Speed cat Rolle angebracht. Signifikante Besserungen konnte ich nicht feststellen. Wenn die Lok konstant fährt, springt die Geschwindigkeitsanzeige immer noch um 20-30 und mehr km/h. Das ist alles andere als zuverlässig.
Eine weitere Analyse hat auch klar die Ursache hervorgebracht. Die Messrolle kann sich entlang der Achse frei bewegen. Durch die Vibrationen, die beim Fahren auf dem Rollenprüfstand entstehen, zuckt diese Rolle hin und her und verschiebt somit den Auflagepunkt auf den Kegel des Lokrades. Da ja dieser wie gesagt kegelförmig ist, ändert sich ja die Umfangsgeschwindigkeit je na Position (bedingt dadurch, dass sich der Radius des Rades am Kegel ändert).
Somit springt logischerweise die Geschwindigkeit, je nach dem wo sich der Rad / Kegelkontakt gerade befindet.
Ich werde heute ein paar Unterlegscheiben besorgen, um den Freiheitsgrad der Rolle etwas einzudämmen um zumindest halbwegs brauchbare Ergebnisse zu bekommen. Wenn das nicht funktionieren sollte, schicke ich diese Fehlkonstruktion zurück und verlange mein Geld wieder.
Dann werde ich eine Messstrecke wohl aufbauen müssen.
Gruss
Stephan
P.S. Ich weiss, ich habe meine Erfahrung schon in ein anderes Forum geschrieben. Aber da dieser Prüfstand ausdrücklich im WDP Handbuch empfohlen wird, passen meine Bemerkungen hier wahrscheinlich besser. Wie man sowas empfehlen kann ist mit schleierhaft. über die Fertigungsmängel des Rollprüfstands will ich hier nicht schreiben, die kann man woanders lesen. Sie wären nicht ganz so schlimm, wenn das Teil zumindest akzeptabel funktionieren würde.
Der Prüfstand läuft bei mir auf XP, Vista und Windows 7 ohne Unterschiede.
Hallo Urs,
seltsam, denn in diesem Thread beklagst du genau das selbe Problem:
http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=60613.0
wie hast du das gelöst?
Gruss
Stephan
Hallo,
da bekanntlich Bilder mehr sagen als 1000 Worte, habe ich mir die Freiheit genommen, ein Video über die Funktionalität dieses Stücks schwäbischer Präzision zu drehen.
Kommentare im Video
http://www.myvideo.ch/watch/7334190
Gruss
Stephan
Hallo Stephan,
Ich kann das Problem mit den 186km/h bestätigen. Das Schwanken der Geschwindigkeitsanzeige hatte ich auch, aber nachdem ich den Speedcat-Sensor in die mittlere Achse der BR103 montierte, war das Schwanken weniger stark. Problematisch ist es aber trotzdem.
Grüsse,
Claude
Hallo Stefan,
wäre es vielleicht auch besser, wenn Du das auch dem Hersteller berichtest? Dort gibt übrigens auch ein Forum (http://www.kpf-zeller.de/forum/index.php), wo es bestimmt auch Hilfe gibt. ::)
Hallo Dirk,
das Problem ist dem Hersteller von mir schon kommuniziert worden. Ausser einer Empfangsbestätigung meiner Mail und den Hinweis, ich könnte alles zurückschicken, wenn es mir nicht gefällt. habe ich nichts bekommen.
Das Forum hatte ich auf der Homepage gesucht aber nicht gefunden. Danke für den Hinweis.
Gruss
Stephan
Hallo Leute
ich habe ca 200 Loks mit dem Speedcat eingemessen. Vereinzelt ist es zwar vorgekommen das mir eine lok vom drehgeber runtergesprungen ist. diese probleme habe ich dann mit der lastverteilung auf die laufkatzen geändert. ( nicht alle räder auf die laufkatzen stellen)
Zitat von: supermoee in 18. Februar 2010, 18:15:20
Ich weiss, ich habe meine Erfahrung schon in ein anderes Forum geschrieben. Aber da dieser Prüfstand ausdrücklich im WDP Handbuch empfohlen wird, passen meine Bemerkungen hier wahrscheinlich besser. Wie man sowas empfehlen kann ist mit schleierhaft. über die Fertigungsmängel des Rollprüfstands will ich hier nicht schreiben, die kann man woanders lesen. Sie wären nicht ganz so schlimm, wenn das Teil zumindest akzeptabel funktionieren würde.
Hallo Stefan,
als Vorbemerkung; ich bin wie fast alle WDP-Nutzer von diesem Programm begeistert. Zuwendungen erhalte ich von WDP auch nicht. Ich äußere mich auch kritisch zu Mängel die ich endeckt habe, egal bei wem. Sie sollen ja dazu führen, daß Verbesserungen durchgeführt werden.
Aus diesem Grund hier meine Kritik. WDP schreibt im Handbuch Seite 131 "Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt mit Win-Digipet sehr komfortabel > entweder auf einem Rollenprüfstand mit Speed-Cat > oder auf einer Meßstrecke. Wenn Sie die Geschwindigkeitsmessung auf einem Rollenprüfstand mit Speed-Cat messen wolllen,.... denn nur dieser Rollenprüfstand
wird von Win-Digipet unterstützt.
Das ist keine Kaufempfehlung sondern nur ein Hinweis, daß
nur dieser mit WDP genutzt werden kann.
Die Gründe, warum
nur dieser mit WDP genutzt werden kann, ist eine andere Sache.
PS: Ein Hinweis, daß man bei einem Moba-Artikel Unregelmäßigkeiten festgestellt hat, ist für Diejenigen die das Gleiche Hobby betreiben nützlich.
Hallo Mobahner,
der Tipp mit dem Forum bei KPF-Zeller ist goldrichtig. Was man speziell hier (http://www.kpf-zeller.de/forum/showthread.php?t=80 (http://www.kpf-zeller.de/forum/showthread.php?t=80)) zu lesen bekommt, sollte manchem in diesem Forum zu denken geben. Ich setze den Rollenprüfstand seit einiger Zeit ein und bin hochzufrieden. Da sind tatsächlich Profis am Werk, die sich wirklich genau Gedanken darüber gemacht haben, was sie tun. Also: Vor dem Schimpfen >:( erst einmal hier oder bei KPF-Zeller nachfragen, ob es für das echte oder vermeintliche Problem eine Lösung gibt.
Viele Grüße aus Berlin
Andreas
P.S.: Ich erinnere mich an einen Thread hier, als der "alte" Signalgeber bei machnen Loks nicht funktionierte und KPF-Zeller einen Austausch angeboten hat. Das war ein SUPER-Kundenservice. :D
Zitat von: Andreas Westphal in 19. Februar 2010, 14:59:41
Hallo Mobahner,
Da sind tatsächlich Profis am Werk, die sich wirklich genau Gedanken darüber gemacht haben, was sie tun.
Viele Grüße aus Berlin
Andreas
Hallo Andreas,
Der Rollprüfstand funktioniert (der Speedcat nicht), aber hast du dir mal den Rollprüfstand mal genauer angesehen? Professionelle Arbeit sieht anders aus.
nur so mal als Hinweise:
Das man die Kabel einfach zwischen Kunststoffteil und Stangen ein quetschen muss ist alles andere als eine professionelle Lösung. Das ist gebastelt.
Die Kanten der Kunststoffteile sind alle schief und krumm, unsauber angefast, sieht aus wie freihändig mit einem Messer entgratet. Hier und da sind einige Ecken sogar rausgebrochen.
Jede Laufkatze hat 4 Achsen, worauf die Rollen gesteckt sind. Ich habe alle 8 Laufkatzen eingebaut und habe gestaunt. Keine dieser Achsen besitzt die gleiche Länge wie die andere. Es gibt längere und kürzere, einige mit glatten Schnittflächen, andere mit zugespitzten, absolut willkürlich verteilt.
Das USB Gehäuse des Speedcats ist absolut windschief gefräst, als ob es freihändig gemacht worden sei.
Ich habe viel mit Industrialisierung und Produktionsprozesse im Beruf zu tun. Wie man aber so eine unstabile Produktion hinbekommt ist mir absolut schleierhaft.
Der Prüfstand ist zwar einer der günstigsten auf dem MArkt, aber Preis/Leistungsverhältnis hinsichtlich Qualität und technische Ausführung ist meines Erachtens mangelhaft.
Hallo Gerd,
wenn WDP mit dem KPF Zeller Prüfstand kompatibel ist, gehe ich davon aus, dass Herr Peterlin mit KPF Zeller näher im Kontakt steht. Nur so kann ich mir vorstellen, dass Herr Peterlin seine gute Software kompatibel zum Rollprüfstand machen konnte.
Wenn Herr Peterlin sich entschieden hat, diese Zusammenarbeit einzugehen, gehe ich davon aus, dass er dieses Produkt als technisch Gut empfunden hat und deswegen fasse ich diese Kompatibilität als Produktempfehlung auf.
Gruss
Stephan
Hallo Stephan,
wie auch immer: bei mir funktioniert alles klaglos. Sicher kann man gewisse Dinge immer besser machen, aber wir sollten eines Bedenken: Es sind immer noch Spielwaren und ich habe keine Lust und nicht das Geld für einen Rollenprüfstand mit Geschwindigkeitsmessgerät € 1.000 und mehr auszugeben, denn darauf liefe es hinaus, wenn Deine Qualitätsansprüche erfüllt werden würden.
BTW: Wenn Du beruflich mit sowas zu tun hast, dann konstruiere doch mal einen eigenen Rollenprüfstand und kalkuliere den Preis je nach Fertigungsmenge und Absatzprojektion. Mein Spezialgebiet ist Controlling, Rechnungswesen und Betriebswirtschaft. Dabei habe ich immer das Kosten/Nutzen-Verhältnis im Hinterkopf. Ich kann nur sagen: Wenn es bei diesem Preis funktioniert, dann ist es ein prima Produkt.
Viele Grüße aus Berlin
Andreas
Hallo Andreas,
zu Deiner Feststellung: Es sind immer noch Spielwaren.
Da bin ich anderer Meinung, es ist unser Hobby, aber Spielwaren auf keinen Fall, wenn eine Lok so 200,00 bis 1000,00 Euro kostet, oder sogar mehr.
Wenn ich über meine Anlage schaue und auch darunter und dann an die Kosten denke, dafür bekomme ich ein Auto der gehobenen Klasse.
Ich muss mein ,,Spielzeug" sogar extra versichern, die normale Hausrat macht da nicht mit, da kann man nicht mehr von Spielzeug reden, meine Meinung.
Außerdem ist sauber arbeiten, mit Automaten, oft preisgünstiger wie die Einzelherstellung, per Hand.
KPF – Zeller spricht selbst von Qualität und Hightech.
Zitat von KPF - Zeller gefunden bei eB..:
Die Hightech-Gleitlager sichern Ihnen eine noch nie gekannte Stromübertragung zu.
Die Lager sind absolut wartungsfrei und unverwüstlich - 3 Jahre Garantie belegen dies eindrucksvoll.
Über den Rest kann sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Hallo,
ich melde mich nochmal um über meine Erfahrungen des Wochenendes zu berichten. Ich habe sämtliche Foren nach Lösungsansätzen abgeklappert und konnte das Ergebnis verbessern. Da ja einige doch von recht guten Erfahrungen berichten, suchte ich nach möglichen Lösungsansätzen.
Der richtige Tipp lautete: "nachdem ich der Rolle und Achse des Speedcats ein Ultraschallbad spendiert habe, funktioniert er zuverlässig".
Ich habe das Teil wieder auseinander genommen, den Schrumpfschlauch abgenommen und dann gereinigt. Unglaublich was da alles runter gekommen ist. Ich hatte den Eindruck, dass noch sämtlicher Schmutz und Öl der KPF Produktion dran gehaftet hat. Wahrscheinlich durch die Reibung, hatte sich dieser Ölfilm in eine klebrige Schicht auf der Achse abgesetzt. Alles sorgfältig gereinigt,hat der Speedcat eine für mich zufriedenstellende Genauigkeit erreicht. Klar, von der Auflösung der Messung her kann es 6km/h Sprünge geben, die filtert aber WDP eh aus. Bei sehr langsamen Geschwindigkeiten kann es auch je nach Gewicht der Lok etwas ungenau werden.
Also KPF Zeller würde Gutes tun, wenn sie zumindest den Speedcat von sämtlichen Produktionsrückständen befreien würden, bevor sie die Teile auf die Kundschaft loslassen. Dieser schmierige Ölfilm beeinträchtigt die Funktion doch stark.
Leider besteht noch das Problem der Vmax Grenze von 186km/h bzw 192 km/h unter Vista resp. Win 7. Leider will mir der Urs nicht verraten, wie er das Problem gelöst hat, und KPF Zeller schweigt sich darüber aus.
Es bleiben aber immer noch grosse Bedenken über die Präzision dieses Produktes. Beim Reinigen der Speedcat Rolle konnte ich gut erkennen, dass die Bohrung dieser Rolle nicht zentrisch liegt.
Bedenken habe ich auch über die Lebenserwartung. Dieses Wochenende habe ich ca 10 Loks eingemessen. Bei einigen Laufkatzen liegt schon eine bedeutende Menge an goldiger Metallspäne unter den Rollen, :(
Der Satz von KPF Zeller: "Die Lager sind absolut wartungsfrei und unverwüstlich - 3 Jahre Garantie belegen dies eindrucksvoll." kommt mir dabei recht unglaubwürdig vor.
Gruss
Stephan
Zitat von: Karlheinz Battermann in 22. Februar 2010, 13:17:19
Hallo Stephan,
Wenn Du dort jetzt einen Ölfilm gefunden hast, dann kann der eigentlich nur von Deinen vielleicht "öltriefenden" Lokrädern gekommen sein.
Hallo Karlheinz,
diese Unterstellung von dir ist unberechtigt. Hätte ich öltriefende Lokomotiven kannst du dir sicher sein, dass ich das hier geschrieben hätte. Abgesehen davon sind meine gemessenen Lokomotiven neu und haben maximal ein paar Meter in ihr Leben gefahren.
.Ich habe kein Interesse, irgendwelche Firmen schlecht zu reden. Deswegen war es mir auch wichtig, meine Erfahrungen des Wochenende hier zu schildern, damit meine Problematik etwas entschärft wurde und der Speed cat doch keine Fehlkonstruktion ist.
Da ich aber nicht der einzige im Internet bin, der diese Verdreckung festgestellt hat, bestätigt auch meine Beobachtung.
Zitat von: Karlheinz Battermann in 22. Februar 2010, 13:17:19
.. kann ich eigentlich nur sagen:" Wo sind die hergekommen?" Sind die Räder Deiner Loks schon so stark abgenutzt, dass sie wie Schmirgel auf die Rollen einwirken und dort die Späne verursachen.
tja, du hättest Recht, wenn die Rollen des Prüfstandes blockiert wären und die Räder drauf schleifen würden. Da wir hier aber eine Abrollbewegung haben, sollte das nicht in dem Masse passieren. Der Abrieb passiert eher auf der anderen Seite, da wo Lager und Achse aufeinander schleifen. Wahrscheinlich sind die Teile so präzie gedreht, dass man die Rillen erst spanabhebend abfahren muss.
Ich werde ein paar Bilder einstellen, nur um das Phänomen darzustellen
Zitat von: Karlheinz Battermann in 22. Februar 2010, 13:17:19
Ich kenne dies jedenfalls bei meinen Loks und dem SpeedCat nicht.
Du solltest von dir nicht auf den Rest der Welt schliessen. Nur weil du etwas nicht erlebt hast, heisst es noch lange nicht, dass andere es nicht erleben dürfen.
Gruss
Stephan
Hallo,
das KPF-Zeller den Umbau des Speed Cat möglich machte ist in meinen Augen kein guter Service sondern gänzlich notwendige Herstellung der funktionstüchtigkeit ihres Produktes, das Mängelbehaftet war. Es kommt mir ja fast so vor, als sollte ich mich freuen, das das Produkt das ich gekauft habe nun doch noch funktioniert und ich das Geld nicht Sinnlos rausgeschmissen habe. Auch bei mir funktioniert das Ding alles andere als Präzise. Zum Einmessen ist der Stand definitv schlecht zu gebrauchen, die Schwankungen in der Messung durch das abrutschen der Räder auf dem Speed Cat sind enorm. Um Lokomotiven einen Funtkionstest nach der Wartung zu unterziehen ist das Ding ok, zu mehr aber leider auch nicht. Auch ich hatte schon mehrmals Kontakt mit dem "Service" des Herstellers und auch mir wurde nur angeboten das Produkt zurückzuschicken und das Geld wiederzubekommen. Klar, rechtlich ist KPF damit vollkommen aus dem Schneider aber Kundenservice und ein Qualitativ hochwertiges Produkt, von Leuten die genau wissen was sie tun und einem eine Qualifizierte Hilfestellung ( Anleitung ) zu ihrem Produkt geben, sieht in meinen Augen anders aus. Allerdings bin ich nicht neidisch und freue mich für die Menschen bei denen das Gerät einwandfrei funktioniert, vieleicht liegt es bei mir ja auch nur daran, das ich Loks von nicht kompatiblen Herstellern verwende 8)
( Roco, Lima, Lilliput, Fleischmann, Trix usw. )
Den Tipp mit dem Ultraschall werde ich mal anwenden, Feedback über Erfolg oder Niederlage kommt.
Gruessle
Oliver
Hallo!
Ich fahre ebenfalls mit Gleichstromlokomotiven, dabei kann ich den Abrieb von den Rollen bestätigen. Eigentlich wollte ich meine Loks damit einfahren, 30 min in jede Richtung, nach 10 min stellte ich aber so viele Messingspäne fest, dass ich wieder aufgehört habe.
Außerdem streifen bei den meisten Loks die Drehgestellblenden, die kann ich nicht abmontieren, da teilweise die Stromabnahme darauf befestigt ist. Es sind nur sehr wenige Loks, die dieses Problem nicht haben. Das Problem sollte bei KPF-Zeller bekannt sein, da andere und auch ich dieses Problem dort ausführlich berichtet haben!
Gruß
Thomas
Hallo,
Hier wird offenbar sehr heftig diskutiert über diesen Rollenprüfstand. Nur eine Messung pro Rollenumdrehung (Auflösung)scheint mir zu wenig zu sein. Besonders für Messungen im tiefen Geschwindigkeitsbereich. Der Märklin Messwagen macht drei Messimpulse pro Radumdrehung und auch er hat im unteren Geschwindigkeitsbereich deutliche Mängel in der Messung.
Dass dieser Messtand der einzige ist, welcher von WDP unterstützt wird, liegt vielleicht daran, dass es sonst nichts vergleichbares gibt? Wenn doch, welche?
Nichts desto Trotz gibt es ja immer noch das EInmessen über eine Messstrecke. Meiner Meinung nach immer noch die beste, weil sie über die Fahrzeit gerechnet wird. Schlupf zwischen Antriebsrad und Messrad, das man schwierig erkennt, gibt es nicht. Höchstens, dass die Lok mal stehenbleibt (bei den unteren Fahrstufen).
Wie schon ein paar Mal berichtet, nutze ich den Messwagen um die maximale Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs am Decoder einzustellen, danach wird mit der Messtrecke und der 14 Punkt Messung eingemessen. Dauert zwar relativ lange, doch das Resultat ist super. Darauf kommt es ja letztlich an. ;)
Hallo,
also nach dem Reinigen der Rolle nebst Achse im Ultraschallbad und anschliessendem, vorsichtigen Ölen der Achse, auf der die Rolle läuft, hat sich die Genauigkeit und das mitnehmen des Taktgebers durch das Lokrad etwas verbessert. Differrenzen habe ich jetzt zwischen 6 und 13km/h. Vorraussetzung ist aber das der Taktgeber durch ein Lokrad mit Haftreifen angetrieben wird, sonst geht gar nix.
Prickelnd ist das nicht grade, auch ich finde die Auflösung der Taktrate viel zu gering. Der Satz von KPF-Zeller, das eine höhere Auflösung am USB-Port nicht möglich ist, halte ich für Quatsch, man schaue sich nur mal PC- Mäuse an, die früher mit Kugel und Lichtschranke die Position weitergegeben haben. Da ging einiges mehr an Auflösung und Drehgeschwindigkeit.
Gruss
Olli
Hallo zusammen,
hier mal die Erklärung für die immer wieder auftretenden 6 km/h...
Bei dem Rollenprüfstand werden ja einfach die Umdrehungen pro Zeiteinheit gezählt und dann daraus mit Hilfe des Rollenumfangs der zurückgelegte Weg und letztendlich die Geschwindigkeit ermittelt.
Rechnet man nun mal mit den Daten des Speedcats und unterstellt nur eine einzige Umdrehung (weniger geht ja nicht bei nur einem Zählpuls pro Umdrehung) in einem Messfenster von einer Sekunde, dann kommt man auf eine Vorbildgeschwindigkeit bei HO von ~6 km/h. Zwei Umdrehungen sind dann ~12 km/h usw.
WDP bekommt vom Speedcat praktischerweise auch nur die Zählimpulse übermittelt, so dass wir die Messgenauigkeit beim Einmessen steigern konnten im Vergleich zum Herstellertool indem wir einfach über 10 Sekunden (Zeit ist auch noch vergrößerbar) zählen. Dies bringt dann eine Auflösung von schon ~0,6 km/h.
Man darf dann aber auch die Messung vom Hersteller-Tool und WDP auch nur grob vergleichen....
Grüße
Markus