Hallo,
möchte 6 Züge mit Beleuchtungen ausstatten die schaltbar sein sollen (Beleuchtungen - LED -sind schon eingebaut). Einen hab ich schon umgerüstet mit einem ESU FD. Da ich die Beleuchtung der Wagen ja nur an und ausschalten will, - weitere Funktionen benötige ich nicht - würde mir auch ein billiger Decoder reichen z.B. Uhlenbrock 76900. Meine Frage: weiß jemand ob der mit dem ESU Programmer programmierbar ist ?
Hallo Dieter,
ich habe versucht einen Uhlenbrok-Decoder (76900) mit dem LokProgrammer zu programmieren. Bereits beim Auslesen kommt die Meldung, dass es sich nicht um einen ESU-Dekoder handelt und die Daten werden nicht angezeigt, so dass eine Programmierung nicht möglich ist.
Hallo Jürgen,
danke für die Information. So ist mir Ärger erspart geblieben.
Welche Alternativen gibt es noch außer ESU ?
Hallo zusammen,
man kann auch mit dem Lokprogrammer die Decoder von Uhlenbrock (und der anderen Hersteller) auslesen und programmieren, solange es sich um Decoder handelt, die sich auf einem DCC Programmiergleis bearbeitet werden koennen. Dafuer gibt es den Menupunkt CV bearbeiten.
Hallo Dieter,
vielleicht kannst es mal mit dem kostenlosen Programm von Henning Vossen (http://www.henningvoosen.de/Site/Downloads/index_downloads.htm) probieren. Bin mir im Moment nicht sicher ob es funktioniert. Evtl. klappte es ja wie Jürgen schrieb.
Hallo WDP-Freunde,
bitte nicht so schnell mit dem ESU-Lokprogrammer und dem Auslesen von Uhlenbrock-Decodern zweifeln. ;)
Starte ich den ESU-Lokprogrammer über das Hauptmenü, kommt der Hinweis, kein ESU-Decoder. :o
Gehe ich danach über ,,CV lesen" wird der Decoder erkannt und jeder CV-Wert wird gelesen. :)
Ich kann den CV-Wert ändern und speichern. Bei einigen Decodertypen kommt eine Fehlermeldung. 8)
Kontrolliere ich jedoch hinterher den Wert über ,,CV lesen", steht der neue Wert im Decoder. :)
Dies funktioniert bei mir bislang mit diversen Uhlenbrock-Decodern. ::)
Hallo Peter,
Hennings Programm funktioniert nicht mit dem Lokprogrammer...
Hallo,
hab schon wieder ein neues Problem.
Meine Donnerbüchsen habe ich ich mit Brückengleichrichter und Kondensator ausgestattet und getestet und die Sache geht astrein. Nun habe ich den ESU FD getestet mit entsprechend LED's und Widerständen und das hat auch funktionert. (außerhalb der Donnerbüchse)
Jetzt habe ich den FD in die Donnerbüchse eingebaut und habe Probleme. Die Schaltung ist jetzt FD, Gleichrichter, Kondensator und danach werden die LED's versorgt. Nur, wenn ich die entsprechende Funktionstaste betätige blinken die LED's permanent. Woran könnte das liegen?
Hallo Dieter,
wenn das von Dir beschrieben Blinken bei meinen Wagen auftritt, muß ich die Räder reinigen. Der Kontakt zur Schiene ist dann sehr schlecht geworden. Ob es bei Dir auch der Fall ist, kann ich aus der Ferne nicht sagen. Aber es hat ja außerhalb der Donnerbüchse funktioniert. Suche mal in dieser Richtung.
Hallo Jürgen,
ich glaube nicht, das es an verschmutzten Rädern liegt.
Habe aber jetzt ein Schaltbild eines Laien zu meinen Ausführungen hinzu gefügt.
Hallo Dieter,
warum machst Du hinter dem Decoderausgang nochmal einen Gleichrichter? Außer das es einen Spannungsabfall verursacht, hat er keine Wirkung. Der Ausgang ist bereits Gleichstrom. Welche Kabel (Farben) gehen an den Gleichrichter?
Hallo Jürgen,
ursprünlich hatte ich keinen Funktionsdecoder drin, den habe ich erst jetzt eingebaut. Ich kann den natürlich rausnehmen. (Die anderen Donnerbüchsen verfügen ebenfalls über einen Gleichrichter, den kann ich ja jetzt wohl entfernen.) An den Gleichrichter sind die Kabelfarben blau und grün (für F1) angeschlossen.(abgehend vom FX Decoder. Da fällt mir ein, was wäre wenn der Kondensator falsch gepolt wäre.
Seid nachsichtig, denn dies ist mein erster FX Decoder, den ich anschließe.
Hallo Dieter,
wenn der Kondensator (Elko) falsch gepolt ist, entsteht ein Knall und eine Menge Müll, je nach Größe des Kondensators. Jürgen fragte doch schon nach dem Sinn des Gleichrichters. Schließe die Schaltung doch ohne Gleichrichter direkt am FD an. Manchmal muß man ja auch ein kleines Risiko eingehen! ;)
Hallo Dieter,
ein blinken der Lampen ist meist das Zeichen für eine Überlastungs des Ausgangs. Als erstes mach den Gleichrichter raus und den Kondensator. Wenn dann alles geht, dann kümmern wir uns um den Kondensator, dem wir aber noch eine Ladestrombegrenzung verpassen sollten. Ein Kondensator, wenn er leer ist, ist praktisch ein Kurzschluss. Wenn du viele Wagen so ausrüstest, steigt der Strom beim Einschalten der Anlage recht heftig an...Übrigens, der blaue Draht am Decoder ist Plus der blaue Draht...
Hallo Jürgen,
habe den Gleichrichter rausgeworfen , leider mit fatalem Ergebnis. Habe offensichtlich zwei oder drei Ausgänge am Decoder zertrümmert aber er scheint noch zu gehen, den ich kann die Adresse noch auslesen. Durch Mapping kann ich vielleicht einen anderen Ausgang noch nutzen. Der Kondensator ist heiß geworden und ich habe ihn auch rausgeworfen.
Jetzt will ich einen neuen Kondensator einbauen und zwischen Kondensator und Decoder einen Widerstand legen.
Welche Dimension würdest Du nehmen. Das blaue Kabel ist laut ESU Anleitung der gemeinsame Rückleiter und das hatte funktioniert. Bis jetzt habe ich die Anschlüsse Licht vorn, Licht hinten und AUX1 verbraten. Kann man eigentlich einen Motoranschluß per mapping umlegen, sodaß er auch genutzt werden kann? Heute passiert allerdings nichts mehr, meine Chefin meutert schon. Übrigens, durch Schaden wird man klug.....
Vielen Dank für deine Bemühungen.
Hallo Jürgen,
ZitatHallo Dieter,
ein blinken der Lampen ist meist das Zeichen für eine Überlastungs des Ausgangs.
damit könntest du Recht haben. Eine andere Möglichkeit ist auch, eine
alte Masseverbindung zum Gehäuse.
Bei einigen älteren Märklin-Loks flackerte die Stirnbeleuchtung, beim Schienenbus die Innenbeleuchtung. Erst nachdem ich die alte Glühbirnenfassung aus gebaut hatte und diese durch eine Plastikfassung ersetzte hatte
- Zwei neue Kabel zum Decoder -
somit keine Masseverbindung zum Gehäuse, hörte das flackern der Beleuchtung auf. ::)
Hallo,
Zitatas blaue Kabel ist laut ESU Anleitung der gemeinsame Rückleiter und das hatte funktioniert.
richtig und ist wie gesagt das Pluspotenzial. Du hast vermutlich den Elko falsch gepolt. An einer der beiden Seiten ist meistens die Kennzeichnung für Minus.
Ingesamt scheint deine Schaltung zu viel Strom zu ziehen, daher das blincken und die defekten Ausgänge.Leider kann man auf deiner Zeichnung nicht sehen, wie die Dioden eingebaut sind und wo der Widerstand sitzt.
Hallo,
Zitatas blaue Kabel ist laut ESU Anleitung der gemeinsame Rückleiter und das hatte funktioniert.
ich dachte wir reden über
Uhlenbrock FD 76900 ??? ??? ???
Bei allen Decoderherstellern ist
der gemeinsame Rückleiter der Rückleiter des
Decoders. ;)
Der Rückleiter darf bei Märklin nicht gleichzeitig mit
der Schiene verbunden sein. :o
Wenn doch, dann flackert es. ::)
Hallo hab noch mal freibkommen heute abend.
@Jürgen: Widerstände für die Beleuchtung und für die Rücklichter habe ich in die Zuführkabel eingebaut.
Zwischen Decoder und Kondensator war nichts, den Gleichrichter habe ich ja entfernt. Nun möchte ich zwischen Decoder und Kondensator einen Widerstand einbauen. Du sprichst sogar noch von Dioden. Also müßte es so sein:
Decoder > Diode(N4001 ?) ,Widerstand (mangels know fange ich mal mit 6KOhm zu testen an) Kondensator. Sollten diese Elemente in die, sagen wir mal Plusleitung oder in die gemeinsame Rückleitung eingebaut werden ?
Übrigens denke ich jetzt , dass der Kondensator richtig gepolt war, denn ohne Decoder hat es ja einwandfrei funktioniert.
Danke auch an alle die Beiträge geleistet haben.
PS hier das Schaltbild richtig?
Hallo Dieter,
ZitatSollten diese Elemente in die, sagen wir mal Plusleitung oder in die gemeinsame Rückleitung eingebaut werden ?
ehrlich gesagt, ich bin etwas frustriert. Ich habe dir mittlerweile zweimal geschrieben geschrieben, dass der blaue Draht Plus ist ::)
ZitatÜbrigens denke ich jetzt , dass der Kondensator richtig gepolt war, denn ohne Decoder hat es ja einwandfrei funktioniert
Ich denke nein, denn ich vermute, Du hast die Schaltung mit Wechselstrom gespeist. Da hat es funktioniert. Dann hast Du den Gleichrichter (der in bezug zum Kondensator) richtig gepolt war, weg genommen und da war der Kondensator im Bezug zum Decoder falsch herum gepolt. Ich hatte dir geraten die Schaltung ohne Gleichrichter und ohne Kondensator zu testen. Auch diesen Hinweis hast Du entweder nicht gelesen oder ignoriert. Also fühle ich mich auch für die defekten Ausgänge nicht verantwortlich.
Hallo Jürgen,
als erstes bist du natürlich nicht dafür verantwortlich, wenn ich etwas aus unwissenheit falsch schalte.
Masse ist doch im allgemeinen Minus und ist ein Rückleiter. Das mit dem blauen Kabel kommt daher, dass in der Anleitung steht "U+ Gemeinsamer Rückleiter blau". Jetzt bemerke ich erst, dass da steht U+. Sorry und damit hast Du auf der ganzen Linie recht.
Ist denn das Schaltschema richtig, das ich nachträglich hinzu gefügt habe?
Vielen vielen Dank und ich werde mich bessern aber ich werde auch in ZUkunft nur schwer auf deine Ratschläge verzichten können.
Hallo nochmal,
zu der Schaltung kann ich ert zu Hause was sagen, denn auf dem Handy sehe ich keine Anhaenge.
Zur Masse. Masse ist ein fester Bezugspunkt, aber welche polaritaet dieser Bezugspunkt hat, steht nicht fest. Bei der Fernmeldetechik ist zum Beispiel der Pluspol die Masse...
Bei den Decodern ist aber der Minuspol die Masse. Der Fehler ist es zu denken, der gemeinsame Rueckleiter waere die Decodermasse. Diese wird tatsaechlich von den Funktionsausgaengen bereitgestellt, die die Masse gegen den Pluspol schalten.
Hallo Dieter,
auf deiner Zeichnung fehlen immer noch die LED. Daher zeichne ich lieber die komplette Schaltung. D2 und R2 sind die Ladestrombegrenzung. Diese Schaltung wird nur gebraucht, wenn man sehr viele Fahrzeuge mit Kondensatoren ausstattet.
Effekt: Liefert der Decoder Strom, ist D2 gesperrt und der Strom muss sich durch den Widerstand "quälen". Daher dauert es dann auch ein bisschen, bis der ElKo voll ist. Liefert der Decoder keinen Strom, kann sich der ElKo über die Diode entlanden und versorgt die LED
Hallo Jürgen,
bin schwer am experimentieren. Im ersten Wage klappt deine Schaltung prächtig und zwar genauso wie ich es mir vorgestellt habe.
Ich habe leider nur einpolige Strom führene Kupplungen zur Verfügung und das scheint das Problem zu sein. Die stromführende Kupplung speise ich mit einem Abzweig vom blauen Kabel des Decoders. Das würde doch dem roten Kabel
(+) des Mittelleiters entsprechen. Dann muß ich die LED'S noch mit der Masse aus einer Achse verbinden. Dann jedoch kann ich Wagen 2 nicht mehr ausschalten, das heißt , die LED's brennen dauernd. Hole ich mir aber die Masse vom AUX1
Kabel des Decoders kann ich die Beleuchtung auch im Wagen 2 an - und ausschalten.
Woran happerts, was mache ich falsch ?
Hallo Dieter,
ZitatDas würde doch dem roten Kabel
(+) des Mittelleiters entsprechen.
zwischen diesen beiden Potenzialen gibt es keine Entsprechung. Wenn du nur eine einpolige Kupplung hast, dann muss natürlich der Funktionsausgang da drüber geschaltet werden, da auf dem Blauen Kabel immer Spannung ist.
Hallo Jürgen,
wie schon ausgeführt geht die Beleuchtung im ersten Wagen. Im zweiten habe ich immense Probleme gehabt, habe ich aber schon berichtet. Die Lösung, die ich ausgegraben habe, heißt Relais. Habe mal vor längerer Zeit von ESU zwei Relais auf Verdacht gekauft und mit diesen experimentiert und erfolgreich auf meinem Testbord zum laufen gebracht. Sicher kennst Du diese Lösung schon.
Ich danke Dir noch einmal für deine freundliche Unterstützung.