Seite drucken - Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Rolf Lauks in 22. Februar 2010, 15:22:10

Titel: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Rolf Lauks in 22. Februar 2010, 15:22:10
Hallo Freunde,
Habe soeben genannten Decoder erworben und habe folgendes Problem:
Der Decoder ist schnell und wunderbar zu programmieren und anzuschließen. Kann alles über den Lokprgrammer laufen.
Nun benutze ich die Funktion F3 zum Licht in den Waggons ein-bzw auszuschalten. Geht alles perfekt.
Kommt alledings ein Kurzschluss und ich muss über die IB oder PC die grüne Taste drücken, sind alle Lichter aus. Also muss ich immer (nicht zu oft) die F3 neu aktivieren. Es muss doch eine CV im Lokpilot geben, die mir sicherstellt, dass die vorherige Einstellung bei Neustart beibehalten wird.
Wo kann ich diese CV finden?

Danke für die Hilfe.
Titel: Re: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 22. Februar 2010, 15:30:57
Hallo,

aus dem Kopf: CV 124 oder letzter Reiter im Lokprogrammer-> Funktionen speichern
Titel: Re: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Dieter Lipka in 22. Februar 2010, 18:48:49
Hallo Rolf,
im Handbuch des Decoders sind wohl alle CV's aufgeführt.
Das Handbuch kannst du dir bei ESU herunterladen.
Titel: Re: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 22. Februar 2010, 19:32:43
Hallo nochmal,

so, nun richtig: Im Lokprogrammer auf "Sonderoption" und dann Zustand der "Funktionstasten speichern" CV 124. Diese Einstellung sollte aber vom Werk voreingestellt sein...
Titel: Re: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Rolf Lauks in 23. Februar 2010, 11:43:22
Hallo Jürgen,
Das habe oder hatte ich alles gemacht, doch ohne Erfolg. Nun habe ich aber etwas Neues entdeckt:
Die Adresse des Funktionsdecoders hat 53. Wie gesagt, ansich läuft alles normal. Nun gehe ich an meine IB, enter Lok Nummer mit 53 und drücke F3. Ist natürlich, das Licht geht an. Aber nun der Effekt, es geht auch wieder an nach einem Kurzschluss. Genau, wie ich es haben wollte. Aber, wie gesagt, nur wenn die Adresse über IB aktiviert ist.
Hast Du dafür eine Erklärung?
Danke für die Hilfe.
Titel: Re: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 23. Februar 2010, 12:22:55
Hallo Rolf,

das dürfte daran liegen ob sich die Adresse des Decoders noch im Refreshzylus der Zentrale befindet oder nicht. Im Betrieb mit WDP werden meist mehr Adressen angesprochen als in den Refreshzylus passen. Für die im Refreshzylus befindlichen Adressen werden die Befehle kontinuierlich wiederholt. Wird für eine Adresse diese Wiederholung nicht mehr gesendet, merkt sich der Decoder selber den aktuellen Zustand. Wird nun der Strom beim Kurzschluß abgeschaltet, vergisst der Decoder evtl. den Zusatnd und wartet auf einen neunen Befehl, bis er die Funktion wieder einschaltet.
Wenn die Adresse sich im Display befindet, dann wird diese nach dem Kurzschluss sofort wieder gesendet und somit geht die Funktion auch ohne Speicherung wieder an. Es ist aber auf jeden Fall ein Problem des Decoder, denn den Zustand der F-Tasten sollte ein moderner Decoder speichern, auch wenn der Strom kurz aus ist.
Für derart vergessliche Decoder gibt es in WDP einen Button (Funktionen aller Lokomotiven aktuallisieren) um die Funktionen wieder einzuschalten.
Titel: Re: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Rolf Lauks in 24. Februar 2010, 10:48:15
Hallo Jürgen,
Danke für Deine Stellungnahme. Mit "Lok aktuallisieren " geht es. Doch das kann es doch nicht sein. Ich habe den neuesten Decoder von ESU. Bin nun mal mit ESU in Verbindung getreten, mal sehen was passiert. ich lasse es wissen.
Titel: Re: Lokpilot 3.0 FX von ESU als Funktionsdecoder
Beitrag von: Ralf Krapp in 25. Februar 2010, 13:14:50
Hallo Rolf,
ich denke, ESU wird Dir für Dein Problem keine Lösung anbieten können. Denn wie Jürgen zuvor schon geschrieben hat, besteht das Problem durch die beschränkte Kapazität der Zentrale, also der IB. Nur eine bestimmter Anzahl an aufgerufenen Dekodern kann die IB im Refresh-Zyklus verwalten bzw. aktualisieren und von daher fallen alle diejenigen weg, die über diese Kapazitätsgrenze hinaus gehen. Also ist es in erster Linie ein Problem der IB. Der von Jürgen aufgezeigte Lösungsweg ist ja auch nicht eine Funktiuon der IB, sondern von WDP. Somit ist das für Dich zwar eine Lösung, aber eben keine "direkte", weil die IB hier die "eingeschränkte" Funktion im Refresh-Zyklus aufweist. Nachzufragen wäre allenfalls bei Uhlenbrock, ob es eine "direkte" Lösung für Dein Problem gibt, also ohne Umweg über die in WDP enthaltene Funktion "Lok aktualisieren".