Hallo zusammen
Ich hab mal eine Frage zu dem Signalanschluss (verkabelung) beim Blockstreckenbetrieb mit RMK.
Ich hab mir das Kapitel "Erste Schritte" im Handbuch durchgeschaut. Aber jetzt stelle ich mir die Frage, wie die Signale verkabelt werden müssen/sollen.
Mit dem RMK hab ich mit den Workshop 11 durchgelesen. Das ist mir alles klar.
Nur mit meinen MÄ 76*** Signalen weis ich nicht recht wie das gehen soll.
Zwei rote Kabel. Das eine ist der Bahnstrom, aber wo muss das 2. rote Kabel hin ?? Muss ich da auch eine "Strecke/Bereich" einrichten, laut Signalanleitung, ein Gleis vor dem Signal mit Strom wenn Signal grün, kein Stom, wenn Signal rot ???
Ich gehe mal davon aus, sobald das Signal rot zeigt, dass der Zug eh auf der Bremsstrecke zum Stehen kommt. Wozu bräuchte ich da quasi einen Stromlosen Bereich vor den roten Signal ??
Vielleicht kann mir jemand zu meiner Frage eine Antwort geben
Vielen Dank
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
das Signal ist auch für analoge Anlagen und da benötigt man stromlose Abschnitte vor dem Signal,Duch die Kabel führt man denStrom in den abgeschirmten Abschnitt. ;D ;D ;D
Hallo Reinhold
Vielen Dank für deine Antwort.
Dann verkabel ich meine Signal ganz normal nach Anleitung.
Soll der Bereich quasi als "Nothalt" dienen ??
Beim Bremsen mit WDP (ohne Bremsmodul) sollen ja alle digitalen Funktionen (Sound, Beleuchtung,...) an und in Funktion bleiben. Das wäre ja dann nicht der Fall, wenn der Zug in den abgeschirmten Bereich kommt.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
der stromlose Abschnitt kann als Nothalt dienen. Wenn Du darauf nicht verzichten willst, dann würde ich den Abschnitt hinter dem Signal anordnen. Solange der Zug regulär vor dem Signal hält, hat er noch Strom und alle Funktionen sind noch aktiv. Sollte der Zug über das Signal hinaus rutschen wird er im stromlosen Abschnitt notgebremst. Wirklich notwendig ist das aber nicht und ich würde auf diesen Aufwand verzichten.
Hallo Jürgen
Vielen Dank für deine Antwort.
Du würdest also auf den abgeschirmten Bereich vor- oder hinter dem Signal verzichten. Ich eigentlich auch, aber nun zu der Frage: wohin mit dem Kabel ??
Einfach nicht anschliessen ??
Wie sieht es dann im Gleisstellbild (Handbuch Erste Schritte) aus ? Bei den Nummerierungen der Blockstrecken. Dann würde die "Bremsbereich" (6) bis zu dem Signal gehen. Die Nummer (1) fällt weg ! Und nach dem Signal würde dann gleich die (2) beginnen ???
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
ZitatWie sieht es dann im Gleisstellbild (Handbuch Erste Schritte) aus ? Bei den Nummerierungen der Blockstrecken. Dann würde die "Bremsbereich" (6) bis zu dem Signal gehen. Die Nummer (1) fällt weg ! Und nach dem Signal würde dann gleich die (2) beginnen
da hast Du jetzt etwas falsch verstanden, denn Deine Rückmeldestrecke musst Du genau so, wie ich es im Handbuch beschrieben habe, einrichten. Der Abschnitt 1 ist der Stoppkontakt und der Abschnitt 6 ist der Bremsabschnitt, damit die Lok langsam abbremsen kann, damit sie auf dem Stoppkontakt 1 zum Halten kommen und nicht durchrutschen kann.
Der Abschnitt 6 sollte also etwa 30 cm vor dem Signal enden und ungefähr 1m lang sein. Der Abschnitt 1 am Signal sollte so 30 bis 36cm lang sein, damit die Lok sicher darauf zu Halten kommen kann.
Die Signale haben in WDP als MA nur eine Sicherungsfunktion und sollten daher immer eingezeichnet werden, auch wenn sie auf der Anlage real nicht vorhanden sein müssen. Sie sind auf der Moba dann nur aus optischen Gründen vorhanden.
Hallo Patrick,
wenn du den stromlosen Abschnitt nicht benötigst, kanst Du die Kabel einfach weg lassen ,ablöten(im Decoder) oder abschneiden.
Vor dem Signal ist der Stopbereich der gleichzeitig auch Start der nächsten Fahrstrasse ist,dann kommt die Strecke und dann der Bremsbereich. Überwacht werden müssen der Start- , Brems- und Stopbereich, damit hier die Aktionen ausgelöst werden. Wenn du eine lückenlose Überwachung willst kannst Du den Streckenbereich auch noch überwachen. Je naxchdem wie lang dieser Bereich ist kann man Ihn noch unterteilen.
Beim C-Gleis musst Du die Trennung der Aussenschienen vornehmen. Siehe auch hierzu den Workshop
:D :D :D
Hallo Reinhold, hallo Karlheinz
Mensch ist das Kompliziert !....
Also nochmal zum Mitdenken:
Die Abschnitte 1, 2 (vor- / hinter Signal) 6 (Bremsbereich). Alle Bereiche werden ja wir im Workshop 11 beschrieben, also Kontaktgleise betrieben und mit den roten Isolierungen voneinander getrennt.
Kalrheinz:
Der Bremsbereich (6) muss ja lang sein, damit der Zug gemütlich abbremsen kann. Wie sieht das im Bereich 1 auf der Anlage aus ?? Brauche ich auf der Anlage den isolierten Abschnitt 1 oder ist der nur in der Software vorhanden ??
Wenn aber Bereich 1 (30 cm vor dem Signal) vorhanden ist und am S88 angeschlossen, wird der Bereich dann nicht stromlos ?? Hält der Zug beim Übergang Breich 6 -> 1 sofort an ? Oder bremst der dann kontinuierlich weiter ??
Für einen "Anfänger" onhe Jahrelanger MoBa erfahrung ist das nicht ganz so einfach zu verstehen.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
du musst zwei Dinge auseinander halten:
Die Rückmeldeabschnitte sind Bereiche, bei denen (im Märklin-System) eine Außenschiene (gern auch Masse genannt) gegen die andere isoliert wird. Steht ein Zug in diesem Abschnitt, wird über den s88-Bus eine Besetztmeldung erzeugt, die WDP verarbeitet, z.B. für einen Brems- oder Stoppbefehl.
Bei den stromlosen Abschnitte dagegen würden die Mittelleiter getrennt. Das brauchte man früher, um durch Abschalten der Spannung einen Zug anzuhalten. Dafür sind an den Signalen die roten Kabel. Beim Betrieb mit WDP braucht man das nicht.
Hallo Bernd
Vielen Dank für deine Antwort
Ich glaube so langsam verstehe ich das Ganze :)
Gruß
Patrick
Moin, moin Patrick,
die roten Drähte würde ich nicht abschneiden oder ablöten, sondern sauber aufwickeln, Schrumpfschlauch drum und unter der Anlage/Platte verstauen. Die Signale bleiben so im Originalzustand.
Hallo zusammen
Ich habe mal vorsichtig angefangen die "Kontaktgleisstrecken" zu bauen. Wie im Workshop 11 geschrien, habe ich mit die Gleise/-en aus meiner Anlage herausgetrennt. Ich habe vorne und hinten die rote Isolierhülsen angebracht (auf den äußeren Steckplatz). Das blaue Kabel für den S88 hab ich angelötet und am S88 angeschlossen.
Fragen:
Was mache im im Weichenbereich ??
Wieso bleibt in den Isolierten Stecker der Zug stehen ??? Muss ich da in jeden Bereich extra rotes Bahnstromkabel legen ??
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
die Weichen können nicht als Meldestrecke dienen, denn dort ist ein Trennen der linken und rechten Schiene nicht möglich. Sie bleiben aussen vor.
Der Mittelleiter wird durchgehend fest an Bahnstrom angeschlossen, also völlig ohne isolierte Streckenabschnitte bei Signalen, etc. Somit hat die Lok, egal wo sie steht immer Bahnstrom. Es gibt folglich keine "Bereiche", welche mit roten Kabeln zusätzlich versorgt werden müssen. Es würde theoretisch reichen ein einziges rotes Kabel an die Anlage anzuschliesen. Um Spannungsabfälle zu vermeiden sollte jedoch alle 2 - 3 Meter eine Einspeisung erfolgen (ohne Isolierungen dazwischen)
Die Masse sind die Aussenschienen, welche auch immer Strom führen. In den Meldestrecken ist lediglich eine Seite gegenüber der anderen Isoliert, so dass die Lok in den Meldestrecken nur einseitig Masse bekommt. Das reicht im Normalfall immer aus.
Hmmm, komisch
Ich muss für eine Meldestrecke ja an einer Schiene 2 mal die "Brücke" abzwicken. Und auf den "Aussenanschlüssen" die rote Isolierung anbringen.
Bei mehreren Schienen nur am Anfang und am Ende die rote Isolierung und bei allen Schienen je 2x die "Brücke" durchtrennen.
Aber Wiso hab ich da in dem Bereich keinen Bahnstrom ??
Gruß
Patrick
Zitat von: megamattiman in 28. Februar 2010, 18:59:39
Hallo Patrick,
die Weichen können nicht als Meldestrecke dienen, denn dort ist ein Trennen der linken und rechten Schiene nicht möglich. Sie bleiben aussen vor.
Hallo Matthias,
das ist so nicht ganz korrekt, im
WS 9 (http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=322.0) ist eine Anleitung dazu.
Gruß
Peter
Hallo Patrick,
die rote Isolierung dürfen nur auf einer Seite der Scheine sich befinden
Hallo Peter,
das ist natürlich richtig, aber das ist mit etwas mehr Aufwand verbunden und ich würde es Patrick im Moment nicht empfehlen, es würde aus meiner Sicht nur für Verwirrung sorgen.
Viele Grüsse
Hallo Rainer
Wiso nur auf einer Seite ?? Wie kann ich das verstehen - vielleicht stehe ich jetzt auf dem Schlauch, aber wen ich mir eine Schiene anschaue, dann müssen die Ioslierungen doch auf beiden Seiten sein und zwar immer außen, oder ??
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
nein, es darf nur eine Seite isoliert werden, die andere wird für die Masseversorgung gebraucht. Die Verbindung zwischen den beiden Schienen wird getrennt. Dazu wird der kleine Steg zwischen beiden Seiten durchtrennt.
Dadurch kannst Du auf der einen Seite das Massekabel (Braun) anschließen und auf der anderen Seite (zwischen den Trennungen) das Rückmeldekabel.
???????
Pro Schiene müssen 2 Stege durchtrennt werden - Stimmt das ??
Am Anfang einer Blockstrecke und am Ende der Blockstrecke werden die roten Ioslierungen auf die äußeren Klemmen angebracht - Stimmt das ??
Neben dem abgetrennten Steg, an dem Anschluss wird das blaue Kabel für den S88 Rückmeldung angelötet (wie im Workshop 11 gezeigt) - Stimmt das ??
Ich versteh das immer noch nicht, wiso darf das mur auf einer Seite Iosliert werden ?? Vielleicht kann da jemand mal eine Zeichnung oder Skizze anhängen,.....
Und wo, und für was, muss ich die Braune Massekabel anschließen ??
Gruß
Patrick
Hallo nochmal,
ZitatPro Schiene müssen 2 Stege durchtrennt werden - Stimmt das ??
ja
ZitatAm Anfang einer Blockstrecke und am Ende der Blockstrecke werden die roten Ioslierungen auf die äußeren Klemmen angebracht - Stimmt das ??
nein, nur auf einer Seite ::)
ZitatIch versteh das immer noch nicht, wiso darf das mur auf einer Seite Iosliert werden ?? Vielleicht kann da jemand mal eine Zeichnung oder Skizze anhängen,.....
naja, das warum hast Du doch gerade erlebt: Weil dann die Lok keinen Strom mehr bekommt.
ZitatNeben dem abgetrennten Steg, an dem Anschluss wird das blaue Kabel für den S88 Rückmeldung angelötet (wie im Workshop 11 gezeigt) - Stimmt das ??
Das Kabel für die Rückmeldung wird an der isolierten Seite angeschlossen. An der anderen Schiene wird die Masse angeschlossen (natürlich nicht an jeder Schiene, sondern nur alle paar Meter, wie das rote Kabel auch.
Hallo Patrick,
habe Dir eine PN geschickt
Vielen Dank für Eure Hilfe
Ich hab das mit den Isoierungen überprüft und jetzt funktioniert alles.
Bin jetzt am Überlegen, wie ich das im Bereich der Weichen organisiere,...
Gruß Patrick
Hallo Patrick,
schau dir doch mal den Workshop 8 an
da findest Du noch was über die Modifikation C-Gleis-Weichen
Hallo Rainer
Workshop 8 - werde ich machen.
Jetzt nur noch eine Frage für die Verkabelung zum S88.
Sollte das am Besten 1 Kabel sein, oder kann man die Verbindung vom Anlöten zum S88 aus mehreren (max. 2 ) Kabel bestehen ??
Und ich gehe auch mal davon aus, dass der Anschluss des blauen Kabels auch auf der Seinte sein muss, an der auch die rote Isolieren ist - stimmt das ?
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
Der Bahnstrom ist in der Mitte und wird über B eingespeist. An diesem Strang gibt es auch keine Unterbrechung. Die Hütchen musst Du nur auf einer Seite einsetzen, damit Du eine Rückmeldung hast.
Strom und Masse musst Du wegen den Übergangswiederständen ca alle 2 m einspeisen. In einem Oval nehme ich immer die nach innen zeigenden Schienenprofile als Rückmelder.
Schau dir hierzu mal die Seite von Friedel Weber an. Er hat viele Tips dazu gegeben die er beim Aufbau seiner Altanlage aufgeschrieben hat. ;D ;D ;D
Hallo Patrick,
Workshop 8 ist sicher eine gute Empfehlung, allerdings auch mit etwas Aufwand verbunden. Ich habe vor längerer Zeit eine kleine Anleitung für C-Gleis-Weichen verfasst, die ich Dir gerne im Anhang zukommen lassen will. Auch das ist eine Möglichkeit, Weichen rückmeldefähig zu machen.
Viel Erfolg beim Umbau so oder so.
Ich bin mal wieder ratlos,.....
Jetzt habe ich meine Weiche wie Ralf beschieben hat behandelt. Ich habe die 3 Brücken mit dem Seidenschneider durchtrennt. Anschließend hab ich die Lasche umgeboden und auf der oberseite das "A" 2x mit dem Seidenschneider durchtrennt, damit Sie keinen Kontakt mehr haben. Aschließend das "Herzstück" raus und abgezwickt und gefeilt, damit kein Kontakt mehr entsteht.
Alles soweit so gut,...zusammengebaut -alles TOP
Nun wieder zu der Verdrahtung und zum Thema "Wo ist was ??"
Ich komme von meiner RMK in Fahrtrichtung,...Auf der linken Seite ist Isoliert und komme in das Y (Spitzen Winkel) an. Da ist quasi das "V" an der Weiche der ISolierte Teil.
Aber was ist jetzt an dem einen "Endstück" der Weiche wo es dann einspurig weitergeht,...??
Vor dem Bereich, wo die Weiche 2 Spurig verläuft, funktioniert die Rückmeldung. Sobald ich in den Einspurigen Bereich komme ist die Rückmeldung dahin.
Nachder Weiche verlüft der Isolierte Bereich dann in FAhrtrichtung links weiter.
Was kann ich da machen ??
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
zur Verkabelung der Weiche kann ich Dir leider keine Tipps geben. Aber ich frage mich, wozu Du die Weiche rückmeldefähig machen willst?
Dein Thema ist doch Rückmeldung-Blockstrecke-Signal, dazu reichen doch Rückmeldestrecken am Blockbeginn, am Bremspunkt und beim Haltepunkt (Signal). Besser sind natürlich noch weitere RMKs innerhalb der Blockstrecken, oder kurze RMK-Stecken hinter dem Signal um eine zu spät gebremste Lok auszumachen.
Auf die Gefahr hin, dass ich mich irre, aber rückmeldefähige Weichen sind doch Luxus um z.Bsp. Weichenstrassen zu überwachen, liegengebliebene Wagen im Bereich der Weichen auszuschliessen, etc. Zum Steuern des Blockberiebes ist das nicht erforderlich.
Ich würde Dir empfehlen, erstmal mit den "normalen" Gleisen einen Blockbetrieb zum Laufen zu bringen, bevor Du Dich an diese doch relativ komplizierten Bauteile heran wagst. Bei mir fahren ca. 40 Züge über 65 Weichen, ohne dass ich eine einzige Weiche rückmeldefähig gemacht habe.
Man möge mich korrigieren, falls es nur meine Faulheit ist, die Weichen aussen vor zu lassen, man lernt ja nie aus.
Hallo Zusammen
Ich habe mir ja die Anleitungen der 2 Workshops und das Manual von Ralf durchgelesen und fand den "Umbau" nicht so kompliziert.
Das Problem ist jatzt nur: Was ist jetzt wo bei der Weiche ??
Wird das dann plötzlich Seitenverkehrt ?? Also wenn man auf der Weichenseite, wo die 2 Gleise sind, z.Bsp RECHTS Iosliert, ist dann auf der Wichenseite wo es einprurig wird, kommt da die Isolierung auf die LINKE Seite ??? kA,...
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
klar dürfte sein, dass eine Rückmeldestrecke von den beiden Gleisen an der Weiche enden sollte, weil sonst beide Strecken bis zur jeweils nächsten Trennstelle ausgeleuchtet werden. Wenn dann auch noch die isolierte Seite wechselt, dann ist eine beidseitige Trennung erforderlich. Sonst wäre nämlich direkt Masse an der Rückmeldestrecke und somit ständig belegt angezeigt. Auch ist die Frage zu prüfen, ob man nicht die Weiche als Endpunkt einer Rückmeldestrecke vorsehen sollte. Ob man dann die Weiche als quasi letztes Gleisstück in die Strecke einbezieht, die einspurig auf die Weiche zuläuft, oder ob man die Weiche in einen der beiden abzweigenden Streckenäste einbezieht ist persönliche Geschmacksache. Ich habe z.B. im Schattenbahnhof die Weichenstrecke selbst als eine Rückmeldestrecke eingerichtet, weil ich davon ausgegangen bin, dass sich immer nur ein Zug auf dieser Weichenharfe befinden darf.
Mit einem Durchgangsprüfer oder einem Meßgerät solltest Du mal feststellen, ob die durch den Umbau angelegten Trennstellen auch wirklich trennen. Außerdem kannst Du damit überprüfen, ob die Außenschienen - also die durchgehende gerade bzw. abbiegende - mit den Schienenstücken nach dem Herzstück noch leitende Verbindung haben.
Und zwar das gerade durchgehende Profil mit dem kurzen abzweigenden Profil und umgekehrt, das abzweigende durchgehende Profil mit dem kurzen geraden Profil. Und das überdies unabhängig davon, wie die Weichenzungen anliegen.
Einen umfangreichen Diskussionsbeitrag findest Du auch hier:
http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=46728.45 (http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=46728.45)
Bei C-Gleisen sollte man auch darauf achten, dass nicht nur "unterirdisch" die Isolierung der Schienenprofile funktioniert. Auch die "oberirdischen" Schienenstöße müssen auf sichere Trennung geprüft werden. Durch Temperaturschwankungen kann es schon mal vorkommen, dass sich da wieder ein leitender Kontakt ergibt.
Ich hoffe, Du kommst jetzt ein Stück weiter und hast etwas mehr Durchblick.
Hallo Ralf
Ich habe dein PDF (Beschreibung) zur Hand genommen:
- Muss die Trennung in der Spitze genau an der gleichen Stelle sein, oder kann/darf das ein paar Millimeter abweichen ??
- In dem PDF feht nur noch ein Gasemtbild der Weiche mit Beschriftung (RM, Masse,..was ist wo) :)
Ansonsten vielen Dank für die ANleitung
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
wo Du die Schnittstellen hinlegst, ist ziemlich egal. Nur musst Du eben darauf achten, dass es eine Trennung für den linken und den rechten Ast des A-förmigen Stanzteils gibt, damit durch die Fahrzeugräder die Rückmeldung bzw. Masseleitung gewährleistet ist. Du musst Dir dieses A-förmige Teil wie die Fortsetzung des Schienenprofils vorstellen.
Wo bei der Weiche die durchgehende Masse sinnvollerweise liegen soll, hängt auch davon ab, wo die Masse der anzusteckenden Schiene ist. Ein Wechsel von links nach rechts oder umgekehrt, wird vielleicht nicht auszuschließen sein, z.B. bei einer Kehrschleife hast Du dieses Problem.
In dem Beitrag, den ich als Link in der oben stehenden Antwort eingefügt habe, ist eine Darstellung mit farbiger Kennzeichnung. Ungefähr so musst Du Dir das mit Masse und Rückmeldung vorstellen.
Da es auf den Einzelfall ankommt, wo die durchgehende Masse sein soll und wo die Rückmeldung, kann es keine generelle Regelung dafür geben. Manche legen die Rückmeldung möglichst immer zur Anlagenkante hin, aber immer einzuhalten wird schwierig sein, weil es vom Gleisverlauf abhängt.
Hallo Patric,
die Aussenschienen haben Masse und nur der Bereich bis zur Zunge ist der Rückmelder. Probiere es mal aus. Man kann den Rückmelder auch mit einem Gleis Verlängern.
Hallo Reinhold
Ich habe auf den Außenschienen die Masse und auf der Innenschienen die RM (Abbiegegleis.
Nur leider geht die RM nicht über die Weichenzunge hinaus zu dem einspurigen Gleis, sondern RM habe ich nur in dem kleinen Abschnitt der Abbiegenden Seite.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
das ist auch richtig so.
Entweder Du machst im Anschluss daran wieder bei dem eingleisigen Stück einen RM oder die anschließende Weiche ist überwacht. Du musst nur aufpassen dass Du nicht an einem Gleisstück aussen und innen einen RM hast. Dann kannst Du nämlich nicht fahren. :D :D :D
Hallo Reinhold
Also ist es normal, dass das RM-Signal nicht über den ganzen Fahrweg der Weiche verfügbar ist ??
Bei mir ist das so, dass wenn die Weiche auf abbiegen steht, ja nur das kleine Stück Rückmeldet und nicht die ganze Weichenstrecke.
Gruß
Patrick
Hallo Patrick,
das ist richtig so, denn der Rückmelder geht ja nur bis zur mitte der Weiche dem Herzstück.
Du kannst ja den anschließenden Rückmelder an dem nächsten Gleisstück wieder beginnen lassen.
Wie auf dem beigefügten pdf Feil.
Hallo Patrick,
Du hattest mich mal nach einer farblichen Darstellung der umgebauten C-Gleis-Weiche gefragt. Nachdem da wohl immer noch einige Unklarheiten bestehen, habe ich diese Weiche ausgekramt und nochmals fotografiert, um die farblichen Kennzeichnungen einbringen zu können.
Gelb markiert ist die gerade durchgehende Außenschiene. Zum gleichen Bereich gehört auch - wegen des Trennschnittes am Zwischensteg und vor allem an der A-Spitze - die gebogene Strecke der oberen Weichenzunge und des oberen Schenkels des A-förmigen Stanzteils einschließlich des gesamten Herzstücks.
Blau gekennzeichnet ist die gebogene durchgehende Außenschiene. Hierzu gehört die untere, gerade Weichenzunge und der untere, gerade Schenkel des A-förmigen Stanzteils bis zum Trennschnitt vor der A-Spitze.
Die beiden kurzen Schienenstücke im Anschluß an das Herzstück haben keine leitende Verbindung untereinander und auch nicht zum übrigen Weichenbereich. Durch das Entfernen der Kontakte am Herzstück haben eben diese beiden Schienenstücke keine leitende Verbindung mehr. Hier könnte also sowohl für die geradeaus führende Strecke ein neuer Rückmeldeabschnitt beginnen, als auch für die abzweigende Strecke.
Die Weichenzungen haben untereinander keine leitende Verbindung. Damit ist es auch unerheblich, in welcher Stellung sich die Weiche befindet, weil die Masse führende Seite gleich bleibt.
Ich hoffe jetzt, dass durch die Veranschaulichung das Problem als gelöst betrachtet werden kann. Falls doch noch nicht, bitte nachfragen.