Hallo, WDP-Freunde
einige meiner Lokmotiven lösen Kurzschluss aus, wenn sie über eine Weiche fahren, (egal ob gerade oder abbiegend)
In der Gegenrichtung passiert es nicht. Die Kurzsclussempfindlichkeitder TC habe ich probeweise schon auf 1000 ms eingestellt
Nach meiner Beobachtung passiert es, wenn sich der Schleifer über dem eingelgten Metallstreifen vor dem Herzstück befindet. Diesr Streifen und das Herzstück hat "Masse", geneuso wie dei Aussenschienen
z.B. eine Märklin 03 passiert die Weichen prolemlos, eine 03 von Picco hat diese Probleme. Beide Machinen haben in etwa gleichlange Schleifer mit dem Unterschied bei M befindet er sich unter dem Tender, bei P unter dem Kessel
Kennt jemand dieses Problem und wie ist es lösbar?
in diesem Uusammenhang noch etwas Merkwürdiges: Beim Auslösen des Kurzschlusses durch die Picco, hupt eine M 218
Hallo Winfried,
folgende Lösungen kann ich Dir empfehloen:
1. Schleifer kontrollieren, ob er noch gerade oder leicht verbogen ist (einfach mal ein Lineal hochkant unter den Schleifer halten und schauen, ob der Schleifer überall aufliegt, wenn nicht leicht nachjustieren)
2. Sitz des Schleifers kontrollieren, ob er noch gerade unter den Fahrzeug sitzt und nicht vielleicht leicht verkantet ist, wenn nein, dann richten
3. Radabstand der Räder mit einer Messlehre kontrollieren. Gerade bei älteren Loks ist der Radstand noch 13,9 mm, heute sind es 14,2mm. Bei dem Radstand von 13,9mm kommen die Räder mit den Pukos der Weichen in
Berührung und verursachen den Minikurzschluss, oft auch durch kurze Blitze zu sehen.
Hallo, Karlheinz
Danke für Deine Antwort:
Punkt 1 + 2 hatte ich schon überprüft, in Ordnung
Punkt 3: Radstand zwischen den Spurkränzen 14,44 -14,50 mm
Da hilft wohl nur zurück an den Hersteller,oder?
Hallo Wilfried,
ZitatRadstand zwischen den Spurkränzen 14,44 -14,50 mm
das ist definitiv zu viel. Die Norm (http://www.morop.org/de/normes/nem340_d.pdf) spricht für AC von 14,0 . Fakt ist aber, dass auf K und C Gleis Probleme auftreten, sobald man unter 14,0 kommt. Daher wird heute eher ein zehntel dazu gegeben. Aber wenn es zu viel wird gibt es auch Probleme. Ob ich die Fahrzeuge zum Hersteller zurückschicken würde, kommt auf meine Fertigkeiten an. Auch darauf, ob es sich um Fahrzeuge mit Kuppelstangen handelt oder nicht. Bei einer E- oder Diesellok lässt sich der Abstand in der Regel leiht korrigieren, bei Dampfloks ist es aufwendiger...
Hallo Wilfried,
durch verschiedene Versuche habe ich festgestellt, dass die Weichenzunge des inneren Gleisbogens ebenfalls ein Kurzschluss verursachen kann. Durch abtrennen der Massenverbindung ist das Problem gelöst.
Freundliche Grüsse
Arthur
Hallo Jürgen
ZitatBei einer E- oder Diesellok lässt sich der Abstand in der Regel leiht korrigieren, bei Dampfloks ist es aufwendiger...
Wie machst Du das?
Zum Vergrößern mit einem Abzieher und zum Verkleinern mit einem Schraubstock (natürlich beides vorsichtig)?
Hallo Jürgen,
genau damit mache ich das....
Hallo Jürgen,
noch zwei Fragen zum Abziehen.
Das Rad muss ja nur wenige Zehntel mm auf der Achse verschoben werden. Besteht da nicht trotzdem die Gefahr, dass danach das Rad nicht mehr fest auf der Achse sitzt, und wenn ja, was macht man dann?
Ich habe im Internet vergeblich nach kleinen Abziehern gesucht. Das Problem ist, dass die Backen so dünn sein müssen, dass sie zwischen Rad und Gehäuse hinein passen. Hast Du (oder ggf. ein anderer Leser) einen Tipp, wo man so kleine Abzieher bekommen kann?. Ich habe kürzlich auf der Messe in Karlsruhe in der Modellbahn-Halle an einem Stand diese Abzieher gesehen. Damals sah ich aber noch keine Verwendung. Ich weiß nun leider weder den Namen noch den Sitz dieser Firma. Kann hier jemand helfen (ggf. als PN, falls Bedenken wegen irgendwelcher Wettbewerbsregeln bestehen)?
Hallo Herr Dr. Martin,
ein Radsatz-Richtgerät bekommen Sie zum Beispiel bei Fohrmann (http://81.169.175.242/fohrmann/de/artikeldetail.php?type=4&kid=16&uid=8782). Alternativ vom gleichen Hersteller
eine Abziehvorichtung (http://81.169.175.242/fohrmann/de/artikeldetail.php?type=4&kid=16&uid=8730).
Wünsche Ihnen und allen anderen Frohe Ostern
Peter
Hallo Jürgen,
ZitatBesteht da nicht trotzdem die Gefahr, dass danach das Rad nicht mehr fest auf der Achse sitzt, und wenn ja, was macht man dann?
das habe ich beim anpassen des Radsatzinnenmasses noch nie erlebt. Ich kann mich an eine Lok erinnern da musste ich aus anderen Gründen die Ränder bestimmt 10 mal komplett ausbauen und wieder einbauen. Danach saß dann ein Rad recht locker. Ein Tropfen Sekundenkleber und dann war das Rad wieder fest...
Hallo Peter,
besten Dank für Deine Antwort. Ich habe einen Abzieher sofort bestellt.
Hallo Jürgen,
ZitatEin Tropfen Sekundenkleber und dann war das Rad wieder fest...
das beruhigt, falls es doch mal locker werden sollte.