Hallo liebe Märklinisten,
Ich habe ,meine Märklin Lok 01097 (3026 bzw. 3048) mit einem HLA und Esu-Decoder versehen. Die Fahreigenschaften sind natürlich jetzt sehr gut.
An den schlanken K-Weichen und schlanken K-Doppelkreuzungsweichen entsteht ein Kurzschluß, was ich zuerst auf einen falscher Schleifer geschoben hatte.
Nach Montage des richtigen 7174 Schleifer besteht aber leider weiterhin ein Kurzschluß.
Nach genauerer Prüfung stellte ich fest, dass die großen Spurkränze zu breit sind, so dass ein Kurzschluß zwischen der Schiene und dem seitliche Punktkontakt entsteht.
Ich habe nun schon die Spurbreite der Räder variiert, konnte damit aber das Problem nicht lösen, da bei Kurvenfahrt das äußere Rad anliegt und somit doch noch einen Kurzschluß auslösen kann.
Wie breit ist die Spurbreite zwischen den Radkränzen bei Euren Loks?
Gibt es eine Möglichkeit Radkranz Spurschienen an der Innenschiene nachträglich anzubringen?
Wie habt Ihr das bei euren "Oldies" mit breitem Spurkranz gelöst?
Ich möchte schon eine Lösung finden , da die über 50 Jahre alte 01 natürlich auch als Museumszug fahren sollte, denn sonst hätte sich der Umbau nicht gelohnt.
Ich wünsche schöne Weihnachten und hoffe von Euch eine Lösung zu erhalten.
Dr.J.Schmidt
Hallo Herr Dr. Schmidt,
bei den älteren Loks und Wagen war der innere Abstand der Spurkränze 13,9 mm
Bei den heutigen Loks und Wagen ist der Abstand jetzt 14,05mm.
Ich wünsche viel Erfolg, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Hallo Herr Dr. Schmidt,
schauen Sie mal nach, ob der Kurzschluss nach entfernen der beiden Vorlaufachsen bzw. des Drehgestells weg ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei dieser Lok die Vorlaufräder "in sich" breiter sind. Habe die Räder dann 0,3mm dünner gemacht (abgedreht) und den Abstand auf 14,1 mm eingestellt.
Herzliche Grüße
Hellmut
Hallo Herr Staudt,
die Vorlaufachse und Nachlaufachse ist leider nicht der Übeltäter. Ich hatte zu Versuchszwecken beide demontiert.
@Herr Battermann,
ich werde die Spurkränze mal enger stellen und hoffe, dass das Aussenrad nicht ganz anliegt. Ein abdrehen wäre natürlich eine Lösung, welche ich aber erst ganz zuletzt versuchen werde.
Schonmal vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Dr.J.Schmidt
Hallo Herr Schmidt,
ich hatte dieses Problem an den schlanken Weichen mit meinen sämtlichen E 18 + E 19 Loks von M*.
Deren Räder sind ca. 3/10tel mm breiter, deshalb berühren die Räder die ersten Punktkontakte des abbiegenden Gleises.
Abhilfe habe ich bekommen, indem ich den ersten 2 Punktkontakten (zum geraden Gleisstück hin) des abbiegenden Gleises,
mit einer (Nagel)-Feile ca. 1-2/10tel mm weggefeilt habe.
So habe ich alle Weichen nachbehandelt und somit mit diesen Loks keine Kurzschlußprobleme mehr.
Diese Methode ist sicher leichter zu machen, als an den Rädern abschleifen.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Beste Grüße Peter
Hallo Herr Schmitt,
daran habe ich auch schon gedacht.
Doch 50 Weichen und zum Teil unter einer Sommerfeldt Oberleitung bzw. im Schattenbahnhof haben mich bis jetzt davon abgeschreckt.
Vielleicht versuche ich es mal bei einer gutliegenden Probeweiche mit dem Dremel+Winkelantrieb+Trennscheibe.
Da der Winter uns ja in den Keller schickt, wäre das eine Option nach dem Schneeschaufeln.
Vile Grüße
Dr.J.Schmidt
Hallo Herr Dr. Schmidt
Vielleicht hilft auch schon ein Tupfer isolierender Lack an den
Berührungsstellen der Punktkontakte.
Eventuell ein sehr harter Lack zum Beispiel DD-Lack.
Hallo Herr Schmidt,
es genügt, wenn Sie an den 2 Pukos die kleine Feile schräg zum Puko-Kopf ansetzen und in "Kopfnähe" des
Puko etwas wegmachen, denn nur dort kommt es zum Kontakt.
Die Pukos sind an der Stelle wo sie nahe an die Schiene kommen, von M*-hause aus schon abgeschrägt - aber nicht immer genug.
Grüße Peter
Hallo,
das Problem habe ich bei mir verstärkt mit der 58. von Rivarossi.
Die Kurzschlüsse habe ich durch Schrumpfschlauch über zwei Pukos gelöst,
und zwar die beiden letzten in der Reihe zwischen den Zungen in Richtung Herzstück.
Mit freundlichen Grüßen Frank
Hallo,
vielen Dank für die konstruktiven Vorschläge.
Ich habe die ersten 4 Punktkontakte angeschliffen und die 01 fährt mit Stufe 1 über die Weiche.
Bemerkenswert ist eine Konstruktionsänderung von Märklin.
Die Probleme sind nur an der schlanken Kreuzungsweiche ohne beweglichem Herzstück.
Die älteren? Weichen mit beweglichem Herzstück haben fünf Schwellen ohne Punktkontakte und die neueren? nur drei freie Schwellen ohne Punktkontakte.
Alle Normalweichen Doppeltekreuzungsweichen und Bogenweichen scheinen wohl keine Probleme zu machen.
Es ist doch immer wieder schön im Forum Rat zu erhalten.
In drei Tagen kommt der Weihnachtsmann und ich hoffe, dass er viel den WDPlern bringt.
Dr.J.Schmidt
Hallo, WDP-Freunde, insbesondere die "Kurzschlussbetroffenen"
ein gleiches oder ähnliches Problem habe ich mit einem Mehano bl.Tiger, dessen Spurkranzabstand beträgt 13,81 bezw.
13.82 mm. Um dieses Mass zu verändern, müssen die Achsen demontiert werden, aber wie? Wer weiss, wie die Drehgestell- Verkleidungen gelöst bezw. entfernt werden können? Hat jemand eine Explosionszeichnung vom bl.Tiger und kann sie mir zur Verfügung stellen?
Für Rat und Tat schon jetzt besten Dank, sowie herzliche Weihnachtsgrüsse
Hallo Wilfried,
eventuell hilft dir das hier (http://miba.de/testen/mehh0g2.htm) hier weiter.