Hallo liebes Forum,
auf einem WDP-Seminar habe ich gelernt, dass man vor Einmessen von Loks die Höchstgeschwindigkeit bei der Lok selber reduzieren soll, damit WDP alle Fahrstufen erhalten bleiben.
Was soll man es mit der Anfahr- und Bremsverzögerung der Lok halten?
Müßte man die nicht bei der Lok "auf Null" drehen, sprich sie ausschalten, damit man es mit WDP regeln kann?
Gruß
Thies
Hallo Thies
Die Anfahrverzögerung ist nicht ganz so wichtig. Diese kann man sich so einstellen wie es einem gefällt. Wichtiger ist die Bremsverzögerung!!! Hier sollte man den Wert so einstellen, dass die Lok aus voller Fahrt bis sie steht, wenn man den Regler schnell von max auf 0 dreht, eine bestimmte Streckenlänge nicht überschreitet.
Dadurch wird gewährleistet, dass die Lok nicht über den kürzesten Haltepunkt hinaus fahren kann.
Wenn die Lok zu schnell zum stehen kommen sollte, so kann man diesen wert ja dann schrittweise wieder erhöhen.
Hallo Edwin,
danke, aber mache ich das hardware mäßig an der Lok über Poti oder CV vorher, oder sollten die Bremswerte in der Lok "auf Null" gestellt werden, und in WDP über die Lokdaten eingestellt sein ??
Gruß
Thies
Hallo Thies
Ich würde einen Grundwert an der Lok vorgeben. Den kannst du ja dann mit WDP noch eingrenzen.
Hallo Thies,
einige Anwender haben eine Grundeinstellung der Bremsverzögerung mit dem Decoder eingerichtet dies ist für den Handbetrieb notwendig wenn Du auch einmal per Hand fahren willst.
Wenn Du immer mit WDP fährst kannst Du mal versuchen wie es besser aussieht und dann dich entscheiden.
Ich habe beides bei meinen Loks. Bei älteren Decodern gab es die Anfahr und Bremsverzögerung nämlich noch nicht. :D :D :D
Hallo Thies,
Die Höchstgeschwindigkeit stelle ich vor dem "einmessen" am Dekoder ein. Das hat den Vorteil, dass ich in WDP nicht die Geschwindigkeitsstufen (Reiter Höchstfahrstufe) begrenzen muss.
Die Beschleunigungs- und Bremszeit stelle ich bei Loks ohne Sound auf 0. Diese wird dann in WDP individuell an den Reitern "beschleunigen, Bremsen eingegeben.
Bei Loks mit Sound gebe ich dem Dekoder eine minimale Beschleunigungs- und Bremszeit vor, weil sonst die zugehörigen Soundtöne (Bremsenquitschen, etc.) nicht aktiviert wird. Dann wird als der WDP-Reiter etwas reduziert.
Wenn ich natürlich häufiger ohne WDP fahren würde, ist das deaktivieren der Bescheunigungs- und Bremszeiten nicht so toll. Dann würde ich diese Zeiten im Dekoder aktiv lassen und wo möglich einfach mit dem WDP-Button F4 (ABV-Deaktivieren) arbeiten. Bei mir ist es so, dass ich ganz selten Loks ausschließlich über meine Zentrale bediene.
Gruß Michael