Hallo Männer,
wer hat schon mal in das Model hier
http://www.brawa.de/produkte/h0/lokomotiven/rangierlokomotiven/42670-rottenkraftwagen-klv-53-db.html
einen DCC - fähigen Decoder eingebaut? Meine Frage zielt darauf ab welcher Decoder verwendet wurde da ich mir bei dem
kleinen Motor nicht so ganz sicher bin was ich da einbauen soll. Insbesondere wäre mir wichtig wie Ihr die CV eines evtl. verwendeten Lokpiloten eingestellt habt im Bezug auf Frequenz und maximalen Strom? Ein KLV96 wartet ebenfalls hier auf den passenden Decoder ;)
Mir ist bereits ein Loki mini abgeraucht an diesem Motor, deshalb bitte ich hier mal um Hilfe. Warum der mir abgeraucht ist
kann ich derzeit nicht wirklich nachvollziehen da der verwendete Mini eigentlich den Strom hätte bringen müssen.
Gruß Stefan
Hallo Stefan,
ich habe vor geraumer Zeit in einen Brawa-Klv60 (= kleiner Turmtriebwagen) einen ESU LoPi 3.0 eingebaut und bin damit sehr zufrieden. Da für das Modell auch beidseitig eine Stirnbeleuchtung nachrüstbar ist, habe ich mit zwei Duo-LEDs (rot/weiß) mit gemeinsamer Anode und entsprechenden Widerständen einen weiß/roten Lichtwechsel bei Vorwärts-/ Rückwärtsfahrt für die beiden unteren Leuchten installiert.
Wichtig ist m.E., dass ESU seine Dekoder in einen Schrumpfschlauch einhüllt und damit schon Vorsorge trifft, dass keine zufälligen Kurzschlüsse mit anderen Bauteilen oder metallischen Teilen (Lokgehäuse usw.) zustande kommen. Bei Tams werde ich künftig versuchen, den Dekoder ähnlich einzuhüllen, denn beim Umrüsten einer Lok ist mir wohl die Schnittstellenbuchse mit den nicht geschützten Lötstellen irgendwie auf den Dekoder gekommen und seitdem hat das vordere Spitzenlicht dauernd gebrannt. Man lernt nie aus, deshalb auch meine Empfehlung, einen Dekoder auf Ober- und Unterseite gegen Kurzschlüsse zu sichern.
Aber zurück zu Deiner Frage: Ich würde Dir einen LoPi V 4.0 empfehlen, denn ausreichend Platz sollte z.B. unter einer abgedeckten Ladung auf der Ladefläche vorhanden sein. Möglicherweise ist sogar im Fahrerhaus genügend Platz, aber das musst Du ausprobieren. Viel Erfolg beim Einbau.
Hallo,
erst mal danke für die Antwort.
Aber wie ich bereits geschrieben hatte habe ich den KLV53 schon fertig gehabt und er Lopi Mini ist mir abgraucht. Und das nach nur wenigen Runden auf der Moba. Du gehst in Deinem Beitrag leider nicht auf die CV´s ein Ist bei diesen kleinen Motoren, die von Brawa verwendet werden, etwas besonderes zu beachten? Ich glaube das ich eigentlich alles in Sachen Isolation beachtet hatte, aber ganz ausschliessen will ich nicht das evtl doch irgentwo eine Verbindung zum Gehäuse zustande kam.
Im übrigen passt der Lopi Mini ohne Probleme bei diesem Modell ins Führerhaus. Man muss nur an 2 Stellen für die Drähte neue Wege schaffen.
Die Idee mit den LED´s werde ich noch mal überdeneken, sieht bestimmt nicht übel aus ;)
Wo hast du die DUO Led´s her? Beim grossen Conr** bestellt?
Gruß Stefan
Moin, moin Stefan,
hier ein Vergleich der einzelnen Decoder von ESU. Die Belastbarkeit der Ausgänge ist bei den Decodern unterschiedlich.
Vielleicht hilft Dir dieses schon weiter, allerdings kannst Du dir bei ESU die Bedienungsanleitung herunterladen.
http://www.esu.eu/uploads/tx_esudownloads/51977_LokPilot_V30_Familie_ESUKG_DE_Betriebsanleitung_Auflage_7_eBook.pdf
Hallo Willi,
das ist nett gemeint, aber ich habe die Esu schon länger und auch alle Bedienungsanleitungen.
Hab schon Menge Fahrzeuge umgebaut da ich im Besitz auch sehr alter Fahrzeuge bin die noch aus Zeiten stammen als das Wort digital noch nicht mal im Telefon vorhanden war.
Wie gesagt es liegt nicht an meinem können sonder vielmehr daran das ich nicht weis ob ich den Lopi verbraten habe weil evtl. etwas falsch eingestellt war Sachen Frequenz oder Maximaler Ausgangsspannung zum Motor.
Was mir fehlt sind die Daten des in den Brawa Modellen verbauten Motoren weil ich imme rnoch glaube der Mini den ich dort drin hatte eigentlich hätte halten müssen.
Wenn sich hier keiner findet muss ich wohl mal an den Hersteller (Brawa) gehen oder mal in "grossen" Foren die selbe Frage nochmal stellen.
Gruß Stefan
Hallo Stefan
Prüfe mal den Motor folgendermaßen.
Laß die Lok mal analog fahren auf einem extra Gleis, eventuell auf einem
separaten Rollenprüfstand.
Messe hier mal den Strom (Ampere), ob ungewöhnlich hoch, bzw. parallel die Spannung,
ob diese stark zusammenbricht.
Ich habe so einen Motor erwischt, welcher auch einen zu hohen Stromverbrauch hatte
aber dabei auch deutlich langsamer lief. Wenn der Strom liefernde Trafo eine nicht große
Leistung verkraftet merkt man es so. Ist allerdings der Trafo 100 VA und mehr stark, bricht
die Spannung nicht zusammen, die Lok läuft trotzdem gleich schnell aber sie zieht
erheblich viel Strom, und das könnte dann den Lok-Decoder zerstören.
Hallo Stefan,
entschuldige, dass ich nichts zu den CV-Werten geschrieben habe. Das war deshalb, weil ich in dem Klv 60 einen Kühn-Decoder T145 eingebaut habe, der einen maximalen Motorstrom von 1,1A und eine maximale Gesamtbelastbarkeit von 1,2A aufweist. Die Werte der CVs sind bei Kühn etwas unterschiedlich zu einem ESU-Decoder. Einige sind wohl vergleichbar, deshalb will ich gerne diese CV-Werte hier nachtragen:
CV2 Startspannung - 3 (0-255), CV3 Beschleunigungsrate - 2 (0-63), CV4 Verzögerungsrate(=Bremszeit) - 2 (0-63), CV5 Maximalspannung (=Höchtsgeschwindigkeit) - 0 (0-255), CV6 Mittelspannung - 0 (0-255).
ESU hat bei CV5 den Einstellbereich 0-64. Ich denke mal, ein Rottenkraftwagen ist kein Raser und deshalb dürfte ein Wert von 0 - 32 ausreichen. Mein Klv hat wie oben bezeichnet den Wert 0 bei CV5. Bei 28 Fahrstufen ist er mir in der Höchstgeschwindigkeit bei dieser Einstellung noch schnell genug.
Wichtig sind wohl auch die Hinweise von Dietmar Winkler wegen der Feststellung der Stromaufnahme, was evtl. für die Belastbarkeit des Decoders ausschlaggebend ist. Der von Dir verwendete LoPi micro hat laut technischen Daten einen Motorstrom (Dauer) von 0,75A. Das könnte evtl. zu wenig gewesen sein.
Und übrigens sollte man nicht vernachlässigen, dass ein - vielleicht auch nur etwas - schwergängiges Getriebe Ursache für einen Decodertod sein kann. Mein Klv muss nämlich mal wieder ins BW und abgeschmiert werden, wie ich bei einer Testrunde mit entsprechenden Geräuschen festgestellt habe.
Moin, moin Stefan,
ZitatWichtig sind wohl auch die Hinweise von Dietmar Winkler wegen der Feststellung der Stromaufnahme, was evtl. für die Belastbarkeit des Decoders ausschlaggebend ist. Der von Dir verwendete LoPi micro hat laut technischen Daten einen Motorstrom (Dauer) von 0,75A. Das könnte evtl. zu wenig gewesen sein.
Aus diesem und keinem anderen Grund wurde Dir die Bedienungsanleitung von mir als Anhang geschickt. Seite 7 der Anleitung gibt genaue Auskunft über die einzelnen Decoder und deren Stromaufnahme.