Hallo WDP-Freunde,
dieser Tage ist mir aufgefallen, daß sowohl die IB als auch die TAMS das Protokoll wohl unterschiedlich verarbeiten. Ich habe eine MFX-Lok in der TAMS auf M3 umgestellt und ihr die Nummer 136 gegeben und hier läßt sie sich auch wunderbar steuern. Gestern war ich an der Anlage unseres Clubs zugange, dort haben wir die IB. Und hier ließ sich die Lok nicht mit der Nr. 136 aufrufen, sondern die IB wollte absolut noch die alte Adresse Nr. 36 haben, damit ließ sich die Lok dann steuern.
Ist das normal? U.a. habe ich einer Lok die Nummer 445 (M3) zugewiesen und hier beschwert sich die IB sie könne nur Lokadressen bis 255 verarbeiten.
Schon alles recht kompliziert.
Hallo Peter,
da die IB nur Motorola und kein mfx (m3) kann, kann man die Lok nur unter ihrer Motorolaadresse ansprechen. Ist also völlig normal.
Hallo Jürgen,
Danke für die Aufklärung. Ich dachte nur, wenn ich in der MC das M3 Format einstelle, ist auch die ursprüngliche Decoderadresse überschrieben und nicht mehr vorhanden. D.h. auch, meine Lok die ich mit 445 adressiert habe, kann ich mit der ursprünglichen Adresse aufrufen. Das werde ich gelegentlich (am nächsten Clubabend) mal ausprobieren.
Hallo Peter,
das funktioniert bei Dir aber nur dann, wenn in Deiner Tams MC keine m3-Lok enthalten ist. Hast Du dort noch auch nur eine m3-Lok eingetragen,so wird ein mfx-Signal übertragen und dann funktioniert keine mfx-Lok mehr über ihre alte MM2-Adresse,sondern nur noch über m3.
Also dran denken. :)
Hallo Peter
Und noch was:
Wenn du deiner Lok, über die Tams eine (virtuelle) M3 Adresse gegeben hast, und diese dann auf eine Anlage stellst, die mit Mfx-Daten arbeitet (z.B. CS 1), so verliert diese Lok die Adresse von der Tams. :(
Wenn du sie dann wieder auf deiner Anlage fahren willst, mußt du ihr erst die Adresse wieder neu eingeben. ;)
ZitatHast Du dort noch auch nur eine m3-Lok eingetragen,so wird ein mfx-Signal übertragen und dann funktioniert keine mfx-Lok mehr über ihre alte MM2-Adresse,sondern nur noch über m3.
Hallo Karlheinz, hallo Eddy,
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das ist mir soweit klar, das funktioniert ja auch bestens. Mich hat nur gewundert, daß die IB noch die alte Decoderadresse "gefunden" hat. Wie ja Jürgen geschrieben hat, behandelt die IB eine MFX-Lok als eine mit Motorola.
Zitat...über die Tams eine (virtuelle) M3 Adresse gegeben hast, und diese dann auf eine Anlage stellst, die mit Mfx-Daten arbeitet (z.B. CS 1), so verliert diese Lok die Adresse von der Tams.
Das ist mir bis jetzt noch nicht passiert, da ich meine Loks immer nur mit der IB oder der Tams MC fahren lasse. Aber ich werde versuchen daran zu denken, denn unsere Jugendanlage wird mit der CS1 gesteuert und da kann es dann schon vorkommen.
Ist es denn so, daß beim Umprogrammieren die neue Adresse eine "virtuelle" ist? Das würde ja bedeuten, die alte Adresse ist noch vorhanden und die findet eben die IB.
Hallo Peter,
darf ich noch Zusatzfragen stellen? :
a) nach m3 Adresseinstellung - welches Decoderformat in WDP-Lok DB für diese Lok eintragen - mfx oder MM 27b?
b) welche MM Adresse bleibt im mfx Decoder erhalten? - die MM aus der Betriebsanleitung oder eine etwaig neu vergebene MM Adresse?
vielen Dank
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
zu a) Nach Umstellung trägst Du das mfx-Decoderformat ein.
zu b) Da bin ich mir nicht ganz sicher. Nach meinen Beobachtungen war in der einen Lok die ursprüngliche MM-Adresse noch vorhanden. Wenn Du allerdings einmal die MM-Adresse geändert hast, wird wohl diese dann vorhanden sein.
Hallo , noch ne`Frage
wird bei Umstellung auf m3 das Geschwindigkeitsprofil der Lok verändert ( abgesehen dass der Bereich auf 128 Fahrstufen aufgeteilt wird)?
Hallo Wolfgang,
Zitat
a) nach m3 Adresseinstellung - welches Decoderformat in WDP-Lok DB für diese Lok eintragen - mfx oder MM 27b?
Wenn in WDP mfx128 eingetragen ist, dann wird die Lok bei der Übertragung der Daten an die MC dort als m3-Lok angelegt. Wird sie in WDP als MM27b eingetragen, wird die Lok in der MC auch mit MM27b eingetragen und somit im Motorolaformat gefahren.
Zitatwelche MM Adresse bleibt im mfx Decoder erhalten? - die MM aus der Betriebsanleitung oder eine etwaig neu vergebene MM Adresse?
natürlich immer die zuletzt programmierte MM-Adresse. Wurde die Adresse nachträglich selber geändert, kann natürlich nicht mehr die Adresse aus der Bedienungsanleitung verwendet werden.
Nochmal: Die m3-Adresse und die MM-Adresse sind zwei völlig verschiedene Dinge. Die Vergabe einer m3-Adresse hat keinen Einfluss auf die MM-Adresse und umgekehrt ändert sich durch das ändern der MM-Adresse nicht die 3-Adresse.
Hallo nochmal,
Zitatwird bei Umstellung auf m3 das Geschwindigkeitsprofil der Lok verändert ( abgesehen dass der Bereich auf 128 Fahrstufen aufgeteilt wird)?
nein...