Hallo Modellbahner.
Seit längerer Zeit – ich schätze 2 – 3 Jahre – habe ich gelegentlich Probleme beim Schalten der Weichen (ausschließlich MM-Format). Das macht sich bemerkbar, wenn ein Zug im SB auf ein falsches Gleis gefahren ist.
Bisher hat es immer die Weichen 1-4, d.h. den ersten Magnetartikel-Dekoder (Conrad) betroffen. Diese 4 Weichen werden dann nicht mehr geschaltet, auch das direkte Schalten an der TAMS ist nicht mehr möglich. Erst wenn die Stromversorg zur Tams (Netzteil) unterbrochen und wieder eingeschaltet ist, funktionieren alle Weichen wieder normal. Dieses Ausschalten der TAMS ist natürlich immer mit der Gefahr verbunden, dass sich WDP aufhängt.
Tams habe ich kontaktiert, dort ist von so einem Problem nichts bekannt. Als Abhilfe sollte ich ev. den betroffenen Dekoder wechseln. Habe ich aber noch nicht getan, denn....
Ich habe die 2. Tams (Reserve) eingesetzt, um am Arbeitsplatz ohne Anbindung an WDP Lok, bzw. K-Weichen-Antrieb zu testen. Bei dieser Gelegenheit der gleiche Effekt: ein Märklin-Dekoder K83 angeschlossen (nur ein Ausgang) und wieder der Effekt, keine Weichenschaltung. Stromlos machen und alles wieder normal.
Es kommt aber noch besser: der letzte Ausfall war wieder an der Anlage. Aber diesmals waren es Weichen (ich habe nicht gezählt, wie viele es waren) mit Nummern im 50-ziger-Bereich. Ausschalten und Einschalten der Tams, und alles wieder normal.
Ich verwende jeweils den letzten SW-Stand der Tams, und möchte hier gar nicht aufzählen, was ich schon probiert, bzw. geändert habe. Bisher alles erfolglos.
Bevor ich mich nur wieder an Tams wende, meine Frage an die Experten: Gibt es vielleicht noch einen Modellbahner, der ein ähnlich gelagertes Problem hat.
Danke im voraus für Eure Bemühungen.
Hallo Peter,
welche Schaltzeiten für die Weichen hast Du denn an der Tams MC eingestellt?
Wenn dort noch die 100ms stehen, dann probiere doch mal 200ms oder höher, vielleicht hilft es.
Hallo Peter,
ZitatErst wenn die Stromversorg zur Tams (Netzteil) unterbrochen und wieder eingeschaltet ist, funktionieren alle Weichen wieder normal. Dieses Ausschalten der TAMS ist natürlich immer mit der Gefahr verbunden, dass sich WDP aufhängt.
zumindest hier kann ich dir helfen: Klicke auf den grünen Button des Digitalsystems, dann auf Trennen. Die Verbindung zur MC wird dadurch getrennt. Nun kannst du die Zentrale stromlos machen ohne Gefahr. Danach auf "Init System" und die Verbindung wird wieder hergestellt...
Hallo Peter,
Hast Du mal die Schaltpaüsen auf lang eingestellt (TAMS handbuch 6,4 Einstellungen > MM-Signalpause)
Hallo Peter.
Mein Problem ist ähnlich. Immer mehr Weichen lassen sich nicht mehr schalten. Derzeit bereits acht in verschiedenen k83.
Am meisten betroffen sind die Antriebe der K-Weichen; und hier zumeist von vorne gesehen die linke Seite.
Die alten Metallweichen sind am zuverlässigsten.
Interessant daran ist auch, daß derzeit bei mir die Signale nicht betroffen sind, obwohl auch sie über k83 gesteuert werden.
Das k83 selbst kann ja nicht unterscheiden, was es steuert; also hege ich den Verdacht, daß das Problem bereits in WDP sitzt.
Mit dieser Behauptung fordere ich natürlich die Programmierer heraus. Ich bin gespannt, was die wohl herausfinden werden.
Zur Bekräftigung: Einen bestimmten Antrieb habe ich bereits mehrfach gewechselt: Mä zu Mä, und dann auch Mä zu Conrad ----- immer mit dem selben Effekt. Decoder u. Leitungen wurden zuvor schon geprüft.
Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Was nun...?
mfg Armin
Zitat von: Armin in 14. November 2011, 23:08:15
Mein Problem ist ähnlich. Immer mehr Weichen lassen sich nicht mehr schalten. Derzeit bereits acht in verschiedenen k83.
Am meisten betroffen sind die Antriebe der K-Weichen; und hier zumeist von vorne gesehen die linke Seite.
Die alten Metallweichen sind am zuverlässigsten.
Interessant daran ist auch, daß derzeit bei mir die Signale nicht betroffen sind, obwohl auch sie über k83 gesteuert werden.
Das k83 selbst kann ja nicht unterscheiden, was es steuert; also hege ich den Verdacht, daß das Problem bereits in WDP sitzt.
Mit dieser Behauptung fordere ich natürlich die Programmierer heraus. Ich bin gespannt, was die wohl herausfinden werden.
Zur Bekräftigung: Einen bestimmten Antrieb habe ich bereits mehrfach gewechselt: Mä zu Mä, und dann auch Mä zu Conrad ----- immer mit dem selben Effekt. Decoder u. Leitungen wurden zuvor schon geprüft.
Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Was nun...?
Hallo Armin,
Du bist der Meinung daß WDP weiß welche MA gesteuert wird!!! :D
Stell die Schaltzeit auf lang und Du wirst Dich wundern. :D :D
Hallo Armin,
Zitat von: Armin in 14. November 2011, 23:08:15
Zur Bekräftigung: Einen bestimmten Antrieb habe ich bereits mehrfach gewechselt: Mä zu Mä, und dann auch Mä zu Conrad ----- immer mit dem selben Effekt. Decoder u. Leitungen wurden zuvor schon geprüft.
Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Was nun...?
mfg Armin
Es ist aber allgemein bekannt, dass die von dir eingesetzten Weichenantriebe auf dem Markt nicht als die Zuverlässigsten gelten.
Tip:
Verwende Servos. ;)
Hallo,
Zitat von: G.Welter in 15. November 2011, 00:23:40
Du bist der Meinung daß WDP weiß welche MA gesteuert wird!!! :D
Stell die Schaltzeit auf lang und Du wirst Dich wundern. :D :D
Wenn die Endschalter in den Antrieben weiterverwendet werden (oft werden sie bei den Märklin Antrieben wegen Unzuverlässigkeit überbrückt) bringt die Verlängerung der Schaltzeit nichts. Der Endschalter ist im Normalfall schneller. Ansonsten ist der Antrieb fehlerhaft in der Funktion. Da verhindert diese Schaltzeit ein Verschmoren des Spulenteils des Antriebs.
Besonders dann, wenn die Weichen früher einmal funktionierten, heisst das, dass die Weiche jetzt länger braucht um umgelegt zu werden. Längert als die eingestellte Schaltzeit. Somit löst die Verlängerung nicht das eigentliche Problem.
Hallo Martin.
Ja, seit ich gelesen habe, daß die Mä abzuraten sind, habe ich mir ja auch keine mehr gekauft. Die Strecken sind schon länger komplett und anfangs gingen die Mä auch problemlos. Manche federn zurück und sind damit in der beidseitig abgeschalteten Zone. Dies deutet auf zu hohe Spannung hin.
Inzwischen habe ich mir einen Conradantrieb versuchsweise eingebaut. Die Zeit, die ich gebraucht habe um besonders den Federstahl einzufädeln ist unermeßlich. Kriechen unter der Platte, an schlecht zugänglichen Stellen arbeiten; gleichzeitig oben halten etc., das macht den Vorteil zunichte. Man (1937) ist ja nicht mehr 20. Wie macht Ihr das denn ?
Das laute Knacken beim Schalten könnte ja auch das Eisenbahnzimmer zum Websaal machen.
Ich habe mir auch schon überlegt, die Endabschaltung zu überbrücken. Die alten Metallgleis-Weichen haben ja auch keine und in den letzten ~15 Jahren hat erst 1 geraucht. Sind die K-Antriebe diesbezüglich empfindlicher ?
Jetzt geht mir auch ein Licht auf, warum die Signale nicht betroffen sind. Die dort verwendeten Relais scheinen wesentlich robuster und anders konstruiert als die Weichenantriebe. Damit dürfte der Verdacht gegen WDP und gegen die Decoder gegenstandslos sein.
Welche Antriebe werden von Euch für K-Gleise empfohlen?
mfg Armin
Hallo Karlheinz,
habe auf 200 ms eingestellt, bin mir aber fast sicher, das
schon einmal versucht zu haben.
Hallo Jürgen,
Danke für Deinen Tipp, manche Dinge vergisst man halt wieder.
Hallo Gerd.
Habe die Schaltpause MM auf 200 eingestellt, sicher auch
schon versucht.
Hallo Armin.
Das Problem der K-Weichen-Antrieb ist ja nichts neues, ich bin
davon auch stark betroffen, da ich viele schon etwas ältere
Weichen und Antrieb benutze.
Generell habe ich alle Antriebs-Zwangs-Abschaltung ausgebaut.
Dadurch ist das Problem doch etwas gelindert.
Aber dieser Forumsbeitrag bezieht sich nicht über die oben genannten
Probleme, sondern die Schalt-Impulse werden seitens der Tams MC#
absolut nicht weitergegeben.
Nochmals Dank für Eure Stellungsnahmen.
Die Reaktion Tams auf meine neuerliche Anfrage ist derzeit für mich
absolut unverständlich. Die, meiner Meinung nach völlig unzutreffende
"Ausrede" basiert derzeit auf einem bekannten Fehler, der durch eine falsch
gebildete gemeinsame Masse entsteht, beruht!!!!!!
Ich werde weiter berichtgen, aber wenn sich seitens Tams nicht Neues ergibt,
wird schon einige Zeit vergehen.
Hallo Karl-Heinz,
ich habe mit den Märklin-Weichenantrieben trotz ausgebauter Endabschaältung ein ähnliches Problem. Und ich habe den Eindruck, das die k-83 Decoder unabhängig vom Hersteller unter Alterungserscheinungen leiden und die abzugebene Schaltleistung immer geringer wird. Ich bin dazu übergegangen, die Decoder , die Schwierigkeiten machen, gegen Littfinski Decoder mit externer Spannungsversorgung auszutauschen. Artikelnummer 910312, ca 30 €. Das ist ein unglaublicher Unterschied, mit welcher Power die Märklin-Antriebe jetzt schalten. Und es spart teuren Digitalstrom, da die Spannungsversorgung diese Decoders über Lichtstrom, also braun/gelb erfolgt.
Gruß
Rolf
Zitat von: Peter Jirka in 16. November 2011, 09:57:17
Hallo Gerd.
Habe die Schaltpause MM auf 200 eingestellt, sicher auch
schon versucht.
Hallo Peter,,
nicht die Schaltzeit umstellen sondern die
Schaltpause (Tams Handbuch 6.14 s.Anhang) auf
lang.
Zusätzlich werden die Decoder mit separatem Strom vom Power-Modul versorgt
Hallo Gerd
Danke für Deine spezielle Aufmerksamkeit.
Habe richtigerweise sowohl die Schaltzeit (Karlheinz) als auch die Schaltpause auf "lang"
umgestellt. War nur eine Fehler in meiner letzten Antwort.
Hallo an alle.
Dank für all die guten Tipps.
Ich habe mir vorgenommen jeden Märklin-Antrieb, der Probleme macht auszutauschen. Nur weiß ich noch nicht gegen welches Fabrikat. Die Conrad-Antriebe schalten kräftig, aber bei Digitalanlagen aus Systemgründen nur in eine Richtung. Die separate Anspeisung mit "ungeboostertem Strom", also direkt vom Trafo mit Hilfe von Viesmann-Dekoder 5211 brachte vorerst keine Problemlösung.
Weiß einer von Euch vielleicht Rat oder ein anderes Produkt?
Inzwischen ein gutes Wochenende mit Sonnenschein
wünscht
Armin
Hallo Armin
Zitat von: Armin in 19. November 2011, 13:19:41
Die Conrad-Antriebe schalten kräftig, aber bei Digitalanlagen aus Systemgründen nur in eine Richtung. Die separate Anspeisung mit "ungeboostertem Strom", also direkt vom Trafo mit Hilfe von Viesmann-Dekoder 5211 brachte vorerst keine Problemlösung.
Die Antriebe sind natürlich für analogen Wechselstrom ausgelegt. Sie nutzen eine Halbwelle für die Ablenkung und die andere für Geradeaus. Da der Digitalstrom zwar auch in gewisser Weise Wechselstrom ist aber nicht symetrisch (Das heisst, die beiden "Halbwelen" sind nie gleich lang). So hat der Antrieb in die eine Richtung mehr Kraft als in die andere. Unsere Erfahrung mit Conrad- (in unserem Fall mit den nahezu baugleichen von Hoffmann-) antrieben ist auch nicht besser als mit jenen von Märklin
Zitat von: Armin in 19. November 2011, 13:19:41
Weiß einer von Euch vielleicht Rat oder ein anderes Produkt?
Ja, Servos. ;)
Zitat von: Armin in 19. November 2011, 13:19:41
Weiß einer von Euch vielleicht Rat oder ein anderes Produkt?
Hallo Armin,
installiere ein Powermodul 5215 .
Hallo zusammen,
meine Erfahrungen mit den Antrieben beim C-Gleis und K-Gleis sehen wie folgt aus.
Habe versucht mit der externen Schaltspannung und Viessmann K-83
Decodern das Problem der Märklin K-83 zu lösen. Leider auf Dauer ohne Zuverlässigkeit.
Habe die Weichenantriebe die nicht funktionierten dann mal manuell mit AC versorgt.
Siehe da, sie funktionierten sofort wieder ohne Probleme. Also anderen Trafo
für die separate Einspeisung gekauft. Titan 100VA/16 Volt~. Aber mit den Viessmänner
ging das nur eine weile gut, dann hatte ich wieder das selbe Problem.
Habe mir dann nach vielem Lesen und Empfehlungen, die K-83 Decoder von
IEK mit und mit zugelegt. Den Titan wieder als separater Einspeiser mit angeschlossen
und bis heute gehören die Antriebsprobleme bei mir der Vergangenheit an.
Dies ist jetzt gut 3-4 Jahre her.
Warum es mit diesem Decoder solange gut funktioniert und mit den Viessmann auf Dauer
nicht, habe ich leider nicht herausgefunden und auch keine Erklärung dafür gefunden.
Den ganzen Märklin und Viessmann Krempel habe ich erfolgreich in der Bucht versenkt.
Mit und mit habe ich dafür dann alle Decoder nur noch von diesem Hersteller gekauft.
Die Testanlage incl. Einmessstrecke mit 13 Weichen, BÜ, Endkupplungsgleis, S88-opto-RM, etc.,
läuft nun seit mehr als 2 Jahren mit den original Märklin-Weichen-Antrieben störungsfrei.
Hallo Alle
Servos ? Von wem? welche Type? etc. würde mich der Lösung näher bringen.
mfg
Armin