Hallo zusammen!
In meinem Schattenbahnhof möchte ich vor den (virtuellen) Signalen aus Sicherheitsgründen Stromlosstrecken einbauen. In diesem Zusammenhang habe ich nun eine Frage: Märklin hat empfohlen, bei Signalstrecken Widerstände einzubauen. Dienen diese nur dazu, den decoder mit einer Minimalspannung zu versorgen, damit er das Gedächntis nicht verliert, oder kommen auch Steuerbefehle noch zuverlässig an?
Danke und schönen MOBA-Abend
Gerhard
Hallo Gerhard,
Steuerbefehle kommen nicht durch.
Der Wiederstand dient dazu dass die alten Decoder nicht Ihr Gedächtniss verlieren :D :D :D
Ich würde die stromlosabschnitte nach dem Halteabschnitt machen als Absicherung wenn es von der Länge ausreicht. :D :D
Aber bei den neuen Decodern braucht man das nicht
Hallo Reinhold!
Danke für Deine Antwort. Genau das wollte ich wissen.
Schönen Abend noch
Gerhard
Hallo Gerhard,
noch ein Hinweis: Wenn Du die Anlage abschaltest, dann geht bei den alten Decoder auch alles verloren!
Hallo Gerhard,
es handelt sich um die Märklin Decoder der Serie 6080.
Es gibt auch einige von den 6090er die dieses Problem haben.
Damals wurde von Märklin empfohlen einen 1,5 K Widerstand
einzubauen um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Das Problematik soll bei den Decodern ab der 6090X Serie nicht
mehr vorhanden sein.
Das was Peter geschrieben hat, kann ich nur bestätigen.
Da waren einige Loks die nach Erhalt des Stromes plötzlich
Rückwärts aus dem SBF geschossen kamen. >:( >:(
Hallo Gerhard.
Das interessiert mich auch.
Loks, die rückwärts starten habe ich auch. Ermittle bitte wo man den 1,5 kOhm Wiedrstand einbauen muß. Dann bring ich Dir etwas Arbeit
Gruß Papa
Hallo zusammen,
bevor ihr mit den 1,5kOhm Widerständen anfangt, denkt lieber über die Anschaffung eines zeitgemäßen Decoder für die Lok nach. Loks die Ihre Fahrtrichtung vergessen, haben diese nach dem Aus- und wieder Einschalten auch vergessen und dann nutzt auch der Widerstand nichts mehr. Moderne Decoder brauchen sich ihre Fahrtrichtung nicht zu merken, die lesen die Fahrrichtung aus jedem Fahrbefehl, zumindest wenn nicht gerade an Motorola 1 Format verwendet wird....
Hallo Zusammen,
da stimme ich Jürgen voll und ganz zu. Zu Anfang des Digitalzeitalters hatte ich mit einem kleinen Netztrafo und einem Umschalter nach Ende des Betriebs ca. 5V auf die Stromlose Abschnitte geschaltet. Dann wurde nichts mehr vergessen, aber Gottseidank gibt es jetzt bessere Decoder und diese Hilfsschaltung kann ich mir schon lange ersparen. .
Hallo Armin,
auch wenn richtigerweise in den vorigen Beiträgen geschrieben wird, dass es besser und auch vernünftiger wäre, die alten MM-Dekoder (z.B. 6080) gegen neuere auszutauschen (das kann ich nur unterstützen), so will ich doch Deine Frage beantworten: "Wo kommen die Widerstände hin?". Dein Hinweis für Gerhard läßt mich vermuten, Du würdest die Widerstände in Loks einbauen wollen. Das ist aber nicht richtig. Die Loks verlieren, wie weiter oben schon beschrieben, ihre Informationen (Fahrtrichtung, Licht an/aus, usw.) immer dann, wenn sie auf einem stromlosen Abschnitt anhalten. Das kann eine Signalhaltestrecke alter (=analoger) Art sein oder ein Abstellgleis, dessen Stromversorgung über einen Schalter ein- bzw. ausgeschaltet wird. Hier, nämlich quasi zur Überbrückung der Trennstelle, wird der Widerstand eingebaut, und zwar vom Mittelleiter vor zum Mittelleiter nach der Trennstelle. Damit wird sichergestellt, dass ein kleiner Strom weiterhin in die "stromlose" Strecke fließt, der gerade so groß ist, dass der Motor noch nicht anläuft, aber der Dekoder seine Informationen nicht vergißt.
Jetzt kannst Du entscheiden, wie Du verfahren willst.
Hallo Ralf.
Natürlich, das habe 10 Jahre lang auch so gemacht. Irgendwas muß mich verwirrt haben.
Du sagst richtig, nach dem Abschalten ist das Gedächtnis sowieso leer.
Was ich nicht verstehe: auch nach einem allg. Lokomotiv-Stopp gibt es einige, die dann rückwärts wegfahren, auch wenn sie zuvor nie umgeschaltet wurden, z.B. Dampfloks mit langen Zügen im Schattenbahnhof- Welcher Bahnsalat!
Danke für den Tipp.
mfg Armin
Hallo Armin,
Loks mit alten MM-Dekodern können schon nach wenigen Augenblicken ihre Informationen vergessen, wenn kein Strom da ist. Also sind auch kurze Halte vor Signalen in diesem Sinne gefährlich. Was das Verhalten der Loks betrifft, ist das so, dass sie eine sogenannte Vorzugsrichtung haben. Und das bedeutet, dass auch ohne vorherigen Richtungswechsel einige Loks dann rückwärts fahren, wenn der Dekoder wieder Saft hat. Man kann dem abhelfen, indem z.B. man an der Feldspule die Drähte vertauscht. Damit wäre dann die "Vorzugsrichtung" der betreffenden Loks nicht mehr rückwärts, sondern vorwärts. Aber eine eigentliche Problemlösung hast Du damit doch nicht, allenfalls etwas gemindert.
Hallo Rolf
Vielen Dank für Deine Tipps.
mfg Armin