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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet allgemein => Thema gestartet von: Peter Jirka in 29. April 2012, 13:24:23

Titel: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 29. April 2012, 13:24:23
Hallo Modellbahner.

Ich messe jetzt - wenn möglich - alle meine Loks mit Speedcat-14-Punkt-Messung ein.
Und trotzdem bin ich mit dem Erreichten nicht ganz zufrieden. Meine persönliche
Toleranzgrenze beim Anhaltepunkt habe ich mit +/- 3 cm festgelegt. Trotzdem muss
ich 80 % meiner Loks in der Bremskorrektur (Wert 10 - 40) beeinflussen. Dann
funktioniert es.
Meine Frage daher: ist das normal?
Ich habe alle meine Abschnittslängen nachgemessen, die Loks sind im Sinne von WDP
eingestellt und eingemessen.
Wer hat eine Idee?
Danke für Eure Hilfestellung.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 29. April 2012, 15:47:39
Hallo Peter,

verifiziere doch mal die Messergebnisse mit Hilfe einer Messstrecke. Nimm die Lok mit den größten Abweichungen und miss die mal auf einer Messstrecke ein. Dann mal teste wie die dann anhält...
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Markus Herzog in 29. April 2012, 16:26:43
Hallo Peter,

als Ergänzung zu Jürgen, ist die Bremsverzögerung in den Dekodern auf 0?

Grüße
Markus
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 29. April 2012, 17:30:11
Hallo Jürgen, hallo Markus.

Danke für Eure Antworten.
Habe in allen Dekodern -soweit möglich, die Bremsrate auf 0 gesetzt.

Habe eine eigene Einmessstrecke (separat) und einen älteren KPF-Zeller.
Heute nachmittags habe ich noch eine zweite Einmessstrecke an der
Anlage angelegt.
Ich werde dann verschiedene Loks auf allen 3 Strecken einmessen und
über die ev. Geschwindigkeits-Unterschiede berichten.
Für heute "habe ich fertig".
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 30. April 2012, 14:05:09
Hallo Jürgen, Hallo Markus.

Habe den nun 3 verschiedene Loks (Märklin-alt, Umbausatz, Lopi30, Roco - ca. 5 J. alt - Lopi30, und Piko - neu)
auf meinen 3 Messstrecken (eigene Messstrecke, BahnhofsMessstrecke und Speedcat) eingemessen. Die
Unterschied waren maximial im Bereich von 1-3 kmh, ich habe das Endergebnis dann auf den Mittelwert eingestellt.

Das Halten ohne Bremskorrektur war aber absolut nicht zufriedenstellend. Habe eine Bhf-Einfahrt (Länge ca. 200 cm,
4 Kontakte im iZNF, Einfahr-G 90 kmh) mit diesen Loks getestet, aber es kam zur Überschreitung des
Anhaltepunktes bis zu 25 cm. Änderungen beim BremsBeginn und beim Anhaltepunkt im iZNF hatten das selbe
Ergebnis.

Ich habe dann eine eigene FS zum Testen eingerichtet (nur Startgeschwindigkeit) - Anhalten am Anhaltepunkt.

Start-K - Fahr-K - unüberwachte Weichenstrasse - Abschnitt mit iZNF, bestehend auf K1 mit 50 cm und K2 - Stop -
mit 96 cm.

Das Ergebnis mit der Roco-Lok:
Start-G 30 kmh - Halten 35 cm vor dem Anhaltepunkt, Start-G 44 kmh - Halten am Haltepunkt -
Start-G 70 kmh - Halten 7 cm nach dem Anhaltepunkt, Start-G 100 kmh - Halten 20 cm nach den AHP.

Und dafür finde ich absolut keine Erklärung. Was habe ich nur übersehen. Danke im voraus für Eure Hilfe.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Markus Herzog in 30. April 2012, 14:35:43
Hallo Peter,

ist das beschriebene Verhalten mit den anderen beiden Loks bei dieser Test-FS auch so? Wie groß ist die Schwungmasse in der Roco-Lok? Mit welchem Protokoll fahren die Loks. Ich würde bei denen mit dem Lopi DCC128 empfehlen.

Märklin-alt? Schon ein 6090x d.h. ein Gleichstrom-Motor mit Magnet oder noch ein 6080 mit Feldspule.

Grüße
Markus
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 30. April 2012, 18:17:25
Hallo Markus,

ich werden morgen noch einige Loks testen.

Die bereits betroffene Roco-Lok ist ein ganz normale Taurus, weiters habe ich alle Märklin-Los (ausgenommen alte Sound-Loks mit 80..) auf PermanentMagnet und Lopis umgerüstet. Ich fahre allerding nur mit 28 Fahrstufen (DCC und teilweise auch Motorola).
Bei diesen 80..-Loks kann ich mir vorstellen, die Bremskorrektur anzuwenden, da ja im Dekoder die Rate nicht
ganz ausgeschaltet werden kann.

Aus Deinen Ausführungen heraus vermute ich, es hänge mit dem Lok-Auslauf zusammen, kann ich derzeit noch nicht teilen. Auch dieses Verhalten habe ich geprüft - FS 28 und Regler auf Null, Lok hält unmittelbar an.
Weiters hatte ich in der 2009-Version fast alle Loks wie folgt eingestellt: Anfahr-Rate 4-8, Bremsrate generell 10 mit einigen kleineren Abweichungen. Und immer hat das Anhalten - auch bei Raten-Änderungen im Lok0Id-Profil
immer funktioniert.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 30. April 2012, 18:34:33
Hallo Peter,

testest du das immer auf der selben Strecke? Mich hat in der Testphase eine nicht sauber arbeitende Rückmeldung eines Kontaktes fast zur Verzweiflung getrieben...
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Herbert Apel in 30. April 2012, 20:46:51
Hallo Peter,

ich bin ebenfallsbeim einmessen meiner Loks und habe festgestellt, daß die verschiedenen Lokdecoder anders die  Bremsrate eingestellt haben wollen.
Gerade Die ROCO´s reagieren anders.
Wenn Du hier die CV 4 auf 0 einstellst, rennen die Loks ohne ersichtlichen Bremseffekt weiter.
Mit CV 4 auf 2 programmiert habe ich die besten Ergebnisse erziehlt.
Probiere es doch einfach mal aus.

Herbert
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 02. Mai 2012, 16:54:35
Hallo Markus, Jürgen und Herbert.
Danke für Eure Stellungnahmen.

Ich habe nunmehr ein komplett neues Projekt angelegt, einige Gleise, Zugnummerfelder (RMK entsprechen natürlich
der Anlage und leerer Lok-DB.
4 Strecken mit iZNF's eingerichtet, zwei Loks erfasst und eingemessen.
Das Ergebnis - nichts Neues, alles wie gehabt, Probleme bei exakten Halten. wie bereits beschrieben.

Zurück zur Anlage, weitere Loks eingemessen, darunter 2 mfx-Loks, eine neue Märklin-Traxx (mit Adapterplatine und
Lopi40), aber es hat nichts genutzt. Alle meine derzeit eingemessenen 40 Loks brauchen die Bremskorrektur
(10 - 40), um z.B. im HBF mit einer Einfahrt-G von 70 kmh halbwegs exakt zu halten.

Vorerst lasse ich es dabei. Ich bin nächste Woche in Aigen, um die Umstellung auf 2012 zu beginnen. Dort warten
110 Loks auf mich, die iZNFs will ich im voraus gar nicht zählen. Nur gut, dass der Betrieb unverändert weiter gehen
kann und die Umstellung nach und nach erfolgen kann.

Ich werden dann wieder berichten.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Markus Herzog in 02. Mai 2012, 23:47:01
Hallo Peter,

Nur mal aus Interesse:
Kann ich mal eine Datensicherung dir bekommen und dann 2-3 exemplarische Beispiele an welchem iZNF welche Fehlstopps mit welchen Loks aufgetreten sind?

Grüße
Markus
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Dieter Lauer in 03. Mai 2012, 09:13:49
Hallo Markus,

ich habe hier mit Interesse gelesen, dass die Decoder-Bremszeit auf Null gesetzt werden soll.

Stimmt das so? Das habe ich sonst nirgendwo (Handbuch oder anderes) gelesen.

Wenn ja, müsste die Lokprogrammierung nochmal bei allen Loks entsprechend ändern.

Herzlichen Modellbahnergruß

Dieter Lauer

Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Dirk Streuber in 03. Mai 2012, 09:49:47
Hallo Dieter,

lass die Einstellungen am Decoder so wie sie sind und probiere erst einmal aus, wie sich die Lok bei einem iZNF verhält. In Wenn die Lok permanent zu weit fährt, kannst Du in der Bremskorrektur (WDP) etwas nach regeln oder alternativ am Decoder die Bremsverzögerung etwas kleiner wählen. Letzteres aber nur, wenn die anderen Möglichkeiten nicht ausreichend sind. 
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Max Schmid in 03. Mai 2012, 11:41:27
Hallo Dieter

Was auch geht ist: Bei den ESU 3 und 4 kann man die Funktion "Decoderverzögerung ein/aus" mittels z.B. F4 schalten. So kannst Du Deine sauber eingestellten Werte behalten und ausprobieren, ob Dir die Steuerung durch WDP passt. Die Werte verstellen kannst Du dann immer noch später.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Markus Herzog in 03. Mai 2012, 19:25:47
Hallo Dieter,

im Prinzip hat Dirk schon alles geschrieben.

Man kann versuchen die Dekoderverzögerung über die Bremskorrektur auszugleichen. Da aber nicht jeder Dekoder gleich bremst, kann WDP auch nur versuchen das so gut es geht auszugleichen.

Persönlich habe ich alle Bremsverzögerungen auf den Werte 0 oder 1 stehen und lasse den Rest das Programm machen. So arbeitet da nur eine Verzögerung in WDP und muss nicht auch noch versuchen diejenige im Dekoder jederzeit vorherzusagen.

Aber wie gesagt probiere es aus. Ich finde es persönlich ohne Bremsverzögerung im Dekoder einfacher.

Grüße
Markus
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 04. Mai 2012, 12:11:22
Hallo Markus,

anbei Zip-Datei "Jirka", allerding mit meinem Testprojekt. Weiters ist die Datei "Test-Install.pdf" enthalten,
die meine Bemerkungen enthält.
Ich hoffe, Du kannst mit meinen Daten etwas anfangen.
Danke schon im Voraus für Deine Bemühungen.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 04. Mai 2012, 14:15:21
Hallo Peter,

ich habe mir mal einiges angesehen.

Zitat019>190 alle 4 RMKs, 193, 192 191, 190
EinfG 100 kmh BremsBeg 100, AhP 0 + 7 cm
BremsBeg 100, AhP 30 + 3 cm
BremsBeg 200, AhP 20 + 15 cm, abrupter Stop

Zum Beispiel diese Kombination führt dazu, dass die Lok in 50cm von 100 auf Null bremsen soll. Das halte ich für etwas gewagt...
Auch die Werte der Lok 116 im Messpunkt 0 halte ich für ungewöhnlich. Hast du die Anfahrgeschwindigkeit im Decoder hochgestellt?
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 04. Mai 2012, 15:43:44
Hallo Jürgen

danke für Deine schnelle Antwort. Ja, ich weiss, das manche Beispiele weit überzogen sind. Das mit der 116
ist mir dann auch aufgefallen, doch derzeit kann ich nichts weiter überprüfen.
Ich melde mich wieder.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: fc_almesberger in 10. Mai 2012, 11:06:02
Hallo Markus, Hallo Jürgen.

Melde mich nun aus Aigen.
Nach dem Chefgespräch gestern habe ich zwei Loks auf Messstrecke mit 15P eingemessen. Etwas mühsam, da, Jürgen, wir hatten dieses Problem
schon einmal, die einzelnen FS nicht immer richtig an die ECOS2 weitergegeben wurden. Auch eine Deinstallation von 2009 und Neuinstallation
von 2012 hat hier nichts gebracht. Weiters habe ich mir nun den neuen Speedcat von Marion Zeller bestellt.
Diese zwei Loks waren nach meiner alten Dekoderprogrammierung eingestellt, ich wähle immer lineare G-Kurve über die ganze Fläche und stelle
die Höchst-G immer über die Trimm-Werte ein. Brems-und Beschl.Rate immer auf 0.
Das Ergebnis gestern in Kürze: Einfahrgeschwindigkeit 70, Überfahrten im Schnitt 5 cm, EinfahrG 100 Überfahrten im Schnitt 9 cm.

Die eine der beiden Loks (Roco 2016, keine Haftreifen) habe ich nach der 3 Ppunkt-Methode programmiert und 15P-Eingemessen.
Die HöchstG war etwas höher als in der gestrigen Version, Bei den Messpunkten habe ich jeweils
die vorderste, stromführende Achse gemessen.

Neute habe ich mir eine neue Einmess-FS eingerichtet, ohne Profil, nur die Start-G habe ich jeweils verändert.
FS: Insgesamt 7 RMKs.
Von rechts nach links - immer Rückwärtsfahrt - 3 RMK. re iZNF, 1 RMK ohne, 3 RMKs Ziel-iZNF:  Ges.Länge 217, Anh.Punkt 10 cm
von links nach rechts - immer Vorwärtsfahrt - 3 RMKs li iZNF, 1 RMK ohne, 3 RMKs Ziel-iZNF>: Ges.Länge 250, Anh.Punkt 16 cm
Das Ergenis von jeweils 2 Fahrten:
StartG       rechts>links=rw      links>rechts=vw
50 kmh      -1, 0         0, 0
60 kmh      +2, +3         +2, +2
70 kmh      +5, +4         +4, +4
80 kmh      +5, +6         +6, +5
90 kmh      +5, +7         +8, +8
100 kmh      +10, +6         +9, +12
110 kmh      +9, +12         +11, +13
120 kmh      +11, +12      +10, +12

Ich habe diesen Beitrag als Text-Dokument verfasst, da ich im Original-Fenster des Forums über die Höhenbegrenzunmg der
Seite nicht drübergekommen bin. Ev. Fehler im I-Explorer. Der hiesige PC entspricht leider auch nicht mehr meinen
Erwartungen und Ansprüchen. Nur ein Beispiel: die Abarbeitung dieser einzelnen Prüf-FS - sonst nichts aktiv - treibt die
CPU-Auslastung bis 50 % !!!!!!

Noch eine Bemerkung sei mir erlaubt. Diese von mir gefühlte, und nun vom Chef bestätigte Tatsache, dass ich der Einzige bin,
der diese Probleme hat, bereitet mir schlaflose Nächte.

Nun werde ich das letzte 2009-Projekt aktivieren, damit in der Zwischenzeit die Anlage vorgeführt werden kann. Die Lob-DB muss
allerding - das Dekoderänderungen vorgenommen wurden - integriet werden.

Danke vorerst für Eure Hilfe. Bitte informiert mich über ev. neue Tests meinerseits.

Peter (Jirka) aus Aigen
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Tomy in 10. Mai 2012, 18:51:09
Hallo Peter!

Wie funktioniert der neue "Speed-Cat" von Monika Zeller? Ist er wirklich besser als der Alte? Vor allem bei Roco-Loks hatte ich durch die detailierten Drehgestellblenden Probleme.

Gruß

Thomas
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: beate in 10. Mai 2012, 19:02:46
Hallo zusammen,
zum "SpeedCat" von Marion Zeller kann ich mitteilen, dass er ausgezeichnet arbeitet. Meines Wissens gibt es keinerlei Probleme bei Loks, die durch Vorbau das Antriebsrad des SpeedCats behindert. Es ist außerdem mit einem kleinen Haftreifen versehen, so dass man jedes Rad einer Lok aufsetzen kann. Die Haftung ist ausgezeichnet.
Ein kleiner Haken ist wohl dabei: Dieses Messgerät heiß nicht "SpeedCat", sondern "MAX".
Windigipet erkennt diesen "MAX" sofort, ein Einmessen ist ein Kinderspiel. Bitte ausprobieren!
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Peter Jirka in 11. Mai 2012, 07:15:35
Hallo Wolfgang,
danke für Deine sehr positive Rückmeldung.
Hallo Thomy, freue mich, wieder etwas von Dir zu hören. Noch habe ich den MAX nicht, werde Dich aber
sofort nach den ersten Einmessungen informieren.
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Helmut Kreis in 11. Mai 2012, 07:19:14
Hallo,

ich habe bis jetzt ganz interessiert die ganzen Beiträge um das iZNF gelesen, denn auch ich habe damit ein Problem.
Bisher habe ich meine Gleise im Schattenbahnhof und im Hbf auf iZNF umgestellt.
Leider fuhren meine Loks auch alle über den Anhaltepunkt hinaus.
Bei der Einstellung aus WDP 2009 waren es mindestens 10 cm. Ein Mittig halten im Hbf stimmt auch nicht. Hier halten die Loks ca. 20 cm zu spät.
Derzeit habe ich das Problem so gelöst, dass die Einfahrten nur mit 40 Km/h erfolgen. Das Überfahren der Mitte im Hbf ist dabei aber etwa gleich geblieben.

Im Lokcontrol ist festzustellen, dass der Tacho beim Befahren des iZNF sofort auf 0 geht, aber die Bremsung in viel zu kleinen Schritten erfolgt. Die Bremsverzögerung im Decoder steht auf 1.

Wo könnte bei mir die Lösung zu suchen sein?

MfG
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Markus Herzog in 11. Mai 2012, 07:29:04
Hallo Helmut,

Und wieder die üblichen Fragen:
Hast du den Messpunkt 0 auch gemessen? Den gab es ja in 2009 noch nicht. Aber bei vielen Loks ist der zum präzisen Anhalten sehr wichtig, denn der gibt Wdp ja bekannt wie schnell WDP bei kleinster Fahrstufe fährt. Und da macht es gewaltige Unterschiede ob die Lok da 1 oder 6 km/h fährt.
Wenn du das gemacht hast und solltet du bis dato mit 2 Punkten eingemessenen haben, dann ist bei Loks mit nicht linearer Geschwindigkeitskennlinie mal mit 15 Punkten zu messen.
Und der letzte Punkt ist es, es dann mit der Bremskorrektur zu justieren.

Alles weitere siehe auch iZNF-Workshop von Jürgen Gräbner.

Grüße
Markus
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Helmut Kreis in 11. Mai 2012, 16:34:13
Hallo Markus,

zunächst danke für Deine Antwort.

Zuerst hatte ich alle Loks nur mit der 3-Punkt-Methode eingemessen. Aufgrund des falschen Anhaltens habe ich dann die "Versuchsloks" mit 15 Punkten vermessen.
Bis auf eine Lok fahren alle im Punkt 0 v= 2 Km/h. Die andere fährt nur 1 Km/h. Aber alle haben gleiches Anhalteverhalten.
Mit der Vorversion hatte ich Bremsstrecken von mindestens 42,5 cm bis 96 cm. Die Einfahrgeschwindigkeit lag bei 60 Km/h. Die Bremsverzögerung im Decoder war so eingestellt, dass die Lok aus 30 Km/h am Stoppkontakt ungefähr nach 30-35 cm stehen blieb. Wollte ich diesen Punkt etwas hinauszögern, so veränderte ich einfach die Geschwindigkeit am Stoppkontakt nach oben.
Mit dem iZNF habe ich nun Strecken- oder Bahnhofslängen von 90 cm bis 1,90 m und die Lok kommt nicht am Anhaltepunkt zum stehen.
Wenn ich es recht in Erinnerung habe, bremst WDP 2012 nun aber lange Zeit nur in 5 Km/h-Schritten ab. Auch dann noch, wenn schon längst ersichlich sein sollte, dass damit der Anhaltepunkt nicht mehr eingehalten werden kann.
Wenn ich am Wochenende wieder an die Anlage komme, werde ich dies mal genauer beobachten.

MfG
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Helmut Kreis in 20. Mai 2012, 03:01:20
Hallo Markus,

mein iZNF funktioniert immer noch nicht zufriedenstellend.
Ich habe mich bei meinen Versuchen nun auf zwei Loks beschränkt und verschiedene Varianten versucht.
Egal ob ich das Abbremsen auf "schnell" oder "langsam" stellte, es blieben immer um die 7 cm, die die Lok bzw. der Zug zu weit fuhren. Dabei ist es auch egal, ob ich am Bahnsteiganfang, -Ende oder -Mitte anhalten wollte.
Durch die Änderung der Fahrstufen von 128 auf 28 (ohne erneutes Einmessen) konnte die Differenz auf ca. 3 cm verkürzt werden.
Die Einfahrgeschwindigkeit  beträgt 60 km/h. Die iZNF von links und rechts haben eine Länge von 189 cm. Die Bahnsteiglänge beträgt 165 cm und beginnt 2cm von links und 22 cm von rechts.
Eingemessen sind die Loks mit Speedcat 15 Punkten.

Fragen:
1. Hat die Fahrstufeneinstellung tatsächlich etwas mit dem Anhalten zu tun?
2. Können oder müssen die früheren Streckenkontakte für das Bremsen in der Fahrstraßeneinstellung gelöscht werden? Bei meinen Tests war es egal ob die roten Felder gelöscht wurden oder erhalten blieben.

MfG
Titel: Re: iZNF - Anhaltepunkt
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 20. Mai 2012, 06:17:23
Hallo Helmut,

die fest einstellbare Bremrate in der Fz-Daten ist beim Halten auf dem iZnf unwirksam. Die Rampe wird individuell fuer jedes Anhalten berechnet. Faehrt eine Lok zu weit kann die Bremskorrektur im Messfenster genutzt werden. Je mehr Fahrstufen, umso genauer kann die Lok gesteuert werden.