Hallo,
ich habe ein Bahnhofsgleis, welches aus beiden Richtungen befahren wird. Es besteht aus 3 Abschnitten A, B und C.
A und C sind je nach Richtung die Zugnummernfelder. Dazwischen liegt dann noch ein normaler Rückmeldekontakt B.
In den jeweiligen Fahrstraßen sind alle 3 Abschnitte als iZNF in jeder Richtung erfasst. Angehalten werden soll in Bahnsteigmitte.
Wird nun dieses Gleis durch einen Wendezug befahren, der von A über B nach C fährt und mittig hält, ist es nicht mehr möglich, diesen Zug von C nach A umzusetzen.
Ich habe dies (vor dem iZNF) durch ein Profil gehandhabt, in dem erst die Fahrtrichtung geändert wurde und dann bis zum Kontakt in der Gegenrichtung gefahren wurde. Das sah nur etwas seltsam aus, wenn der Zug sich nur kurz bewegte.
Mit dem iZNF funktioniert dies aber nun nicht mehr und es treten seltsame Erscheinungen auf:
- Die FS kann normal gestellt werden, die Zugnummer wird auch übertragen, der Zug bleibt in der Mitte stehen, aber die Fahrstraße wird nicht mehr aufgelöst!
- Löse ich die FS manuell auf, kann es sein, dass die Lok dann doch noch meinen Wunsch erfüllen will und bis zum Signal fährt, aber es kann auch sein, dass sich der Zug darüberhinaus auch noch "herrenlos" weiterbewegt.
- Wird dieser Wendezug in einem Fahrplan betrieben, bleibt die FS wie oben beschrieben unaufgelöst und irgendwann bekomme ich die Meldung, dass keine Verbindung zur Zentrale mehr besteht, weil 20 Befehle nicht beantwortet wurden. Naja, dann fahren alle Züge herrenlos über die Anlage.
Nun meine Fragen:
- Gibt es dazu eine Lösung von den Betas? Jürgen ist ja bislang immer etwas eingefallen!
- Wenn die Verbindung zur Zentrale von WDP unterbrochen wird, könnte dann nicht vorher noch ein Stopp oder Nothalt gesendet werden?
Hallo Helmut,
die Lösung ist doch ganz einfach. Nimm eine neue Fahrstraße auf von dem iZnf das befahren wurde z-B. von A nach C.
Bei dem C Znf musst Du nur bei den Bedingungen die Rückmelder rausnehmen die auch noch besetztz sein können (B und A)
Ich habe es auch so gemacht. der Wendezug kommt vom Sbf in den Bahnhof, fährt in der gleichen Richtung eine Runde über die Anlage kommt wieder auf C an. Wendet dann und fährt in den Sbf zurück.Wenn das richtig eingestellt, wie bei mir, ist geht das sogar auch in der Automatik.
Hallo Helmut,
ZitatWird nun dieses Gleis durch einen Wendezug befahren, der von A über B nach C fährt und mittig hält, ist es nicht mehr möglich, diesen Zug von C nach A umzusetzen.
Ich denke, wenn ich deinen Text richtig lese, sollte dieses Umsetzen gar keine Zugbewegung auslösen sondern nur die Zugnummer auf das andere Zugnummernfeld transportieren. Daher braucht es auch das Umsetzen nicht. Ein Wendezug, der in anderer Richtung aus dem Bahnhof wieder rausfahren soll hatte bei mir immer schon eigene Fahrstraßen. Also eine Fahrstraße, die nach dem zitieren Beispiel, auf C beginnt, über die Kontakte B und A drüberfährt und dann irgendwo auf der Strecke endet am nächsten Blocksignal. Die Kontakte A und B müssen dann in der Stellbedingung als "egal" (F/B) erfasst sein. Das habe ich auch schon in der Zeit vor WDP 2012 so gemacht.
Hallo
@Reinhold:
so wie Du es beschreibst habe ich es ja. Nur scheint das nicht zu funktionieren, wenn die Bedingungen schon alle erfüllt sind. Eine einzelne Lok kann die Strecke befahren, aber je nach Länge des Zuges funktioniert es nicht. Rangierfahrten kann ich so ausführen, nur ein Wendezug funktioniert nicht.
@Jürgen:
Wie Du richtig erkannt hast, soll eigentlich keine Zugbewegung stattfinden, sondern nur die Lokrichtung gedreht werden und die Loknummer auf die Gegenseite gesetzt werden, damit dann von dort ausgefahren werden kann.
Und Du hast mal wieder Recht mit Deiner Lösung. Da der Zug ja nun mit dem iZNF auch aus der Mitte starten kann, kann ich Deinen Vorschlag umsetzen und direkt von dem zuletzt angefahrenen iZNF starten. Diese Fahrstraße habe ich sogar schon, nur sieht man mal wieder vor lauter Bäumen den Wald nicht :-[. Ich hätte also nur im Fahrplan die eine Fahrstraße ändern müssen.
Hallo Helmut,
so wie ich es beschrieben habe funktioniert es bei mir auch schon mit der 2009 er Version.
Wichtig ist nur dass die Rückmelder die vom Wendezug belegt sind in der Fahrstrasse nicht als frei auftauchen dann funktioniert natürlich die Fahrstrasse nicht, da die Bedingungen ja nicht erfüllt sind.
Hallo Jürgen,
wie bitte setzt man eine Stellbedingung in einer FS auf F/B "egal ?
Hallo Wolfgang,
dann schau Dir mal den Abschnitt
8.8.3 Stell-Bedingungen für Bahnsteiggleis ändern im HB oder der Online-Hilfe an.
Dort steht über dem zweiten Bild
ZitatHierzu klicken Sie bei gedrückter Shift(Umschalt)-Taste mit der linken Maustaste ins Feld vor dem ,,F" und setzen dort einen Haken.
und schon sind die Stellbedingungen neutral.
Hallo Karlheinz,
vielen Dank für den Hinweis. Das neue Handbuch habe noch nicht durchgearbeitet.
Doch noch eine kleine Nachfrage zum orginal Problem des Beitrages von Helmut Kreis:
Die Rückfahrt/Ausfahrt FS aus dem Bf gleis (nach dem Wende befehl) startet dann vom iZNF "C" ?
Hallo Wolfgang,
geauso ist es.
Hallo,
ich habe in den Startbedingungen nur den Startkontakt als Belegt eingetragen. Die beiden anderen RMs sind nicht in der Bedingung drin.
Hallo Helmut,
Zitatich habe in den Startbedingungen nur den Startkontakt als Belegt eingetragen. Die beiden anderen RMs sind nicht in der Bedingung drin.
das geht natürlich auch, aber....dann werden diese Kontakte in der Simulation nicht abgearbeitet (Folgeschaltung, Profil-KE etc). In der realen Welt aber kein Problem.
Einen guten Tag wünsche ich,
seit Tagen beschäftigt mich das Problem mit dem Umsetzen der Zugnummer zu Lösen.
Die im Forum beschriebene Vorgehensweisen und Tipps haben nicht zu dem Erfolg geführt.
Der einzige Erfolg ist bis jetzt mit einer Zugfahrt mit 2 Fahrstraßen und zwei Profilen und Zugbwegung.
Die Aufgabe:
Der Zug soll rückwärts vom Abstellgleis in den Hbf Bahnsteigmitte rangieren und danach die Fahrtrichtung wechseln aber ohne Zugbewegung um anschleßend nach einer Wartezeit wieder weiterzufahren.
Es sind zwei spiegelbildliche iZNF A u. C. Prellbock > C, stop B mittig, dann umsetzen der Loknummer ohne Fahrt auf A.
Der Zug fährt ein beibt mittig stehen aber es erfolgt keine Freigabe da der Kontakt C nicht besetzt ist. Das heißt der Kontakt ist ausgeleuchtet ohne Zugnummer. Es geht nur wenn Kontakt C belegt wird.
Wo ist mein Gedankenfehler?
Es wäre toll wenn mir jemand eine Vorgehensweise zeigen könnte., die nur eine FS vom Prellbock nach C hat
Grüße aus Weissach im Tal
Adolf
Hallo Adolf,
ich hatte weiter oben geschrieben, wie es ohne umsetzten der Zugnummer geht. Die Fahrstraße ohne Zugbewegung ist überflüssig.
Hallo Jürgen,
Danke, das Problem war daß in der Systemsteuerung der Button "Ausblenden " anstelle "Direktsprung" markiert war.
Dadurch war ich irritiert.
Grüße
Adolf
Hallo,
@Jürgen:
Deine Lösung mit der separaten Fahrstraße hat nicht so recht befriedigt. Ich hätte eine viel zu lange Fahrstraße gehabt, die das ganze Treiben auf der Anlage nur blockiert hätte. Ausserdem hätte ich dann nochmals einige Profile erstellen müssen.
Ich habe das Problem aber anders lösen können:
Mir ist aufgefallen, dass im Profil immer der Eintrag "OHNE_V" (oder so ähnlich) aufgetaucht ist. Nun hatte ich feststellen können, dass das ganze funktionierte, wenn ich die Lok einmal kurz von Hand steuerte.
Daraufhin habe ich das iZNF und das Profil folgend geändert (Vorherige Fahrtrichtung war von A über B nach C):
Der RM A ist nicht mehr im iZNF eingetragen. Dafür habe ich Kontakt 000 mit der gleichen Länge wie RM A eingetragen.
In Zeile 1 wird am RM iZNF C die Lokrichtung geändert.
In Zeile 2 wird v auf 1 gestellt.
In Zeile 3 wird nach 0,1s V=0 eingestellt (diese Bewegung ist auch bei genauem Wissen und hinsehen kaum feststellbar.)
In Zeile 4 wird am RM iZNF A Stopp ausgeführt.
In Gegenrichtung ist das iZNF und das Profil ganau so geändert. Also RM C ist nicht mehr in iZNF A enthalten, dafür aber Kontakt 000 mit gleicher Länge wie RM C.
Ich habe mir nun gestern Abend (besser die ganze Nacht bis heute Morgen) nun erspart, zu testen, ob das ganze auch noch funktioniert, wenn nun A bzw C doch wieder in das iZNF eingebunden wird.
Hallo Helmut,
ZitatIch hätte eine viel zu lange Fahrstraße gehabt, die das ganze Treiben auf der Anlage nur blockiert hätte.
Warum ist denn die Fahrstraße länger? Bei gleichem Ziel doch höchstens der Teil im Bahnhof. Und der kann, egal mit welcher Lösung, erst befahren werden, wenn der Zug das Gleis verlassen hat. Wenn dann die Fahrstraße irgendwas blockiert, dafür gibt es Teilfreigaben.
Hallo Jürgen,
vordergründig war, dass ich für jedes Bahnhofsgleis nochmals Profile für die Ausfahrten mit Ansage, Abfahrtspfiff Türenschließen etc. hätte anlegen müssen. Dann hätten auch wieder entsprechende Zugfahrten erstellt werden müssen, um vernünftig auch im Fahrplan fahren zu können.
Eine Alternative dazu war anfänglich, 8 komplette Fahrstraßen vom Start bis zum Ziel vor dem Sbf anzulegen. Aber das waren dann wieder 4 Blockstrecken, die dann alle frei gewesen sein müssten. Das war mir viel zu unübersichtlich.
Mit der jetzigen Lösung gabe ich nur 4 Profile in der beschriebenen Weise ändern müssen.
PS: der Teil im Bahnhof reicht nicht, es mußte eine Fahrt über das iZNF hinaus sein, also bis mindestens zum nächsten Block.
Hallo nochmal,
Zitatder Teil im Bahnhof reicht nicht, es mußte eine Fahrt über das iZNF hinaus sein, also bis mindestens zum nächsten Block.
aber zum nächsten Block willst du doch sowieso. Egal wo du startest, der Teil bis zum nächsten Blocksignal ist immer Bestandteil der Fahrstraße...
Hallo Jürgen,
ich finde trotzdem dass der Aufwand nach Deiner Methode größer gewesen wäre, denn ich hätte zu den 8 FS ja auch noch 8 neue Zugfahrten und 8 Profile erstellen müssen.
Hallo Helmut,
du mußt nur die alten Zugfahrten aufrufen und mit den neuen Fahrstrassen ergänzen.
Wenn die alten Zugfahrten noch benötigt werden mache einfach eine Kopie der Zugfahrt.
Hallo zusammen
Ich möchte nochmals die allererste Beschreibung des Umsetzproblems von Helmut aufgreifen. Bei mir verhält es sich nämlich genau so. Auch bei mir lautet das Ziel: Nur Zugnummer umsetzen.
Mein HB sieht folgendermassen aus: 4 RMK A-B-C-D pro Gleis.
IZNF A enthält D-C-B-A,
IZNF D enthält A-B-C-D.
Ich habe eine
Fahrstrasse A→D mit Stellbedingung A(egal), B(besetzt), C(egal), D(egal). Freigabe der FS, wenn D (IZNF) besetzt. Stopp in Gleismitte. Die
Fahrstrasse D→A ist sinngemäss umgekehrt.
- Der Zug steht in der Gleismitte auf RMK B und C. RMK A und D sind frei. IZNF A ist besetzt, IZNF D ist frei.
- Ich stelle die Fahrstrasse A→D. Der Zug fährt nicht (richtig), die Zugnummer wechselt von A nach D (richtig), IZNF D wird als besetzt, A als frei angezeigt (richtig). ABER: Fahrstrasse bleibt hängen, obwohl IZNF D (nicht aber RMK D) besetzt ist.
- Ich stelle die Fahrstrasee D→A. IZNF D wird frei und A besetzt (richtig). Der Zug fährt los (falsch). Die Fahrstrasse wird auch nach Erreichen des RMK A NICHT aufgelöst, der Zug fährt weiter. Wohin, weiss ich nicht, er ist noch unterwegs.
- Variante 1: In der Fahrstrasse A→D ist nur RMK B als Stellbedingung eingetragen. (D→A sinngemäss). Alles verhält sich genau gleich, wie oben beschrieben.
- Variante 2: Im IZNF A ist an Stelle von D ein Nuller gleicher Länge erfasst. IZFN D sinngemäss. Auch jetzt läuft alles gleich.
Vielleicht ist doch noch ein kleines Problem im Programm, oder dieser Fall ist schlicht noch nicht vorgesehen.
Weiss jemand Rat?
Gruss und wieterhin viel Spass mit dem genialen WDP.
Csaba
Hallo Csaba,
ich habe in #14 geschrieben wie ich das Problem gelöst habe. Das funktioniert so wunderbar.
Eventuell könnte man es noch etwas verfeinern, indem man statt v=1 v=0 einträgt.
Aber da die Sache so bei mir läuft, habe ich die Sache derzeit nicht mehr weiter verfolgt. Vielleicht werde ich die Tage doch noch mal meine Profile in der Sache ändern und wieder berichten.
Hallo Helmut
Deine Lösung konnte ich nachbauen, sie funktioniert. Bravo! Es muss aber alles genau so eingegeben werden, wie von dir beschrieben: Zuerst zwingend V=1, dann V=0. Der erste Kontakt im Bahnhof darf nicht im IZNF sein. Sonst werden die Fahrstrassen nicht immer freigegeben.
Mich stört einzig, dass sich so durch Wegfall von A im IZNF die Anhaltestrecke für sehr kurze Züge auf die Hälfte verringert. Ich werde nun aber zuerst ausgiebig testen.
Gruss
Csaba
Hallo Csaba,
für A kannst Du doch den Kontakt 0 mit der Länge von A eintragen.
Hallo Helmut
Das habe ich bereits gemacht, da es sonst nicht korrekt funktionieren würde. Nur beginnen kurze Triebwagen beim Kontakt 0 noch nicht zu bremsen, haben somit nur 75 cm Anhalteweg (Kontakt B bis Bahnsteigmitte).
Bei langen Zügen stellt sich das Problem nicht, da sie bis zu den Kontakten C oder D vorfahren.
Trotzdem bin ich für deine Idee sehr dankbar, immerhin ist das Umsetzproblem so gelöst.
Gruss
Csaba