Hallo!
Ich habe meine ROCO ÖBB 1189 noch immer nicht umgebaut, weil ich den Einbau des Schleifers fürchte. Kürzlich kam mir die Idee, nicht die Lok sondern den ersten Wagon mit einem Schleifer auszurüsten und Lok und Wagen mit einer stromführenden Kurzkupplung zu versehen.
Die Lösung ist zwar nicht optimal, ich würde mir aber die knifflige Unterbringung eines Schleifers unter der Lok mit all den damit verbundenen Problemen ersparen.
Wer kann mir sagen, ob der Kontakt der Märklin-Kupplung so zuverlässig ist, dass keine Stromunterbrechungen vorkommen bzw. ob sie die für den Lokmotor benötigte Leistung aushält.
Danke
LG
Gerhard
Hallo Gerhard,
ich hatte eine Lok umgebaut und die Wagen über eine stromführende Kupplung versorgt, also der umgekehrte Weg. Die Beleuchtung in den Wagen war, Dank eines 0,5F Elkos, stabil, aber ob der andere Weg funktioniert, solltest Du einfach einmal testen!
Du kennst doch den schnack, "Probieren geht über studieren" oder so ähnlich? ;)
Hallo!
Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass mir niemand die Frage beantworten kann, ob die stromführende KK in Verbindung mit einem Schleifer am ersten Wagon zur Stromversorgung der Lok taugt!
Oder gibt es da draussen doch jemanden?
LG
Gerhard
Hallo Gerhard!
Bei mir habe ich Lokseitig die stromführende Kupplung fest verbunden und habe keine Probleme. Noch besser ist jedoch wenn die Lok und der Wagen je einen Schleifer haben.
Hallo Gerhard,
die Märklin Kupplungen haben keine wirklich gute Übertragung, da gibt es laufend Unterbrechungen. Bei meinem Rheingold flackert die Innenbeleuchtung ständig und löst sich auch des öfteren.
Nimm die Krois Kupplung, die ist mit der Stiftverbindung wirklich stabil und zu allem Überfluss auch noch mehrpolig erhältlich, zB. für die Innenbeleuchtung über den Lokdecoder zu schalten.
Hallo Gerhard
Wie ich das sehe ist dann Deine Lok >immer< auf den anhängenden Wagen
angewiesen, darum würde ich an Deiner Stelle mit einem dünnen
Micro-Litzen-Stecker-Kabel die elektrische Verbindung zur Lok herstellen.
Wenn das z.B. ein Personenwagen ist, laß den Stecker des Kabels der Lok
zirka 3 bis 4 cm in den Personenwagen reichen, welcher mit einem längeren
dünnen Gummi immer ganz leicht dort gehalten wird. Laß das Kabel des
Personenwagens so lang, daß die Lok im abgekuppelten Zustand zirka
8 cm vom Personenwagen weggezogen werden kann um die Verbindung
mal wieder zu trennen. Der Qerschnitz der Litze kann so auch reichlich
ausfallen, da das Kabel parallel zur Kupplung ohnehin ziemlich grade und
elastisch verläuft.
Viel Erfolg und Freude damit
Hallo Gerhard
Es gibt auch noch andere stromführende Kupplungen, sogar solche die mehrpolig sind und dann in deinem Falle auch paralell benützt werden könnten. Dadurch wäre evtl. auch ein gewisser Schutz gegen Kurzzeitunterbrechungen gegeben. Von der Kabelstärke her, sehe ich keine Probleme nur sehr weich soll es sein.
Die Lok ist allerdings fix auf den Wagen angewiesen und wird kaum mehr eine Drehscheibe oder Schiebebühne benützen können. Auch ist eine Rückwärtsfahrt mit Zug auf der Vorderseite unschön.
Die Möglichkeit der Montage eines Schleifers unter der Lok hängt von deren Bodenfreiheit ab.
Er soll auch mittig unter dem Drehpunkt der Lok angebracht werden. Märklinschleifer haben im Bereich der Befestigung ein Isolierung. Die Schraube würde vermutlich ein Gegengewinde benötigen. Ein befreundeter Uhrmacher hätte am ehesten die Werkzeuge dazu.
Das zu besprechen gibt es kürzere Möglichkeiten.
mfg.Tasso ;D
Hallo Gerhard,
es gibt nur sehr selten keine Möglichkeit einen Schleifer zu verbauen. Ich denke auch die 1189 hat bei genauerer Ansicht sicherlich eine Möglichkeit für einen Schleifer.
Hallo Ernst,
mit den Märklinkupplungen gibt es nun wirklich keine Probleme, wenn diese richtig verbaut sind. Probleme gibt es von Fall zu Fall durch Verschmutzung an der Masseübertragung.
Gruß vom Bodensee
Hubert