Hallo,
jetzt gleich die zweite vmtl. typische Anfänger-Frage.
Wie simpel sich ein einfacher Pendelverkehr einrichten läßt, wurde in einem älteren Post hier im Forum schon beschrieben.
Was aber tun, wenn der Zug mit Richtungswechseln auf verschiedenen Gleisen pendeln soll?
Bei Zugfahrten kann man keine Richtungswechsel angeben, obwohl doch das Programm sehen müßte, daß zum Erreichen des nächsten Ziels auf einer geraden Strecke ein Fahrtrichtungswechsel zwingend erforderlich ist.
Als nächste Lösung habe ich hier die Fahrplanautomatik gesehen. Da muß ich aber jede Pendelbewegung als neuen Fahrplaneintrag anlegen mit festgelegter Uhrzeit. Minimales Intervall: 1 Minute. Ich könnte die weiteren Fahrten zwar als Folgefahrten eintragen, wenn da nicht die Sache mit dem "Wenden" wäre.
Also Ablauf in meinem kleinen Testprojekt (nutze z. Zt. die Demo-Version) wie folgt:
Ausfahrt aus dem Bahnsteiggleis (Gleis 2) auf die Strecke. Dann Fahrtrichtung wechseln und zwischen dem Streckenstück und Gleis 1 ein paar mal pendeln. Danach wieder zurück an den Bahnsteig auf Gleis 2.
Das ganze soll sich nun beliebig wiederholen.
Da finde ich im Handbuch irgendwie nicht die richtige Stelle.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
für einen automatischen Ablauf einen Fahrtrichtungswechsel kann man im Fahrplan erfassen-> Hast Du bereits gesehen.
Ich rate dir aber, dich mal über die Zugfahrtenautomtik (Stichwort für die Suche im Handbuch) zu befassen. Dort kann der Richtungswechsel ebenfalls erfasst werden.
Für den automatischen Fahrtrichtungwechsel außerhalb einer Automatik kann man einen Fahrtrichtungswechsel auch in einem Profil (Stichwort ;) ) erfassen.
Hallo Andreas,
ich habe Dein Gleisbild und die Fahrstraßen ein wenig geändert, damit die Darstellung den Beispielen im HB bzw. der Online-Hilfe entspricht.
Zusätzlich habe ich einen Zähler für die Pendelfahrten eingefügt.
Dieser Zähler wird in der Pendel.ZFA benutzt.
In der ZFA sind die 4 verschiedenen FS jeweils mit einer Wartezeit nach Ankunft, einem Wendebefehl und einer kurzen Wartezeit von 1 sec eingetragen.
Die Wartezeit nach Ankunft mit 4 Modellbahnminuten erlaubt das Ein- und Austeigen der Preiserlein.
Die Wartezeit von 1 Sec. (reale Zeit) soll erreichen, dass erst die FS gestellt und der Wendebefehl ausgeführt werden kann und danach erst mit kurzer Verzögerung die Lok losfährt.
In der Zeile 1 wird sofort beim Start der FS der Zähler auf 00 gesetzt.
In der Zeile 2 wird der Zähler am Ende der FS um 1 erhöht (+1)
In der Zeile 3 ist als Bedingung für die Fahrt der Zählerwert kleiner 5 eingetragen, somit wird diese FS nur entsprechend oft ausgeführt und damit fährt der Zug nach den von Dir gewünschten Pendelfahrten wieder nach Gleis 2 zurück.
Durch Ändern des Wertes in der Zeile 3 kannst Du also die Anzahl der Pendelfahrten festlegen.
Die Automatik läuft endlos, bis Du sie stoppst.
Extrahiere zum Testen die mitgelieferten Daten ins WDP-Verzeichnis.
Ich wünsche viel Spaß. :)
Hallo Karlheinz,
danke für das Beispiel. Ich habe es lieber für mich nachgebaut. Damit stieg dann auch das Verständnis.
In der Simulation hat es auch gut funktioniert.
So lernt man durch das Forum Dinge, die man nur durch das Studium der Anleitung nicht mitbekommen würde.
Gruß
Andreas