Hallo Pendler,
ich bin ganz am Anfang der Überlegungen für eine Pendelstrecke, was für mich noch neu ist. Daher meine einfache Frage, die ich mir aus dem Workshop 16 bisher nicht beantworten kann:
Ich brauche doch für einen Pendelverkehr A > B und B < A jeweils eine Fahrstraße in der einen und in der anderen Richtung(?). Bedeutet dies, daß bei A und B jeweils ein Startsignal und ein Zielsignal eingetragen sein müssen (wenigstens virtuell). Mit anderen Worten: Bedarf es bei A und B jeweils eines Signals rechts und links vom Gleis?
Vielen Dank,
Enno Cöster
Hallo Enno,
schau doch mal hier rein:
&feature=plcp
Hallo Enno,
in dem Video auf youtube ist es sehr schön beschrieben. Es muss nicht unbedingt eine Fahrstrasse sein es kann auch eine Zugfahrt sein. Bei mir fährt ein Schienenbus z.B. vom Schattenbahnhof über den Hauptbahnhof zum Bahnhof der Nebenbahn und wieder zurück. Das ganze geht über mehrere Fahrstrassen. Am Ende sind es dann meistens Stumpfgleise mit nur einem Ausfahrsignal. :D :D :D
Hallo Enno,
in der realität wirst Du überwiegend in der Tat 2 ZNF haben. Denn der Zug fährt in Fahrtrichtung immer auf ein Signal zu. Er wird nie bis hinter ein entgegengesetzt der Fahrtrichtung stehendes Signal fahren, so dass der Lokführer sich umddrehen muss, um zu sehen ob er Grün under Rot hat.
Wenn Du Dich auf einen Bahnsteig stellst und Dir den mal ansiehst, wird es logisch sein, dass an jedem Ende jeweils in Ausfahrtrichtung ein Signal steht.
Ausgenommen davon sind Stumpfgleise, die am Ende einen Prellbock haben. Hier bleibt es nun Dir überlassen, ob Dir das eine ZNF genügt, oder ob Du 2 ZNF einbaust. In der Regel würde ich sagen, dass hier 1 ZNF genügt.
Besonders wenn Du das iZNF benutzt, wird es erforderlich sein, in Durchgangsgleisen 2 ZNF anzulegen. Denn ansonsten stimmt ja die Reihenfolge der RMKs zum Bremsen nicht.
Liebe Helfer,
das habe ich leider noch nicht verstanden. Im Video Einsteiger 4 ist das Anlegen einer FS beschrieben, und dort heißt es, daß unbedingt ein Signal am Ende einer FS stehen muß. Im Video über die Pendelstrecke ist aber von Signal gar keine Rede, und ich verstehe es in diesem Video so, daß die FS am Anfang und Ende nur ein ZNF und kein Signal benötigt.
Jetzt habe ich von ZNF A nach ZNF B und wieder nach ZNF A die Pendel-Fahrstraßen ohne Endsignale angelegt, und wenn ich diese Fahrstraßen in der Simulation abfahre, stoppt der Zug nicht. Brauche ich also für jede Pendel-FS am Ende ein Signal? Liegt dieses Ziel-Signal dann in Fahrtrichtung vor oder hinter dem Ziel-ZNF?
Es geht mir also um das korrekte Anlegen der FS im FS-Monitor bzw. im Gleisbild, und ich freue mich über Eure nochmaligen Hinweise
Enno Cöster
Ich muß mich berichtigen: In der Simulation funktioniert meine Pendelstrecke jetzt in einer einfachen ZFA.
Mein Fehler bis soeben bestand darin, daß ich auf dem Start-ZNF zwar eine Lok eingegeben hatte, aber keine (rote) Besetztmeldung.
Als Ergebnis meiner Ausgangsfrage ist wohl zu sagen, und anderenfalls korrigiert das hier bitte, daß die zu Pendelzwecken erstellten FS von ZNF zu ZNF laufen und es keiner mit dem jeweiligen ZNF korrespondierenden Signale bedarf, auch keine virtuellen, richtig?
Dank an alle
Enno Cöster
Hallo Enno,
jede Fahrstraße beginnt und endet an einem Signal. Diese Regel kennt keine Ausnahme.
Hallo Jürgen,
Zitatjede Fahrstraße beginnt und endet an einem Signal. Diese Regel kennt keine Ausnahme.
eine ganz kleine Ausnahme gibt es eventuell schon -> den Prellbock. ;)
Hallo Sven,
wenn man es ganz genau nimmt, dann hat Jürgen Recht: Auf dem Prellbock steht ein Gleissperrsignal.
Hallo zusammen,
ZitatAuf dem Prellbock steht ein Gleissperrsignal.
genau so ist es...aber, da hat Sven recht, dieses Signal braucht in WDP nicht als Ma erfasst zu werden. Es muss aber ein Signal für die Ausfahrt aus dem Stumpfgleis vorhanden sein. Dieses verriegelt auch die Einfahrt. Also doch keine Ausnahme...
Herzlichen Dank,
daß Ihr Euch auch nachträglich noch bemüht habt. - Am einen Ende der Pendelstrecke habe ich einen Prellbock, dort lerne ich also, daß dort das Gleissperrsignal ein Signal ist und kein weiteres erforderlich ist. Am anderen Ende der Strecke steht nur ein einziges Signal, welches für den vom Prellbock kommenden Zug eigentlich nicht bestimmt ist, weil es aus seiner Sicht links vom Gleis steht; das schadet also nicht bzw. reicht aus (?).
Das Erfolgserlebnis, zum ersten mal eine Pendelstrecke in Gang zu bringen, war jedenfalls großartig und deshalb auch Dank an die Verfasser des Pendelzug-Videos (auch die anderen Videos haben mir schon viel gebracht)
Enno Cöster
Hallo Jürgen,
ich hatte das mit dem Sperrsignal auf dem Prellbock auch gar nicht so ernst gemeint. Ich habe auf meiner Anlage nur Kopfbahnhöfe, also diverse Stumpfgleise. Sie brauchen in WDP natürlich kein Signal am Ende der Fahrstraße, nur ein ZNF als Ziel- und als Startkontakt für die Fahrt in die Gegenrichtung. Pendelverkehre zwischen meinen Bahnhöfen sind ein Schwerpunkt des Betriebs. Und das funktioniert in WDP hervorragend.
Hallo Enno,
Dein Gleisbild sollte in etwa so aussehen:
S1--ZNF1--------------ZNF2--S2------------------------------------------------------S3--ZNF3-------|
Gehen wir davon aus, dass Dein Zug am Bahnsteig zwischen S1 und S2 steht und von Signal S2 (ZNF2) aus zum Stumpfgleis (ZNF3) startet.
Ist er in dem Stumpfgleis angekommen, so startet er wieder von S3 nach S1, weil S2 ja das Signal in Gegenrichtung ist.
Nun gibts aber 2 Möglichkeiten:
- 1. Du "rangierst" die Lok wieder um von S1 nach S2 indem ein Richtungswechsel vorgenommen wird und die Loknummer dann zu ZNF 2 übergeben wird (etwas kompliziert und mit Profilen zu machen,
- 2. Deine Fahrstraße geht von ZNF1 über S2 zum Stumpfgleis (ZNF3)
Pendelst Du nur zwischen 2 Stumpfgleisen, so würde S1 mit ZNF1 entfallen und Deine Fahrten finden nur von ZNF2 nach ZNF3 statt.
Hallo Helmut,
man kann aber auch von ZNF1 starten und über ZNF2 fahren. Wenn nach den Rückmeldungen von ZNF 1 noch Rückmelder belegt sind muss man nr die Rückmelder bis ZNf 2 für das Programm als egal eingeben ob belegt oder nicht. Ich fahre z.B. in den Bahnhof ein auf das ZNf1 und fahre ohne zu rangieren über ZNf 2 in den Sbf Stumpfgleis zurück. Im Programm sind die belegten RM vor ZNf2 ausgeblendet.
Hallo Reinhold,
aber das ist doch genau meine 2. Möglichkeit!
Wenn ZNF1 und ZNF2 Bestandteile eines Durchgangsbahnhofs sind, wird man von links kommend zuerst auf ZNF2 fahren.
Ist es kein Durchgangsbahnhof, kommt mein letzter Satz zum Tragen und ZNF1 entfällt.
Hallo Bernd
Da ich auch einen Pendelzugbetrieb einrichten will, weiss ich nicht, wo und wieviele Signale und vorallem ZNFs ich im Kopfbahnhof, dessen Gleislänge ja für ganze Züge ausgelegt sind, platzieren muss.
Aufgrund Deiner Mitteilung, lese ich, dass Du beste Erfahrungen gemacht hast.
Wenn möglich sende mir doch das Gleisbild eines Deiner Gleise.
Vielen Dank im voraus.
Matthias Kälin
Hallo Matthias,
am besten ist es, du schickst mir eine PN mit deiner Mail-Adresse. Dann kann ich dir meine Projektdaten senden und einige Erläuterungen dazu geben.
Hallo Mathias
Da du die IZNF nutzen kannst, benötigst du nur ein ZNF und zwar eines in der Ausfahrtposition (Fahrtrichtung aus dem Stumpfgleis heraus). Weitere ZNF sind nicht mehr erforderlich
Schaue dir diesbezüglich mal, auf dem Gleisbildausschnitt, die 3 Abstellgleise über der Drehscheibe, das rechts neben der Drehscheibe, und das rechts oben am Lagerschuppen an.
Hier stehen jeweils eine Köf, eine Klöckner und eine V60
Das sind alles iZNF.
Guten Abend Kollegen
Herzlichen Dank Edwin für den Gleisbildausschnitt. Bezüglich Platzierung der iZNF und des Signals ist nun alles klar. Könntest Du mir noch die RMKs zeigen, denn da ist ja auch noch etwas zu ergänzen bei der FS Aufzeichnung, oder nicht.
Lieber Gruss
Matthias
Matthias.kaelin@gmx.ch
Hallo Mathias
Das iZNF wird genau so aufgezeichnet wie sonst auch. Nur ist hier das ZNF nicht der letzte Kontakt, sondern der Erste.
Danach folgen dann die Kontakte bis zum Prellbock.
Der Prellbock ist dann im Grunde das Signal. Also wenn du 5cm vor dem Prellbock (Signal) anhalten willst, dann gibst du dort die 5cm an.
Alle weiteren Abstände, wie der Bahnsteig, ergeben sich dann von selber.
In der Fahrstraße werden in der Stellbedingung, alle Kontakte bis zum Prellbock aufgezeichnet.
Als Zielkontakt und zur Auflösung der Fahrstraße, wird aber der Kontakt des iZNF angegeben, nicht der letzte Kontakt der Fahrstraße, da sich dort ja kein ZNF befindet.
Das ist als einziges, abweichend zu einer normalen Fahrstraße, zu beachten. ;)
Lieber Edwin
Ganz herzlichen Dank für Deine Informationen. Ich hab's so gemacht wie Du mir auf Deinem Gleisbild gezeigt hast und es funktioniert tadellos. Die beiden Autozüge fahren abwechslungsweise aus und nach Rückfahrt des Einen, fährt der andere 10 Sekunden später ab.
Mein Fehler war, dass ich zwar bei der Ausfahrt ein Signal stellte, die iZNF aber vor dem Prellbock platzierte. Dadurch war bei der Simulation alles OK, aber bei der effektiven Fahrt wurde die Ausfahrt verriegelt, da ja nicht nur die Lok, sondern eine ganze Zugskomposition auf dem Stumpengleis stand und die besetzten RMKs die Verriegelung auslösten.
Als nochmals herzlichen Dank für Deine Hilfe.
Lieber Bernd
Vielen Dank für Deine Offerte, mir Dein Gleisbild mit allem was dazugehört zu übermitteln. Aufgrund der heutigen Mitteilung an Edwin erübrigst sich dies. Aber auch Dir herzlichen Dank für Deine Bereitschaft, diesen Aufwand für mich zu betreiben.
Lieber Gruss aus der neu verschneiten Schweiz
Matthias