Liebe WinDipetler,
ich beabsichtige mir einen der Zeller-Rollenprüfstände zuzulegen, voraussichtlich den von Marion Zeller. Wer kann mir Tips geben, welche Komponenten aus dem diesbezüglichen Angebot nötig oder sinnvoll sind. Denn es gibt ja jede Menge Zubehör bzw. Erweiterungen. Aber was benötigt man wirklich? Bin ich mit dem Rollenprüfstand von Marion Zeller gut bedient oder sollte man evtl. den SpeedCat bevorzugen?
Vielen Dank und viele Grüße aus Andernach
Harald
Hallo Harald,
wegen der Rollenprüfstände wurde hier schoss viel diskutiert. Einfach mal MAX oder Marion Zeller eingeben.
Ich habe den Prüfstand von Marion Zeller und bin damit sehr zufrieden, im Gegensatz zu dem von KPF-Zeller. Was Du alles benötigst, mußt Du selbst entscheiden. Wenn Du Loks einmessen willst, dann ist der MAX zu empfehlen. Damit kannst Du beispielsweise die Höchstgeschwindigkeit einstellen und auch komfortabel die 15 Punkte mit WDP einmessen. Ob Du die "Überkopf-Einrichtung" benötigst, ist ebenfalls Deine Entscheidung.
Viel "Spaß" bei Deiner Entscheidung.
Hallo Peter,
danke für den ersten Hinweis. Aber das ist gerade mein Problem bzw. meine Frage: Reicht Geschwindigkeits-Messsystem "Max" Spur H0: Rollbock mit Reflexkoppler (Taktimpuls)
- Anschlusskabel per USB zum PC, Länge ca. 10 cm (verlängerbar bis max. 10 Meter)
- Software auf CD-ROM
- ausführliche Anleitung,
oder benötige ich zusätzlich noch was, z.B. einen weiteren Rollbock, oder Rollenprüfstand, welche Länge etc.?
Ich möchte lediglich Fahrzeuge einmessen.
Gruß
Harald
Hallo Harald,
meine Empfehlung, nimm den von Marion Zeller. Funktioniert gut.
Ich habe das Teil in 100 cm Länge geholt, da kann ich dann auch die Triebwagen usw. einmessen.
Die Länge ist für mich ideal, den rechten Teil zum Einmessen, links zum Fahren und prüfen.
Gruß Wolfgang
Moin, moin Harald,
Von Kpf-Zeller hatte ich zuerst alle Teile gekauft und war mit dem Geschwindigkeitsmesser (GSM) gar nicht zufrieden! Zum Glück erklärte sich der Chef von Kpf-Zeller bereit, den GSM zurück zu nehmen. So konnte ich ohne Verlust den ,,Max" von Marion Zeller kaufen.
Bei der Auswahl der Anzahl, der Rollböcke, ist das so eine Sache. Es fehlt immer einer. Sieh Dir mal eine Dampflok an! Nicht selten hat diese einen Vorläufer mit zwei Achsen, dann das Hauptfahrwerk, hinzukommen noch Nachläufer, oft auch 2 Achsen. Dieses sind dann schon mal 6 Rollböcke. Des Weiteren braucht der Tender auch Rollböcke. Auch dieses sind, nicht selten 4 Achsen, also 4 Rollböcke, macht zusammen 10 Rollböcke.
Hallo zusammen,
Dank an alle!
Gruß
Harald
Hallo Zusammen,
altes Thema, neue Frage.
Ich habe mich auch nach einem Jahr noch nicht entschieden. Gibt es möglicherweise inzwischen neue Erkenntnisse oder Neuheiten, die betrachtet werden können? Wichtig ist mir Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit sowie Wartungsarmut.
Vielen Dank und viele Grüße
Harald
Hallo Harald,
na, wenn Du Dich nach 1 Jahr immer noch nicht entschieden hast, dann brauchst Du ihn auch wohl nicht.
Zitat von: Harald Burghardt in 29. Dezember 2013, 14:12:42gibt es möglicherweise inzwischen neue Erkenntnisse oder Neuheiten, ...
Hallo Harald,
schau Dir mal diese Seite (http://www.lsdigital.de/home.html) an. Das scheint mir, nach dem Einmessen auf der Anlage, die beste Möglichkeit zu sein.
Allerdings kommt die Einbindung in WDP erst im nächsten Update.
Hallo Harald,
als weitere Option gibt es da noch den Rollenprüfstand von
http://www.bima-modellbau.de/product_info.php?info=p64_Der-TachoMesser-fuer-Wechselstrom-H0.html
Hallo Peter,
die neue Option vonLSDigital scheint mir für meine Zwecke die interessanteste zu sein. Wann ist denn mit dem nächsten Update zu rechnen?
Vielen Dank an alle!
Gruß
Harald
Hallo Herr Burghardt,
wir planen ein kleines Update 2012.2b , eben nur für die neuen Digitalsysteme für Mitte Januar 2014
Vielen Dank für die Info Herr Dr. Peterlin.
Gruß
Harald Burghardt
Hallo Peter,
noch eine wichtige Frage:
Kann ich das MyCon-System bzw. den MyCon-Manager auch an das TwinCenter anschließen?
Vielen Dank
Harald
Hallo Harald,
der uCon Manager ist wie ein eigenes Digitalsystem zu betrachten. Es wird per LAN mit dem Rechner verbunden.
Vielen Dank Sven. Ich dachte, er muss an beides angeschlossen werden.
Gruß
Harald
Hallo Harald,
wenn Du nur den Manager und den RailSpeed hast (zum Einmessen), dann benötigt man keinen Anschluß an eine Zentrale. Ist ja auch nicht nötig, da das Messsystem ein optisches Verfahren ist und somit keine elektrische Verbindung zu einer Fahr-Zentrale benötigt.
Guten Morgen allerseits
Ich baue mir gerade eine Prüf-, Programmier- und Einmessinstallation auf (ESU LokProgrammer, ESU Profi-Prüfstand und Marion Zeller MAX). Beim Anschliessen vom Rollenprüfstand kommt mir immer wieder dieses transparente, 30cm USB-Kabel in die Finger und ich weiss einfach nicht, was ich damit anfangen soll. Das eigentliche Kabel, das mit dem Rollenprüfstand verbunden ist, hat schon einen USB-Anschluss und wenn ich eine Verlängerung bräuchte, helfen mir die 30cm auch nicht wirklich weiter ::) Oder habe ich etwas übersehen?
Gruss und Danke im Voraus für Eure Hilfe
Serge
Hallo Serge,
wenn Du neben Deinem USB-Anschluß am Rechner, noch eine weitere USB-Buchse haben solltest, dann versuche doch einmal, beide nebeneinander liegende Anschlüsse ohne das transparente Kabel zu benutzen.
Du wirst feststellen, das geht nicht, weil die Elektronik des Rollenprüfstandes (das schwarze Kästchen) zu dick ist.
Darum dieses Adapterkabel.
Hallo Willi
Vielen Dank für die logische Erklärung! Da ich einen USB-Hub, mit genügend Abstand zwischen den Anschlüssen, im Einsatz habe, ist mir das nie aufgefallen. Jetzt kann ich jedenfalls das 30cm-Kabel beruhigt auf die Seite legen ;)
Gruss
Serge
Ich hänge mich mal hier dran.
Seit wenigen Tagen habe ich nun den Rollenprüfstand von Marion Zeller:
(http://up.picr.de/29105672zq.jpg)
Da er ohne Unterbau geliefert wird und daher etwas klapperig auf dem Tisch steht, habe ich einen Sockel aus MDF-Platte gebaut. Das Stück lag so im Keller rum. Ich habe es nur der Optik wegen mit Panzertape beklebt:
(http://up.picr.de/29105673ns.jpg)
Die Anschlusskabel werden anders als bei KPF Zeller zwischen Rahmen und Stangen geklemmt. Keine so schöne Lösung. Daher wollte ich die Kabel für den AC- und DC-Betrieb fest einklemmen und einen Umschalter in den Sockel einbauen. So muss ich die Kabel nicht umklemmen und durch die feste Montage auf dem Sockel ist das dann auch eine dauerhafte Lösung. Den Rollenprüfstand habe ich mit dem 3M Montageklebeband (neulich bei Lidl als Aktionsware) auf den Sockel geklebt. Das hält und ist gleichzeitig auch eine gewisse Dämmung. Die MDF-Holzplatte hat von unten vier Filzgleiter als Dämpfung bekommen. Außerdem steht der Sockel so auch wackelfrei auf der Tischplatte.
(http://up.picr.de/29105674nt.jpg)
Hier im Detailbild sieht man die 3-adrige Zuleitung zum Rollenprüfstand, den Umschalter und rechts den 2-adrigen Anschluss zur Digitalsteuerung oder zum Trafo:
(http://up.picr.de/29105675tt.jpg)
In der Skizze habe ich die Beschaltung von Rollenprüfstand und Umschalter dargestellt. Es wird ein 2-poliger Schalter mit den Positionen ein/ein benötigt:
(http://up.picr.de/29105853wc.jpg)
Mit meiner Märklin 85 007 habe ich die Stromaufnahme bei Vmax auf dem Rollenprüfstand gemessen: Die Lok zieht 300mA Strom! Das hatte mich etwas gewundert, weil ich eigentlich von 200mA ausging, was ich sonst im Leerlauf gemessen hatte. Außerdem fand ich die Geräuschentwicklung der Rollen unerwartet laut bzw. klapperig. Also habe ich alle Rollen mit "Gear Flon"-Öl geschmiert und die Stromaufnahme erneut gemessen. Nun waren es nur noch 200mA! Die Geräuschentwicklung war ist jetzt auch gleich viel angenehmer.
Die Reibung der vier Rollböcke, bzw. 16 Rollen hat also immerhin 100mA Motorstrom gekostet, oder, bei ca. 17.5V Motorspannung, etwa 1,8W Leistung verbraten!
Also ich denke, auch für den normalen Rollenprüfstand-Betrieb sollte man die Rollen, die eben nicht kugelgelagert sind, leicht ölen. Das kommt der Haltbarkeit und der Geräuschentwicklung zu Gute. Denn schon allein wenn man die geölten Rollen mit der Hand rollt, sind diese deutlich leiser als die nicht geölten Rollen.
Gruß,
Moritz