Hallo liebe Gemeinde,
ich habe bei Schaltbausteinen bisher immer den 4-Kanal Littfinski SA-DEC-4-MM verwendet, der je Ausgang 1 A leistet.
Mit 39,95 EUR für den fertigen Baustein + 4,25 EUR für ein Gehäuse = 44,20 EUR finde ich den mittlerweile recht teuer.
Wer kennt eine günstigere Alternative als Fertigbaustein (zum Löten fehlt mir die Zeit)?
Danke
Thies
Hallo Thies
http://www.iek.de/S-DEC_PIC_gross.htm
Viele Grüße
Friedel Weber
www.moba-tipps.de
Hallo,
Switchpilot von ESU! Falls man dann noch pot. Kontakte braucht gibt es noch die Extensions und das alles unter 30€!
Hallo Thies,
Friedels empfohlener Baustein bekommst Du auch für das MM-Protokoll (http://www.iek.de/BedienS%20DEC%20.htm).
Preis 29,90 Euro.
Diese Benutze ich seit schon seit gut fünf Jahren ohne Probleme.
Wie auch die anderen Decoder des Herstellers.
"Nachteil", die Module von IEK sind alle ohne Gehäuse.
Guten Morgen, Thies,
langsam könnte man mir den Erhalt von Provision unterstellen. Trotzdem, schau mal bei qdecoder.de bzw. fichtelbahn.de nach. Je nach Deinen Fähigkeiten/Interessen wirst Du kaum was Besseres finden, und das gilt für Leistung und (!!!) Preis.
Beste Grüße
Dieter
Hallo Thies,
ein interessanter Universal-Schaltdecoder DCC und MM ist der Kuehn WD 10 mit 8 Ausgängen zum Preis von 31,88 € (bei meinem Händler).
Gruß aus Franken
Walter
Hallo,
ich habe mir letztens auch einen WD 10 zum Ausprobieren gekauft und bin zufrieden. Abgesehen vom Preis spart er bei vielen Weichen auf engem Raum auch Platz.
Hallo zusammen,
den WD10 habe ich auch. Keine Probleme. Man kann auch Lichtsignale vorbildgerecht schalten.
Hallo zusammen,
gibt es Probleme, wenn man die Decoder mit denen von LDT kombiniert?
@ Uwe: Du hast ja offenbar die Mischung, oder?
Hallo Matthias,
Zitatgibt es Probleme, wenn man die Decoder mit denen von LDT kombiniert?
ja. LDT verkauft dann weniger. ;)
Hallo Matthias,
Probleme, außer die Sven angesprochen hat, gibt es nicht.
Ich benutzte die Uhlenbrock Schaltdekoder.
Da liegt ein Ausgang bei 3 €.
Allerdings benötigt man das Loconet und es läßt sich nicht alles realisieren.
Hallo Thies,
hier noch ein Angebot: ca15€
http://www.railway-lauf.de/FDC-8WSUB.htm
Hallo Dietmar,
bin eventuell mit Blindheit geschlagen, aber ich finde leider keine Angaben für die Ausgänge.
Was mich vor allem interessieren würde, wären die Angaben über die Leistung (mA)
der elektronischen bistabilen Schaltausgänge, bzw. wie hoch man diese belasten kann/darf.
Danke dir schon mal vorab für deine Antwort.
Manchmal muß man nur die Augen offen halten, dann findet man auch neue Angebote. ;)
Hallo,
ja Gerd, ich finde das Ergebnis dieser Forums Diskussion auch gut!
Allerdings können beim ESU Switchpilot nur bis zu 128 Adressen verwendet werden (und ich bin schon bei 170), und der WD10 von Kuehn kann leider KEINEN Bahnstrom schalten!!
Das war leider gerade aber mein Einsatzzweck (ich wollte mit einem Schaltdecoder Abschnitte stromlos schalten). Ich zitiere die Anleitung des WD10 auf Seite 7: "... kein Bahnstrom schaltbar, dazu externe Relais benutzen." Bei "Vergleichbar zu:" steht noch:" Märklin k84 Andere Beschaltung!" ---> Game over.
Möchte zusätzliche Bauteile vermeiden (es soll wie beim LDT SA-DEC-4 alles auf einer Platine drauf sein), womit der Kuehn WD10 für den gewollten Einsaztzzweck leider NICHT geht!
Bitte um Kommentare!!
Gruß
Thies
Hallo Thies,
ZitatAllerdings können beim ESU Switchpilot nur bis zu 128 Adressen verwendet werden
wo hast du denn das her? Der Decoder kann bis zu verschiedene 2040 Weichennummern schalten...
Hallo Thies,
Du kannst unter Motorola nur 127 Module adressieren! Da aber jedes Modul 4 Weichen schalten kann, kommst Du auf 508 Doppelspulenantriebe die Du stellen kannst. Oder 1016 einzelne Magnetartikel.
Im DCC-Format kannst Du 511 Module adressieren. Das entspricht dann noch 4 Weichen mehr wie Jürgen angegeben hat. Nämlich 2044 Weichen oder 4088 Einzelantriebe.
Zitat von: Helmut Kreis in 22. März 2013, 12:14:34
Du kannst unter Motorola nur 127 Module adressieren! Da aber jedes Modul 4 Weichen schalten kann, kommst Du auf 508 Doppelspulenantriebe die Du stellen kannst.
Hallo Helmut,
bist Du Dir mit den Modulen sicher? Auf der HP von ESU steht: "Im Betrieb unter Motorola® sind die Adressen 01 – 127 möglich" http://www.esu.eu/produkte/switchpilot/switchpilot/
Hallo noch mal,
...Helumut hat doch ebenfalls von 127 Adressen geschrieben...Das wären dann 508 Weichen.
In der Anleitung selber steht was von 256 Weichen unter Motorola. Aber warum sote ich mich mit den Beschränkungen unter Motorola befassen, wenn ich DCC haben kann....
Hallo,
in der Anleitung zum Switchpilot stehen tatsächlich 256 Weichenadressen, und 2040 bei DCC.
Bleiben wir mal bei Motorola; es könnte ein Kommunikationsthema bei ESU sein, wieviele Weichenadressen nun tatsächlich angesteuert werden können (128 oder 256).
Jeder Switchpilot kann 4 Weichenadressen und zusätzlich 2 Servos parallel schalten.
Nach Suchen in den FAQ bei ESU konnte ich allerdings erkennen, dass ich zum Stromlos-Schalten auch hier NICHT mit dem Switchpilot auskomme (das war ja meine Eingangsfrage im Forum), denn es heisst: "Blockstrecken kann man nur mithilfe eines Extension Moduls stromlos schalten". Zwar sind dann die Transitorausgänge weiter parallel nutzbar, aber das macht nur im Einzelfall Sinn (Bahnübergangsschranken runterfahren und parallel Andreuzkreuz blinken lassen o.ä.).
Ein Extension Modul kostet nochmals 26 EUR, mit dem Switchpilot zusammen wieder 52 EUR und damit nochmals 10 EUR teurer als der LDT SA-DEC-4 (siehe Ausgangsfrage, was der billigste Schaltdecoder ist?).
Zwar kann man beim Switchpilot inkl. Extension dann immer noch zusätzlich zur LDT SA-DEC-4 zwei weitere Servos ansteuern, aber billiger wird es damit nicht.
So können wir uns nach Klärung dieser Sachverhalte nochmals der Eingangsfrage zuwenden: was ist der billigste Schaltdecoder im Vergleich zum LDT SA-DEC-4 mit 4x 1A zum Stromlosschalten von Streckenabschnitten?
Gruß
Thies
Hallo Thies,
Du verwechselst Weichenadresse mit der Adresse für den Switchpilot.
Der Switch mit der Adresse 1 schaltet die Weichen 1-4, der Switch mit Adresse 2 schaltet Weichen 5-8....
Da laut Bedienungsanleitung der Switch adressiert werden kann von 01-127 sind das nach Adam Riese und Schürmanns Rechenbuch: 127 Module mal je 4 Weichen= 508 Weichen. Das gilt aber nur für Motorola-Format!!!
Im DCC-Format hast Du mehr Adressen für die Module zur Verfügung.
Nun scheint die Beschreibung von ESU in der Tat etwas widersprüchlich zu sein!
In den Technischen Daten des SwitchPilot steht, dass er bis 127 adressiert werden kann. Das würden wie oben errechnet 508 Weichen ergeben.
In der Bedienungsanleitung steht dann aber in Kap 8, dass bei Motorola die Weichenadresse bis 256 begrenzt ist.
Für DCC geht die Weichenadresse dann bis 2040. Für Deine Stromabschaltung könntest Du ja aber alle 8 Ausgänge des Switchpilots mit Dauerschaltung nutzen. damit kämst Du dann ja mindestens auf die doppelte Zahl der Weichen.
In Kap. 8 ist auch der Zusammenhang zwischen Moduladresse und Weichenadresse erklärt und eine Tabelle dazu abgebildet.
Welches Protokoll fährst Du denn überhaupt?
Hallo,
ich fahre Motorola und bin hinsichtlich etwaiger Vorteile des DCC (die ich nicht bestreite) absoluter Laie.
Aber schütten wir das Motorola (Kind) vielleicht nicht mit dem DCC (Bad) aus.
Und gehen wir noch einmal von der Address-Thematik weg und wenden uns wieder der thematisierten Kostenfrage zu.
Ich habe es so herausgelesen, dass man den ESU Switchpilot eben NICHT alleine zum stromlos Schalten einsetzen kann, sondern unbedingt die Extension braucht, was das Thema verteuert, dass es nicht günstiger wird wie der LDT SA-DEC-4.
Wer setzt den ESU Switchpilot zum Stromlos-Schalten OHNE die Extension ein?
Gruß
Thies
Hallo Thies,
wenn es keinen gibt, warum setzt du den SA-DEC nicht ein?
Man gibt teilweise 200 und mehr Euro für eine Lok aus, dann verstehe ich nicht warum an einem Schaltdecoder gespart werden soll. ;D
Hallo,
Ich habe nicht unbeschränkt Budget für die Moba. Ich fasse die Forumsdiskussion bis jetzt so zusammen, dass der Vorschlag mit dem Schaltdecoder von iek eine Ersparnis von immerhin ca. 25% gegenüber dem LDT SA-DEC-4 bringen würde.
Weitere Ideen sind Willkommen.
Gruß
Thies
Hallo Thies,
beachte aber auch, je nach Verwendungszweck, den maximalen Schaltstrom der auf den Decodern verwendeten Relais. Ein günstiger Decoder nützt nichts, wenn sich nach einiger Zeit die Kontakte der Relais verabschieden ... ;)
Hallo Dirk
Ich hatte ja ganz am Anfang den IEK-Schaltdecoder empfohlen, der tatsächlich nur eine Nenn-Schaltleistung von 1 A hat.
Nun probiere ich immer gern alles aus und verwende 3 dieser Decoder für die 12 Segmentabschaltungen meiner Anlage, über die ich vielfach berichtet habe. Obendrein verwende ich nur zwei Booster von je 5 A Leistung, und wenn es einen Kurzschluss gibt, muss der Decoder also 5 A abschalten.
Was soll ich sagen:
Seit etwa vier Jahren habe ich dieses System, und noch nie ist ein Decoder kaputt gegangen.
Praxis schlägt Theorie - nicht immer, aber manchmal eben schon!
Viele Grüße vom Steinhuder Meer
Friedel Weber
http://www.moba-tipps.de/steuerung.html#Kurzschluss
Zitat von: Friedel Weber in 23. März 2013, 13:48:57
..Ich hatte ja ganz am Anfang den IEK-Schaltdecoder empfohlen, der tatsächlich nur eine Nenn-Schaltleistung von 1 A hat......
Hallo Friedel,
Der Schaltdecoder schaltet 2A.
Zitat von: Friedel Weber in 23. März 2013, 13:48:57............
Seit etwa vier Jahren habe ich dieses System, und noch nie ist ein Decoder kaputt gegangen.....
Habe die Teile seit fünf Jahren auf meiner Herz und Nieren Anlage laufen und dass
weder mit Problemen, noch Ausfälle gibt es zu melden.
Hallo
1. Ja, mit dem ESU Switchpilot alleine kann man die Gleisspannung nicht schalten, da er keine Relaiskontakte hat. Erst mit dem Extension Board, das macht die Sache teurer. :-[
2. Zu den Angaben was ein Relais schalten kann: Die Relaishersteller wissen nicht was wir Modellbahner damit schalten wollen. In den Normen geht es um Gleichstrom (DC) oder um Wechselstrom (50Hz AC). Keines von Beiden trifft auf die digitale Gleisspannung einer Modellbahn zu. Es ist ja auch nicht schlimm wie viel Strom über einen Relaiskontakt fließt sondern wie stark der Abreißfunken beim öffnen des Kontaktes ist. Klar kann man über ein 1A Relaiskontakt nicht dauerhaft 10A leiten, dann wird er zu heiß, aber über 1A , 2A oder 3A brauchen wir uns keine Sorgen machen.
Fazit: Die Spannung von maximal 25V und die Stromform von 10KHz Rechteck-Wechselspannung machen es dem Relaiskontakt leicht beim Schaltvorgang. ;)