Hallo zusammen,
wenn ich WDP starte und dann z.B. eine Fahrstrasse starte, schalten anfangs manche Weichen nicht ( Es sind schon immer die gleichen Verdächtigen).
Wenn ich sie manuell mehrmals schalte, gehts dann.
Liegt das ev. nur an den Antrieben, oder kann das auch ein Steuerungsproblem sein?
Woran kann das liegen? Hat jemand hier eine Idee?
LG Harald
Hallo Harald
Du hast zwei Komponenten auf deiner Anlage, die dieses Fehlverhalten hervorrufen könnten.
Der Märklin Booster ist nicht gerade der Stärkste, und dann noch die K83, die nur durch den Boosterstrom versorgt werden.
Wenn dann noch Zwei, zu schaltende, Magnetartikel auf einem Decoder liegen, geht die Versorgung dermaßen in die Knie, dass die Magnetartikel nicht mehr ordnungsgemäß schalten.
Eventuelle Abhilfe:
-Austausch der K83 auf solche, die mit externem Strom mit versorgt werden.
-Aufteilung der Magnetartikel, so dass in einer Fahrstraße nicht zwei gleichzeitig von einem K83 geschaltet werden.
-Einen zusätzlichen Booster, der nur die K83/K84 versorgt.
Diese Maßnahmen könnten das Verhalten bedeutend verbessern. ;)
Hallo Harald,
ergänzend zu Edwins Antwort vielleicht noch ein kleines Hilfsmittel, das von WDP angeboten wird: den Magnetartikel-Funktionstest (auch Weichenrüttler genannt).
Manche Weichen schalten halt etwas schwer und brauchen einige Schaltvorgänge vorweg, um dann "beweglich" zu sein. Allerdings sind die Empfehlungen von Edwin die bessere Lösung, wenn sich erkennen läßt, dass es eigentlich nur daran liegt, dass die Weichenantriebe schlicht zu wenig Strom abbekommen.
Es gibt auch hierzu unter Tipps und Tricks eine Anleitung, wie man die K83 mit mehr "Power" umbauen kann. Ebenso gibt es von Jürgen Gräbner einen Beitrag, wie man einen K83 so umbauen kann, dass der Schaltdekoder extern mit Schaltstrom versorgt werden kann. Dazu einfach mal mit der Hilfe suchen gehen oder den angefügten Link aufrufen http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=48921.0 (http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=48921.0).
Hallo Harald,
ein kleiner Trick ist auch die Weiche in die Folgeschaltung einzutragen - wenn es sein muss mehrmals gleich auf dem Startkontakt, oder zumindest bevor der Zug die Weiche erreicht.
Gruss
Michael
Vielen Dank für die Tipps,
Hört sich gut an werde es ausprobieren.
Danke LG Harald
Hallo
Es ist natürlich alles in Erwägung zu ziehen, was meine Vorredner geschrieben haben, allerdings will ich hier nochmal was klarstellen:" der externen Versorgung der Weichendecoder wird zu viel zugetraut. Ein "k83" Decoder ist durchaus besser mit Digitalstrom versorgt, als mit einer externen 16V/50Hz Wechselspannung."
Sollte jemand seine Weichendecoder mit echtem 24V Gleichstrom versorgen, ist das natürlich noch besser.
Sollte eine Grundstellung der gesamten Anlage direkt nach dem "scharfschalten" der Anlage erfolgen, kann es tatsächlich sein, das ein Booster noch etwas überfordert ist, mit dem Ladestrom der Elkos auf den ganzen Weichendecodern. Durch eine externe Versorgungsspannung sind diese Elkos bereits vorgeladen, das ist aber auch der einzige Vorteil.
Aber nach spätestens 1 Sekunde sollte sich ein Stabiler Zustand eingestellt haben, und jeder Schaltvorgang wird mit voller Energie ausgelöst. Wird eine Weichenstraße mit 4 Weichen in schneller Abfolge über einen K83 geschaltet, bekommt tatsächlich nur die erste Weiche den vollen "Saft" ab. Hier ist aber die Versorgung mittels Digitalstrom die bessere Variante, da der Digitalstrom mit seiner 10KHz Rechteckspannung den höheren Energiegehalt hat, jedenfalls für den Moment betrachtet.
Hallo Zusammen
Dass auch mit externer 16V Wechselspannung die Weichen nicht immer zuverlässig schalteten, habe ich auch erlebt. Deshalb hatte ich eine einfache "Weichenboosterschaltung" realisiert, die diese Probleme auf einfache Weise löste:
http://www.moba-tipps.de/elektrik.html#Booster
Viele Grüße
Friedel Weber