Hallo Freunde,
habe heute Nachmittag eine BR50 (3084) mit einem Hochleistungsantrieb und einem Lokpilot 4.0 m4 ausgerüstet.
Beim Einfahren auf der Anlage ist es zu einem Kurzschluß gekommen, obwohl vorher auf dem Programmiergleis alles ok war.
Der Lokpilot hat sich verabschiedet und nun die Frage:
Kann man so ein Ding selbst reparieren bzw. zu einem vernünftigen Preis reparieren lassen oder ist das ein Fall für die Tonne ?
Im Voraus vielen Dank für eure Antworten.
Hallo Achim,
wenn er noch relativ neu ist, schicke Ihn an ESU. Ich denke die sind in der Hinsicht sehr kulant!
Hallo Thomas,
vielen Dank für den Tip. Der Decoder ist nagelneu.
Werde mich morgen mal an ESU wenden. Werde dann berichten, wie die Sache ausgegangen ist.
Hallo Achim,
das ist ja wohl keine Frage der Kulanz sondern der gesetzlichen Gewährleistung.
Hallo zusammen,
wenn der Decoder an den Hersteller geschickt wird, dann gibt gibt es keine Gewährleistung.. Dazu müsste der Decoder zum Händler. Der ist für die Gewährleistung zuständig.. Ein Hersteller kann freiwillig Garantie anbieten oder eben Kulanz...
Hallo Jürgen,
ja natürlich ist das so. Geschäftsbeziehungen bestehen nur zum Händler, und der ist für die Abwicklung der Gewährleistung zuständig. Er kann die Ware umtauschen, reparieren (lassen) oder das Geld erstatten.
Hallo Achim,
wie- oder durch was kam der Kurzschluß zustande?
Bei dieser Lok muß das Motorschild um 180° gedreht montiert werden wie sonst bei den meisten Loks üblich - also die Federn für die "Kohlenspannung" müssen nach unten.
Eventuell innen am Gehäuse auf Höhe des Motorschilds ein Isolierband ankleben damit keine stromführenden Teile mit dem Lokgehäuse Berührung bekommen, welches bei Bogenfahrt möglich ist.
Grüße Peter
Hallo Peter,
danke für den Tip mit dem Klebeband. Möglicherweise liegt hier die Ursache für den Kurzschluß.
Übrigens glaube ich nicht den Decoder kostenlos ersetzt zu bekommen, denn er war ja in Ordnung und ist sozusagen durch meine Dusseligkeit zerstört worden.
Werde wohl die Austauschpauschale (ca. 20€) bezahlen müssen. Wenn man dann noch Porto hinzuaddiert kommt man in die Nähe der Preise im Versandhandel.
Aber ich werde die Angelegenheit mit dem ESU-Service durchziehen und dann darüber berichten.
Danke für eure Beiträge.
Hallo Achim,
so was ist mir auch einmal passiert.
Hatte noch nicht mal eine Quittung, da der Decoder
ein Weihnachtsgeschenk war.
Habe den Decoder (in der OVP) mit einem Brief an ESU geschickt.
Habe exakt beschrieben, wie es zu dem Crash gekommen ist.
14 Tage später hatte ich, wie Jürgen geschrieben hat,
einen neuen auf Kulanz im Briefkasten liegen.
Hallo Freunde,
die Angelegenheit ist zu einem guten Ende gekommen.
Heute Morgen ist mit der Post ein neuer Decoder gekommen. Der defekte wurde von ESU kostenlos ersetzt.
Ich habe damit nicht gerechnet und wäre nie auf die Idee gekommen den ESU-Service zu beanspruchen.
Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle für die Hinweise hier im Forum, es beim ESU-Service zu probieren bedanken.