Hallo liebe Experten
Gestern passierte bei mit ein Größter Anzunehmender Unfall durch einen "Laufzeitfehler 9". Der Fehler kam unmittelbar nach der Meldung: "Zu viele Lokcontrols gleichzeitig geöffnet", und das Programm brach ab. Die Ursache für den LFZ will ich gar nicht erforschen, denn das ist sonst nie passiert.
Zum GAU wurde das Ganze durch die Tatsache, dass ich vorher mit meinem Enkel zwei Stunden lang intensiv die Bahn gefahren hatte und nun nach dem Programm-Abbruch alle Züge an falscher Stelle standen.
Deshalb meine Frage/mein Vorschlag, denn Programm-Abbrüche wird es immer mal geben aus unterschiedlichsten Gründen:
Kann man dem Programm nicht beibringen, an bestimmten Punkten kurz alle Daten auf die Platte zurück zu schreiben? Das könnte z. Bsp. immer dann sein, wenn die Zugüberwachung gerade "keine Aktivitäten" meldet. Dann sollte Zeit sein für eine Art Backup, das ja nur eine Sekunde dauern dürfte. Vielleicht fällt Euch auch noch was intelligenteres ein.
Jedenfalls dürfte mit dem Problem schon jeder einmal konfrontiert worden sein, und ich habe mehr als eine Stunde benötigt und bin mit dem Smartphone als Diktiergerät unter dem Schbhf herum gekrochen, um die Position der Züge zu ermitteln. Erst dann konnte ich alle Loks im Programm verschieben, bevor wieder alles passte.
kein "Dream-Job"!
Guten Abend Friedel,
LZF 9 hatte ich schon mehrfach beim Versuch die Zentraluhr neu zu stellen.
Aber GAU ist wohl bischen hart, da hätte ich noch viele Ideen als Optimist (der Pessimist sagt, schlimmer kanns nicht kommen, der Optimist: oh doch ;) )
Als Trost: freu Dich doch darüber, dass Du so viele Züge besitzt und so eine große Anlage.
Hallo Zusammen,
Ich kann dem Vorschlag von Friedel Weber nur zustimmen. Die Diskussion ist übrigens nicht neu.
Auch in MS-Office Programmen kann man bestimmen, alle wieviel Minuten ein Dokument automatisch gesichert wird.
Eine ähnliche, konfigurierbare Lösung bei WDP würde ich begrüssen. So hätte jeder die Wahl, ob er die Zwischenspeicherung abschalten will, oder nutzen will.
Ich würde eine kleine Wartezeit (wenn überhaupt nötig) in der ZFA in Kauf nehmen. Der Vorteil liegt auf der Hand - Friedel hat ihn sehr bildhaft beschrieben.
Grüsse
Wolfgang
Hallo liebe Beta's
Gibt es wohl von Eurer Seite auch eine Anmerkung dazu im Sinne von "Geht nicht, weil...." oder "Geht und wird gemacht - gelegentlich...."
Wäre schön zu wissen!
Hallo Herr Weber,
das Thema hat tatsächlich schon einen Bart :)
Ich kann es ja verstehen, aber macht es Sinn?
Wir könnten das höchsten automatisch dann machen , wenn sich nichts mehr auf der Anlage bewegt, denn mit iZNFen auf der Anlage ein Kathastrophe !!! Bewegt sich nicht immer was ?
Ich denke, dass wir vielleicht eine manuelle Auslösung der Speicherung einbauen können, die der Anwender dann selbst tätigt und die Speichetrung so nicht erst am Programmende erfolgt
Wir werden sehen , was Version 2015 bringen wird. :D
Hallo Herr Peterlin
Vorschlag:
Immer, wenn einer der Editoren aufgerufen wird, erfolgt vorher eine Zwischenspeicherung.
Das müsste doch gehen, denn auch die Editoren prüfen ja, ob noch eine FS/Zugfahrt offen ist.
Noch einfacher wäre die Speicherung am Ende einer jeden ZFA.
Hallo Herr Dr. Peterlin,
eigentlich geht es ja nur um die Zuganzeige Felder. Es müsste doch möglich sein, diese im Hintergrund mitzuführen. Insbesondere bei Anzeige mit Sprung kann doch erst das Feld und dann die Nummer weggeschrieben werden und dann die Anzeige erfolgen. Nach einem Absturz kann dann ein Vergleich erfolgen zwischen ist und soll.
Eigentlich ist das doch wie die Logbuchfunktion - nur eben eben für Zugnummern.
Gruss
Michael Helbig
Hallo Herr Helbig,
Sie müssen uns schon glauben , dass es nicht so einfach ist, denn sonst hätten wir das schon längs erledigt. Es stört uns auch selbst.
Die Anzeigen der Loknummern werden im Gleisbild gespeichert. Dazu notwendig sind aber auch die Lokdaten z.B. die Fahrtrichtung, die wiederum werden in der Fahrzeugdatenbank gespeichert.
Das ist halt historisch so entstanden.
Hallo Herr Weber,
ZitatImmer, wenn einer der Editoren aufgerufen wird, erfolgt vorher eine Zwischenspeicherung.
und das machen wir bereits... :)
Bei unseren Experimenten mit den Autos haben wir viel öfter "Abstütze" oder "Ausfälle" als Modelleisenbahner.
Wir müssen Notstopp auslösen und damit bringen wir alles durcheinander.
Aus meiner Sicht macht die Zwischenspeicherung mehr Probleme als nutzen.
Die Autos brauchen sehr schnelle Reaktionen des Rechners.
Wenn nun WDP mit dem Speichern beschäftigt wird, überfahren die Fahrzeuge die Haltepunkte und der Programmablauf wird dadurch komplett gestört.
Hallo Herr Peterlin
Ich wollte es nicht glauben und habe es ausprobiert, aber Sie kennen Ihr Programm wirklich! :) :) :)
Also bin ich wohl mal extrem lange in der ZFA geblieben, bevor es zum Absturz kam.
Wenn sich's nicht ändern lässt, werden wir damit leben, obwohl sich ja wohl mehrere dran stören.
Die Möglichkeit, eine Datensicherung manuell einzubauen, halte ich für überflüssig. Wenn ich dran denke, kann ich auch gerade den FS-Editor starten und wieder schließen.
Das Ganze ginge nur, wenn das Programm - z. Bsp. alle 5 Minuten - feststellen kann, ob gerade keine Lok fährt und keine FS gestellt ist (Zugüberwachung: "keine Aktivität!") und dann mal eben die Prozedur durchführt.
Das würde Sinn machen, aber wenn es nicht geht - nun ja!
Hallo Peter Peterlin und Anwender
Beim Fahren mit Fahrplan ist man bei einem Absturz/Gau im Vorteil.
Bei Neustart und starten des Fahrplanes setzt das Programm alle Loks wieder auf die
letzte Position. Ausser die Züge die gerade unterwegs waren. Diese muss man dann von Hand ans richtige Ort bringen.
Aber dieser Aufwand ist gering.
Freundliche Grüsse
Fredy Waser