Hallo liebe WDP'ler
Ich knobele schon lange herum, wie ich im Programm erkennen kann, ob jetzt in diesem Moment die ZFA aktiv ist oder nicht.
Gründe für diesen "Wissensdurst" gibt es mehrere:
Wenn die ZFA nicht gestartet ist, sollen die Funktionsmodelle auch ruhig sein. Während ich also gerade in irgendeinem Editor etwas bearbeite, soll die "Kohlen- und Ölförderung" auf der Anlage ebenso gestoppt sein wie das Wasserrad oder die Schweißerei im Lokschuppen.
Das soll nur sofort wieder angehen, wenn die ZFA erneut aufgerufen wird.
Außerdem sollen sogar 5 Minuten nach dem Schließen der ZFA die Booster - bei mir alle Segmente - abschalten. Vielleicht habe ich ja nur vergessen, die Anlage auszuschalten, als gerade das Telefon schellte
usw usw.
Wie kann ich nun ein Symbol dazu brigen, zu erkennen, ob die ZFA aktiv ist? Das war also die 100.000 Dollar Frage! In der winterlichen Ruhe des Steinhuder Meeres kam mir die Lösung, die verblüffend einfach ist:
1. muss es eine ZFA-Zeile geben, bei der irgend etwas "Nach Abfahrtzeit" funktionieren soll. Da ich grundsätzlich nur "nach Ankunft" arbeite und keinen Fahrplan nutze, habe ich eine Dummy-Zeile gebaut, die um 10:00 Uhr irgendeinen unwichtigen Magnetartikel stellt. Der Grund für diese obskure Zeile ist, dass nun beim Start der ZFA ein zusätzliches Fenster aufgeht, in dem ich eingeben kann, dass meine ZFA-Uhr bei jedem Start am Montag um 0:00 Uhr beginnen soll.
2. Muss ich das ZFA-Fenster nach unten aufklappen und angeben, dass die Zentraluhr mit der ZFA-Uhr synchronisiert werden soll.
3. Rufe ich die Zentraluhr auf mit der rechten Maustaste und gebe vor, dass sie immer Montags um 8:00 Uhr starten soll.
4. habe ich einen Stellwerkswärter, der den gewünschten virtuellen ZFA-Schalter Montags um 0:00 Uhr für eine Stunde auf grün und sonst auf rot stellt.
Das wars, und den ZFA-Schalter kann ich jetzt bei allen Funktionsmodelle u.ä. abfragen. Wenn er grün ist, sollen sie arbeiten.
Was ist hier passiert?
Die interne ZFA-Uhr wird mit jedem ZFA-Start auf Mo 0:00 gestellt. Wenn die Züge fahren, läuft die Uhr. Wenn sie stehen, steht auch die Uhr. Ich gehe davon aus, dass ich niemals mehr als eine Stunde Dauerbetrieb habe, ohne mal aus dem ZFA-Programm heraus zu gehen.
Die ZFA-Uhr überträgt ihren Wert auf die Zentraluhr - aber nur solange die ZFA gestartet ist. Beim Schließen des Programmteils springt die Zentraluhr wieder auf ihren ursprünglichen Wert zurück.
Der ursprüngliche Wert der Zentralur beim Start von WDP ist Montag 8:00 - also viel später.
So ist es nur logisch, dass die ZFA immer dann läuft, wenn die ZFA-Uhrzeit von der Zentraluhr angezeigt wird und diese Zeit kann nur irgendwo zwischen 0:00 und 1:00 Uhr sein, denn mit jedem ZFA-Neustart beginnt sie wieder um 0:00 Uhr.
In dem Zeitfenster schaltet der STW den gewüschten virtuellen Magnetartikel also auf grün - sonst auf rot.
Ich finde diese Angabe sehr praktisch und nützlich.
Probiert es mal aus, wenn Ihr dieses "Feature" gebrauchen könnt.
Hallo Friedel,
es geht auch anders (siehe Projekt 'ZFAon' im Anhang). Ich habe so etwas auf meiner alten Anlage auch gehabt. Der Vorteil meiner Variante sind folgende:
1. Es werden nur STW benutzt. Es braucht keinerlei Einstellungen in der ZFA.
2. Die Anzeige funktioniert rund um die Uhr und 24 Stunden lang.
Kannst es Dir ja mal anschauen. Ich habe sämtliche Erläuterungen in den STW-Einträgen stehen. Es gibt meiner Meinung nach nur einen Nachteil. Der STW kann nur im Minutentakt abfragen. Es werden keine Sekunden unterstüzt. Somit ist die Einschaltverzögerung der Funktionsmodelle vom Modellzeitfaktor abhängig. Im Beispiel sind es 6 Sekunden bei einem Zeitfaktor größer 9 (Faktor 10 x 6 Sek. Verzögerung = 1 Minute). Ist ein kleinerer Zeitfaktor eingestellt bzw. gewünscht, dann muß die Zeitverzögerung in den STW erhöht werden. Beim Zeitfaktor 4 sind das dann 15 Sekunden = 1 Minute.
Noch ein kleiner Hinweis für alle die sich das Projekt anschauen oder sogar selbst nutzen wollen. Etwas Erfahrung im Umgang mit dem STW sollte vorhanden sein. Aber Fragen dazu beantworte ich natürlich gerne.
Hallo Sven
Wie so oft führen auch hier wieder mehrere Wege zum Ziel.
Beide Wege sind ja nicht so ganz leicht durchschaubar, und vielleicht findet noch jemand eine einfachere Lösung.
Wenn Du bei Deiner Lösung de ZFA-Uhr immer zur selben Zeit neu starten würdest, brauchtest Du statt 2x30 STW-Eintragungen sogar nur je eine oder zwei.
Man kann eben halt alles noch optimieren.
Die beste Optimierung wäre natürlich, das Ganze per Programm anzubieten - z. Bsp. in dem man die Funktion des RMK für den Nothalt ausbaut.
Wenn man hier mehrere Kontakte angeboten bekäme für:
- den Nothalt
- die Frage, ob die ZFA läuft
- die Frage, ob irgendeine Aktivität auf der Anlage besteht
- wem fällt noch mehr ein?
Nur mal so eine Idee......