Hallo, liebe WDP- Gemeinde ;-)
ich teste gerade mal eine neue DCC-Digitalsteuerung für die Drehscheibe von Roco. Mit den DS-Symbolen im Gleisbildeditor funktioniert das gut.
Nur ist mir den DS-Gleisanschlusssymbolen die Anzeige der Markierung Rot oder Grün nicht klar.
Wenn ich die Drehscheibe im Gleisbildeditor gezeichnet habe und das Gleisbild starte, sind alle Gleisanschlüsse rot. Wenn ich dann auf das Zielgleis mit der Maus klicke, wird dieses grün und bleibt ewig grün. Alle einmal angeklickten Gleisanschlüsse bleiben also grün.
Sinnvoll wäre es doch, wenn das Anklicken eines weiteren Gleisanschlusses die anderen Anschlüsse der DS wieder auf rot zurück setzt, damit man sieht, welches Gleis ausgewählt wurde. Oder geht das nur bei Verwendung der Grafischen Drescheibe. Die steht natürlich nur für die DS von Märklin zur Verfügung und kann für das DCC-Digitalmodul zur Roco DS nicht benutzt werden.
Wenn alles klappt berichte ich hier mehr darüber. Vielleicht wird dann der Wunsch nach einer universellen Drehscheiben Grafik geweckt, die dann für alle DCC-Freunde ist.
Freundliche Grüße vom Bodensee,
Klaus Sust
Hallo Herr Sust,
die Drehscheibenansteuerung von Win-Digipet basiert wie sie schon bemerkt haben, auf den Drescheibendecoder von Märklin.
Seit der 8er Version von Win-Digipet ist es möglich durch spezielle Gleissymbole die Drehscheibe direkt aus dem Gleisbild heraus anzusteuern.
Wenn man
nur diese Symbole zur Steuerung der Drehscheibe benutzt, funktioniert die grün/rot Anzeige, im Zusammenhang mit dem Märklindecoder, einwandfrei.
Wenn man aber die weiteren Möglichkeiten von Win-Digipet ausnutzt wie: Drehscheibentaster (Step rechts/Step links), Drehscheibenbedienfenster oder Folgeschaltungen in Fahrstraßen wird die Anzeige im Gleisbild nicht aktualisiert.
Dies ist sehr programmieraufwendig und zugunsten anderer schöner Win-Digipet Ergänzungen noch nicht realisiert worden.
Aber ich arbeite daran den Herrn Peterlin davon zu überzeugen.

Nun wird es bei Ihnen so sein, da Sie eine völlig andere Art der Ansteuerung realisiert haben, dass diese dann gar nicht mehr mit dem Bedienungsprinzip von Märklin übereinstimmt.
Ich schätze Sie steuern jeden Gleisanschluss separat mit einer Magnetartikel-Adresse an. Dies haben aber untereinander keine "Verbindung oder Rückkopplung" wie dies im Märklin Drehscheibendecoder ist.
Der Decoder belegt einen definierten Adressbereich im Motorolaformat. Wenn nun eine Adresse grün geschaltet wird, werden alle anderen Adressen auf rot gesetzt.
Wenn man jetzt den Gleiseinschlüssen nur einfach MA-Adressen zuweist, haben diese untereinander keinerlei Verbindung.
Dies wird der Grund sein, dass bei Ihnen alle Drehscheibensymbole grün werden.
Können Sie mal beschreiben wie Ihre Ansteuerung im Detail funktioniert
Hallo Klaus
Ich habe jedem Gleisanschluß einen Taster im Gleisbild spendiert, so geht die direkte Gleisauswahl ebenso.
Von dem DCC-Drehscheibendecoder hat mir M.Spannagel berichtet, der soll ja ähnlich dem Märklin funktionieren.
Ich persönlich habe einen eigenen entwickelt, leider auch Motorola Format, der mit Schrittmotor funktioniert.
Hi Gerd,
heute ist dann endlich auch die Drehscheibe gekommen, ich berichte, sobald ich die Kombination Roco-Drehscheibe mit DCC-Decoder getestet habe.
Einen schönen Nikolausi Allerseits
wünscht
Marcus
Hallo Herr Burkert,
gern Beschreibe ich das Modul. Einen ausführlichen Bericht habe ich gerade an Herrn Peterlin für das Forum Tipps und Tricks gemailt. Aber hier als PDF-Anhang schon jetzt zum Lesen.
MfG
Klaus Sust
Hallo Gerd,
dies Modul benötigt 2 Taster pro Gleisanschluss. Mit einer Weichenadresse pro Gleisabgang bestimmt der Weichenbefehl rot / grün die Drehrichtung der Brücke. In meiner Antwort an Herrn Burkert habe ich meinen Testbericht für das Forum Tipps und Tricks schon mal angehängt, mit ein paar Vorschlägen zu WDP.
Grüsse vom Bodensee,
Klaus
Hallo Herr Sust,
dies sieht ja recht interessant aus.
Das Thema Stellungsrückmeldung der Bühne habe ich in einem neuen Workshop zur Drehscheibe behandelt. Dort werden verschiedene Möglichkeiten aufgeführt wie man eine ECHTE Stellungsrückmeldung der Bühne realisiert.
Dieser Workshop ersetzt praktisch den alten Drehscheibenworkshop #10.
Es folgt dann ein weiterer Workshop, in dem die Einbindung der "Märklin" Drehscheibe in Win-Digipet beschrieben wird.
In diesen Workshops sind aber viele Aspekte enthalten die natürlich auch für andere digitale Drehscheiben gelten.
Inwieweit Herr Peterlin den DCC Decoder in Win-Digipet einbindet kann ich natürlich nicht sagen, aber sinnvoll erscheint mir dies schon, zu mal immer mehr DCC Fahrer auf den "Geschmack" von Win-Digipet kommen.
Hallo Norbert (inzwischen habe ich gelesen, dass man sich im Forum mit du anredet),
gern würde ich das neue DS Workshop lesen, kann es aber leider nicht finden. Welche Nummer hat es denn. Falls noch nicht veröffentlich, kann ich es vorab vielleich hier als Datei-Anhang erscheinen?
Grüsse vom neblig kalten Bodensee,
Klaus
Hallo Klaus,
guckst Du hier:
http://www.windigipet.de/forum/showthreaded.php?Cat=&Board=wsd&Number=325&page=0&view=expanded&sb=5&o=&fpart=1Ansonsten vielen Dank für Deine Mühe, da ich dieselbe Kombination habe, Roco-Drehscheibe und HKE-Modul.
Viele Grüße
Marcus
Hallo Klaus,
der neue Workshop ist noch nicht online! Er ist aber schon bei Herrn Peterlin. Ich weiß allerdings nicht, ob er es noch schafft, diese Woche online zu setzen.
Der Link von Markus ist noch der alte Workshop! Ich habe Herrn Peterlin gebeten diesen mit dem neuen zu ersetzen, weil ich einige Dinge darin jetzt anders machen würde!
Der neue WS beinhaltet nur den hardwaremässigen Umbau der Drehscheibe für ALLE drei Betriebsarten von Win-Digipet.
Denn Workshop für die Softwareeinbindung wird als neuer Workshop (vielleicht #20) nachgereicht. Aber erst im neuen Jahr, wenn alle Geschenke schon auf der Anlage stehen.

Ausserdem wer den neuen DS Workshop anwendet, braucht sowieso einige Zeit, um die Hardwarevoraussetzungen für den Software-Workshop zu realisieren. Aber es lohnt sich!
Hallo Klaus,
ich habe mir das Modul auch zugelegt. Allerdings betreibe ich es auf einer Märklin 3L-Anlage mit der IB. Mit einem kleinen Umbau ist dies möglich. Ich werde den Tipp Ende der Woche posten, wenn ich wieder zu Hause bin und nachgeschaut habe, welche Kabel genau miteinander verbunden werden müssen.
Allerdings habe ich noch ein kleines Problem. Wenn eine Lok die Drehscheibe verläßt, erzeugt sie einen Kurzschluß und die IB schaltet ab.
Hast du dich schonmal an die Rückmeldung der Bühnenbelegung gewagt? Ich habe mal bei Roco angefragt, aber keine brauchbare Antwort erhalten.
Hallo Thorsten,
Ich habe an der Messe in München eine wunderschöne aber technisch einfache RhB Schmalspur Drehscheibe mit Motorantrieb erworben (Modell Disentis), welche wegen der Einfachheit natürlich nie mit WDP gesteuert werden kann.
Dort steht in der Anleitung dass die beiden Drähte der Drehbühnengleise bei Digitalbetrieb über eine Kehrschleifenschaltung gespiesen werden müssen, damit kein Kurzschluss entsteht. Da wird die einfache Kehrschleifensteuerung meines UB-Boosters arbeit bekommen

.
Dies könnte evtl. der Grund des Kurzschlusses an Deiner Drehscheibe sein.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
ich dachte bis jetzt immer Kehrschleifenschaltungen wären nur für die "Gleichstromer" interessant. Es würde mich aber nicht wundern, wenn die Drehscheibe "intern" umpolt. Ich werde mich nächste Woche mal der Problematik genauer annehmen.
Hallo Thorsten,
die Rückmeldung funktioniert bestens. An das DCC-Drehscheibenmodul kommt an den Gleisspannungseingang für die Brücke (Track) ein DCC-Ausgang eines S88-Rückmelde-und-Gleisbesetzt-Modul (hier RM-GB-8 von Littfinsky). Der Eingang des RM-GB-8 wird mit dem Ausgang eines Kehrschleifenmoduls (Lenz LK100) angeschlossen. Das LK100 bezieht die DCC Spannung von der Digitalzentrale (IB). Vor einem Jahr hatte ich Herrn Littfinsky erklärt, dass für die Rückmeldung der Blöcke in einer Kehrschleife in der Regel 1 bis 3 Gleisbesetztmelder benötigt werden. Da der Gleisbesetztmelder aber an ein Kehrschleifenmodul kommt, sind die restlichen 7 bis 5 Gleisbesetztmelder des RM-GB-8 leider nicht für andere Gleise zu benutzen. Darauf hatte er das RM-GB-8 geändert und 2 DCC Eingänge spendiert, die für je 4 GB-Eingänge zuständig sind.
Das LK100 würde ich aber gern durch bistabile Relais zur Spannungsumpolung ersetzen, die möglichst von WDP geschaltet werden. Das LK100 arbeitet nicht bei allen Loks zuverlässig, sondern das Relais rattert bei einigen unaufhörlich. Auch das Einstellpoti bringt nicht die Lösung.
Grüsse aus Konstanz,
Klaus
Hallo Klaus,
erstmal danke für den Tipp mit dem RM-GB-8. Der Hinweis mit dem LK100 irritiert mich als Märklin-Fahrer aber ein wenig. Ich dachte bisher immmer die Kehrschleifenproblematik würde nur 2L-Fahrer betreffen. Bei uns "Rasselbahnern" sollte die Polung eigentlich klar sein. Oder "tauscht" die Roco-Drehscheibe auch bei der Einstellung auf Mittelleiterbetrieb die Pole? Dann würden sich die Kurzschlüsse natürlich erklären.
Hast du eine Beschreibung welche Bedeutung die einzelnen Drähte im Anschlußkabel zwischen Drehscheibe und Steuermodul haben?
Danke für die Hilfe.
Hallo,
ich habe noch eine weitere Frage bzgl. der Rückmeldung der Roco-Drehscheibe. Man kann wählen, ob die beiden Außenschienen gegeneinander isoliert sind und als Plus- und Minuspol fungieren oder ob man Mittelleiterbetrieb mit Masse über die beiden Außenschienen verwenden möchte. Im Mittelleitermodus sind die beiden Außenschienen elektrisch miteinander verbunden.
Ist es (einfach) möglich im Mittelleiterbetrieb die Außenschienen wieder elektrisch zu trennen, um eine davon als Rückmeldekontakstrecke zu verwenden?
Ich bin für alle Tipps und Hinweise dankbar.
Hallo,
hier kommt wie angekündigt der Umbau für Nutzer des DS-Moduls mit der Roco-Drehscheibe auf Märklin-Anlagen.
Originalaussage des Herstellers:
"Trennen Sie am 8-poligen Stecker, der am Drehscheibenmodul angeschlossen wird das Kabel 2 (blau) ab. Verbinden Sie nun das blaue Kabel (das von der Drehscheibe kommt) mit dem braunen oder schwarzen Kabel, wobei dieses nachwievor die Verbindung zwischen Drehscheibe und Drehscheibenmodul herstellen muss! Sie müssen das Drehscheibenmodul dann noch zusätzlich über den Stecker DCC-Track einspeisen, wobei das braune Kabel auf der Innenseite und das rote Kabel auf der Aussenseite angeschlossen werden muss."
Eine Grafik hierzu befindet sich im Anhang.
Wie bereits erwähnt, bekomme ich trotz des Umbaus noch Kurzschlüsse beim Verlassen der Drehscheibe. Doch dazu demnächst mehr, wenn ich weiter gebastelt habe.