Hallo Thomas,
Zitat von: Stefan Lersch in 30. Dezember 2014, 11:22:31
bei mit ist die Situation wie bei Michael und auch ich bearbeite jeweils nur den letzten Waggon. Außer bei Zweiachsern, da nehme ich zur Sicherheit die letzten zwei Waggons.
Wie ich schon schrieb, nicht alle Waggons sondern i.d.R. nur den jeweils letzten im Zugverband. Ich habe nur drei Waggons mit Plastikachsen, da werde ich einfach was hinten dran hängen. Ansonsten bestreiche ich bei den Endwagen alle Achsen mit Widerstandslack. Das führt zu mehr Sicherheit. Je nachdem, wie der Wagen steht, bleibt eine Rückmeldung aus. Je mehr Achsen eine Rückmeldung auslösen, desto sicherer wird der Wagen erkannt. Das Bestreichen mit Widerstandslack geht sehr schnell, da kann ich auch mal eben 4 Achsen pro Waggon machen.
Hallo Stefan,
Funktioniert das genau so oder besser dan einen Widerstand auf eine Achse ?
Weil ich werde mit Waggon zusammenstellingen arbeiten und auch so jeder zusammenstelling ( was ein Wort :-) )
einer der Waggons mit ein Widerstand ausrüsten.
das ist aber viel Lötarbeit .. mit diesen Widerstandslack gehts bestimmt schneller ?
und haltet sich das auch mit die Jahren ?
ist da unterschied in welche mann kaufen sollte ?
Grtz
eric
Liebe Moba-Freunde,
als Anlage habe ich einen Bericht von Olaf Saenger
zum Thema Belegtmeldeachsen bzw. Widerstandsachsen
beigefügt. Ich selbst habe nach dieser Beschreibung meine
Güter-/Personenwagen rückmeldefähig gemacht.
Vielleicht hilft das auch den einen oder anderen Zweileiterfahrer weiter.
Ansonsten allen eine gute Mobazeit 2015
Hallo zusammen,
ich habe selbst folgende 3 Möglichkeiten ausprobiert:
- SMD-Widerstand auf einer Achse
- Widerstand unter dem Waggon
- Widerstandslack auf den Achsen
(1) wurde oben ausführlich erklärt. Hier ist meine persönliche Erfahrung, dass sich die SMD-Widerstände von der Achse lösen können und dass der Silberleitlack hinter die Isolierung der Achse laufen kann, was zu einem Kurzschluss führt.
(2) Hier wird ein normaler Widerstand unter den Wagenboden geklebt. Die Achsen werden so angebracht, dass vorne die Isolierung auf der Achse auf der einen Seite ist und hinten auf der anderen. Dann verbindet man die Achsen mit den Beinchen der Widerstands. Vorteil: Funktioniert sofort. Nachteil: Zumindest bei N-Waggons ist der Rollwiderstand recht hoch. Das führte bei mir zu Entgleisungen in den Kurven.
(3) Bei dieser Lösung wird mit dem Pinsel, der dem Widerstandslack beiliegt, etwas Lack auf die Radinnenseite aufgebracht. Der Lack reicht dabei von der Radinnenseite über die Isolierung hinweg bis auf die Achse. Man muss nicht die komplette Innenseite lackieren, es reicht ein Viertel oder sogar etwas weniger. Der Lack muss komplett trocknen, damit er wirkt. Bei manchen Waggons langt das einmalige Aufbringen des Lacks. Bei den meisten muss man zweimal auftragen. Manche brauchen einen dritten Durchgang. Vorteil: das Auftragen geht sehr schnell und man kann in einem Rutsch mehrere Waggons bearbeiten. Nachteil: Wartezeit, bis der Lack trocken ist und ggf. erneutes Auftragen des Lacks. Außerdem hält der Lack nicht ewig, aber da kann ich noch keine Aussagen zu machen.
Ich habe mich für (3) entschieden, wobei ich der Meinung bin, dass jeder der Lösungen richtig ist und man die für sich beste raus suchen muss.
Hallo und guten Abend!
So, jetzt bin ich auch wieder online. Ich schließe mich der Aussage von Stefan an. Auch ich verwende den Widerstandslack und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Bisher (ca. 2 Jahre) mußte ich noch keinen Waggon nachlackieren, wobei ich allerdings im letzten Jahr berufsbedingt wenig gefahren bin.
Schönen Abend noch und an alle MOBA-Kollegen einen Guten Rutsch und PROSIT 2015!
Michael
Hallo zusammen,
gerade bei meinen N-Modellen habe ich die Erfahrung gemacht, dass deren Ruhestrom im Stillstand zu gering für eine sichere Rückmeldung ist. Die Fahrzeuge sind nun zusätzlich eingangsseitig mit einem 1 kOhm-Festwiderstand parallel überbrückt, somit ist der Stromverbrauch um gut 10 mA höher und die Rückmelder sprechen sauber an. Ohne den Widerstand verschwanden viele Züge nach dem Anhalten aus dem Gleisbild.
Bei der Lösung mit Widerstandslack über nur wenige Achsen könnte der resultierende Meldestrom ebenfalls zu gering für eine saubere Auslösung werden.
MfG,
Ingbert Neumeister