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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet allgemein => Thema gestartet von: Samoa in 29. Januar 2015, 18:35:29

Titel: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Samoa in 29. Januar 2015, 18:35:29
Ein freundliches Hallo,

ich besitze leider noch viele Loks mit dem MM-Decoder 6090 der ersten Generation, die nach Beendigung von WDP, egal wie die aktuelle Fahrtrichtung ist, immer nach einiger Zeit in die Vorzugsrichtung vorwärts fallen.

Bisher bin ich viel mit dem Fpl gefahren, wo ich als letzten Befehl bei diesen Loks immer die Fahrtrichtung vorwärts eingegeben habe, und alles war ok.

In der ZFA kann man einen solchen Endpunkt - mit Ausnahme von reinen Fpl-Analogen ja nicht definieren, und dann fahren solche Loks, die gerade auf rückwärts stehen, verkehrt los.

Da wird auch die neue Anzeige im ZNF in der neuen WDP-Version nichts nutzen.

Gab es nicht eine frühere WDP-Version, die bei Beendigung des Programms, als die Decoder noch fast alle ohne Gedächtnis waren, vorher alle Loks auf Fahrtrichtung vorwärts stellte und beim Neustart des Programms die betroffenen Loks wieder auf rückwärts ???

Es wäre wünschenswert, wenn das neue Programm eine solche Möglichkeit enthält.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 29. Januar 2015, 19:07:22
Hallo  Erhard,

doch das geht auf in der ZFA und zwar mit Profilen. Dort kann, genau wie im Fahrplan, am Ende ein Wendefehl eingegeben werden.

ZitatGab es nicht eine frühere WDP-Version, die bei Beendigung des Programms, als die Decoder noch fast alle ohne Gedächtnis waren, vorher alle Loks auf Fahrtrichtung vorwärts stellte und beim Neustart des Programms die betroffenen Loks wieder auf rückwärts

...und die Funktion gibt es auch heute noch, allerdings nur noch bei den Digitalsystemen, die keine absolute Fahrtrichtung kennen. Das dürfte nur die gute alte CU6021 sein. Die Anpassung der Fahrtrichtung beim beenden ist schon vor einiger Zeit bei den anderen Zentralen ausgebaut worden.
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Samoa in 30. Januar 2015, 15:01:03
Hallo Jürgen,

danke für Deine rasche Antwort.
Bei den angesprochenen Loks wäre ich also mit der MM 6021 besser bedient als bei der Tams MC? Das klingt irgendwie paradox. Oder geht Ihr davon aus, dass die User gedächtnislose Loks nicht mehr fahren?

Mit freundlichen Grüßen
Erhard
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Peter Ploch in 30. Januar 2015, 15:55:30
Hallo Erhard

noch zu Märklins-Memory-Zeiten, hatte ich, um den Gedächtnisverlust vorzubeugen, eine kleine Zusatzschaltung eingebaut. WDP hatte ich damals noch nicht. Ist also sehr lange her.

Mit einem Doppelpoligen Umschalter habe ich die Digitalspannung abgeschaltet und mit einem Netzgerät ca. 5 Volt eingeschaltet. Die geringe Spannung hatte gereicht um das Gedächtnis zu unterstützen. Der Nachteil ist, es liegt immer unbeobachtet eine Spannung an, wenn auch gering. Das Ganze hatte ausgezeichnet funktioniert.

Heute habe ich keine Loks mehr mit einem 6080-Decoder und nutze demzufolge auch nicht mehr diese Schaltung. Die Steuerungen mit den modernen Decodern sind halt wesentlich komfortabler.

Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Markus Herzog in 30. Januar 2015, 17:40:51
Hallo Erhard,

was hast du für Dekodertypen in der Win-Digipet-Fahrzeugdatenbank bei den betroffenen Loks eingestellt?

Motorola I (14) müsstest du da einstellen bei den 7090. Eigentlich müsste dann das korrekte Verhalten erfolgen.

Das Feature mit Fahrtrichtung ändern beim Programmende gibt es nur noch bei:
-allen Dekodertypen an der 6021 (da die keine absolute Fahrtrichtung kann im Protokoll)
-bei allen anderen Zentralen beim Dekodertyp Motorola I (14), Motorola I (27a), Motorola I (27b), Motorola I FD
-bei allen anderen Dekodertypen und Zentralen macht das keinen Sinn, denn dort wo die Fahrtrichtung bei jedem Befehl eh absolut übertragen wird und vom Dekoder verarbeitet werden kann, gibt es dazu keine Notwenidgkeit mehr

Grüße
Markus
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Samoa in 30. Januar 2015, 19:05:41
Hallo Markus,

besten Dank für Deine präzisen Auskünfte.
Da im Handbuch WDP 2012 Seite 145 die Einstellung der Märklin Decoder 6090x unter 2(27a) steht, hatte ich sie so eingestellt. Ich habe aber gerade einige dieser Loks auf Decodereinstellung 1(27a) umgestellt, das Programm mit Rückwärtseinstellung beendet und bin morgen auf das Ergebnis gespannt. Nach Deinen Angaben sollte es gehen.
Hallo Peter, auch für Deinen Beitrag vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen
Erhard
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Markus Herzog in 31. Januar 2015, 00:05:52
Hallo Erhard,

ja, da steht 6090x. Das die Sache mit dem Wording. In der Modellbahnbranche wird üblicherweise unter 6090x einer der Dekoder 60901, 60902, 60903 oder 60904 verstanden (alle 4 Motola 2 27a).
Meint man auch noch den 6090 steht in den meisten Veröffentlichungen 6090(x).

Hier in Kurzform gebräuliche alte Märklindekoder mit Mäuseklavier (ohne Delta):
-6080: Anschluss an Allstrommotoren (mit Feldspule), Motorola I-Format, nur Function, WDP-Einstellung Motorola I (14)
-6090: Anschluss an (Hochleistungs-)Gleichstromotoren (mit Feldmagnet), Motorola I-Format, nur Function Motorola I (14), wurden nur kurze Zeit verbaut, wird daher oft gar nicht erwähnt; es gibt auch einige Ausführungen mit dem Chip 701.17 drauf (statt normal 701.13), die können dann zum teil Motorola II und haben mehr Funktionen, kann man nur testen indem man den "Richtungsvergess-Test" macht, "vergisst" er aber die Richtung dann muss er Motorola I (14) kriegen...
-6090x:  Anschluss an (Hochleistungs-)Gleichstromotoren (mit Feldmagnet), Motorola II-Format, Function und je nach Bestückung F1-F4 Motorola 2 (27a)

Also stell Motorola I (14) ein, denn wenn der zu den vergesslichen gehört, dann muss er das haben.

Grüße
Markus
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Samoa in 02. Februar 2015, 08:17:08
Hallo Markus,

vielen Dank auch für Dein zweites Statement.
Ich hätte Dir schon längst antworten wollen, aber unklare Ergebnisse führten zu immer neuen Spekulationen und Versuchen, wobei die längste Zeit durch Warten verging.

Ich habe für den Test bei 7 Loks (nur eine Stichprobe meines Bestands)  mit Decoder 6090 und Gedächtnisverlust die Decodertypeinstellung verändert. Alle diese Loks habe ich zwischen 1996 (dem Jahr meines Wiedereinstiegs in unser Hobby) und 1999 neu gekauft oder von einer M-autorisierten Werkstatt umrüsten lassen.
Der zeitlich letzte Erwerb einer "Alsheimer-Lok" war die im Katalog 1999/2000 als Neuheit eingestellte Mä37550.
Daraus ergibt sich, dass der Zeitraum von 1985 an betrachtet doch nicht so kurz war, bis die Decoder ein dauerhaftes Gedächtnis erlangten.

Bei Decodertypeinstellung Motorola 1 (14) gab es folgende Ergebnisse:
Beim Programmende mit Rückwärtseinstellung am Lokcontrol erfolgte ein Lichtwechsel an den Loks von hinten nach vorn, also ok.
Die Anlage wurde danach eine Zeit stromlos gestellt und dann WDP wieder gestartet.
Einschalten nach 3 und 15 Minuten: Alle Loks fahren rückwärts, also richtig.
Einschalten nach 2,5 Stunden: 5 Loks fahren rückwärts, 2 Loks vorwärts.
Einschalten nach 4 Stunden (3 Tests): 2 Loks fahren rückwärts, 5 vorwärts.
Einschalten nach 10 Stunden: alle 7 Loks fahren vorwärts, also alle falsch.

Bei Decodertypeinstellung Motorola 1 (27a) gab es völlig analoge Ergebnisse.

Offensichtlich erhalten die Lokdecoder während des Startprozesses von WDP nicht die Info zur Umstellung der Fahrtrichtung, weil diese nicht gesendet wird oder die Decoder während des Bootens noch nicht empfangsbereit sind.
Rätselhaft bleibt allerdings die Tatsache, dass ein Lichtwechsel beim Programmende stattfindet, dann aber beim Neustart nach sehr kurzer Zeit doch alle Loks die richtige Fahrtrichtung - rückwärts - haben.

Es wäre schon wünschenswert, wenn das geändert werden könnte, denn die Decoder sind zwar alt, aber generieren ansonsten ein gutes, lastgeregeltes Fahren.

Vielen Dank, wenn Du Dich damit noch einmal beschäftigen kannst.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 02. Februar 2015, 09:53:32
Hallo Erhard,

zunächst mal sorry für meine Falschinfo. Dass die Fahrtrichtungsanpassung auch noch von den Decodertypen abhängt war mir entfallen, auch wenn mir das schon beim Schreiben des Beitrags komisch vorkam. Naja, man kann nicht (mehr) alles im Kopf behalten ;)

ZitatOffensichtlich erhalten die Lokdecoder während des Startprozesses von WDP nicht die Info zur Umstellung der Fahrtrichtung, weil diese nicht gesendet wird oder die Decoder während des Bootens noch nicht empfangsbereit sind.

das kannst du im Logbuch nachschauen, wann die Booster eingeschaltet werden und wann die Fahrrichtungsänderungen stattfinden. Das geschieht normalerweise streng nacheinander.
Meine Vermutung ist, dass die MC zu schnell für die alten Decoder ist. Schau mal im Menü der MC nach der "Motorolapause" und stell diese auf "Lang" ein....


Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Markus Herzog in 02. Februar 2015, 17:33:30
Hallo Erhard,

das stimmt, dass es lange Dekoder ohne Gedächtnis gab. Meine Zeitangabe bezog sich aber nur auf die 6090 und damit indirekt warum diese im Handbuch nicht stehen. Die 6080 die es lange Zeit gab (auch ohne Gedächtnis) stehen ja im Handbuch drin.

Also ich habe gerade nochmal geschaut für den Fall Tams:
1. Zentrale geht auch GO
2. Fahrtrichtungsinfos werden gesandt

Ich habe da ehrlich keine Erklärung wie die Ausschaltzeit eine Auswirkung haben soll. WDP verhält sich garantiert bei jedem Start egal wie lange die Pause ist gleich.

Jürgens Tipp mit der Motorola-Sende-Pause könnte vielleicht richtig sein.

Grüße
Markus

P.S.: Die 37550 dürfte übrigens einen Motorola II-Dekoder 6090x haben, denn erstens verweist die Anleitung darauf, dass der Dip-Schalter-Nr.2 der 6021 auf ON sein muss und zweitens waren bis auf wenige Ausnahmen die Artikelnummernkreise bei Märklin so, dass bei Loks mit Artikelnummer 37000 ff. 6090x verbaut waren, während die mit 3700-3799 welche mit 6090 waren.
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Markus Herzog in 02. Februar 2015, 17:42:48
Hallo Erhard,

Zitat von: Samoa in 02. Februar 2015, 08:17:08
Rätselhaft bleibt allerdings die Tatsache, dass ein Lichtwechsel beim Programmende stattfindet, dann aber beim Neustart nach sehr kurzer Zeit doch alle Loks die richtige Fahrtrichtung - rückwärts - haben.
Das ist nicht rätselhaft (sondern ein uraltes Feature für Motorola I):
Denn da WDP ja weiß, dass die Loks vergesslich sind stellt es diese Loks beim Programmende alle auf vorwärts, merkt sich aber, dass sie rückwärts sein sollten.
Startet WDP neu, setzt WDP dann wieder beim Start alle vorher gemerkten Loks auf rückwärts.

Allerdings kennt das alte Protokoll ja nur Wendebefehle, also muss WDP für den Start eine definierte Ausgangsposition haben, die erreicht wird entweder wenn die Anlage stromlos war (alle Dekoder per Default vowärts) oder halt dadurch, dass diese beim Programmende auf vorwärts gesetzt wurden. Würden wir das nicht machen beim Programmende würde ein Wendebefehl beim sofortigen Neustart ohne Power-Off die Rückwärts-Loks ja auf vorwärts setzen.

Noch eine Frage wäre wieviele Loks/Fahrzeuge du auf deiner Anlage hast?

Grüße
Markus
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Samoa in 02. Februar 2015, 21:59:01
Hallo Jürgen, hallo Markus,

es ist wirklich toll, wie intensiv Ihr Euch in Euren Antworten mit dem aufgeworfenen Problem beschäftigt, obwohl Ihr sicher noch viel mit der neuen Version von WDP beschäftigt seid.
Also vielen Dank dafür.

Jürgen, die Einstellung an der TAMS für die Signalpause für Motorola-Format war in der Tat kurz, ich habe den Test (3 Std.) mit der Langversion wiederholt, leider erhielt ich die gleichen ungünstigen Ergebnisse wie zuvor.
Im Logbuch ist nicht viel zu erkennen: 11 s nach Start wird die TAMS initialisiert, die Fahrzeuge 12 s später. Dauer 5 s. für 56 Loks. Nach weiteren 9 s ist WDP bereit.
Natürlich werden die Fahrtrichtungen der Testloks so angezeigt, wie sie sein sollten, aber die Loks starten in verkehrter Richtung. Ich versuche das Logbuch in der Anlage zu übermitteln.
Die Testkandidaten haben die Dig-Adr.: 2,4,5,10,12,13,14.

Markus, die 37550 war eine von zwei Loks, die immer am längsten das Gedächtnis behielten, nämlich länger als 4 Stunden, aber weniger als 10 Stunden. Am Boden der Lok befindet sich eine Nummer, die Dir sicher sagt, um welchen Decodertyp es sich handelt. Sie lautet: H9139327.
Ich habe alle existierenden 56 Loks immer in der Fahrzeugbank unter Anlage stehen, auch wenn einige davon "in der Vitrine" sind.
Die Tatsache, dass die Decoder sich nach kurzer Ausschaltzeit anders verhalten als nach langer, hat mich auch am meisten verwundert, zumal ja der Licht- und damit Richtungswechsel beim Herunterfahren erkennbar ist. Leider gibt es hierzu ja keine Möglichkeit, Logbuchdaten auszuwerten.

An die TAMS wurden Änderungen immer von der Fahrzeugdatenbank übertragen, weitere Einstellungen sind dann doch nicht erforderlich?

Sollte es keine Lösung geben, bedürfen die im festen Zugverband immer nur vorwärts laufenden Loks natürlich keiner besonderen Aufmerksamkeit, die anderen schon.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Peter Ploch in 02. Februar 2015, 23:23:06
Zitat von: Samoa in 02. Februar 2015, 21:59:01...um welchen Decodertyp es sich handelt. Sie lautet: H9139327.

Hllo Erhard,

mit dieser Nummer kann man leider nicht auf den Decoder schließen. Märklin vergibt diese fortlaufende Nummer aus der Produktion. Ich glaube daraus kann man in etwa feststellen, in welchen Bezirk bzw. Großhändler die Loks geliefert wurden.

In meinem Lokverzeichnis habe ich diese Nummer auch notiert und denke mal im Falle eines Diebstahls kann diese durchaus zur Identifikation dienen. Meine Lok hat die Nummer H9197324. Der Buchstabe sagt etwas über den Antrieb aus. In unserem Fall ist es ein "Geregelter Digital-Hochleistungs-Antrieb"
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: ezada in 03. Februar 2015, 09:49:09
Hallo Peter,

bei meiner  37550 (Seriennummer H9197538) war ab Werk (Okt. 2000) der Decoder 205965 drin. Der hatte keine f1-Funktion, also kein "Dampfschalter" und wurde deshalb von Märklin ausgetauscht.

Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 03. Februar 2015, 09:50:40
Hallo noch mal,

ZitatDie Tatsache, dass die Decoder sich nach kurzer Ausschaltzeit anders verhalten als nach langer, hat mich auch am meisten verwundert, zumal ja der Licht- und damit Richtungswechsel beim Herunterfahren erkennbar ist. Leider gibt es hierzu ja keine Möglichkeit, Logbuchdaten auszuwerten

das Verfahren von Win-Digipet die Fahrtrichtung der Loks wiederherzustellen funktionert nur wenn die Fahrzeuge nach längerer Zeit ohne Strom in Vorwärtsrichtung fahren. Oder andres ausgedrückt, prüfe die Fahrtrichtung aller Loks nach Stromunterbrechung in welche Richtung diese dann fahren. Diese Fahrtrichtung ist dann die Vorwärtsrichtung in Win-Digipet, also die Richtung in der die Loks fahren wenn der Pfeil im Lokcontrol nach oben zeigt.
Titel: Re: Lokdecoder ohne Gedächtnis
Beitrag von: Samoa in 03. Februar 2015, 10:39:37
Hallo Jürgen und Markus,

ich möchte totale Entwarnung geben.
Bisher habe ich mich nie um das gesonderte Einschalten der TAMS gekümmert, da alle Verbraucher auf einer Steckerleiste liegen und gleichzeitig mit Strom versorgt werden und - wie das Logbuch ausweist - die TAMS von WDP gestartet wird mit einer Vorlaufzeit von 12 s vor dem Sendebeginn der Lokdaten. Nur ist diese Zeit für die Betriebsbereitschaft der TAMS offensichtlich zu kurz.
Das "Go" an der TAMS vor dem Start von WDP hat die Lösung gebracht: Jetzt wird die Fahrtrichtung bei allen gedächtnislosen Loks, die bei Programmende auf R standen, wieder hergestellt.
Zu diesen Loks gehört definitiv auch meine 37550, wie sich an der Wiederholung des klassischen Tests zeigte(Fahrtrichtungsumkehr, wenn Lok nicht auf dem Gleis).
Ich möchte besonders auch dem User danken, der mich durch eine PN auf den zur Lösung führenden Weg gebracht hat.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard