Hallo Freunde,
in meiner noch analogen Anlage gibt es zwei indirekte Kehrschleifen innerhalb des Bahnhofes.
Nun rätsle ich wo im Verbindungsgleis 4 die normalen Rückmeldertrennungen liegen müssen.
Schaut Euch bitte mal die beiden Darstellungen an.
(Der Gesamtanlagenplan ist noch nicht fertig, die Gleisverläufe stimmen aber)
Dank für Eure Hilfe
Klaus
Hallo Kaus,
Ich finde Du hast alles schon richtig eingezeichnet. Nehme für L die Länge vom längsten Zug und dann vor und hinter dem L Gleisabschnitt ca. 2 Schienenlängen jeweils beidseitig isoliert.
Bei Dir z.B 14, 15, und RMK 16. auf der einen Seite und auf der anderen Seite der Kehrschleifen genauso.
Meine Stärtz Module arbeiten so schön Jahrelang problemlos.
Vergiss was Du analog gemacht hast im Bhf, bremsen und stoppen übernimmt ab jetzt WDP mit dem IZFN.
Herbert
Hallo Herbert,
für Deine Antwort danke ich Dir sehr herzlich, aber:
Leider bist Du nicht auf meine Frage zu Gleis 4 eingegangen.
Wo müssen dort die einseitigen Schienentrennungen erfolgen?
Ander oberen Schiene oder der Unteren?
Beste Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
Wenn Du den Bahnhofsbereich symmetrisch aufbaust, heißt jedes obere Gleis gleich gepolt wie die anderen, hast du nur in den Scheifen ein Kehrschleifenproblem und nicht im Bahnhof !
Je nach Gleismaterial kann die Kreuzung noch ein Problem machen. Das ist aber abhängig von der Kreuzung. Hier musst Du evtl. Die Polariesierung umschalten .
Bei mir mache ich das mit dem Swich Pilot mit Extension Baustein von ESU.
Herbert
:D
Dank Dir Herbert!
Ich habe jetzt den Gleisprinzipplan entsprechen Deiner Angaben geändert. Ok?
Wie werden die drei Abschnitte der Kehrschleifenautomatik bezüglich Rückmelder betrachtet?
Ein Rückmelder für den mittleren Abschnitt oder gar keinen Rückmelder für diesen Bereich?
Beste Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
prima, so sollte es klappen.
Da die Stärtz Module mit 3 Eingängen aufgebaut sind, habe ich auch 3 RMK Kontakte dafür vorgesehen. Manch einer schreibt, man sollte kein ZNF in die Kehrschleife einsetzten, ich habe es trotzdem getan und noch keine Probleme gehabt. Du musst allerdings zusehen dass kein anderer Zug in das erste Kontaktfeld einfahren kann wenn das andere belegt ist .
Viel Spass,
du bist auf dem besten Weg mit WDP.
Herbert
Hallo Klaus,
es ist doch ganz einfach. In Deiner Prinzipdarstellung brauchst Du nur ein Kehrschleifenmodul und zwar im Verbindungsgleis. Auf Deinem Gleisplan benötigst Du je eines irgendwo beim Hp Sigis und bei Bk Petershain. Im Hauptbahnhof hast Du dann alle Freiheiten. Du kannst in jedes Gleis vollkommen frei befahren, da die Polung auf allen Gleisen gleich ist. Das ist ja das Tolle im Digitalsystem. Ich würde Dir noch Gleisverbindungen im Einfahrtsbereich des Hbf von RM 50 auf 41 und 41 auf 50 und am anderen Ende von 16 auf 3 und 3 auf 20 empfehlen. Dann kannst Du alle Bhf-Gleise in beiden Richtungen befahren. Der Spielspass wird sich enorm erhöhen.
Übrigens habe ich in meiner Anlage bis zu 4 RM an ein Kehrschleifenmodul über LDT(Littfinski)-Rückmelder angeschlossen. Meine KSM sind von Lenz und Heller. Da spar ich mir die Kontaktgleise.
Alles funktioniert perfekt.
Weiter viel Spaß beim Umstellen auf Digital! Du wirst es nicht bereuen.
Grüße von Arthur
Dank Dir Arthur.
Die empfohlenen Gleisverbindungen muß ich verwerfen, da diese meine Bahnsteiglängen zu sehr beschneiden würden.
Das Kehrschleifenmodul in Gleis 4 erschien mir logisch, aber wie soll ich in etwa 60cm Gleislänge neben den erforderlichen 4-5 BM noch die Trennungen für das KSM unterbringen. Es sei denn ich könnte die Trennungen für die 2 Haltebereiche und 2 Bremsbereiche doppelt Nutzen.
Könntest Du mir das mal kurz aufzeichnen?
Es grüßt herzlich Klaus
Hallo Klaus,
ich glaube da reden wir etwas aneinander vorbei, bzw. Dir ist die Verdrahtung in Digital noch nicht ganz klar. Für das Gleis 4 brauchst Du kein KSM und auch für kein anderes Bahnhofsgleis. Jedes Gleis kannst Du in beiden Richtungen befahren.
In jedem Bahnhofsgleis und Streckengleis liegt Plus und Minus auf der gleichen Seite (in einer Fahrtrichtung gesehen). Also wenn Du zur Kehrschleife hinfährst, liegt plus am rechten und minus auf linken Gleis, nach Durchfahrt der Kehrschleife liegt plus am linken und minus am rechten Gleis.
Nur jeweils am Ende des sog. Hundeknochens (in Sigis und Petershain oder auf der Strecke nach dorthin oder zurück, wo Du halt Platz hast) benötigst Du je ein KSM. Ein KSM polt den Strom bei Ein- bzw. Ausfahrt entweder durch einen Kurzschluß oder mit Hilfe von Kontaktgleisen innerhalb der Kehrschleife um. Das geht innerhalb von Millisekunden, die Lok macht in der Regel nicht mal einen Ruck. Dadurch muß immer der ganze (längste) Zug in der Kehrschleife sein, damit es keinen Kurzschluß gibt. Dem Lokdecoder ist es egal, ob der Strom von plus zu minus oder umgekehrt fließt. Die Lok fährt immer in der eingestellten Richtung weiter.
In der Regel ist bei einem KSM in der Gebrauchsanleitung alles genau beschrieben. Auch ich habe mich am Anfang hier etwas schwer getan. Aber es dauert nicht lange, dann kommt der "Aha-Effekt".
Viele Grüße von Arthur
Hallo Arthur,
habe Dich mit "In Deiner Prinzipdarstellung brauchst Du nur ein Kehrschleifenmodul und zwar im Verbindungsgleis." mißverstanden.
Die Darstellung in "Gleisverbindungen 2.jpg" ist also richtig. :)
Herzlichen Dank und Grüße von
Klaus