Hallo, liebe WDP-Freunde,
dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, wenngleich ich schon lange Zeit im Forum lese.
Nun mein Problem:
Alle Loks sind eingemessen und alle Kontaktlängen in die RMKe eingetragen. Die Zugfahrt zur intelligenten Drehscheibe (iDS) besteht aus drei Fahrstraßen (FS) : (1)Anfahrt zur DS, (2)Auffahrt auf die DS und (3)Abfahrt von der DS in ein Anschlussgleis.
Alle Anschlussgleise sind als intelligente Zugnummernfelder definiert.
Das Problem ist, dass die Drehscheibe bei der Anfahrt (1) bereits beginnt zu drehen, kurz bevor die Lok das Bühnengleis erreicht hat. Funktioniert also nicht.
Ich habe dann für eine Lok als Test ein Profil 1 angelegt - auch mit zeitlichen Verzögerungen. Auch hier dreht die iDS zu früh und die Lok fährt in den Graben (wenn man nicht vorher stoppt).
Bei Aufruf der 3 Fahrstraßen einzeln ist der Ablauf fast o.k. Bei Aufruf der gesamten Zugfahrt dreht die iDS wieder an, bevor die Lok die DS erreicht hat.
2. Problem:
Bei der Auffahrt auf das Bühnengleis stoppt die Lok nicht in der Gleismitte (programmiert ist in der FS : Halt in Bühnengleismitte), sondern hält sofort an, wenn die Lok das Bühnengleis (mit einem RMK und einem Zugnummernfeld) erreicht, obwohl ich im Profil eine Zeitverzögerung für den Stop-Befehl eingetragen habe, die aber offenbar nicht wirkt. Wer kann helfen?
Beste Grüße aus dem Rheinland
Jörg
Hallo Jörg,
kurz und knapp. Keine Zugfahrten über die Drehscheibe.
Hallo Sven!
Warum nicht!
Fahrstraße mit Profil und dann als ZF!
Hallo Sven,
gut gemeint und die einfachste Lösung, aber die Herausforderung es hinzukriegen, besteht weiterhin.
1. Warum dreht die iDS an, bevor die Lok das Bühnengleis erreicht hat, obwohl die Lok mehrfach eingemessen wurde?
2. Warum funktioniert der Stopp-Befehl auf dem Bühnengleis nicht mit eingetragener Zeitverzögerung im Profil, damit die Lok nicht schon beim ersten Kontakt mit dem Bühnengleis anhält?
Ich bin auf die Lösung von Johann gespannt.
Beste Grüße aus dem Rheinland
Jörg
Hallo Jörg!
Zitat von: solo3mac in 09. Juli 2015, 10:14:06
Ich bin auf die Lösung von Johann gespannt.
Nachdem du meine PN nicht gelesen hast, vielleicht ein andere Hinweis, siehe Workshops zur DS!
Es ist nicht meine Lösung, ich habs auch aus den WS nachgebaut!
Hallo Sven!
Zitat von: Sven Spiegelhauer in 08. Juli 2015, 19:01:28
Hallo Jörg,
kurz und knapp. Keine Zugfahrten über die Drehscheibe.
Warum nicht, sind die WS's zur DS nicht mehr gültig! Oder hab ich da was übersehen!
Ein schönes Wochenende!
Hallo,
ich habe nicht geschrieben, das es mit Zugfahrten nicht geht. Jedoch sind einige Maßnahmen nötig um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Aber rufen wir uns doch einmal den Sinn der Zugfahrt in Erinnerung. Zugfahrten ermöglichen das Fahren eines Zuges von hintereinanderliegenden Fahrstraßen, ohne anzuhalten, wenn der folgende Fahrweg frei ist. Schauen wir uns nun die Drehscheibe an, so wiederspricht sich eigentlich eine Zugfahrt und die Drehscheibe.
Ich betreibe meine iDS komplett nur mit Fahrstraßen (ohne Profile). Das einzige was ich meiner DS dafür spendiert habe ist eine Stellungsrückmeldung. Somit sind keine Profile nötig, in denen irgendetwas verzögert wird, weil sich die Bühne noch dreht. Solche zeitlichen Verzögerungen sind nicht gut, denn WDP weis nicht, ob die Bühne wirklich da steht wo sie soll.
Hallo Sven!
Eigentlich wollte ich mich im Forum sehr wenig melden, aber deine Antwort auf die Frage von Jörg .......
Zitat von: Sven Spiegelhauer in 08. Juli 2015, 19:01:28
Hallo Jörg,
kurz und knapp. Keine Zugfahrten über die Drehscheibe.
war nicht sehr hilfreich bzw. verwirrend. Denn genau diese Thema wird in WS zur DS behandelt und wie man sieht auch kann man es auch erfolgreich umsetzten. - Danke an die Verfasser!
Ich finde die ZF über die DS eigentlich sehr schön: Lok fährt auf Bühne - Bühne dreht sich zu AG - Lok fährt zb: RW in das AG. - Übernommen aus den WS!!!!
Zitat von: Sven Spiegelhauer in 10. Juli 2015, 17:31:12
......in denen irgendetwas verzögert wird, weil sich die Bühne noch dreht. Solche zeitlichen Verzögerungen sind nicht gut, denn WDP weis nicht, ob die Bühne wirklich da steht wo sie soll.
........diese Aussage verstehe ich überhaupt nicht......
Vielleicht kannst du zu deiner "Variante" eine Anleitung bzw. eine WS machen!
Hallo Johann,
Zitatwar nicht sehr hilfreich bzw. verwirrend.
sorry wenn das so rübergekommen ist, aber was ist daran nicht Hilfreich? Meine 'Empfehlung' keine ZF über die iDS zu verwenden empfinde ich als richtigen Hinweis. Wenn Du anderer Meinung bist ist das doch auch ok. Du hast Jörg doch auch schon den WS empfohlen.
ZitatVielleicht kannst du zu deiner "Variante" eine Anleitung bzw. eine WS machen!
Meine Variante habe ich doch schon geschrieben. Einfach FS anlegen und eine Stellungsrückmeldung verwenden. Da ist keine Zauberei dabei und bestimmt keinen extra WS Wert. Dazu gibt es schon einige.
ZitatEigentlich wollte ich mich im Forum sehr wenig melden,..
Warum?
Hallo Sven!
Zitat
Meine 'Empfehlung' keine ZF über die iDS zu verwenden empfinde ich als richtigen Hinweis.
....bitte sei mir nicht böse, dass kann doch keine Antwort auf die von Jörg gestellte Frage sein.
Aber wie oben erwähnt, ich wollte mich eigentlich gar nicht melden!
Hallo Johann,
Zitatdass kann doch keine Antwort auf die von Jörg gestellte Frage sein
die Beschreibung, Begründung hat Sven doch weiter oben im davor liegenden Beitrag beschrieben. Bitte lese es dir mal durch.
Hallo Joachim!
Bitte lies den gesamten Beitrag, die erste Frage von Jörg und dann die Antwort von Sven, dass meinte ich!
Was er mir geantwortet hat steht im Gegensatz zu WDP und steht in keinem WS, wozu also dann die viele Arbeit! Aber das ist nicht mein Problem.
Hallo zusammen,
ZitatBitte lies den gesamten Beitrag, die erste Frage von Jörg und dann die Antwort von Sven, dass meinte ich!
genau das hat Sven doch (völlig korrekt) begründet. Zugfahrten über eine Drehscheibe sind nicht nötig. Zugfahrten dienen dazu mehrere Fahrstraßen ohne hat zu durchfahren. Wenn man eine Zugfahrt über die Drehscheibe anlegt, so kann das nur dem Zweck dienen die mit Stellen und Fahren die Drehscheibe zu befahren. Sobald das in der Automatik abläuft sind Zugfahrten (und Anschlussfahrten) überflüssig, da die Lok immer halten muss.
Ebenfalls nicht mehr gebraucht werden die Profile um die Lok erst losfahren zu lassen, wenn die Bühne am Stutze angelangt ist. Dies kann heute die Stellungsrückmeldung besser. Dass heißt aber nicht nicht, dass man keine Profile anwenden darf. Genauso ist es mit den Zugfahrten. Wer will, kann das machen, aber nötig ist es nicht. ;)
Hallo Jörg,
entschuldige bitte, das dieser Beitrag eine etwas andere Richtung als Deinem Thema genommen hat. Die Aussage meines erstes Beitrages, auch wenn sie etwas kurz war, behalte ich aber bei. Weiterführende Gründe wurden ja genannt. Solltest Du trotzdem Zugfahrten verwenden wollen, dann wie auch schon geschrieben in den entsprechenden WS einlesen oder einfach 'ids zugfahrt' in der Suche eingeben. Du merkst aber sicher auch schon an den Antworten, das es hier sehr unterschiedliche Positionen zu diesem Thema gibt.
Hallo Johann,
das ist meine abschliessende Antwort an Dich.
ZitatAber wie oben erwähnt, ich wollte mich eigentlich gar nicht melden!
ZitatVielleicht kannst du zu deiner "Variante" eine Anleitung bzw. eine WS machen!
Das empfinde ich als eine nicht so gut Einstellung. Für mich höhrt sich das an wie
'Lass mal andere machen'.
Und ich werde mich bestimmt nicht dazu veranlasst fühlen zu jeder Frage im Forum einen WS zu verfassen, wenn es schon hunderte Antworten gibt.
Hallo zusammen,
ich wollte keine Lawine lostreten. Auffassungen von Sven und Jürgen sind ja zu akzeptieren.
Dennoch finde ich es reizvoll eine Zugfahrt über die DS-Bühne zu einem beliebigen Anschlussgleis zu automatisieren. Bei Johann scheint es ja zu funktionieren.
Ich habe mich in den 2 letzten Tagen intensiv mit WS 29 und 30 befasst, wobei mir WS 30 sehr hilfreich scheint. Ich habe es aber aus Zeitgründen noch nicht ausprobieren können.
Leider sind die WS's von 2007 und da gab es noch keine Fahrten nach km/h. Ich habe auch keine Rückmeldemodule mit einzustellender Zeitverzögerung, wie Zirpel beschreibt.
1. Kann es sein, dass sich die Einträge im Profil 1 und die Geschwindigkeitsangaben im FS-Editor bei 'Start' und 'Bremsen' gegenseitig beeinflussen, oder darf man nur eine Variante auswählen, also Profil oder km/h im FS-Editor?
2. Warum dreht die iDS bei Zugfahrt an, bevor die Lok auf dem Bühnegleis steht? Welcher Eintrag fehlt?
3. Warum stoppt die Lok bei Aufruf der FS bereits beim ersten Kontakt mit dem RMK-Bühnengleis, obwohl dafür bei 'Ziel' "Stop in Bahnsteigmitte " eingetragen ist?
Für zielführende Ratschläge mit konkreten Eingabedaten bin ich immer dankbar.
Beste Grüße und eine schönen Sonntag wünscht
Jörg
Hallo noch mal,
Zitat1. Kann es sein, dass sich die Einträge im Profil 1 und die Geschwindigkeitsangaben im FS-Editor bei 'Start' und 'Bremsen' gegenseitig beeinflussen, oder darf man nur eine Variante auswählen, also Profil oder km/h im FS-Editor
Beinflussen tun die sich nicht. Es kommt darauf an, welche Variante beim Stellen und Fahren ausgewählt wird. Standart = Angaben aus Fahrstraßen-Editor; Profil (1-3) logischerweise aus Profil-Editor
ZitatWarum dreht die iDS bei Zugfahrt an, bevor die Lok auf dem Bühnegleis steht? Welcher Eintrag fehlt?
na, weil man eben keine Zugfahrten über die Drehscheibe machen soll ;) Du musst irgendwie die Stellung der Bühne in der Fahrstraße abfragen, sodass die nächste Fahrstraße erst gestellt wird, wenn die Bühne an der richtigen Stelle ist und die Lok auch drauf steht. (Damit wird dann auch die Nutzung der Zugfahrt überflüssig, denn die einzelnen Fahrstraßen werden niemals ohne Halt durchfahren ;) ) Am besten geht das in dem du dir eine Stellungsrückmeldung der Bühne realisiert.
Zitat3. Warum stoppt die Lok bei Aufruf der FS bereits beim ersten Kontakt mit dem RMK-Bühnengleis, obwohl dafür bei 'Ziel' "Stop in Bahnsteigmitte " eingetragen ist?
Hast du überhaupt ein intelligentes Zugnummernfeld auf der Bühne erfasst? Wenn ja, ist die Länge der Lok in der Fahrzeug-Datenbank eingetragen
Hallo Jürgen,
vielen Dank für Deine Hinweise. Ich fahre also Standard oder Profil, je nachdem man welchen Button aktiviert.
Zu 3. Das ZNF auf der Bühne ist als intelligentes ZNF (iZNF) definiert. Die Lok ist 15-stufig eingemessen und ihre Länge in Lokdatenbank eingetragen.
Zum Ablauf kann ich folgendes sagen: In der ZF besteht die Anfahrt bis zur DS-Bühne aus 2 FS. In der ersten wird beim Start bereits die Bühne angefordert, erreicht den richtigen Stutzen und bleibt dort stehen. In der 2. FS wird die Geschwindigkeit der Lok reduziert und die Lok fährt langsamer auf die DS zu - aber kurz bevor die Lok den Gleisanschlussstutzen bzw. die Bühne erreicht hat, dreht die Bühne bereits los (ohne Lok - oder lässt sie entgleisen).
Du und Sven haben von einer Stellungsrückmeldung gesprochen. Ist damit die Stellungsüberwachung in der Magnetartikel-Erfassung gemeint? Dort habe ich die Nummer des RMK vom "Anfahrtstutzen" der DS unter 'via Rückmeldekontakt(e)' in der ersten Dekoderadresse eingetragen.
Bei der DS habe ich gemäß WS 10 nur die Kontaktlasche der Masseschiene erhalten. Berührt diese die Rückmeldeschiene des Stutzens, wird eine RM im Gleisbild blau angezeigt.
Wo muss ich für die Stellungsrückmeldung welche Werte eintragen??
Beste Grüße
Jörg
Guten Morgen,
vielleicht kann ich dem Hickhack mal abhelfen.
Basierend auf Sven's Idee habe ich vor längerer Zeit mal eine Anleitung geschrieben, wie man das Thema Drehscheibe bewältigen kann. Ich hoffe, Sven ist damit einverstanden, dass ich es hier einstelle. Wenn nicht, hast du, Sven, ja sicher die Berechtigung, den Beitrag zu löschen. Ich habe den Ratschmeierdecoder (wie LDT). Der hat nur eine Stellungsrückmeldung 'Anschluss erreicht' (egal, welcher!).
Bei mir läuft diese Variante seit mehreren Jahren ohne Probleme. Wenn die Mechanik in Ordnung ist, klappt das.
Die FS habe ich dann in die ZFA eingebunden. In der Beschreibung wird noch auf den Wendebefehl in den Profilen hingewiesen (bei Fahrt vom Kopfgleis zur Bühne). Das ist nicht mehr nötig seit 2015, besser gesagt, nur störend wegen der Richtungsinformation in den ZNF.
Da ich BiDiB-Anwender bin und dieses Jahr voraussichtlich ein entsprechender Decoder von W. Kufer fertig wird, habe ich in Sachen Stellungsrückmeldung nichts weiter unternommen. Der BiDiB-Decoder passt dann wesentlich besser in meine Umgebung.
PS:
Der Abschnitt 7, Zugfahrten ist Geschmackssache, s. o. Ich habe seit 2015 alles in die ZFA eingebaut und nutze die ZF nicht mehr.
Hallo Dieter,
es wird Zeit, dass ich mich auf Deine Mitteilung hin melde, wofür Dir herzlich danke.
Ich habe der Beschreibung nach in "Drehscheibe_12.pdf" nach Ziffer 7 einen virt. MA (vMA) und einen dazugehörigen virt. RMK (vRMK) definiert und beides in den Ablauf der FS (2-Auffahrt auf das Bühnengleis)
eingebunden. Diesen vRMK habe ich mit dem vMA allerdings mit (rot=Belegt) und einer Ausschaltverzögerung von 15 sec. verknüpft.
Denn was mir absolut unlogisch im 2. und 3. Absatz von Abschnitt 7 erscheint, ist folgendes:
am Ende des 2. Absatzes heißt es, dass der vRMK belegt ein muss, bis die aktuelle FS freigegeben wird. Das ist einleuchtend.
Im 3. Absatz heißt es dagegen, dass zu Beginn der FS der virt. Schalter auf 'B' gestellt wird, damit der dazugehörige vRMK frei wird, bis das Bühnengleis von der Lok erreicht wird, zzgl. Schaltverzögerung.
Das ist doch widersprüchlich. Oben heißt es 'belegt' und unten 'frei'.
Ich schalte nunmehr den vMA beim Start der FS auf rot=belegt und erst am Zielkontakt = Bühnengleis mit Schaltverzögerung auf grün=frei, trage den vRMK bei 'Prüfe nächste Zugfahrt am Kontakt' ein und unter 'Freigaben' die Ziel-Freigabebedingungen K1: Bühnengleis besetzt und K2: vRMK frei ein, was bewirken soll, dass die Bühne sich erst dreht, wenn beide Bedingungen erfüllt sind.
Aber: es funktioniert nicht beim Aufruf der ZF!!! Die Bühne dreht vor Erreichen der Lok bereits ab, also schon bevor beide Freigabebedingungen erfüllt sind. Ich habe das mit verschiedene Verzögerungszeiten probiert - ohne Erfolg. In der Simulation läuft alles scheinbar ungestört ab. Ich habe auch die variante vMA auf 'B' und vRMK auf 'frei' probiert - wie unter Ziffer 7, 3.Absatz beschrieben. Alles ohne Erfolg.
Der vMA soll doch verhindern, dass bei aktiver FS die DS-Stutzen angesteuert werden - tut er aber nicht. Bei aktiver FS bzw. ZF während der Fahrt lassen sich andere Gleisanschlüsse durch Mausklick ungehindert ansteuern und die DS dreht an.
Ich habe viel herumprobiert und kann mir nicht erklären, woher die DS den verfrühten Drehbefehl bekommt.
Du fährst ja Deine DS mit ZF-Automatik an, aber mit der ZFA habe ich mich noch gar beschäftigt. Was soll ich da wo eintragen - es ist sehr komplex. Leider fehlen im Handbuch Programmierbeispiele.
Für mögliche Hilfen bin ich immer empfänglich.
Hallo, Jörg,
peinlich, peinlich. Große Anleitungen schreiben und dann ein Fehler. Du hast natürlich recht, im 2. Absatz von 7. muss es 'frei' heissen. Du siehst das auch am Bild auf S. 3. Der F/B-MA steht auf grün, der daneben stehende vRMK ist belegt. Sobald dieser Kontakt belegt ist, wird auf Nächste FS/ZF geprüft.
Nun aber einiges Grundsätzliches:
- Solange WDP die Drehscheibe benutzt, Finger weg von den Bedienbuttons der DS. Eben, weil die DS nicht ein MA ist, kannst du zu einem beliebigen Zeitpunkt manuell die DS bewegen. Sie ist nicht wie Weichen verriegelt.
- Hast du den STW programmiert?
- Ist bei Prüfung auf nächste ZF auch wirklich der vRMK des F/B-Schalters eingetragen?
- Ist dieser Prüfkontakt in der FS zur Bühne eingetragen?
- Du hast sicher keine Zeit, nach den Schaltern und Kontakten zu schauen, wenn die DS zu früh dreht. Erst mal Material retten. Probiere doch mal folgendes: Starte die ZF von der Zufahrt zu einem Glesanschluss. Wenn die Lok kurz vor der DS ist, nimm sie vom Gleis. Jetzt kannst du in Ruhe verfolgen, was mit den Schaltern/Kontakten geschieht. Ist der F/B-Schalter wirklich auf 'Grün', wenn die DS losdreht?
Das sind mal so aus dem Hut die Dinge, die mir einfallen würden. Ich kann nur sagen, dass es bei mir noch nie Probleme gegeben hat. Gerade habe ich nochmal alles durchprobiert (u. a. das Lok wegnehmen).
Hallo Dieter,
danke für Deine schnelle Antwort. Ich werde den casus überprüfen.
Ja, der vRMK ist in die FS zur Bühne eingetragen.
Ja, bei Prüfung auf nächste ZF ist vRMK des F/B-Schalters eingetragen.
Wofür steht die Abkürzung "STW"? Was soll dort programmiert sein?
Nichts für ungut - ich habe mich am Wochenende intensiv mit der ZFA auseinandergesetzt und mal ein Test-ZFA mit den den 3 FS zur, auf und von der DS erstellt - bisher ohne jede Zusatzaktionen. Da muss ich mich erst hineinfinden.
Und siehe da - es funktioniert !!!
Werde aber noch an Deiner Version im Absatz 7 weiter herumprobieren und denke, dass wir danach das Thema beenden können.
Nochmals herzlichen Dank an alle WDP-Freunde, die sich hier engagiert haben.
Hallo, Jörg,
so recht läßt mir die Sache keine Ruhe.
Zunächst zum STW (Stellwerkswärter). Den benutze ich nur, weil ich Bedenken hatte, dass der am Anfang belegte RMK 600 die Stellungsrückmeldung auslöst. Der STW hat eine Warteschleife von 5 s und wartet erst dann auf Belegung von RMK 600 (Anschluss erreicht), s. Anlage. Offenbar hat WDP aber eine geringe Verzögerung zwischen Start des MA und Auswertung der Stellungsrückmeldung. Ich habe es gerade mal für ein Anschlußgleis probiert, und es geht. Du mußt dann natürlich in der Stellungsrückmeldung RMK 600 eintragen, also den Kontakt des Decoders.
Ansonsten habe ich den DS-Betrieb inzwischen auch auf ZFA umgestellt, aber Ausgangspunkt in diesem Beitrag war ja IDS und ZF.
Guten Abend Dieter,
nochmals Dank für Deinen Einsatz und die Gedanken, die Du Dir mit meinem Problem machst.
Nach der "Korrektur" von 'frei' und 'belegt' habe ich die Werte in der FS Fahrt auf die DS-Bühne korrigiert und so - wie von Dir beschrieben - berichtigt eingetragen. Und siehe da -- es funktioniert einwandfrei.
Allerdings lasse ich den iMA F/B bereits am Ende der Vorläufer-FS auf "B" schalten, weil ich bei der FS auf die DS beim Eintrag von "B" am Anfang dieser FS immer die Meldung "Verriegelt" erhielt und die ZF nicht weiterlief. Warum, kann ich mir nicht erklären. Aber nun steht der iMA bereits auf "B", bevor die Lok den Startkontakt zur FS auf die DS erhält. Es läuft nun alles wie gewünscht. Nochmals Dank für Deine zielführende Hilfe.
Jetzt geht es an die Einbindung aller übrigen - es sind derer fünf - Anschlussgleise.
Ich fahre lieber mit Zugfahrten von A nach B, als die ZFA aufzurufen. Letztere verwende ich nur für automatische Pendelfahrten. Die laufen dann sozusagen "im Hintergrund" ab.
Alles Gute und herzliche Grüße
Jörg