Hallo Zusammen, im Zuge der vollen Digitalisierung habe ich noch eine 53001 von Märklin umzubauen.
Die Lok ist für Gleichstrom schon umgerüstet und beim Öffnen des Tenders fand ich eine Platine.
Da ich keine Erfahrung mit der Umrüstung von Märklin Loks habe, wollte ich fragen, ob mir jemand einen Tipp geben kann, wo ich geeignete Unterlagen für den Einbau eines DCC Decoders in diese Lok finden kann.
Bisher habe ich im Internet noch keine geeignete Seite gefunden.
Muss die Platine erhalten bleiben oder muss ich mit dem Decoder direkt an den Motor?
Bisher fährt die Lokomotive problemlos auf der analogen Gleichstromstrecke.
Vielen Dank für Eure Antwort.
Gruß,
Maik
Hallo Maik,
leider ist die Explosionszeichnung zu 8302 wenig aufschlussreich.
Von daher wäre es nicht schlecht ein von Photo von der Platine zu sehen.
Oder hast Du das Modell 3802 mit Werksseitigen DC-Decoder?
Meiner Meinung nach, würde es Sinn machen die Lok zu entkernen, neu zu verkabeln
und direkt an den Decoder anzuschließen. Damit hast Du eine saubere Verkabelung
und musst nicht raten und probieren welcher Anschluss auf dieser Platine wo wohin gehört.
Würde auch gleich bei diesem Umbau die Beleuchtung auf LED umbauen.
hallo Maik,
wenn du wirklich auf Digital Total umsteigen willst, dann bin ich mit Peter`s Meinung.
Ich hab von meinen 35 Loks mitlerweile 12 selbst umgebaut.
Wirf alles raus was nicht gebraucht wird.
Mit einem passenden Decoder und neuer Verkabelung, incl. Licht und Sonderzubehör bist du dann auf der sicheren Seite.
Hab am Anfang auch versucht zu sparen, aber das ging in die Hose.
Welcher Umbausatz von Märklin für diese Lok passt kann ich so nicht sagen.
Schau mal im Netz nach oder geh bei deinen Händler. Der kann es dir sagen.
Schlimmsten falls ruf bei Märklin direkt an.
Gruß Joachim
Hallo,
Da die Lok ja eine HAMO Version ist braucht man nicht unbedingt einen Umbausatz, denn der Motor ist ja bereits ein Gleichstrommotor mit Permanentmagnet. Vielleicht sollte man auf den 5-Pol anker (Trommelkollektor) wechseln, da der serienmässig verbaute 3-Pol Motor ggf. nicht unbedingt zu optimalen Langsamfahreigenschaften führt, wenn auch ESU behauptet mit ihren Decodern würde es gehen.
Hallo Thomas,
hast ja Recht mit dem 5-pol Anker. Das geht auch. Wobei ich recht zurückhaltend bin. Es kann gehen , aber auch nicht.
Ich hab ja oben in der Antwort geschrieben .....kann auch in die Hose gehen.
So geschehen bei mir.
Ergebnis: 2 ESU Decoder abgefackelt, warum wieso ? keine Ahnung.
Seit ich die Ersatzteile bzw. Umbausetz von Märklin nehme, gibt es keine Probleme mehr damit.
Ich geb ja zu das es manchmal länger dauert bis ich das Set finde, auch mein Händler, aber seit ich so verfahre hab ich keine Probleme mehr.
Fazit: in meinen Loks ist nur Märklin drin.
Gruß Joachim
Hallo Joachim,
besitze die Märklin 3102 analog Version.
Diese habe ich damals mit dem HLA Umbauset 60941 umgebaut.
Dazu kam ein LoPi M4 V3, so wie 2 Stück Seuthe #11 an AUX 1 und 2.
Lok läuft wunderbar und lässt sich besser regeln, als wie mit dem alten DCM samt Hamomagnet.
Der ganze Umbau ist bei dieser Lok relativ einfach und ohne Verrenkungen zu bewerkstelligen.
hallo Peter,
das kann ich dir jetzt so aus dem Stehgreif nicht sagen.
Aber wenn Märklin dir sagt für "diese" Lok brauchst du den und den Umbausatz dann geht das.
Aber egal wie, den analogen Kram raus und die neue Technik rein. Es geht und zwar sehr gut. Manchmal muss man halt den Decoder drehen oder so, aber es geht.
Meine 53 er ist ein 'Insidermodell.
Also kann ich nicht ins Detail gehen
noch ne Frage:
wir reden doch von der 53001 oder ?
Gruß Joachim
Hallo Joachim,
Zitat von: engelhardt001 in 09. August 2015, 18:09:57
......Meine 53 er ist ein 'Insidermodell.
Also kann ich nicht ins Detail gehen
noch ne Frage:
wir reden doch von der 53001 oder ?.....
bin leider etwas irritiert
Im Moment fällt mir keine 53er Insider die die Betriebsnummer 53 001 besitzt ein. :-[
Wobei meine 3102 eine 53 001 ist.
Hallo Joachim,
ich habe bereits diverse ältere Märklin modelle digitalisiert. Unter anderem auch eine BR 86 Hamo welche ich wie oben beschrieben umgebaut habe. Auch einige Feldspulen habe ich zu Permanentmagneten umgebaut und mit 5-pol Ankern versehen bevor es den Umbausatz für den Sfcm gab.
Alle laufen wunderbar, und es ist mir auch kein Decoder abgeraucht!!
Das einzige was nicht funktioniert hat war ein weiterverwenden des 5-pol "analog Ankers", weil dieser einen völlig anderen Spulenwiderstand hat als die digital Nachrüstanker, und so einfach keine Kraft hatte!!
Da die 53001 wie gesagt schon einen Permanetmagneten hat sehe ich keinen Snn darin diesen durch einen anderen, extra zu kaufenden, zu ersetzten.
das wichtigste bein digitalisieren ist immer sorgfältig darauf zu achten ob alles richtig angeschlossen ist, und keine Kurzschlüsse eingebaut werden!!
OK Thomas,
ich hab ja nicht direkt gesagt es geht nicht.
Meine Äußerungen waren nur Erfahrungen von meiner Sache.
Gruß Joachim
Hallo Maik,
schau mal hier > http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=71166.msg161728#msg161728
auch die Anwort # 4 von Peter BR 44 könnte von Interesse sein.
Grüße Peter
Hallo Zusammen, vielen Dank für Eure Antworten. Leider war ich zwischenzeitlich nicht online.
Anbei habe ich Bilder angehangen. Wie schon beschrieben, fehlt mir gänzlich die Erfahrung beim Umbau einer Märklinlok. Ich habe viele Fleischmann, Roco und Liliput - Loks bisher erfolgreich umgebaut.
Natürlich werde ich entsprechende Messungen durchführen, um Kurzschlüsse zu vermeiden. Was allerdings ist der Block neben dem Motor - es sind dort mehrere Drähte angeschlossen? Bei Gleichstromloks hat man stets nur die beiden Pole - sehr simple, wenn man es einmal durchgeführt hat.
Hat jemand eine Seite, wo prinzipiell eine derartige Motorkonstruktion digitalisiert wurde?
Ich bestelle üblicherweise Uhlenbrockdecoder bei einem Online-Händler, war einmal beim Stammtisch in der Nähe von Jülich, was alleridngs, wie auch Solingen, jeweils Fahrten von ca. 1 Stunde sind.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gruß,
Maik
Hallo Maik,
Der Block wird durch den Decoder mit Strom versorgt und macht dadurch die Spule zu einem Magneten.
Normalerweise währe hier ein Dauermagnet da , damit der Anker sich darin drehen kann.
Hallo Maik,
mit der "Gleichstrom" - Version habe ich zwar keine Erfahrung, denke aber, dass es nicht (groß) anders ist.
Wie z.T. schon erwähnt, alles was nicht gebraucht wird raus machen - Schild, Anker, Magnet evtl. div. Platinen die nicht gebraucht werden.
Dann wäre vermutlich? die einfachste Lösung den Märklin Umbausatz 60941 zu besorgen (ist so weit alles drin was man braucht) und einen guten Decoder einbauen, das müsste gehen.
Vielleicht meldet sich noch ein 2 Leiterfahrer der den Umbau schon mal gemacht hat.
Schaue auch nochmals auf die Links von Peter BR 44 http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=71166.msg161662#msg161662
das hilft Dir bestimmt auch noch weiter
Grüße Peter
Hallo Reinhold, vielen Dank. Habe ich Dich richtig verstanden? Ich behalte diesen Block beim Umbau und dieser benötigt eine Spannungsversorgung.
Der Motor hat, wie auch bei Gleichstromloks, zwei Kabel - hier würde ich dann reine Decoderkabel anschließen.
Weißt Du, wozu die hintere Platine notwendig ist? Kann die dann auch raus?
Wenn ich einmal alles entfernt habe, wird es natürlich spannend... :)
Hallo Peter, mein Problem ist es, dass ich nicht selbst die Lok auf Gleichstrom umgebaut habe. In den Originalblättern finde ich weder diesen Block oben, noch die Platine im Tender. Ich vermute, dass ich zumindest einen Teil behalten muss. Deinem Hinweis bin ich schon nachgegangen, habe ja allerdings alles im Gleichstrom -Modus. Deswegen bin ich mit dem Start der "Entkernung" am zögern.
Gruß,
Maik
Hallo Maik,
ich bin leider auch nicht der Gleichstromsüezialist.
Ich fahre mit Mittelleiter. Nur durch verschiedene Umbauten habe ich ein bisschen Erfahrung gewonnen.
Es kommt darauf an welchen Decoder du einbauen willst.
Vielleicht ist es nötig dass du einen Permanentmagneten einbaust aber das solltest Du mit dem Decodertyp abstimmen den Du einbaust.
Hallo,
also wenn es eine Hamo-Lok ist, dann ist der graue Block der Hamo-Magnet und sollte in der Lok verbleiben und ein weiterer Umbau ist eigentlich nötig, da es sich ja bereits um eine Gleichstrommaschine handelt. Kann es sein, dass durch die Platine auf dem Magnet die Beleuchtung der Lok gesteuert wird?
Für den Umbau wäre zu prüfen, dass die beiden Motoranschlüsse keine Verbindung zu Masse haben.
Dann den Decoder an die Stromabnahme der Räder anlöten (das sind vermutlich die jetzigen Anschlüsse des Motors) und den Motorausgang des Decoders an die Motoranschlüsse anlöten. In DCC kommt Rot an rechte Schiene, Schwarz an linke Schiene. Orange und Grau sind die Motoranschlüsse. Die sind ggf. zu tauschen, falls die Lok die falsche Richtung fährt.
Weiß und Gelb sind für die Stirnbeleuchtung vorne und hinten. Es sollten in den Leitungen keine Dioden mehr eingebaut sein. Die Lampen können gegen Masse geschaltet sein. Bei LEDs ist der Blaue Draht mit zu benutzen und je ein Vorwiderstand einzubauen.
Nachtrag:
Zitatein weiterer Umbau ist eigentlich nötig
Es sollte natürlich heißen: ein weiterer Umbau ist eigentlich NICHT nötig.
Zitat von: Helmut Kreis in 14. August 2015, 00:18:13
also wenn es eine Hamo-Lok ist, dann ist der graue Block der Hamo-Magnet und sollte in der Lok verbleiben und ein weiterer Umbau ist eigentlich nötig, da es sich ja bereits um eine Gleichstrommaschine handelt.
Hallo,
eben genau das habe ich weiter oben auch schon mal ausgeführt, scheint aber nicht geglaubt zu werden.
Der abgebildete Hamo-Magnet wird sogar von ESU wieder vertrieben um aus den Allstrommotoren Gleichstrommotoren zu machen .
wenn man aber unbedingt den bereits vohandenen Gleichstrommotor durch einen anderen mittels Umbausatz 60941 austauschen möchte, wird sich die Familie Sieber sicherlich freuen.
Die gesamte restliche "Elektronik" der Hamo Lok wird nicht mehr benötigt und wird allein durch den einzusetzenden Decoder ersetzt, der Anschluß desselben wurde bereits von Helmut korrekt beschrieben.
Damit auch die letzte Fehlerquelle ausgeschlossen werden kann, wird der motor vor einbau des decoders ggf. mit einer 9V Batterie oder einem Gleichstromnetzteil auf die korrekte Funktion geprüft.
Sollte dann beim Einbau dennoch der Decoder Schaden nehmen liegt es eindeutig am ausführenden Organ!
Hallo Zusammen, recht herzlichen Dank. 8)
Jetzt fange ich am Wochenende einmal an, meine erste Märklin - Lok zu zerlegen.
Scheinbar habe ich bisher etwas Glück gehabt. Da in alten Beschreibungen stets bei den Fleischmann, Roco etc. loks alles entfernt wurde (ich habe da einige gute Internetseiten gehabt und mir alles ausgedruckt), habe ich nie ein Verwendung für den blauen Kabel gehabt.
Ich habe stets die Birnen und LED's direkt angeschlossen, (gelb und weiß) und die Masse ging über den Standard schwarzen Kabel (Lokgehäuse, rechte Schiene). Bisher hat dies immer funktioniert und ich habe noch keine Probleme gehabt.
Derzeit arbeite ich an einem Rauchentwickler (Seuthe) und wollte den an einen weiteren AUX - Anschluss anschließen. Dies ist aber noch nicht gelungen. Ich verwende bisher den Uhlenbrockdecoder 76420 und zukünftig wollte ich das Nachfolgemodell einsetzen (76425).
Auf einen Vorabtest mit einem 9 V Block bin ich noch nicht gekommen. Ich könnte ja sogar ein analoges Gleichstromtrafo nutzen, da ich die alle nicht mehr benötige.
Vielen Dank nochmals für so viel Unterstützung.
Gruß,
Maik
Hallo zusammen,
es ist so wie Thomas schon geschrieben hat.
Der Hamo-Magnet der in dieser Lok verbaut ist, ist der typische alte Hamomagnet für/von Märklins HAMO-Loks.
Der Motor ist also DC, sonst hätte er so einfach nicht auf Zweileitergleisen DC Fahren können.
Ein Umbau ist nicht zwingend notwendig. Es sei denn, man will bzw. möchte die Fahreigenschaften im
unteren Geschwindigkeitsbereich verfeinern. Dies ist mit nur einem Decoder so kaum zu erreichen.
Die Rauchgeneratoren müssen entweder auf zwei verschiedene AUX-Eingänge gelegt werden,
oder aber können mit einem Relais auf einen gelegt werden. Wobei dann die Generatoren einmal
Saft vom Gehäuse bekommen und das andere mal vom Gleis plus. Das Relais wird dann über
einen AUX-Eingang mit U+ angesteuert.
Hallo Maik,
der Sinn der Platine im Tender erschließt sich mir nicht ganz, jedoch befinden sich darauf 4 Drosseln die direkt mit dem Motor verbunden sein sollten. Diese solltest Du nach Möglichkeit weiter benutzen und hierzu mußt Du die Verbindungen verfolgen. Ist im Tender genügend Platz für den Decoder? Wenn ja, kannst Du dort alles anschließen Bevor Du aber ggf. das gesamte Geraffel entfernst, solltest Du das blaue und rote Kabel am Motor ablöten und dort zwei Kabel anbringen die Du direkt mit dem Trafo verbindest. Sollte der Motor bei dieser Anschlußart nicht laufen, verfügt der Motor über eine Feldspule, die Du dann gegen einen Permamagneten tauschen solltest. Bei dieser Gelegenheit schleifst Du ein Amp. Meter ein und misst die Stromaufnahme des Motors, damit hast Du denn auch gleich eine Orientierungshilfe für die Auswahl des Decoders. Von der Platine aus wird auch die Beleuchtung in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung mittels Dioden gesteuert. Was nun die diversen Kondensatoren und der mit L 11 gekennzeichnete Block darstellen sollen, als auch der rechts im Bild im Dunkeln befindliche Drahtwiderstand kann Dir wahrscheinlich keiner sagen. Bei der von Dir angestrebten Betriebsart sind all diese Komponenten verzichtbar und überflüssig. Der Decoder schafft hier Ordnung und Übersicht. Nur keine Angst, es ist nicht sonderlich schwer.
Geschätzter Kollegen
Rainer Lüssi aus der Schweiz hat unter dem unten aufgeführten Link eine schöne Abbildung vom Umbau einer
Märklin-Delta-Lok auf Digital.
http://www.stayathome.ch/re460_delta.htm
Kollegiale Grüsse
Ernst Schefer
Hallo Ernst;
was hat Delta denn mit dem Thema hier zu tun?? Der Hinweis wird nur zu weiterer Verwirrung führen.
Es geht um eine HAMO Lok ( also Gleichstrom),
während Delta eine einfache Digitalvariante für Wechselstrom ist!!!