Hallo zusammen ,
Es kommt immer mal wieder die Meldung " Nicht abgearbeiteter Bremskontakt ". Der Signalton nervt . Wo liegt die Wurzel des Übels ? Wie kommt der Fehler zustande ? wie kann man Ihn vermeiden. Ich weiß das eine fehlerhafte Programmierung vorauß geht. Kann mir jemand etwas dazu sagen.
Gruß Hans-Helmut
Hallo,
ZitatNicht abgearbeiteter Bremskontakt
eigentlich ist die Meldung doch ganz eindeutig. Ein als Bremskontakt eingetragener Kontakt wird nicht abgearbeit. Also der Zielkontakt ist ausgelöst worden der Bremskontakt aber nicht. Das kann daran liegen, dass ein falscher (nicht im Fahrweg liegender) Kontakt als Bremskontakt eingetragen ist, oder zwar der richtige Kontakt eingetragen ist, dieser aber nicht funktioniert.
Beider kann zu Unfällen auf der Anlage führen, daher auch der nervige Ton-> Anwender kümmere dich drum. Ich hatte das mal mit der Warnung im Auto bezüglich Sicherheitsgurtwarnung verglichen. Oh menno, müsste ich mir da was Anhören :(
Hallo Hans-Helmut,
wenn Du das Logbuch aktiviert hast, kannst Du auch leicht rausfinden wo der Fehler liegt.
Hallo zusammen ,
Ob das die Fehlerquelle war ?( Ein doppelt belegter RMK ). In einem ganz anderen Anlagenteil ! Jedenfalls ist der Signalton seitdem nicht mehr aufgetreten . Dankeschön für diesen Tipp.
Gruß Hans-HelmutS
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich benötige auch nochmal Eure Hilfe.
Ich habe bei mehreren verschiedenen Zugfahrten die Meldung "nicht abgearbeiteter Bremskontakt".
Die Zugfahrt ist z.B.: a-b , b-c , c-d. Die Zugfahrt wird völlig normal ausgeführt bis auf c-d. Die Letzte Fahrstraße wird gestellt und die Zugnummer springt von c nach d.
Nach anhalten der ZFA kann ich die Lok V=0 mit der Tams normal losfahren nach d. (Danach muss ich natürlich im Inspektor die Zugfahrt löschen, da diese nicht ausgeführt wurde.)
Ich habe nun alles akribisch durchgesucht und keine Lösung gefunden - auch in fremden Fahrstraßen gesucht-, der Kontakt "prüfe nächste Fahrstraße am Kontakt" wurde auch schon "später" gesetzt.
Ich finde keine Lösung.
Vielleicht hat jemand noch eine Idee.
P.S. nach nochmaligem Nachdenken wird der Zielkontakt kurz von dem vorherfahrenden Zug freigegeben -- die Fahrstraße c nach d wird geschaltet und der "letzte Wagen" gibt nochmal kontakt und beendet die Fahrstraße c nach d.
Wie kann ich diese "Störung" durch eine Programmierung in den Griff bekommen. Mir fällt nur ein: einzelne Fahrstraßen mit Verzögerung zu nehmen oder die Zielkontakte mit Ausschaltverzögerung zu programmieren.
Hallo,
in Antwort #2 habe ich schon auf das Logbuch verwiesen. Dort sollte man den nicht ausgelöst Kontakt finden.
Evtl. muß das Logbuch in den Systemeinstellungen zuerst aktiviert werden.
Hallo,
Hatte in einem Bahnhof auch dieses Problem. Nach langer Suche habe ich folgende Softwarelösung genutzt. Wenn der vorherige Zug D verlässt, schaltet er das Ausfahrsignal D hinter sich (Folgeschaltung) erst am übernächsten Kontakt auf "rot". In der Automatik dann als Bedingung für die Fahrstraße C->D das Ausfahrsignal D in Stellung "rot" setzen. Jetzt wird die Fahrstraße c->d nicht geschaltet, wenn nur D frei ist, sondern erst, wenn das Ausfahrtsignal hinter D auch "rot" zeigt. Dann ist der vorherige Zug bereits weiter weg. Wie gesagt der Fehler muss in der Hardware liegen, aber so kann man es "lösen".
Hallo ,
Der Logbucheintrag wurde natürlich gelesen. Den Hinweis auf späte Rotstellung des durchfahrenden Signals ist auch eine gute Lösung ! Mit WDP und dem Forum werden doch sogar "Hardwareprobleme" dank intelligentem Programm lösbar.
Vielen Dank
Hallo zusammen,
zur Lösung dieses Problems gibt es zwei Alternativen, die ohne irgendwelche zusätzlichen Bedingungen in den Folgeschaltungen der FS oder in der ZFA auskommen.
1. die Ausschaltverzögerung beim Start-RMK (ist ja gleichzeitig Ziel-RMK der vorhergehenden FS) wird auf einen Wert von z. B. 1000 msec oder mehr gesetzt, damit die vorzeitige Freimeldung nicht durch unsaubere Räder vorgenommen werden kann oder
2. die Freigabe der 1. Teilstrecke (Start-RMK plus Startsignal) erfolgt nicht mit FREI, sondern mit BESETZT durch einen RMK, der erst vom längsten Zug nach Verlassen der 1. Teilstrecke erreicht wird.
Ich persönlich setzte die Variante 1. an meiner Märklin-Anlage ein und habe damit nur positive Erfahrungen gemacht. Ich wünsche viel Erfolg.
Hallo Karl Heinz,
wo kann ich die Ausschaltverzögerung von 1000 msec einstellen, ist das die Abragezeit, denn ich habe auch an einer FS die Probleme?
Im voraus mein Dank.
Hallo,
im Gleisbildeditor die Rückmeldekontakte aufrufen und dann die Ausschaltverzögerung eintragen.
Hallo j. Schmidt,
ich habe die Maske für die Ausschaltverzögerung gefunden, danke.
Hallo Zusammen,
der Vollständigkeit halber; die Verzögerung lässt sich neben anderen Parametern für die RMK (mit und ohne ZNF) auch aus dem Hauptprogramm heraus konfigurieren. Einfach die rechte Maustaste auf dem entsprechenden Kontakt und "Eigenschaften RMK" bzw. "Eigenschaften ZNF" auswählen.
Im Handbuch zur 2015er Version ist das Ganze noch einmal textlich und grafisch dargestellt. 8)
Hallo Bernd,
das mit der RMK-Ausschaltverzögerung kann ja durchaus Sinn machen.
Bei welcher Konstellation macht denn eine Einschaltverzögerung Sinn? Gefühlsmäßig würde ich meinen, ein besetztes Gleis so früh wie möglich als besetzt anzuzeigen.
Aber Ihr habt Euch bestimmt was dazu gedacht, helft mir bitte auf die Sprünge.
Hallo Matthias,
bei der Einschaltverzögerung fällt mir so auf Anhieb ebenfalls ein "flatternder" Kontakt ein d.h. der Kontakt muss erst sie Zeit x stehen ehe er als besetzt übernommen wird.
Persönlich bin ich aber kein großer Freund der Ein- und Ausschaltverzögerungen, da sie das reale Geschehen auf der Anlage verzerrt widergeben und ich mir damit ggf. neue Problemfelder öffne.
Hallo zusammen,
Zitat1. die Ausschaltverzögerung beim Start-RMK (ist ja gleichzeitig Ziel-RMK der vorhergehenden FS) wird auf einen Wert von z. B. 1000 msec oder mehr gesetzt, damit die vorzeitige Freimeldung nicht durch unsaubere Räder vorgenommen werden kann oder
2. die Freigabe der 1. Teilstrecke (Start-RMK plus Startsignal) erfolgt nicht mit FREI, sondern mit BESETZT durch einen RMK, der erst vom längsten Zug nach Verlassen der 1. Teilstrecke erreicht wird.
ich nutze die Variante 2, denn bei mir hat nicht jeder Wagen eine Rückmeldung...und die braucht er so auch nicht.
ZitatBei welcher Konstellation macht denn eine Einschaltverzögerung Sinn? Gefühlsmäßig würde ich meinen, ein besetztes Gleis so früh wie möglich als besetzt anzuzeigen.
als Ergänzung zu Bernd: Einschaltverzögerungen können in intelligenten Zugnummernfeldern Probleme bereiten. Daher sollte die Anwendung dort verzichtet werden. Nicht umsonst gibt das iZNF eine Warnung aus, wenn man es doch macht....
Hallo Matthias,
ZitatBei welcher Konstellation macht denn eine Einschaltverzögerung Sinn? Gefühlsmäßig würde ich meinen, ein besetztes Gleis so früh wie möglich als besetzt anzuzeigen.
wie Bernd und Jürgen schon schrieben ist die Einschaltverzögerung bei Kontakten die für den Fahrweg dienen eher ungeeignet. Aber es gibt schon Fälle, wo sie erwünscht ist. Ich selbst nutze sie bei meinen RM für die Stellungsrückmeldung der Drehscheibe. Da sind bei mir 5 Sekunden eingetragen. Welchen Effekt hat das.
1. Wenn die Bühne durch eine Fehlfunktion an dem Anschlußgleis vorbeidreht, dann fährt die Lok nicht los, da durch die 5 Sekunden Verzögerung die Belegtmeldung schon wieder aus ist.
2. Die Lok nicht sofort nach dem anhalten der Bühne losfährt, sondern erst noch etwas wartet. Somit benötige ich keine Profile für die Drehscheibe.
Lieber Sven,
vorab zur Information: Bin H0 Zweileiterfahrer, meine Belegtmeldung erzeuge ich durch den GBM8 von Tams und den S88 Decodern Märklin, Viessmann und Gerd Boll.
Meine Drehscheibe wird angesteuert von einem Drehscheibendekoder von Gerd. Ich habe auch den Belegtmelder zwischen Eingang und Ausgang zur Drehscheibe mit einem Widerstand überbrückt, wie aus dem Handbuch des Dekoders ersichtlich.
Bei einem Austausch des defekten Viessmanndekoders zu einem von Gerd habe ich eine Dauerbelegtmeldung des Bühnengleises.
Wäre Dir sehr dankbar für einen Lösungsvorschlag.
Mit freundlichen Grüssen und noch ein gutes Jahr 2026
Gerhard
Treffy@t-online.de (Treffy@t-online.de)Treffy@t-online.de (Treffy@t-online.de)