Im Handbuchbeispiel von WDP-2015 Seite 317 Abb. 5.55 sind im Schattenbahnhof die Rückmeldekontakte (RMK) 1-5 eingetragen, das ist verständlich. Der RMK 12 in dem Beispiel ist aber an allen Gleisen hinter dem Signal und bei und hinter den Weiche eingetragen. Was hat das für einen Sinn und wie wird das praktisch umgesetzt? Ich müsste dann ja mehrere Gleiselemente an eine Rückmeldeleitung anschließen..??
Hier bräuchte ich eine Erläuterung...
Schönes bauen oder fahren wünschen ich allen Moba-Fans..
Hallo Hartmut.
das ist ein Sicherheitskontakt.
Wenn die Lok zu weit fährt und dann nach dem Haltebereich zum stehen kommt könnte es sein dass diese in die Weiche eingefahren ist.
Es würde dann zum Zusammenstoss kommen und das wollen wir ja nicht.
Die Rückmelder können alle zusammen auf einen RM geklemmt werden oder man macht für jeden RM eine eigene RM-Nummer wenn man RM zur Verfügung hat.
Danke Reinhold,
das würde ja bedeuten das ich vor jeder Weiche im Schattenbahnhof ein kurzes Schienenstück
mit einem zusätzlichen oder gemeinsamen Rückmelder versehen müsste.
Als Sicherheitspuffer sozusagen. Könnte ich noch machen.
Danke für den Hinweis...
Hallo Hartmut,
anbei ein Auszug von der Modellbahnanlage an der ich mitarbeite.
Die Sicherheitskontakte sind hier grau hinterlegt, damit man sie besser erkennt.
An jeder Weiche oder Kreuzungsweiche ist je eine Schiene 24172 oder 24224 als Sicherheitskontakt eingerichtet.
Dadurch werden erheblich mehr Rückmeldekontakte benötigt aber gerade, wenn sehr viele Züge auf der Anlage fahren, hat man zu wenige Augen um alles zu beobachten, wenn etwas nicht richtig fährt !!
Gerade in Schattenbahnhöfen, die nicht einsehbar sind, währe es sehr sinnvoll Sicherheitskontakte einzusetzen !!
Bei dieser Anlage haben die Sicherheitskontakte schon viele Kollisionen verhindert, da einige Loks nicht richtig eingemessen waren oder sich die Fahreigenschaften geändert haben.
Außerdem sollten nicht nur die Loks eingemessen werden, sondern nach Möglichkeit die ganze Zugzusammenstellung.
Danke Ulli,
sehr eindrucksvoll die Anlage und mir hilft es weiter.
Schönes Wochenende.
Hartmut
Hallo Ulli,
Dieses Thema interessiert mich ....
Wie das im Hardware Teil geht ist mir klar. Wie sieht das ganze den innerhalb WDP aus ?
wird vor stellen des FS diesen kontrolliert ? Mir ist das nicht ganz klar ..
Hallo Eric,
anbei ein Auszug vom Fahrstraßen-Editor.
Die Sicherheitskontakte werden von Hand eingegeben.
Sie werden von WDP gelb hervorgehoben, da sie nicht innerhalb der Fahrstraße liegen.
Super Lösung !!
Ich hab's verstanden jetzt und werde dieses Wochenende auf meine Testanlage einiges ändern
Nochmal danke fürs Bild.
Hallo,
der Zug der einfährt unter "Freigabe" den Stoppkontakt abfragen (setzt WDP automatisch) UND zusätzlich unter"und" den Harken setzen das Sicherheits-RM .... auch Frei sein muß. Dann fährt der Zug so lange auf dem Stopp-Kontakt bis der hintere Sicherungs-RM frei ist.
Hallo Joachim,
und wie verhält es sich hier beim IZNF ?
Und was ist, wenn der Zug so lang ist, dass er den Sicherheitskontakt nicht freigibt ?
Hallo Joachim,
was ist wenn der Zug über das Stopp-Signal hinausfährt?
Wie behandelst Du das?
Hallo Ulrich,
dann wirkt sofort der Sicherheitskontakt, der hinter dem (im SBH virtuellen) Signal angebracht ist. Ich habe diesen Kontakt in der Ausfahrtsweiche mit drinnen (die ja auch das Nachbargleis betrifft) iin diesem Fall ist dann die FS für das Nachbargleis nicht stellbar und dieses Gleis wird eben so lange nicht befahren.
LG Michael
Hallo,
Zitatund wie verhält es sich hier beim IZNF ?
beim iZNF verhält es sich genauso wenn Stopp auf Kontakt aber nur. Du solltest schon die Zuglänge und die BF-länge wissen, dass der Zug nicht zu lang ist.
Zitatwas ist wenn der Zug über das Stopp-Signal hinausfährt?
Ebenso, die Länge des Zuges darf nicht größer sein, als das Gleis bis hinten zur Weiche