Hallo,
ich habe ein Problem im Verständnis mit den automatischen Zugfahrten.
Mein Wunsch ist es, folgenden automatischen Ablauf zu programmieren:
BR218
- Ausgangspunkt A10
- Fahrt A10 nach A01
- wenden
- Fahrt A01 nach A19
- wenden
- Fahrt A19 nach A01
- wenden
- Fahrt A01 nach A10
- Endstation
Zugfahrten sind soweit zusammengestellt, was passiert:
- Ausgangspunkt A10
- Fahrt A10 nach A01
- wenden
- Fahrt A01 nach A19
- wenden
- Fahrt A19 nach A01
- wenden
- Fahrt A01 nach A19
==> Schleife
Bisher war ich der Meinung, die Zugfahrtenautomatik arbeitet wie ein zeilenförmiger Interpreter. Das scheint aber nicht so zu sein oder ich habe irgendein Schalter übersehen.
Wie kann ich denn die Zugfahrt jetzt so beeinflussen, dass die Schleife nicht abgearbeitet wird und nach dem wiederholten Befahren von A01 jetzt A10 angefahren wird?
Danke für Eure Hilfe
Grüße Steffen
Hallo Steffen,
bei der ZFA Zeile mit der ZF A01 nach A10 musst Du unter den Bedingungen die erste Weiche zwischen A04 und A03 in der gezeigten Stellung in Deinem Bild eintragen.
Dann sollte es funktionieren.
Hallo Karlheinz,
hat im 1. Schritt erst mal nicht funktioniert. Kann aber auch an meiner Syntax gelegen haben. Muss ich noch ein bisschen experimentieren.
Verstehe ich das richtig?
Die letzte Fahrt von A01 nach A10 würde dann von der Stellung der Weiche abhängen.
Wenn Weiche Richtung A03, bleibt der Zug stehen, wenn Weiche Richtung A10 fährt er los.
Wer stellt aber die Weiche, dass müsste doch auch die letzte ZF machen oder?
Hallo,
die Zeilen in der ZFA werden nicht von oben nach unten abgearbeitet. Win-Digipet fragt nacheinander alle Kontakte ab, die als Startkontakt in der ZFA eingetragen sind. Dabei werden alle Zeilen mit gleichem Startkontakt zusammen gefasst, egal wo in der Liste sie stehen. Nehmen wir an, ab an einem Kontakt sind zwei Fahrstraßen eingetragen und es ist kein Zufallgenerator aktiv und beide Fahrstraßen sind stellbar, dann wird immer die erste Fahrstraße gestellt, aber nie die zweite.
Angenommen von A führt eine Fahrstraße nach B und eine nach C. Beide Fahrstraßen sollen abwechselnd gestellt werden. Dazu sucht man sich die Weiche, die zwischen beiden Wegen umschaltet und trägt diese in den Bedingungen ein. Angenommen der Zug ist zuletzt nach B gefahren, dann steht auch die Weiche in Richtung B. Soll dann die Fahrstraße nach C gestellt werden, trägt man die Weiche in dieser Zeile als Bedingung ein "Nur wenn die Weiche nach B steht". Und bei der FS nach B trägt man die Weiche als Bedingung ein "Nur wenn Stellung nach C". Diese Stellungen hat ja die Weiche aus den jeweils vorangegangen Fahrten....
Hallo Jürgen, Karlheinz,
habe das soweit verstanden und gleich ausprobiert.
Super, hat funktioniert.
Danke für die Hilfe
Viele Grüße
Steffen