Hallo Zusammen,
ich besitze eine Märklin BR 81 mit der Bestell-Nr. 36320. Zwischenzeitlich gibt es von Märklin die gleiche Lok jedoch mit der Bestell-Nr. 36321. Der Unterschied liegt zumindest im Dekoder. Bei der 36320 konnte man nur Register programmieren (wenn man die Anlage wegen der Hauptgleisprogrammierung abräumt), während bei der 36321 eine CV-Programmierung möglich ist.
Ich möchte nun in die 36320 einen Esu-Dekoder einbauen.
Meine Frage ist nun, ob der Motor der 36320 problemslos über einen Esu-Dekoder (z.B. Lopi 4) versorgt werden kann oder ob da mal wieder irgendwelche Märklin-typischen Motorbesonderheiten dies verhindern. Weiß da jemand Bescheid ?
Hallo Dr. Martin,
da beide Loks laut Märklin Ersatzteilliste den gleichen Decoder 105827 haben kann es bei der Programmierung keine Unterschiede geben.
Grundsätzlich ist bei beiden Decodern nur eine Motorola Hauptgleis Programmierung möglich bei der alle auf dem Gleis befindlichen programmierbaren Motoroladecoder angesprochen und verändert werden.
Auch wenn in der Anleitung von CV´S gesprochen wird hat dies nichts mit einer CV Programmierung wie bei DCC zu tun !
Ein Umbau auf einen anderen Decoder sollte kein Problem darstellen da hier ein einfacher Gleichstrommotor verbaut ist, und nicht wie nach der 36er Nummer zu schließen ein Allstrommotor mit 6080er Decoder!
Diese Infos habe ich in ca. 5 min von der Märklin Homepage, die jedem kostenlos zugänglich ist, bezogen!!!
Aber es ist ja meist leichter einfach zu fragen, als selbst zu suchen.
Hallo Herr Thomas Hirsch,
Zitat...Aber es ist ja meist leichter einfach zu fragen, als selbst zu suchen.
Dieser Hinweis ist ausgesprochen zielführend.
Zur Ergänzung möchte ich nur kurz klar stellen, dass ich mich
vor meiner Anfrage in diesem Forum nicht nur weit länger als 5 Minuten auf der Homepage von Märklin herumgetrieben habe, sondern im Gegensatz zu anderen dies auch mit Überlegung gemacht habe. Z.B. habe ich mir die Anleitung für die 36321 heruntergeladen (die von der 36320 hatte ich ja). Laut Anleitung der 36320 ist expressis verbis nur eine
Registerprogrammierung möglich, während in der Anleitung der 36321 die
CV-Programmierung angeführt wird. Nach meinem Verständnis handelt es sich dabei um unterschiedliche Programmierverfahren. Zwischen der Teileliste bei Märklin und den beiden Bedienungsanleitungen bei Märklin besteht also offensichtlich ein für normale User auffallender gravierender Unterschied, der letztlich der Anlass für meine Frage war.
Es sind halt nicht alle Leute so schlau und wissen, dass dies für Märklin dasselbe ist und somit etwas anderes bedeutet als bei den anderen Dekoderherstellern. Aber man lässt sich gerne belehren von Leuten, die es besser wissen.
Sehr geehrter Herr Dr. Martin
wenn Sie sich so ausgiebeig mit den Anleitungen beschäftigt haben, ist Ihnen wohl der Hinweis auf das Digitalprotokoll des Decoders (In beiden Fällen nur Motorola MM) enggangen.
Hieraus ergibt sich Zwangsweise die Art der Programmierung ( zumeist als Registerprogrammierung bezeichnet).
Leider hat Märklin in letzter Zeit diese Register ebenfalls mit dem gängigeren Begriff CV (Configurations Variable ) und somit, wie man sieht durchaus Verwirrung gestiftet.
Fälschlicherweise hatte ich aufgrund Ihrer füheren Beiträge wohl zuviel Wissen vorausgesetzt.
Aber aus der Tatsache dass in beiden (eigentlich nahezu identischen ) Fahrzeuge der gleiche Decoder (identische Artikelnummer) verbaut kann man meines Erachtens durchaus auf identische Programmierroutinen schließen.
Sollte ich Ihnen dennoch zu deutlich auf den Schlips getreten haben, täte es mir leid!
Hallo Herr Dr. Martin,
ESU Decoder benötigen DC-Motoren.
Dies ist Protokoll unabhängig.
So wie ich dies erkennen kann, befindet sich ein solcher in Ihrer Märklin Lokomotive 36320.
Von daher sollte dies kein Problem darstellen einen ESU Decoder zu verbauen.
Wichtig ist nur, die vorhandene Verkabelung genau unter die Lupe zu nehmen,
damit es nicht knallt bzw. den neuen Decoder ins Nirwana schickt.
Hallo Peter,
vielen Dank für den Hinweis.
Ich glaube auch, dass es sich um einen Gleichstrommotor handelt. Das werde ich aber sicherheitshalber vor dem Einbau eines Esu-Dekoders mit Hilfe einer Gleichstromquelle prüfen.
Viele Grüße
Jürgen
Sehr geehrter Herr Hirsch,
der eine disqualifiziert sich mangesls Wissen, der andere mangels Netiquette.
Wissen lässt sich aufarbeiten, Netiquette offensichtlich nicht.
Hallo Herr Dr. Martin,
habe da noch einmal etwas nachgehakt bzw. nachgeforscht.
Es handelt sich bei dieser Maschine/Lokomotive in der Tat um einen reinen DC-Motor.
Von daher gilt es, wie bereits oben erwähnt, auf die Verkabelung in der Lok zu achten,
dass sie den neuen Decoder nicht zerstört.
Gehe in solchen Fällen pauschal immer hin und verkabele eine solche Lok komplett neu.
Damit ist sichergestellt, dass keine vorhandenen unsichtbaren oder kuriosen Verbindungen
etwas kaputt machen können oder einen Kurzschluss auslösen,
nach dem man dann Stundenlang suchen muss bzw. darf.
Hallo zusammen
das es sich um einen Gleichstrommotor handelt habe ich bereits in meiner ersten Antwort geschrieben.
Selbst wenn ich mich nicht ausreichend korrekt verhalten haben sollte, was den Vorwurf der fehlenden Eigenrecherche angeht, ändert dies jedoch nichts daran die gestellten Fragen sofort beantwortet zu haben.