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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet allgemein => Thema gestartet von: RalfMW in 15. Dezember 2003, 01:32:07

Titel: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: RalfMW in 15. Dezember 2003, 01:32:07
Hallo ich bin neu hier und bräuchte mal einen rat?

Ich will meine Märklin Eisenbahn auf Digital umstellen und da ich Elf Loks Analog habe will ich mal nach Alternativen zu dem Original LokDekoder schauen.

Bei Conrad haben die ja eine ganze menge zur Auswahl, welcher ist im Preis/Leistung vergleich der beste??  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Harry Lorenz in 15. Dezember 2003, 05:47:45
Hallo Ralf

Herzlich willkommen bei der WDP-Gemeinde.  

Aber um dir Tips geben zu können, welchen Decoder du einsetzen sollst, benötigen wir nähere Infos über deine Märklin-Loks. Sind es ältere Loks mit Scheibenkollektoren (groß/klein) oder Neuere mit Trommelkollektoren. Sind welche dabei mit dem 5poligen Analogmotor (35xx Nummern)??

Sind deine Loks alle von Märklin ??

Dann wäre es noch wissenswert, was du einsetzen möchtest. Lastgeregelte oder NICHTlastgeregelte Decoder.Wobei die lastgeregelten auf jeden Fall vorzuziehen sind.

Erst wenn das bekannt ist, kann eine genauere Aussage getroffen werden, da es viele Möglichkeiten gibt.

   
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Hermann Hafner in 15. Dezember 2003, 06:24:52
Guten Tag "RalfMW"

Willkommen hier im WDP-Forum.

Vorweg einige Hinweise für die Benutzung dieses Forums.
Es ist üblich, eine kurze Anrede (z.B. Hallo) und eine Grussformel am Schuss des Beitrags anzufügen.
Auch das vollständige Ausfüllen des Profils wichtig, denn wenn diese Angaben vorhanden sind, kann auch schneller und präziser geholfen werden. In diesem Forum herrscht keine Anonymität, aber stets ein guter Umgangston.

Nun zur Frage:
Eine spontane Empfehlung für Dein Vorhaben gibt es leider nicht, denn ich weiss ja nicht wie alt die Lok's sind und welche Motortypen diese haben, lassen sich die Feldspulen auf Permanent-Magnete umbauen, und wie hoch der Stromverbrauch (Belastung des Decoders)etc.

Weiter stellt sich die Frage, welches Datenformat verwendet werden soll (Motorola, DCC etc).
Alle diese Punkte müssen zuerst Abgeklärt sein, dann wird die grosse Palette der Decoder-Angebote schon drastisch reduziert.

Über bessere und schlechtere, billige und teuere Decoder wird hier im Forum eigentlich nicht gesprochen, den WDP ist ein Steuerungsprogramm und deshalb auch kein Marketing-Forum. Es gibt aber die Möglichkeit hier über die privaten Nachrichten über dieses Thema zu sprechen, wenn es unbedingt sein muss.

Der nachfolgende Link könnte Dir vielleicht bei Deiner Auswahl etwas weiter helfen.

http://www.digital-bahn.de/home.htm

Kläre die gestellten Fragen ab und melde Dich wieder.
N.B. Auch ich war vor 4 Jahren mit dem gleichen Thema konfrontiert, hatte auch 11 alte Lok's.

Freundliche Grüsse aus Zürich

Hermann

     
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Norbert Burkert in 15. Dezember 2003, 06:25:59
Hallo Ralf,
ich würde dringend empfehlen bei den original Märklin-Umbausets zu bleiben. Denn damit, bekommt man, dass beste Resultat , auch wenn es erst einmal ein teureres Vergnügen ist.

Die technischen Vorteile überwiegen aber letzendlich.

Wie Herr Lorenz schon schrieb ist es sehr sinnvoll nur lastgeregelte Loks bei automatisierten Steuerungen einzusetzen. Weiterhin sind die original Umbausets einfach zu handhaben und man kann relativ leicht selber Umbauen.

Man muß allerdings darauf achten welches Umbauset für welchen Loktyp geeignet ist. Dazu gibt es aber auf der Märklin-Homepage Listen.
Alternativ kannst DU/SIE hier mal die Loks auflisten.

Noch ein Tipp zum Forum. Hier ist es üblich sich mit Namen zu outen und auch immer kurz eine Grußformel zu jedem Beitrag anzufügen. Dies geht einfach wenn man in seinem Profil eine feste Signatur einträgt. Auch ist es Sinnvoll sein Profil möglichst komplett uszufüllen, dass hilft bei Beantwortung von Fragen ungemein.


 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Hermann Hafner in 15. Dezember 2003, 06:30:25
Hallo Harry

Pardon, Du schreibst anscheinend schneller. Hätte ich es gesehen, so hätte ich auf meinen Beitrag verzichtet.

Gruss aus Zürich

Auch Frühaufsteher Hermann  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Harry Lorenz in 15. Dezember 2003, 06:42:44
Guten Morgen Hermann

Tja , so kanns gehen.Das passiert jedem einmal. Aber besser doppelt geholfen, als gar nicht.  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Karlheinz Battermann in 15. Dezember 2003, 12:05:31
Hallo Ralf,
auch ich stand einmal vor dem Problem der Lokumrüstungen. Da ich auch ältere Märklin-Loks habe, habe ich verschiedene Decoder ausprobiert. Ich kann mich der Meinung von Norbert nur anschließen. Ich habe jetzt fast alle Loks mit den Umrüstsets von Märklin auf den 5-poligen Hochleistungsantrieb umgestellt. Auch wenn diese etwas teuerer sind, so bieten sie doch die besten Fahreigenschaften und das will man ja erreichen. Schau mal auf der Märklin Seite vorbei, dort sind die verschiedenen Decoder aufgeführt und beschrieben.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Umrüsten.
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Erich in 15. Dezember 2003, 16:10:45
Hallo miteinander,
den Empfehlungen kann ich mich auch nur anschließen, bis auf die ganz seltenen Fälle, wo in der Lok kein Platz war für den Mä-Decoder (auch mit abgenommener Verkleidung des Decoders). In diesen Fällen habe ich die Mä-Motoren eingebaut und einen Uhlenbrock-Decoder verwendet. Der hat ein etwas anderes Fahrverhalten, fügt sich aber gut ein.

Viel Spaß beim Umbau - erstmal mit Normalfällen anfangen!

Erich Winkels  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Winfried Hoffmann in 15. Dezember 2003, 19:44:59
Hallo Ralf,

ich habe bisher die besten Erfahrungen mit den Mä-Decodern bzw. Umrüstsätzen gemacht, dort wo es möglich ist. Anfang 2003 gabe es einige Beiträge im Märklin-Magazin, die lesenswert sind.
Wenn Deine handwerklichen Fähigkeiten ausreichen, kannst Du auch die Feldspule entfernen, das Blechpaket auftrennen, dort wo die Spule saß, 5mm heraustrennen und en Magneten Nr185106 von Conrad einsetzen. Als Decodser eignet sich der "Lokpilot" von ESU ganz hervorragend. Meine alte BR 24 z.B. läuft damit trotz Trommelkollektor ganz prima. Einstellwerte der CV´s kannst Du von mir erfragen.

 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 16. Dezember 2003, 15:25:29
Hallo

Ich habe unfaehr 14 alte Maerklin Lokomotiven umgebaut.
7 DCM Motor
3 SFCM Motor
2 LFCM Motor

Aus preislichen Gruenden nehme ich den Lokpiloten + Maerklin Motorteile aus dem 6090x set.
Ich schaffe daher 2 Umruestungen zum Preis fuer eine.

Eine einzige Ausnahme fuer 60904 genuegt meiner Meinung nach
der Hamo magnet weil der original LFCM von Maerklin mit Hervoragender SChwungmasse ausgeruestet ist.

Nun zum Lokpiloten : ein Top Decoder ,Preis und Features ,wenn nur nicht die Kontakt Probleme. Ich umgehe sie in dem ich immer zwei Puffer einbaue.
 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Christian in 16. Dezember 2003, 16:53:59
Hallo liebe Modellbahnfreunde,

möchte mich dem Thema anschließen und selber eine Frage loswerden, die mir schon seit längerem am Herzen liegt. Alle meine Märklin Loks fahren einwandfrei. Nur die zwei Loks von Roco machen mir ständig Probleme.
Die V210 von Roco z.B. bleibt mitten auf der Strecke stehen. Habe im Forum mal gelesen, daß es am Decoder liegt, da die Roco Decoder bei einem kurzfristigem Kontaktproblem die Informationen vergesseen. Es kam der Tipp, das man sich von Uhlenbrock den Decoder 75520 einbauen soll. Der Puffert angeblich die Informationen und die Probleme wären damit gelöst. Leider falsch. Die beiden Roco Loks bleiben immerwieder an den gleichen Strecken stehen. Lasse sie schon nicht mehr fahren, weil ich keine Lust habe die Loks ständig anzustossen. Auch die Kontaktfedern an den Rädern habe ich vorsichtig nachgebogen.

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe. Vielleicht hat jemand dasselbe Problem und kann mir Helfen.


 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 16. Dezember 2003, 17:28:20
hallo

Beim Lokpiloten baue ich 2 Puffer ein :
1000 uF /6 Volt am 5 Volt des Microcontrollers
1000 uF- 2200 uF / 25 V volt an der + Spannung 17 Volt.

Das loeten ist nicht leicht
Um genau zu wissen wo,  gibt es eine Adresse www.mist.de oder noch besser ein anderen Link den ich leider vergessen habe.

Prinzipiel sind am Lokpiloten eine Huelle (sie muss entfernt werden). Dann seht man groesser rechteckige Bauteile das sind die Tantal Kondensatoren.

der Strich ist der Plus = 5V
gegenueber ist die Masse
das blaue Kabel is der 17 Volt

Achtung beim Loeten and natuerlich entfaellt die Garantie  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Hermann Hafner in 16. Dezember 2003, 17:36:50
Hallo Christian

Die gleichen Probleme hatte auch ich mit einer Roco Lok. Allerdings handelt es sich bei mir um einen anderen Typ, nämlich um die BLS Ae 6/8.

Genau wie Du, habe ich an den Kontaktverbesserungen gearbeitet, lange Zeit leider ohne Erfog, aber nun bin ich der Sache auf die Spur gekommen.

1. Die Gehäuse-Aussparrung, wo der Schleifer darin montiert ist, habe ich seitlich isoliert, den der Abstand ist so knapp, dass es bei der Durchfahrt in Kurven oder Weichen zu monentanen Kurzschlüssen kommt.

2. Laut Deinem Profil verwendest Du auch C-Gleis wie ich.  Der Schleifer konnte zuwenig nach unten ausfahren, deshalb blieb die Lok an gewissen Stellen auf der Anlage stehen (Übergang Berg/Tal). Dem half ich ab, indem ich zwischen Schleifer und Gehäuse ein ca. 1mm dickes Plättchen unterlegte (aus einer alten Elektronikplatine hergestellt).

Ein Anschieben oder Rucken der Lok ist nun endgültig vorbei, da jetzt der Schleifer weit genug in die Tiefe geht und auch genügend Druck ausübt. Auch bei der Fahrt über die Weichen gibt es keine Probleme mehr.

Vielleicht kann es ja bei Deinem Loktyp dasselbe Problem sein ?

Freundliche Grüsse aus Zürich

Hermann
     
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 16. Dezember 2003, 17:57:55
Hallo

Die erste Information bei einen Kontakt Problem ist : wer Schuld ist Am Stehen bleiben  ?
Masse oder Mittelleiter

Sobald die Lok steht schalte ich alles aus und verwende eine Multimeter um den Schuldigen zu finden.

Verbesserungs vorschlaege
Masse  : Achsen ausbauen und reinigen
        Verbinden (zusetzlich) der Drehgestelle
Mittelleiter : Schleiferdruck erhoehen
              Schleiferloch zumachen
              Schuh des Scleifers mit sehr flexiblen
              Kable anloeten

und so weiter

 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Christian in 16. Dezember 2003, 18:00:02
Hallo Hermann,

vielen Dank für Deine Antwort. Mein Loks bleiben leider auch auf den geraden Gleisstrecke stehen. Der Schleifer liegt schön am Mittelleiter auf. Auch in den Kurven konnte ich keinen Kurzschluß feststellen.

Aber trotzdem vielen Dank.
 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Christian in 16. Dezember 2003, 18:08:02
Hallo Francois,

habe schon einige von deinen Vorschlägen ausprobiert. Zwei Sachen kenn ich jedoch noch nicht. Was meinst du mit Schleiferloch? Der Roco Schleifer hat kein Loch.

Die Loks sind beide nagelneu und habe sie wie von Roco beschrieben eingefahren. Wenn sie schnell fahren, werden sie an manchen Stellen zwar langsamer, können aber in den meißten Fällen durchrutschen und fahren dann weiter. Wenn sie mal so ca. 10 min. mit volldampf gefahren sind, dann bleiben sie nicht mehr so häufig stehen, bzw. an weniger Stellen.

Aber was meinst du mit "Verbinden (zusetzlich) der Drehgestelle"


Vielen Dank für Eure Antworten.
 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 16. Dezember 2003, 21:32:06
Hallo Christian

Die in Roco eingebauten Dekoder sind Varianten des Lokpiloten und ich habe es nie geschaft ohne Kondensatoren mit einen Lokpiloten zu fahren.

Bevor wir weiter suchen. Kannst du sagen ob die Masse oder der Mittelleiter das Problem ist.
Das wuerde helfen.

Roco schleifer haben kein Loch das stimmt.
 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Christian in 16. Dezember 2003, 22:09:29
Hallo Francois,

es kann nur ein Masse Problem sein. Wenn ich auf die Lok draufdrücke, fährt sie weiter.
Theoretisch müßte ich nur etwas Blei in die beiden Lokseinbauen, damit sie schwerer werden. Wäre aber schon komisch, wenn man seine Loks so umbauen muß. Kann es an den Rädern selbst liegen?
 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 16. Dezember 2003, 23:35:48
Hallo
Nehme wir also an dass es die Masse ist.
- Du musst jetzt den Massenzufuhr verbesssern
 Wenn du ein Multi meter kannst du ein paar Messungen durchfueren

- Du kannst die Loks beschweren , Gewicht ist sehr wichtig
Ich habe Loks die ohne Gehaeuse auch stehen bleiben.
Roco Loks sind generell leichter als Maerklin Loks

- Raeder reinigen z.B Dremel mit Messing Buerste

- Versuche nach zu vollziehen wie die Masse von Rad an den Dekoder kommt und finde heraus ob hier alles stimmt.
 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Christian in 17. Dezember 2003, 00:00:00
Hallo Francois,

am einfachste wäre es wirklich die Lok zu Beschweren, aber es ist kein Platz und vorallem mit was.
Die Räder habe ich schon gereinigt. Die Loks sind nochdazu auch noch neu. Der Tip mit der Messung wie die Masse an den Decoder kommt ist gut. Welcher der sechs drähte am Decoder führt den zur Masse.
Das ganze kann doch nicht im Interesse von Roco sein, das man nach dem Kauf seine Lok beschweren muß und Massefehler beheben muß. Wahrscheinlich liegt hier der Preisunterschied zu Märklin.  Vielleicht komme ich dem ganzen ja noch auf die Spur.

Vielen Dank nochmal für Deine Infos.  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 17. Dezember 2003, 00:42:21
Hallo Christian

Man kann auch die Masse verbessern wenn man Waggons aus Metal hat (zumindest Raeder -> Kupplung -> Kupplung der Lok -> Masse der Lok).
daurch wird die Masse so "breit" dass fast zu keinen Masse problemen mehr kommen kann.

Wie schauen eigentlich die Raeder deine Roco Lok aus ?
In der Mitte isoliert oder Marklin maessig ein Stueck Metal ?




 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Harry Lorenz in 17. Dezember 2003, 11:41:09
Hallo Francois

Ich habe unter Anderen 3 Roco-Loks mit eben diesen ESU Lokpiloten. Das wären ja wirklich sehr gute Decoder, wenn sie nur diese Alzheimer-Anfälle nicht hätten. Schade drum!!!
Diese Pufferung der LoPi - so wie du sie verwendest - habe ich vor einiger Zeit schon mal gelesen. Aber wo????
Hast du von diesen Pufferungen Zeichnungen, Fotos, aus denen man ersehen kann, wie das Ganze gemacht wird ??

 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: ThKaS in 17. Dezember 2003, 14:21:55
Hallo Harry,

der Märklin MIST7 hat eine Doku gemacht. Siehe hier:  ESU-Lopi

Dazu habe ich noch folgende Info von J.Gruber vom MIST7
****
Bilder der Pufferung für den Lopi findest du auf
http://home.t-online.de/home/freymi/lopi.htm

Die Pufferung kann ich jedoch aus folgenden Gründen nicht empfehlen:

Für die Gesamtpufferung ist die Bauform des benötigten Kondensators viel zu
groß. Außerdem wird die Zentrale beim Einschalten ab ca. 5 Loks einen
Kurzschluss melden, da der Aufladestrom zu hoch wird.

Die Pufferung des PIC bringt einen kleinen Vorteil, die Schaltung des Lopi
ist jedoch so aufgebaut, dass er bei Wegfall der Digitalinformation den
Motorstrom trotzdem herunterfährt. Außerdem muss an den Kondensator ein
Vorwiderstand von ca. 50 Ohm da sonst die Gleichrichterdioden beschädigt
werden können.

Wir werden in Kürze dazu etwas auf den MIST7 Seiten verörrentlichen.
*****
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Harry Lorenz in 17. Dezember 2003, 14:28:20
hallo Thomas


Genau - das ist es, was ich noch schemenhaft in Erinnerung hatte.

Vielen Dank für deine Hilfe.
 
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Gian Bott in 17. Dezember 2003, 15:18:43
Hallo,

Ich bin der Meinung dass über den "Alzheimer"-Effekt der Lopi's schon genug geschrieben wurde. Ich bin der gleichen Meinung wie Thomas Kainz betr. Kondensatoren. Beim Roco-Soundlopi in meiner S3/6 H0 habe ich das Problem so gelöst, dass ich den Lopi inkl. Sound durch einen Rautenhausdecoder ersetzt habe. Gute Fahreigenschaften sind mir viel wichtiger als der Sound, nur hätte ich es billiger haben können wenn ich die Lok am Anfang ohne Decoder/Sound gekauft hätte. Aber Lehrgeld schmerzt weniger wenn man aus den Erfahrungen die richtigen Konsequenzen zieht. Ich werde keine Soundloks mehr kaufen solange Lopi's drinnen sind.
Nun soundet meine kleine BR80 mit einem "Soundgüterwagen" von Frey Nürnberg, was auch ganz gut aussieht und klingt (länger andauernd aber eher lästig wird - auch aus Loks) und Besucher entzückt. Ich höre beim Anlagenbetrieb lieber Radio, man merkt dann besser dank den stündlichen Nachrichten wie schnell die Zeit an der Anlage vergeht

n.B.: die neueste Lopi's wurden in Bezug auf "Alzheimer" verbessert, stoppen aber bei Nothalt immer noch augenblicklich so dass in engen Radien Entgleisungsgefahr besteht. Rautenhaus (Selectrixformat) oder TRAN DCC Decoder hingegen laufen sanft aus wenn der Decoder beim bremsen etwa die Stufe 2-3 programmiert bekommen hat!  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 17. Dezember 2003, 16:58:13
Hallo

Ich habe gehoert dass die Zimo dekoder sehr gut sein sollen
hat jemand Erfahrung damit ?  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Gian Bott in 17. Dezember 2003, 17:22:49
Hallo François,

näheres über ZIMO auf der Website http://www.zimo.at . Zimo Decoder und Produkte sind sehr gut aber auch nicht billig. Herr Ing. Tran arbeitete bei Zimo bevor er sich selbständig machte und das Tran-Decoder Programm auf die Beine stellte ( http://www.tran.at ).  
Titel: Re: Welchen Dekoder soll ich nehmen??
Beitrag von: Francois in 17. Dezember 2003, 21:06:02
Hallo Gian

Danke fuer die Antwort. Der in Pension gegangene USA Maerklin Service Mann findet die Zimo auch am Besten.
Aber wie gesagt ich kann nicht alle eine Lokpiloten weghauen.
Das mit Einschaltstrom ist interessant aber ich habe mehr als 6 gebufferte Lok gelichzeitig ohne Kurzschluss. Das geht warscheinlich mit der IB (hoeher Ausgangswiderstand).