Hallo zusammen
Ich weis nicht ob dieses Thema in dieses Forum passt aber ich glaube es werden im Stammtisch ja mehrere Themen rund um die Modellbahn diskutiert.
Also ich denke das Problem kennen viele die ihre Anlage bekannter Hersteller mit Wewchselstromloks betreiben. Masseprobleme hauptsächlich an Weichenstrassen. Besonders Ärgerlich wenn man sich im Automatikbetrieb befindet. Meistens machen die E-oder Diesel- Loks mit wenig Achsen die meisten Probleme. Gibt es da Triks und Ähnliches oder Erfahrungswerte diesem Dilemma Herr zu werden?
Mit freundlichen Modellbahnergruß
Freddi :)
Hallo Freddi,
ja Masseprobleme kennen wir alle. Bei mir habe ich die Probleme sehr minimiert indem ich folgende Punkte beachte.
1. Bei allen Gleisbesetztmeldungen habe ich den Didentrick mit eingebaut. So bekommt die Lok ausreichend Masse.
2. Ich habe bei keiner Weiche die Gleisbesetztmeldung eingebaut. Hier nutzt ich Lichtschranken.
3. Ich halte die Gleise penibel sauber durch den Lux Gleisschleifer und Staubsauger und reibe die Gleise oft im sensiblen Bereich mit Alkohol sauber.
So laufen die Loks auch Langsamfahrt z.B. im Bremsabschnitt sehr gut.
Viele Grüße aus Krefeld
Joachim
Hallo Joachim
Darf ich Dir Deinen "Didentrick" wohl in "Diodentrick" verbessern? Sonst sucht Freddy womöglich vergeblich.
Hier ist er beschrieben:
http://www.moba-tipps.de/steuerung.html#Diode
Der Diodentrick ist von Deinen Ausführungen sicher der wichtigste. Ich persönlich habe alle Weichen rückmeldefähig gemacht und habe dennoch keine Probleme, dank der 416 Dioden von je 5A, die ich auf meiner Anlage verbaut habe.
Hallo Friedel,
Danke, man sollte immer noch einmal lesen, was man schreibt. Natürlich die Diode.
Ja dein Bericht über die rückgemeldete Weiche habe ich auch gelesen, habe mich aber für die Lichtschranke entschieden. Aber deine Lösung ist bestimmt auch sehr gut.
LG
Joachim
Hallo Freddi,
Drehgestelllokomotiven haben in der Regel immer Probleme mit der Masseabnahme.
Die Verbindung Drehgestell zum Lokrahmen, wird oft nur durch Berührungen beider Teile weitergegeben.
Das ist mehr als Mangelhaft. Auch die oft viel zitierte und empfohlene Federscheibe,
schafft oft wenig Verbesserung.
Bei meinen ganzen Umbauten dieser Art von Modellen,
löte ich ein zusätzliches Massekabel, immer direkt auf das antriebslose Drehgestell.
Wenn es dann noch immer nicht ausreicht, tausche ich Haftreifensätze gegen ohne Haftreifensätze.
Dies war vor allem bei den Umbauten der BR 212er Flotte der Erfolg.
Wenn eine Lok "fertig" umgebaut ist, muss sie den ganzen Parkkur meiner Testanlage mehrfach durchlaufen.
Wenn sie dies überstanden hat gilt sie als einmessfähig und einsatzbereit.
Natürlich wird diese ganze Prozedur mit WDP ausgeführt.
Diodentrick und Powerpacks habe ich bis Dato noch nicht nötig gehabt.
Selbst bei den kleinen Maschinen nicht.
Viele bauen auch einfach um, ohne zu prüfen, ob die Lok auch mechanisch einwandfrei funktioniert.
Tut sie das nicht, wird man immer Probleme haben bzw. bekommen.
Denn ein Decoder kann die "Mängel" nicht ausgleichen oder gar beseitigen!
Schau mal auf meine Webseite (http://www.maerklin-sammler-infos.de) unter Umbauten.
Eventuell findest Du da dein Modell und einen Hinweis zur Verbesserung der Masseabnahme.
Hallo Freddi,
zusätzlich zu den von Peter erwähnten Maßnahmen baue ich in das Antriebslose Drehgestell noch einen Masseschleifer ein.
Dieser verbessert den zum Teil nicht unerheblich gestörten Kontakt zwischen Radachse und Drehgestell (Oel!!).
Diesen Kontakt verbinde ich dann direkt per Kabel mit dem zentralen Massepunkt in der Lok und darüber mit dem Decoder.
Dadurch verbleibt nun nur noch eine problematische Kontaktstelle, und zwar der Kontakt zwischen Schiene und Rad, welchen man nur durch entsprechendes Sauberhalten optimieren kann.
Spezielle Kandidaten für diese Maßnahme z.B. 3021(V200), 3034(E41), 3039(E10),3072(V100), 3075(V160/BR 216).
ZitatMasseprobleme hauptsächlich an Weichenstrassen.
Hallo Freddi,
wenn Du die Probleme
hauptsächlich bei den Weichen (DKW) hast - ist der schon erwähnte Diodentrick sicher die beste Lösung.
Wenn Du den Diodentrick nicht selbst installieren willst, dann schaue mal hier http://www.bmbtechnik.de/web/?q=node/31
bei mir gibt es damit über Weichenstraßen und DKW mit kleinen Loks keine Probleme mehr.
Grüße Peter
Hallo zusammen
Danke euch allen für die vielen guten Ratschläge.
Einige davon bin ich schon am realisieren, zb. Anlöten von Masse der Drehgestelle aber erst mal nur gut zugängliche, da ich sehr selten an Lokomotiven Hand angelegt habe. Ja dann kommt der Diodentrick. Bestelle mir sofort bei Conrad nen Sack voll davon. Der Kurzschlusssicherheit 5 Ampere 550/50 habe ich gelesen,(Modellbahn Tipps und Tricks) dann ist man auf der sicheren Seite. Oder braucht man noch mehr Ampere? denn ein Modellbahner schrieb auch was von 10 Ampere.
Mit freundlichen Modellbahngruß
Freddi
Hallo Freddy
Ich würde die nehmen:
http://www.reichelt.de/BY-BYX-EM-ER-Dioden/BY-500-1000/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=6337&GROUPID=2989&artnr=BY+500%2F1000&SEARCH=diode%2B5A
für 14Ct/Stck
Was bei mir immer hilft ist ein Tropfen Automatik Getriebe Öl auf die Schienen .
Ist nach meiner Erfahrung besser als jede andere Reinigung !
Einen guten Rutsch ins neue Jahr
Hallo Friedel
Danke für den Link bei Reichel.
Welche Kabel soll ich mir dabei bestellen? Habe gelesen das ein Querschnitt von 0,5 gut ist, damit der Booster bei Kurzschluss abschaltet. Gibt es dazu auch einen Link bei Reichelt, damit die Versandkosten sich lohnen. Dann noch ne Frage: Gibt es es günstige Zungen die an das K-Gleis für diesen Zeck gesteckt werden können zum anlöten des Diodentricks?
Danke im Voraus
Gruß
Freddy
Hallo Freddy,
beim K-Gleis kannst Du sehr gut die Schienenverbindungslaschen direkt zum Anlöten benutzen.
Beim langen Flexgleis, welches irgendwo in der Mitte einen RM-Kontakt, also ohne Schienenverbindungslasche hat, benetze ich mit einem minimalsten kleinen Punkt das Gleis seitlich mit z. B. Fohrmann Löt Öl, an das ich dann das Kabel löte. Sowas hat Reichelt auch.
Die Diode muß ja nicht direkt ans Gleis sondern kann über ein kleines Kabelstück verbunden werden.
Hallo,
Ich benutze den Diodentrick auch und brauche da nichts anlöten. Bei mir kommen diese direkt an die Rückmelder (siehe Bilder).
Müsste es für das S88 System auch geben.
Zum Löten an das K-Gleis benutze ich das Löt-Öl von der Fa Sommerfeldt 15gr. für 4€.
Damit löte ich die Rückmeldeleitungen an das Gleis.
LG
Joachim
Hallo Joachim,
der Diodentrick nutzt dir nichts mehr, bei einer solchen Masseübertragung wie auf dem Bild unten zu sehen ist.
Habe die Lok gerade zwischen, weil sie so gut wie kein Kontakt/Masse ans Fahrgestell bringt.
Man hat hier bei der RE 460 intelligenter Weise die Übertragungspunkte schön dick schwarz lackiert.
Abhilfe schaffte hier das von mir zitierte angelötete Kabel.
(http://www.maerklin-sammler-infos.de/umbauten/lokomotiven/03453/03453_m_u_011.jpg)
(http://www.maerklin-sammler-infos.de/umbauten/lokomotiven/03453/03453_m_u_009.jpg)
Hallo Peter,
da hast du völlig recht, hier hilft dann der Diodentrick nicht so gut. Aber wo er sehr hielfreich ist, z.B. im BW, Messstrecke und alle Anfahrbereiche. Hier funktionieren die Loks eigentlich sehr gut damit, gerade im Langsamfahrbereich, besonders die Lok mit nur einer Achse (z.B. mein Schienenbus hat eine Masseachse und eine Achse mit Haftreifen) zur Abnehmen der Masse.
Bei älteren Lok´s die bauartbedingt schon Probleme bereiten, kann man auch darüber nachdenken, den ersten Wagen und Lok mit stromführen Kupplungen auszurüsten und dort nochmals Masse abreifen. Da gibt es bestimmt noch viele Möglichkeiten.
LG
Joachim
Hallo zusammen
Ich habe noch die klassischen S88 von Märklin im Einsatz mit Stecker (//) dezentral . Von dort aus gehen dann die Kabel zu den getrennten Gleisstücke der Rückmeldungen. Läuft absolut störungsfrei. ich würde dann die Dioden unter der jeweiligen Trennstrecke also unter der Platte installieren. So mein Plan, weil ich komme überall gut an die Stellen dran. Bleibt noch die Frage des Kabelquerschnitts von der Schiene zur Diode damit der Booster auf Kurzschluss schaltet bei einer Störung. Hat da jemand Erfahrungen? Oder einen besseren Vorschlag die Dioden an meiner dezentralen S88 zu installieren.
Meine Anlage:
Märklin K-Gleis
Zentrale: Uhlenbrock IR
K83/ K84 Märklin und Vissmann
S88 Stecker Märklin über Bus-Stecker zur Zentrale
PC Windows Vista
Windigipet 2015
LG
Freddi
Hallo Freddy
Zum Thema "Anlöten von Kabel" haben schon andere geantwortet.
Als Kabel habe ich altes überzähliges Telefonkabel vom Elektriker verwendet. Das kostet nichts, hat viele bunte Adern für die verschiedenen Zwecke und mit etwa 0,5 mm Durchmesser ausreichende Stärke.
Siehe auch hier:
http://www.moba-tipps.de/elektrik.html#Querschnitte
Bei mir stecken alle Dioden direkt im S-88 Modul und haben einen gemeinsamen Masseanschluss. Das gibt am wenigsten Drahtverhau.
Übrigens @Benja:
Mich schüttelt's! Öl auf die Schienen? Damit versaust Du Dir die ganzen Haftreifen, und eine elektrische Leitung erreichst Du damit ganz sicher nicht. Öl ist ein Isolator!
Hallo Friedel
Damit wäre ja alles gesagt.
Danke!!!
Hätte noch eine Frage zum Thema Löten.
Da ich wenig Ahnung vom Löten habe, kann nur feine Litzen verzinnen, wie geht man mit dem Löt Öl um. Da ich noch einige Massepunkte am K-Gleis Aussenschiene anbringen muss, habe viel zu wenig davon, benötige ich eine kurze Einweisung dazu. Erst einen Tropfen an die Aussenschiene dann mit dem Kolben die Stelle erhitzen und anschliessend das Lötzinn auftragen? Habe einen 15W und 40W Lötkolben ohne Station zur Verfügung.
Eine kurze Info dazu würde mich sehr erfreuen!!!
Habe schon im Forum geblättert aber eine Seite war Seiten- Ladefehler und der Ablauf war auch nicht so richtig beschrieben.
Hallo Freddi
Ich antworte wieder mit enem Link:
http://www.moba-tipps.de/drehscheiben-umbau.pdf
Seite 6 oben!
Hallo zusammen und gesundes Neues.
Habe mir die Dioden bei Reichelt in den Warenkorb gelegt und suche bei denen verzweifelt das mir empfohlene Wortmann Lötöl. Ich finde bei denen nur eine Lötpaste ULF 10 :: Edsyn ULF10 Universallötfett, 250ml. Lötöl haben die nicht.
Ist diese Paste auch zu gebrauchen für das anlöten von Kabel an dem K-Gleis von Märklin?
Dann habe ich ein Lötöl bei Amazon gefunden, Lötöl von Sommerfeldt 082 für Oberleitung löten. denke das ist bestimmt geeignet
Hallo Freddi,
ich sprach von Fohrmann Lötöl, das gibt es bei Fohrmann.
Mal mit der richtigen Schreibweise googeln.
Mit Lötpaste habe ich keine Erfahrung, aber da meldet sich bestimmt ein anderer user.
Hallo Freddi,
Ich nutze das Lötöl von der Fa. Sommerfeldt.
LG
Joachim
Hallo zusammen,
auch der "Diodentrick" fuktioniert super.
Habe dank der vielen guten Vorschläge wieder Spass an der Bahn.
Danke allen !!!!!
Hätte das Forum besser mal eher besucht !!!!