Liebe Modellbahner, Ich setze das Thema etwas geändert fort.
ich habe eine Zugzusammenstellung mit einer Zuglok, sechs Wagen, einer Schiebelok
(Dampflok nach links, 6 Wagen, Diesellok nach rechts). Der Zug pendelt von links nach rechts
- und zurück. Also fährt immer eine der Loks rückwärts. Die Geschwindigkeiten sind nicht 100 % gleich aber
m.E. ausreichend gleich gut eingemessen. Ich könnte allerdings das Einmessen mit einer 1/2
so großen max. Geschwindigkeit nochmal neu vornehmen um feiner zu regulieren ?
Allerdings kommt es zu Entgleisungen weil die jeweilige Schiebelok die Wagen aus der Kurve drückt.
Eine Lösung wäre es die jeweilige Schiebelok etwas langsamer fahren zu lassen als die Zuglok.
Dies muss natürlich Richtungsabhängig unterschiedlich für die jeweilige Lok erfolgen.
Das gelingt mir nicht, weil ich nicht weiß wie man das regulieren und einstellen kann ?
Bei dem Einmessen der Loks erfolgt dies zwar Richtungsabhängig jedoch gibt es bei den CV Werten
keine getrennte Einstellungen nach Richtungen (mfx Loks Märklin).
Hat hierzu jemand von Euch eine Idee und gibt es dafür eine Lösung ?
Gruß Detlef
Hallo Detlef,
die Loks müssen sehr genau eingemessen werden, am besten mit 15 Stufen und im Decoder der Loks möglichst viele Fahrstufen, damit WDP die für die Lok entsprechende Fahrstufe einstellen kann.
Wenn Du auf Deiner Anlage eine doppelgleisige Strecke hast, stelle mal jede Lok auf ein Gleis, mache eine Traktion mit beiden und lassen dann fahren. Die Loks sollten beide gleich schnell unterwegs sein. Wenn das nicht der Fall ist, wirst Du immer Probleme in Kurven haben.
Hallo Herbert,
die Loks sind mit 15 Stufen eingemessen. Wie gesagt ... könnte ich die V Max bei beiden
herunterschrauben (statt 90 km/h auf 60 km/h) um mehr Stufen verteilen zu können.
Eine 100 % gleiche Regulierung ist m.E. theoretisch und nicht umsetzbar. Meine Fahrversuche
haben aber ergeben, das wenn die Schiebelok etwas (sehr gering) langsamer fährt, es keine
Entgleisungen gibt. Dies ist wie etwas mehr Zuggewicht zu werten. Anders verhält es sich bei der
Schiebelok - diese meint da Lastgeregelt - noch mehr drücken zu müssen, was dann zu den
Entgleisungen führt. Deshalb meine Lösung: Schiebelok soll etwas langsamer fahren - aber wie
und wo stelle ich das ein ?
LG Detlef
Hallo Detlef,
ich glaube nicht dass das geht, zumindest kenn ich keinen Weg dazu. Haben beide Loks den gleichen Decoder? Das wäre u.U. noch ein Angriffspunkt.
Hallo Herbert,
es sind beides Märklin Decoder mit lastgeregelten Motoren. Das Einregulieren der Geschwindigkeiten
beträgt mit eine Abweichung von ca. 1 - 1,5 % (20 m Gleis - Abweichung ca. 20 bis 30 cm). Test mit Fahren
der Loks hintereinander statt nebeneinander. Ich meine das ist schon eine genaue und gute Leistung.
Die schiebende Lok drückt - wie gesagt - zu viel. Das möchte ich verhindern. Wenn es dafür keine
Lösung gibt, kann man die Wagen dazwischen leider nicht einsetzen.
Gruß - Detlef
Hallo Detlef,
wenn Du die Zieh-/Schiebekombination unbedingt haben willst, bleibt Dir als Möglichkeit der Umbau auf ESU-Decoder neuerer Bauart.
Bei diesen Decodern hast Du die Möglichkeit, die Vorwärts- und Rückwärtsgeschwindigkeit zu trimmen. Das heisst, die Lok fährt nach dem Trimmen vorwärts wie rückwärts gleich schnell.
Hallo Detlef,
denke wenn mit Kurzkupplungskulisse gefahren wird
gibt es in Kurven und Weichen immer Probleme.
Da veranstalten die Wagen einen Ziehharmonika-Effekt
den gleicht kein Dekoder aus.
Hallo Detlef, hallo zusammen,
ich habe den "Langen Heinrich" von Märklin mit einer Zuglänge von 4,20 Meter und den beiden 44-er Loks (Öl und Kohle) davor. Die werden von WDP in Traktion (Zugzusammenstellung) gefahren.
Diesen langen Zug fahre ich ab und zu auch mit einer 85-er Lok als Schublok (alle Loks haben Sound) über eine Steigungsstrecke mit Wendel über meine lange Nebenstrecke und wieder zurück zum Schattenbahnhof.
Das klappt wunderbar und ohne Probleme.
Ohne Schublok würden die Wagen des langen Zuges in dem Wendel umkippen (hatte ich schon mal probiert), denn die Loks würden das zwar schaffen, aber das Gewicht der Wagen hält diese nicht auf den Gleisen und somit würden sie umkippen.
Ich hatte es schon mal mit zusätzlichen Gewichten in den Wagen probiert, aber dann ist das Zuggewicht für die beiden Loks doch zu groß und die Räder drehen durch.
Ich wünsche Dir viel Spaß bei diesem Versuch.
Und hier noch ein Video vom Langen Heinrich.
Hallo Detlef
Wenn ich eine Doppeltraktion fahre mache ich es immer so. Die beiden Lok in Traktion verbinden.
Dann die beiden Lok in etwa einem Abstand von 20cm bei niedriger Stufe fahren lassen.
So sieht man sofort welche Lok schneller fährt. Dann kannst Du bei dem geöffneten Lokkontroll
den Schieber (Höchstfahrtstufe vorwärts/rückwärts), der schnelleren Lok so anpassen, dass beide Loks genau die gleiche Geschwindigkeit haben. Probiers mal aus.
Hallo Willi,
besten Dank - das mit den Decodern werde ich mir merken - wäre dann irgendwo Pech - die beiden Märklin
Loks haben neue Decoder und Motoren (eine Lok aktuell umgebaut).
Hallo Bernd,
ich werde die Kupplungen überprüfen und wenn möglich austauschen. Aber gegen welche (es sind jetzt Kurzkupplungen). Was hälst du von festen Kupplungen ? Habe vor die Wagen zu beleuchten.
Hallo Karl-Heinz,
dein Beitrag macht Mut - wirklich Klasse. Schade das du nicht wirklich beschreibst wie man dahin kommt.
Schwer das nachzuvollziehen.
Hallo Fredy,
habe ich so umgesetzt und das mit Erfolg. Der Zug fährt schon mal mit 3 Wagen in beiden Richtungen
unfallfrei. Am Wochenende versuche ich das mit 6 Wagen.
Schönen Abend - Gruß - Detlef
Hallo Detlef,
ich würde auch mal probieren ob sich deine 6 Wagen von einer Lok in beide Richtungen schieben lassen. Möglicherweise verhaken sich beim Schieben die Puffer der Wagen.
Ich verwende bei mir die Roco-Universalkupplung:
- sie sorgt für eine starre Verbindung, d.h. die Kupplungen weichen nicht zur Seite hin aus
- sie sorgt (im Vergleich zu echten Kurzkupplungen) für einen etwa 1mm größeren Pufferabstand
Anmerkung:Mit diesen Kupplungen schiebe ich bei Bedarf auch lange Güterzüge (ca. 3 m; ca. 20 Wagen) oder 7-teiligen Schnellzüge über Weichenstraßen und auch über kurvige Steigungen nach oben.
Nachtrag: Hallo Detlef, du wast mit deinem Beitrag 10 sec schneller!
Die Roco-Universalkupplungen helfen ganz sicher nicht gegen den Ziehharmonika-Effekt, jedoch verhindern sie möglicherweise das Verhaken der Puffer beim Schieben der Wagen.
Hallo Detlef, hallo zusammen,
vielen Dank für die Blumen, es freut mich, wenn es Euch gefallen hat.
Eine Traktion aus zwei Loks an der Spitze des Zuges zu machen, ist nicht das große Problem.
Schwieriger wird es, wenn am Schluss eines so langen Zuges noch eine Schiebelok den Zug nachschieben soll.
Bei einem solchen Zugverband sollten nur Loks verwendet werden, die
1. mit 128 Fahrstufen gesteuert werden können (eine alte IB ist dafür nicht geeignet)
2. mit 15 Punkten sauber eingemessen wurden und
3. die Getriebe und sonstigen mechanischen Laufeigenschaften der Loks einwandfrei sind.
Wenn das alles gegeben ist und die Einmessungen der Loks vorgenommen wurden, empfehle ich die Loks in WDP ohne Zug erst einmal als Traktion zu bilden und, wie hier von anderen schon erwähnt, ungekuppelt (20 cm Abstand) fahren zu lassen, um zu sehen, wie das dann schon mal aussieht.
Sollten es hier Abweichungen geben, so müssen die noch über die Geschwindigkeitskennlinie im Decoder oder der Kennlinie in WDP angepasst werden. Ich habe das in WDP gemacht, indem ich die Werte für die Höchstgeschwindigkeit, die der Zug bei mir über die Anlage fahren soll (bei mir 50 km/h) so angepasst habe, dass jede Lok diese Geschwindigkeit auch sauber einhält. Da ist viel Fingerspitzengefühl erforderlich und Probieren notwendig.
Bei meinem Zug habe ich das so eingestellt, dass der halbe Zug von den beiden Loks an der Spitze gezogen und der Rest des Zuges von der Schiebelok geschoben wird. Ich kann das bei der Fahrt des Zuges sehr schön beobachten. Bei einem kurzen Zug ist das Nachschieben nicht so problematisch, aber bei einem Zug von über 4 Metern Länge und dann noch Steigungsstrecken, Wendel und auch S-Kurven ist das nicht so ganz einfach. Hier sollten auch die Gleise sehr sauber verlegt sein, damit die Wagen nicht überpuffern oder dergleichen.
Ich wünsche allen viel Erfolg bei einem solchen Schiebebetrieb und vor allem viel Freude, denn es macht richtig Spaß, einem solchen Zug bei der Fahrt zuzusehen.
Hallo Karl-Heinz,
zu Punkt 1 und 2 ein ja und ok.
zu Punkt 3 bin ich mir nicht sicher - die eingemessene Kennlinie an einer Lok hat einen Knick.
Jetzt aber bitte nochmal zu meinem Verständnis... und meine Frage zur Reihenfolge ?
1.) reguliere ich die max. Geschwindigkeit beider Loks über die CV Werte z.B. 50 km/h, dann
2.) reguliere ich die Kennlinie in Digipet ( ich weiß allerdings nicht wie das geht ?)
3.) kann man wie Fredy das beschreibt über die Regler im Lok Control nochmal nachregulieren.
Vielen Dank - Gruß Detlef
Hallo Detlef,
da du mich direkt angesprochenhast, hier noch eine Antwort.
Finde deinen Thread sehr spannend, da mich das mit der Schiebelok
auch interessiert!
Bei den Stummis habe ich mal gelesen, dass es mit Kinnematik und Schieben Probleme gibt.
Die Antworten hier, von Leuten die in der Praxis Betrieb mit Schiebelok machen, werde auch ich mal testen.
Roco Kupplung (die ist ohne Bügel wegen der Puffer)
und die in Frage kommenden Loks einfach mal ein paar Runden nicht gekuppelt hintereineander fahren lassen.
@ alle, macht es Sinn bei der hinteren Lok die Lastregelung abzuschalten oder eher nicht?
Hallo zusammen,
Mal meine Erfahrungen. Ich benutze drei verschiedene Schubloks im Wechsel um bis zu 2 Meter lange Züge aus dem Schattenbahnhof über eine doppelte Gleiswendel in den Bahnhof zu fahren. Da meine Züge unterschiedlich lang sind und das ankuppeln der Schub Lok im SBF automatisch geht sind die Loks so eingestellt das sie immer minimal schneller laufen als der Zug damit hinten eine ev. Lücke beim Ankuppeln nicht größer wird sondern kleiner.
Das Problem mit dem herausdrücken der Wagen in der Gleiswendel hatte ich auch. Das löse ich dadurch das bei den Schub Loks die CV "Regeleinfluss" von 100 % auf Werte zwischen 50 und 75 % heruntergenommen wird. Je nach Lok ist etwas probieren angesagt.
Die Zurücknahme des Wertes bewirkt das die Lok nicht mehr mit aller Gewalt nachregelt wenn es schwer geht d.h. hinten am Zug drückt, sondern die Geschwindigkeit der Lok abnehmen kann, somit auch die drückende Kraft nachlässt.
Esu erklärt die CV recht gut in den Beschreibungen der Decoder. Meine Schub Loks haben alle Märklin Decoder. Habe es damals bei den ersten Tests einfach ausprobiert und es funktioniert.
Viel Spaß beim probieren.
Hallo zusammen!
Allen Mitwirkenden an dieser Diskussion meinen herzlichen Dank für die wirklich sehr detaillierten Hinweise, insbesondere auch für das tolle Video von Karlheinz Battermann (großes Eisenbahnerkompliment!).
Sollte man diesen Thread, wenn er mal zu Ende ist, nicht gesondert zugänglich machen?
Grüße - Manfred.
Hallo Manfred,
Du wirst diesen thread immer wieder finden mit dem Suchstring "Schiebelok", "Entgleisungen", "Doppeltraktion", "Traktion". Denn das beschreibt ja in wenigen Schlagworten das Problem.
Ein gutes Beispiel von Dir, wie sinnvoll sprechende Betreffzeilen sein können und dort nicht nur steht: "Ich habe ein Problem".
Hallo Matthias,
Zitat von: Matthias Schäfer in 23. März 2017, 11:58:09
Ein gutes Beispiel von Dir, wie sinnvoll sprechende Betreffzeilen sein können und dort nicht nur steht: "Ich habe ein Problem".
ich würde Dir gerne "ein Daumen hoch" geben, aber das ist hier leider nicht möglich.
Wie heisst es so schön: "Nur sprechenden Leuten kann geholfen werden."
Das kann man 1:1 auch auf die Betreffzeile anwenden.
Hallo Manfred,
in der oberen Menüleiste dieses Forums gibt es den Menüpunkt "Meine Lesezeichen".
Dieser Punkt ist hervorragend für solche Zwecke geeignet.
Hallo Karlheinz und Detlef
Karlheinz: 1. mit 128 Fahrstufen gesteuert werden können (eine alte IB ist dafür nicht geeignet)
Das mit den 128 Fahrstufen kann ich bestätigen. Hingegen nicht das mit der IB. Ich fahre mit einer alten IB mit Software 2.0.Klappt bis anhin tadellos. Und ich schätze, dass das alles in Spur N noch empfindlicher ist.
Detlef: Was auch noch zu beachten ist, ist die Beschleunigungs und Bremsstufe. Die sollte bei beiden Lok in etwa gleich sein. Kann man auch im Lokkontroll anpassen.
Vielen Dank für die vielen Tips !
Hier mein Zwischenstand:
Zuerst habe ich die max. Geschwindigkeit der beiden Loks auf 60 Km/h begrenzt. Ich habe die Geschwindigkeit jeder Lok gemessen und durch Veränderung der CV Werte im Decoder auf 60 bzw. 61 Km/h fixiert. Anschließend habe ich über die 15 Punkt Messung die Loks eingemessen. Es stehen also reichlich Fahrstufen zur Verfügung.
Dann habe ich die Loks über die Traktion verbunden und mit Abstand hinter einander her fahren lassen. Jetz kam für mich eine große Überraschung ! Die Loks fahren sehr unterschiedlich - für eine Traktion völlig untauglich. Meiner Meinung wird das Einmessen völlig überbewertet. Die Km Eingaben sind verhältnismäßig ungenau und bilden somit erstmal keine Basis.
Dann habe ich nach Fredys Methode über das Lok Control weitere Korrekturen vorgenommen. Hierbei werden über die Schieberegler Feinjustierungen vorgenommen - mit sehr guten Ergebnissen. Aber immer noch nicht ausreichend.
Anschließend habe ich abwechseln die CV Werte und die Schieberegler so lange verändert bis ein gutes Ergebnis heraus kam. Hierbei wird die Kennlinie im Decoder verändert - auf neues Einmessen habe ich verzichtet und ist m.E überflüssig.
Nachdem nun die Geschwindigkeit richtungsabhängig eingeregelt ist, gleiche ich nach der gleichen Methode das Anfahr - und Bremsverhalten ab. Auch das ist jetzt gleich. Jetzt reduziere ich noch den 100% Regeleinfluss der Lastregulierung und teste morgen nun auch mit Waggons weiter.
Gruß- Detlef
Hallo Detlev,
Ich denke nicht das das einmessen "Überbewertet wird!
Aber das Einmessen bewirkt zunächst einmal nur das WDP weiß bei welcher Fahrstufe einer Lok eine bestimmte Geschwindigkeit fährt.
Bei mir fahren auf gleiche Geschwindigkeit eingestellte Fahrzeuge durchaus mit annähernd konstantem Abstand hintereinander her!!
Wie schnell oder langsam Sie diese erreicht kann damit nicht ermittelt werden!
Wenn deine Fahrzeuge nun deutlich abweichende Beschleunigungs-, und Bremsrampen aufweisen, kann das natürlich zu erheblichen Abstandsveränderungen speziell bei einer Traktion führen.
Wenn die Fahrzeuge in deiner Traktion nicht zufällig das gleiche Getriebe und den gleichen Decoder haben, solltest du die Beschleunigung und Verzögerung im Decoder komplett deaktivieren und nur über WDP so einstellen, das es nahezu gleich wird!
Hallo Detlef,
Zitat von: Detlef von Homeyer in 25. März 2017, 00:18:01
Meiner Meinung wird das Einmessen völlig überbewertet. Die Km Eingaben sind verhältnismäßig ungenau und bilden somit erstmal keine Basis.
Hier mag ich dir aber widersprechen. Nicht das ein Anfänger das als Tatsache aufnimmt.
Wie schon in dem Beitrag festgestellt wurde ist das mit den Traktionen insb. mit Schubloks am Zugende eine heikle Sache und bedarf viel "Fummelei".
Aber das genaue Einmessen ist auch sehr wichtig. Denn erstens ist das für viele Fälle vollkommen ausreichend: ich fahre selber viele Traktionen, allerdings nur Lok an Lok am Zuganfang, dann habe ich mit ausschließlichem Einmessen noch nie Probleme gehabt (wie gesagt Doppeltraktion am Zuganfang und keine Schublok).
Und erst recht wenn du später mal ans cm-genaue Anhalten kommst ist die Einmesserei essentiell.
Du misst aber schon auf der Strecke ein oder auf einem Rollenprüfstand?
Grüße
Markus
P.S.: Ich sehe Thomas hatte den gleichen Gedankengang wie ich ;)
Hallo Thomas, hallo Markus,
STOP - ich ziehe die Aussage sofort zurück, da sie von mir aus dem Zusammenhang gerissen ist.
Ich habe mich nur - wirklich nur - auf die Traktionen mit Schublok bezogen ! Ich probiere
mittlerweile ca. 12 Stunden / netto mit dem Thema rum und stelle fest, dass Fredys Methode
die zielführende ist. Ich stelle leider auch fest das bei 128 Fahrstufen mit maximal 60 km/h
keine gleiche Geschwindigkeit beider Loks zu erreichen ist. Jetzt- Markus - erklärt es sich, warum ich
gerne die Geschwindigkeit numerisch eingeben würde. Die numerische Eingabe und die Geschwindigkeitmessung
wäre so leichter vergleichbar. Ich habe eine Messstrecke - reine Messlänge ( C ) beträgt 180 cm.
Das Einmessen auf der Anlagenstrecke ist für mich die praktikabelste Methode und kostet kein Geld.
Die 15 - Punkt Messung dauert Max. 30 Minuten. Bleibt die Lok mal hängen kann man sie anschieben und den Punkt mal nachmessen.
Hallo Thomas, es geht nicht um das Bremsen oder Beschleunigen- als nur um die Geschwindigkeit.
Hallo Detlef,
da auch ich Deine Erkenntnisse mit den Geschwindigkeiten nicht nachvollziehen kann, denn bei meinen Loks funktioniert das in jedem Fall korrekt, solltest Du uns mal Dein Projekt hier zur Verfügung stellen, damit wir mal schauen können, wo es bei Dir hakt.
Alternativ kannst Du auch mir persönlich die Datensicherung schicken (info@kc-modellbahntechnik.de).
Zitat von: Detlef von Homeyer in 25. März 2017, 16:39:57
Hallo Thomas, hallo Markus,
Hallo Thomas, es geht nicht um das Bremsen oder Beschleunigen- als nur um die Geschwindigkeit.
Hallo Detlev,
das war mir schon Klar!
aber da bei mir die Loks wirklich gleich schnell bei gleicher Geschwindigkeit fahren, wollte ich nur darauf hinweisen, das deine Probleme durchaus auch in den von mir geschilderten Gründen liegen könnten!
Denn wenn die vordere Lok schneller auf die vorgegebene Geschwindigkeit beschleunigt als die hintere, kann dir dies ebenfalls schon die Waggons aus der Kurve ziehen (oder drücken, wenn die Verhältnisse umgekehrt liegen)!
Hallo zusammen,
so wie es Thomas geschrieben hat, war es bei mir. Der Schieberegler "beschleunigen" in der Lokdatenbank war für beide Loks nicht gleich eingestellt. Somit beschleunigte eine Lok zu langsam und ich habe ein Weile gebraucht bis ich den Fehler gefunden hatte. Seitdem habe ich keine Probleme. Die Einstellungen der Lokdecoder waren gleich.
Hallo liebe WDP Freunde, hallo liebe Teilnehmer des Beitrages,
Erfolgsmeldung !
der Beitrag ist schon älter und jetzt erst für mich erfolgreich beendet. Dies mit einem gutem Ergebnis. Meine beiden Loks (Zuglok und Schiebelok) fahren jetzt mit einer Genauigkeit von ca. 0,1 % bis 0,2 % hintereinander her. Der Test lief über 5 Runden mit je 20 m = 100 m, mit einer Abweichung von 10 cm bis 20 cm.
Das Ziel habe ich wie folgt erreicht:
- ich habe auf der Einmesstrecke die Loks mittels km/h Messung über den CV Wert gleich eingepegelt
- dann habe ich die Loks über 15 Punkte auf der Strecke eingemessen und auf 90 km/h begrenzt
- danach habe ich über die Bremskorrektur und einem IZNF den genauen Haltepunkt justiert
- dann habe ich die Brems - und Beschleunigung über die CV Werte auf gleiches Verhalten angepasst
- danach fahren die Loks in Traktion mit einem Zwischenwagen ohne Kupplung hintereinander her
- bei mittlerer Geschwindigkeit habe ich dann über WDP die max. Werte der Stufen geringstfügig verändert
- solange bis auf einer Strecke von ca. 5 m ein gutes (optisches) Ergebnis heraus kam (beide Richtungen)
Optisch bedeutet eine Beurteilung per Sicht zur Prüfung der Veränderungen während der Fahrt. Der Zwischenwagen ohne Kupplung wird ja jeweils geschoben und lässt eine schnelle Erfassung der sich verändernden Abstände der Puffer im mm Bereich zu. Diesen Vorgang habe ich sicherlich ca. 7 - 8 mal in jeder Richtung durchgeführt. Anschliessend habe ich die 6 Wagen dazwischen eingestellt. Hierbei wurde der Einfluss der Lastregelung auf 30 % reduziert . Die weiteren Testfahrten über jeweils 17 Runden mit ca. 340 m in jeder Richtung erfolgte ohne Entgleisungen. Das Halten im Bahnhof (Bahnsteigmitte) erfolgt sehr genau. Eine wesentliche Voraussetzung war der Austausch einer Lokomotive. Eine der ursprünglichen Loks wurde mittels Umbausatz von Märklin mit lastgeregeltem Motor verändert. Die Fahreigenschaften waren leider mit ursächlich für das hierfür schlechte Fahrverhalten. Es kam jetzt eine neue V 212 zum Einsatz.
Vielen Dank für eure intensive Unterstützung und den hervorrangenden Programmmöglichkeiten.