Hallo Kollegen,
bisher stelle ich bei meine Loks die Decoder auf eine max. Geschwindigkeit, die dem Vorbild entspricht.
Das Geschwindigkeitsprofil lege ich dabei linear an.
Wie macht Ihr das? Linear oder als Kurve?
Was ist für WDP besser?
Grüße
Stefan
Hallo Stefan,
ich lege meine Loks alle lineal an. Denke mal dies ist die bessere Einstellung, denn WDP regelt die Geschwindigkeit der Lok ja jeweils selbständig hoch.
Hallo Stefan,
bei der Decoder-Einstellung für den Motorlauf habe ich den Einsatz der entsprechenden Lok beachtet.
Meint:
- Eine Rangierlok benötigt im unteren Fahrbereich eine sehr feine Regulierung der Geschwindigkeit.
Bei diesen Loks habe ich immer eine im unteren Fahrbereich flach verlaufende Exponential-Kurve eingestellt.
- Eine E-Lok beschleunigt sehr schnell fast linear. Hierzu paßt eine Lineare Beschleunigungskuve.
- Bei einer Dampflok, die als Streckenlok eingesetzt wird, habe ich eine parabel-ähnliche Kurve gewählt und diese im unteren Fahrbereich zu einer S-Kurve umgeformt. Damit fährt die Lok im unteren Bereich sanft an. Sie wird im mittleren und oberen Fahrbereich dann stärker beschleunigt. Das führt dann in diesem Bereich zu härteren Dampfschlägen.
Ich habe übrigends die Geschwindigkeitskurve bis zum oberen Anschlag ausgeführt (siehe Beispiel). Die Lokgeschwindigkeit habe ich dann für Vorwärts oder Rückwärts mit der so genannten Trimmeinstellung gegrenzt.
Das alles stelle ich mit dem ESU-Lokprogrammer sehr fein ein.
So eine gut eingestellte Lok macht dann doppelt soviel Freude.
Herzlichen Modellbahnergruß
Dieter Lauer
Hallo Stefan,
bei mir habe ich bei allen Loks eine lineare Beschleunigungskuve eingestellt.
Die Anfahr- und Bremsverzögerung habe ich auf 0 gesetzt, weil WDP ja die Regelung übernimmt.
Wenn Werte in der Anfahr- und Bremsverzögerung stehen, kann WDP die Loks nicht mehr sauber steuern:
Entweder sie fahren zu weit oder bleiben zu früh stehen! >:(
Gruß
Ulli
Hallo Stefan,
hier mein "Senf" zu Deinem Thema.
Auch ich habe kürzlich alle meine Loks mit der 15-Punkte-Messung bearbeitet und dazu alle Decoder über die Geschwindigkeitskennlinie linear eingestellt. Die. CV 3 und CV 4 habe ich ebenfalss auf den kleinstmöglichen Wert 0 oder 1 eingestellt. Das beschleunigungs-und bremsverhalten habe ich dann über die Schieberegler in Win-Digipet eingestellt. Aussnahme die Köf der Fa. Lenz. Diesem Decoder habe ich eine exponetielle Kurve im decoder hinterlegt und nicht in Win-Digipet. Auch gibt es auf meiner Anlage eine "Höchstgeschwindigkeit" von 100 km/h. Auf Grund dieser "Norm" sind auch alle Loks die über diese Norm fahren könnten quasi per Decoder eingebremst worden. Somit stehen mir auch alle Fahrstufen bis zur Vmax. zur Verfügung. Einziger Nachteil, im nicht sichtbaren Bereich dauert es halt bis das Abstellgleis erreicht wird. ( schont halt einwenig die Mechanik...).
Kollegiale Grüsse, achim
Hallo,
will auch meinen Beitrag dazu leisten, da ich in den letzten 2 Wochen damit vorzügliche Erfahrungen gemacht habe.
Zum einen bin ich für die progressive Kurve (Langsamfahrt!). zum anderen nutze ich nun grundsätzlich die Motorkennlinie des Decoders. Die Maximalgeschw. stelle ich nicht mehr mit CV5 ein sondern mit der REgelreferenzspannung (bei ESU CV53. Ich habe das erstmals bei Zimo gelesen, bei ESU steht es nicht ganz so deutlich: Auf diese Weise wird auch bei reduzierter Geschwindigkeit (Anpassung von CV53 bei ESU) der volle interne Fahrstufenbereich ausgenutzt. Bei Reduktion von CV5 soll das nicht der Fall sein.
Anlass dafür war eine Piko BR101, die regelrecht 'bockig' war. Ansonsten ist sie ja ein tolles Teil. Zunächst Einstellung der maxv (s. o.). Dann Feintuning mit den Motor-CV's. Die Kennlinie ist nun 'einigermassen ' stetig, und die Lok hält da, wo sie soll.