Liebe Win-Digipetler
Über meine Bahnhofgleise rollen und stoppen sowohl Personenzüge wie auch Güterzüge. Eingerichtet habe ich die Haltepunkte so, dass die Züge in der Bahnsteimitte halten. Für Personenzüge ist das absolut o.k. und sieht auch gut aus. Güterzuge, egal ob lang oder kurz, sollten jedoch auf dem selben Gleis erst am Signal stoppen und dadurch die zurückliegenden Weichen frei geben.
Wie kann ich dieses Szenario einrichten?
Vielen Dank bereits im Voraus für eure Hilfe.
Andreas
Hallo Andreas,
Du musst die (Bahnhofs-)Fahrstraßen zweimal einrichten. Einmal für Personenzüge und einmal für Güterzüge.
In den Bedingungen der Fahrstraßen, z.B. der Fahrstraße mit Halt in Bahnsteigmitte, gibst Du als Bedingung Personenzüge an. Das Gleiche machst Du mit den Güterzug-Fahrstraßen, nur das die am Signal halten sollen.
Ich hoffe, das hilft Dir weiter.
Hallo Andreas,
es gibt aber noch eine Lösung ohne die vorgeschlagenen 2 FSen.
1. die FSen werden wegen der möglichst durchfahrenden Güterzüge mit Stop am Signal erstellt
2. für die Güterzüge werden ZFen erstellt, die den Bahnhof durchfahren können
3. die haltenden Personenzüge werden mit Anschlussfahrten vom Einfahrsignal zum Bahnhofsgleis mit Stop in Bahnsteigmitte in der ZFA eingetragen (hier wird dieselbe FS wie für die Güterzüge benutzt)
Dieser Stop wird auf dem Reiter Folgefahrten ganz unten eingestellt.
Ich wünsche viel Erfolg.
Hallo Karlheinz, Hallo Heimchen
Danke für die Hilfe.
@Heimchen
Deinen Vorschlag habe ich ausprobiert und es klappt.
@Karlheinz
zu Pkt 2 hätte ich noch eine Zusatzfrage: Die Güterzüge stoppen im Bahnhof nur wenn der Folgeblock besetzt ist. Ansonsten fahren sie durch. Wie kann ich denn das einrichten?
Viele Grüsse aus dem heissen Zürich (33 Grad)
Andreas
Hallo Andreas,
Zitat von: Andreas Inderbitzin in 23. Juni 2017, 13:08:56
@Karlheinz
zu Pkt 2 hätte ich noch eine Zusatzfrage: Die Güterzüge stoppen im Bahnhof nur wenn der Folgeblock besetzt ist. Ansonsten fahren sie durch. Wie kann ich denn das einrichten?
das hatte ich doch geschrieben. Für die Gz müssen ZFen z. B. vom Sbhf durch die Gleise des Bhfs und wieder zurück zum Sbhf erstellt werden. Wie das geht, ist im HB beschrieben oder wird in Videos gezeigt.
Hallo Karlheinz
Danke für den «Wink mit dem Zaunpfahl» Modellbahn über 25Grad sollte ich bleiben lassen. ;)
Viele Grüsse
Andreas
Erlaubt eine Frage von einem, der WDP grade bestellt hat, also blutiger Anfänger ist.:
Kann man bei den Halte- und Bremspunkten nicht die Zugart definieren, also eingeben, ob der Haltepunkt z.B. nur für Güterzüge gilt?
Beste Grüße und Danke schon mal!
Thomas
Hallo Thomas,
das habe ich Dir in dem anderen Beitrag schon indirekt beantwortet. In einer Fahrstraße wird der Haltepunkt festgelegt. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Zwei FS mit unterschiedlichen Haltepunkten erstellen und über die Matrix-Zugart die gewünschten Züge zulassen.
2. Innerhalb einer Automatik durch Matrix oder Bedingungen den Haltepunkt festlegen.
Bei erstens hat es den Vorteil, das auch bei Handbetrieb (wo die Fahrstraße nur gestellt wird) die Matrix ausgewertet wird. Bei zweitens sind weniger Datensätze nötig und somit der Pflegeaufwand bei Änderungen geringer.
Hallo, Sven,
danke für Deine hilfreichen Antworten. Ich werde mich in die empfohlenen Richtungen einarbeiten, um die neue Anlage nicht falsch oder ungünstig zu planen.
Ich weiß, dass es besser wäre, langsam von ganz vorne anzufangen, was ich auch parallel tue. Das würde aber die Planung der neuen Anlage im Club stark verzögern.
Alles in allem merke ich, dass die Philosophie von WDP eine ganz andere ist, wie ich es bisher kenne.
Gibt es irgendwo eine Hilfe speziell für TC-Umsteiger? Unter dem Stichwort TrainCantroller habe ich nicht allzu viel gefunden.
Hallo Thomas,
Nein so etwas gibt es nicht zumindest nicht von WDP-Entwicklungs-Seite her (und auch sonst wäre mir das nicht bekannt, es gibt zwar schon mal Gegenüberstellungen der Programme im Netz, aber die sind in der Regel nicht auf aktuellen Versionen basierend).
Wie du schon schreibst, es sind zwei in vielen Teilen auch von der Philosophie her grundverschiedene Programme. Da gibt es kein einfaches "Übersetzungs-Buch".
Ich habe über die Jahre so einige User kennengelernt, die entweder beide Programme genutzt haben oder WDP->TC oder TC->WDP gewechselt haben und alle haben Unisono gesagt, dass sie am Besten zurecht kamen wenn sie 90% der Sachen, die sie in Programm A kannten im Kopf gedanklich ausgeblendet haben und sich auf Programm B komplett neu eingelassen haben.
Grüße
Markus
Hallo, Markus,
ja, da pflichte ich Dir bei: man muss die Dinge des anderen Programms ausblenden und offen sein, sich auf eine andere Philosophie einzulassen. Das ist in meinem Fall natürlich nicht ganz einfach, da ich nicht sofort meine zwei bestehenden Anlagen auf WDP umstellen kann und gleichzeitig die neue Anlage mit WDP planen muss. Das würde auch meinen zeitlichen Rahmen als Rentner sprengen ;). Außerdem muss die Stückliste für die neue Anlage in 2-4 Wochen fertig sein und bis dahin schaffe ich es, denke ich, nicht, mich zuverlässig in die wichtigsten Themen in WDP einzuarbeiten.
Deshalb Dank an Euch für eine punktuelle Vorab-Hilfe!
Aber, dass Ihr auch am Samstag antwortete, hätte ich jetzt nicht erwartet. Dafür ein herzliches, besonderes Dankeschön!