Hallo miteinander,
Irgendwie komme ich einer Weichenstraße mit der Gleistrennung zur Weichen-Belegtmeldung nicht weiter. Ich habe diese Weichenstraße (Anlage) aufgebaut und die Trennstellen bzw. Anschlusspunkte für Boostermasse (braun) und Rückmeldekontakt (grün) wie gezeichnet aufgetrennt bzw. verdrahtet.
Wenn ich zum Testen z.B. an Weiche 3 zwischen Schienenmasse und Weichenrückmeldeschiene belegt simuliere, habe ich zwischen den Messpunkten MP1 (Masse)+MP2 (RM-Abschnitt) eine elektrische Verbindung. Ebenso wenn ich dies an der Weiche 2 bzw. 3 simuliere. Sobald ich die Simulationsbrücke entferne, ist auch die Verbindung MP1 zu MP2 offen.
Ausschließen kann ich sicherlich, dass ich im gezeichneten Planausschnitt keine Verbindungen zwischen den Trennstellen habe, wenn ich mittels Durchgangprüfer teste.
Meine Fragen dazu:
- sind die Trennstellen korrekt gesetzt bzw. braucht es weitere Schienentrennungen?
- habe ich die Masse bzw. Rückmeldeabschnitte falsch angeschlossen?
Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
Vielen Dank schon im Voraus.
Michael
Hallo Michael,
hast du bei den Weichen auch das A-Stück aus der Weiche geholt. Wenn du die Weiche durchmisst, dürfen recht Schiene mit linker Schiene keine Verbindung haben.
Hallo Michael,
bei den schlanken K-Gleisweichen sind die jeweils beiden rechten und die beiden linken Schienen der Abgänge elektrisch miteinander verbunden!
Um dies rückgängig zu machen musst du die Kontaktlaschen unter den beiden Schwellen mit den imitierten Mittelleitern (Kunststoff) entfernen.
Das von Walter angesprochene A-Stück ist hier nicht das Problem!
Hallo Walter,
"hast du bei den Weichen auch das A-Stück aus der Weiche geholt"
Nein habe ich nicht. Ist das bei dr schlanken Weiche überhaupt notwendig?
"Wenn du die Weiche durchmisst, dürfen recht Schiene mit linker Schiene keine Verbindung haben"
Solange ich nicht beide Schienen zur RM-Simulation brücke habe ich keine Verbindung. zwischen den beiden Rückmeldegruppen.
Gruß Michael
Hallo Thomas,
"bei den schlanken K-Gleisweichen sind die jeweils beiden rechten und die beiden linken Schienen der Abgänge elektrisch miteinander verbunden!
Um dies rückgängig zu machen musst du die Kontaktlaschen unter den beiden Schwellen mit den imitierten Mitteleitern (Kunststoff) entfernen."
Irgendwie blicke ich es nicht, was Du damit meinst.
Ich habe die abgebildete Weichenstraße außerhalb der Anlage ohne die Anschlüsse für Rückmeldungen und Schienen-Fahrstrommassenversorgung nachgebaut. Da funktioniert es wie es soll.
Gruß Michael
Hallo Michael,
wenn du von der Einfahrtseite der Weiche Richtung Verzweigung schaust, so ist die rechte Schiene des geradeausführenden Gleises mit der rechten Schiene des abzweigenden Gleise verbunden.
Ebenso die jeweils linken Schienen.
Über diese Verbindung kann dann wieder eine Masseverbindung zum rückmeldenden Teil entstehen, daher müssen diese Brücken entfernt werden!
Hallo Michael,
für Dein Problem hatte Gerd Boll einen Workshop geschrieben. Er ist hier zu finden:
https://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=321.0 (https://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=321.0)
Darin dürfte die Lösung für Dein Problem zu finden sein. Für die K-Gleis Weichen musst Du im PDF-File ein wenig herunterscrollen.
Hallo Zusammen,
also ich habe mit den schlanken Weichen von Märklin keine Probleme und muß auch den kleinen Steg links und rechts nicht durchtrennen. Das ist ja in meinen Augen der Vorteil der "Schlanken", daß man diese ohne weiteres rückmeldefähig machen kann. Das Problem von Michael, kann ich im Moment nicht so ganz nachvollziehen.
PS: Der Workshop von Gerd betrifft aber die normalen Weichen und löst nicht das Problem mit den "Schlanken".
@Thomas,
,,wenn du von der Einfahrtseite der Weiche Richtung Verzweigung schaust, so ist die rechte Schiene des geradeausführenden Gleises mit der rechten Schiene des abzweigenden Gleise verbunden.
Ebenso die jeweils linken Schienen."
Jetzt habe ich es verstanden, wie es gemeint ist. Gerade habe ich eine Weiche entsprechend untersucht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass vermutlich diese Verbindung doch die Ursache für mein ,,Problem" ist. Ich habe den Trennschnitt nach dem ,,imitierten Mittelleiterpickel" an der oberen Schiene gesetzt. Damit habe ich eine Verbindung zur Weiche W3. Mein Testaufbau hat die Unterbrechung vor dem ,,Kunstsoff-Pickel" am Schienenverbinder, deshalb funktioniert das Ganze dort.
@Willi
Den Beitragsteil kannte ich noch nicht, obwohl ich immer wieder in Workshops Hilfe finde.
@Peter,
... Das Problem von Michael, kann ich im Moment nicht so ganz nachvollziehen.
So ging es mir auch. Manchmal hilft bei mir eine Nacht darüber zu schlafen, um den Fehler einzukreisen.
@Alle,
Vielen Dank für die Unterstützung.
Ich werde die ,,malträtierte" Weiche austauschen und berichten.
Gruß Michael
Hallo Michael,
eigentlich sind die schlanken K-Gleisweichen von Haus aus rückmeldefähig und müssen nicht angepasst werden.
Thomas hat natürlich recht, wenn er darauf hinweist, dass an den verzweigenden Gleisbereichen die linken bzw. die rechten Schienenstücke miteinander verbunden sind. Da muss man aber eigentlich nichts auftrennen, denn wenn man an dem Anschluss des fortführenden Gleises einen Isolierverbinder einsetzt, beginnt von dort an der nächste Rückmeldeabschnitt. Ich habe bei meinem Schattenbahnhof sieben Weichen hintereinander als Weichenstraße gebaut und - wie vorstehend ausgeführt - die abzweigenden Gleise an jeder Weiche auf der Rückmeldeseite mit einem Isolierbinder angeschlossen. Die Weichenstraße ist eine durchgehende Rückmeldestrecke, die abzweigenden Gleise sind jeweils eigene Rückmeldestrecken.
Man muss also nicht mehr Aufwand betreiben und die schlanken Weichen bearbeiten.
Hallo Ralf,
Tja hinterher ist man immer schlauer. Spaß bei Seite, ich hatte erst ursprünglich vor, diese Weichenstraßen generell nicht zurückzumelden. Da ich bisher auch an allen Gleisrückmeldungen die Schienentrennung mittels ,,Dremel" ausgeführt habe, war das bei einer verlegten Gleisanlage natürlich die einfachste Lösung. Hätte ich den Schnitt zwischen Schienenverbinder und dem ,,Kunststoff-Pickel" gemacht, hätte das ganze ja auch funktioniert.
Man lernt halt nie aus. Zumal Schienentrennverbinder auf jedenfalls die bessere Lösung sind, weil man damit die Weiche nicht beschädigt. Da ich jetzt sowieso die Weiche(n) austauschen werde, wird hier nicht mehr ,,gedremelt".
Gruß Michael
Hallo Peter,
Du hast vollkommen recht. Der WS8 gilt nur für C-Gleis- und K-Gleisweichen mit kleinem Radius.
Dann sollte man meinen Hinweis als kleine Hilfe für andere Kollegen betrachten, die ähnliche Probleme mit der Rückmeldung, aber eben Weichen mit kleinerem Radius verbaut haben.
@ Michael
Man kann eigentlich nicht genug Rückmelder verbauen. In meinem Schattenbahnhof habe ich einen Gleisstrang, in dem 10 Märklin 2263 direkt hintereinander verbaut sind. Jedes gerade Gleis einer dieser Weichen ist 15,6 cm lang. Das macht total eine Länge von 156 cm. Bei dieser Länge bin ich gezwungen, die rückmeldefähig zu machen. Sonst wird das "Blindflug".
Hallo Michael,
bei den Weichen (Zufahrt zum BW) habe ich auf der RMK-Seite nur die Schienenverbinder abgezogen, so musste nichts geschnitten werden.
Wenn Du die K-Weichen zusammen steckst siehst Du, dass meist die Schienen garnicht zusammenstossen.
Zur Sicherheit kann man noch am Schienenstoss 1-2 Zentel mm wegfeilen, wenn die Schienen doch noch etwas nahe kommen sollten.
So könntest Du ohne Schnitt jeder Weiche einen eigenen RMK geben.
Im Anhang ein Bild, wie es aussehenkann.
Grüße Peter.
Wenn man es gleich richtig macht, funktioniert das Ganze. Neue Weichen mit entsprechend eingebauten Kunststoff-Trennlaschen eingebaut und wieder verdrahtet und schon klappt es ohne irgendeine Weichenmanipulation. Analog werde ich jetzt die noch nicht ,,gedremelte" Ausfahrtsweichenkombination analog umrüsten. Muss ich halt die Weichen und Flexgleisteile in diesem Ausfahrtsbereich noch einmal ausbauen.
@Willi,
Da hast Du recht, Rückmeldungen kann man nie genug haben. Aber es kommt immer darauf an, was man damit erreichen will. Punktgenaues Fahren und halten oder nur Rückmelden zur Anlagensteuerung und Anzeigen im Gleisbild. Mittlerweile habe ich auf meiner Anlage auch schon 96 Rückmeldestrecken installiert und in Betrieb. Bis zum Endausbau wird sich die Anzahl aber sicherlich noch verdoppeln.
Im SBH-Bereich halte ich für meine Anforderungen je nach Gleislänge 3 bzw. 4 Melder als ausreichend. Zwischen den Gleisen der Bahnhofweichen immer 4 Melder. Im Bahnhofsvorfeld habe ich alle 30-50cm eine Meldestrecke. Auf der Strecke kommt es auf die örtliche Situation an, da habe ich alle 1-2m einen Melder geplant. Ob das dann im späteren Fahrbetrieb passt wird sich zeigen. Im M-System kann man ja bei Bedarf unkompliziert nachrüsten.
@Peter,
Auch eine Idee, funktioniert bei mir aber vermutlich nicht, weil ich in den sichtbaren Bereichen nur mit Flexgleis arbeite. Da braucht es einen stabilen Anschluss zur Weiche, auch wenn man das Gleis ausreichend vor biegt.
@Ralf,
In der Zu-/Ausfahrt habe ich auch eine jeweils nicht überwachte Weichenstraße (Alte Weichen mit angebautem Antrieb). Hier habe ich auch noch keine Rückmeldungen. Zurzeit wird mittels Stellwerker dieser Bereich softwareseitig besetzt gemeldet, wenn im Zufahrtsgleis eines Fahrzeug/Wagen zurückgemeldet wird. Zurückgesetzt wird das Ganze, wenn in dem über WDP geschaltetem Gleis der am Anfang eines Gleises ,,Stopp-Block" wieder frei ist. Ähnliches gilt für das Ausfahrtgleis. Nachteilig ist halt, ein verlorener Wagen, der zufällig auf der nicht rückmeldefähigen Weichenstraße liegen bleibt. Irgendwann werde ich in diesen Weichenbereichen es schaffen, eine funktionsfähige Lichtschrankenüberwachung zu betreiben. Dann habe ich auch diese Abschnitte voll überwacht.
@Alle,
Nochmals vielen Dank, die mir bei der Fehlersuche, mit einem Tipp geholfen haben.
Gruß Michael
Hallo Michael,
wenn man es richtig macht ist es überhaupt kein Problem beim K-Gleis (ebenso auch beim C-*Gleis) direkt an die Schiene zu löten!
dazu benötigt man lediglich z.B. das Lötoel der Firma Sommerfeld, ein kleiner Tropfen an die zu lötende Stelle , Lötzinn verlaufen lassen und dann das zuvor verzinnte Kabelende anlöten.
Es sind also keinerlei Bastellösungen etc. nötig!
Hallo Michael,
wenn mein Beitrag Dir geholfen hat, dann bin ich ganz zufrieden. Weil Du aber vielleicht doch noch neue Weichen, insbesondere solche mit kleinem Radius, verbauen willst, möchte ich Dir meinen Umbauvorschlag anbieten, der sowohl für C-Gleise (mit etwas mehr Aufwand) als auch für K-Gleis-Weichen gilt. Dieser Umbauvorschlag ist bereits schon mehrfach hier im Forum als Fundstelle angegeben und auch Friedel Weber weist auf seiner Internetseite auf diese Umbaumöglichkeit hin. Im Anhang findest Du die Umbaubeschreibung.
Hallo Ralf,
Danke für den Link.
Der Aufwand die verlegten Weichenstraßen im SBH auszubauen und zu modifizieren möchte ich mir nicht antun. Deshalb die Überlegung mit den Lichtschranken.
Gruß Michael
Hallo Michael,
wenn die Weichen alle in einer optischen Achse liegen, scheint mir eine Lichtschranke tatsächlich die einfachere Lösung zu sein, viel Erfolg.
Hallo,
da dieses Thema Märklinisten immer wieder anspricht, kann man das Problem der Rückmeldung in Weichenstrassen nicht auch mit dem Rückmeldebaustein RMD car von Gerd Boll lösen?
Da gibt es doch für jeden Kanal einen SETZ und einen RÜCKSETZ Eingang. Braucht man doch nur Hallsensoren und Magneten .....
Bliebe nur die Frage, wie man das löst, wenn man die Weichenstrasse aus 2 Richtungen befahren kann ::)
Hallo Marko,
Im Prinip schon, wenn man eine Hardwarelösung sucht. Ich habe in meiner Weichenstraße dieses "Setzen/Rücksetzen" im "Stellwrker" softwaremäßig implementiert. Der Nachteil solch einer "Punktgesteuerten Selbsthalteschaltung" ist, dass verlorene Wagen innerhalb der Überwachung nicht zurückgemeldet werden.
Gruß Michael
Hallo Matthias,
Alle SBH-ZUfahrtsweichen liegen in der Selben Hauptgleisflucht. Ich hatte ja schon eine IR-Lichtschranke an der Weichenstraße aufgebaut. Das Ganze funktioniert auch Einwandfrei wenn die Booster-Fahrspannung abgeschaltet ist. Sobald ich meine Booster aktiviere wird die IR-Empfangselektronik gestört und zeigt ,,Dauerbelegt" an. Mehre versuche mittels Zusatzbeschaltung am IC waren bisher erfolglos. Deshalb habe ich, wie schon im Beitrag 13 beschrieben das im Stellwerker umgesetzt.
Gruß Michael
Hallo Michael,
doch, es werden alle Wagen ggf. erfasst. Wenn du einen Zähler einsetzt. Dann muß mindestens deine Lok und der jeweils letzte Wagen den Kontakt bei Einfahrt und Ausfahrt auslösen.
Hallo Marko,
bei einer Weichenstraße, bei mir sind es 6 Weichen, wird das aber schon sehr aufwendig. Da reicht ein zusätzlicher Auf/Abwärtzzähler nicht aus. Für mich ist diese nur sinnvoll anzuwenden, wenn man mit punktgesteuerten Selbsthalteschaltungen arbeitet. Wenn man über WDP steuert, gibt es einfachere Lösungen.
Gruß Michael