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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Dirk Kehl (juniordigital) in 16. Januar 2018, 23:30:21

Titel: Loks programmieren
Beitrag von: Dirk Kehl (juniordigital) in 16. Januar 2018, 23:30:21
Hallo zusammen,

In der Regel verbaue ich LokPilot V4.0 und hätte dazu folgende Fragen, die aber nicht ausschließlich nur diesen Decoder betreffen!

Also es gibt ja zunächst einmal die
CV 2=Anfahrspannung
CV 5=Höchstgeschwidigkeit
CV 6= Mittengeschwindigkeit.

Dann kann ich ja in der CV 29 Bit 4 die Motorkennlinie einstellen, entweder 0 setzen dann durch CV 2, 5, 6
oder 16 setzen dann habe ich die Motorkennlinie durch CV 67 bis 94.

Ist es denn richtig, von der Vorgehensweise her zuerst über die CV 2, 5, und 6 die Lok auf die entsprechenden Geschwindigkeiten einzustellen, wie z.B. Höchstgeschwindigkeit im Original umgerechnet in Moba-Geschwindigkeit.
Dann kann ich aber trotzdem die Kennlinie durch CV 67 bis 94 bestimmen, ODER?

Ausßerdem wie legt ihr den die Kennlinien fest? Linear oder? nach welchen Kriterien werden die festgelegt?

Titel: Re: Loks programmieren
Beitrag von: Helmut Kreis in 17. Januar 2018, 00:30:03
Hallo Dirk,

zunächst hast Du mal noch 2 wichtige CVs vergessen.
Man sollte unbedingt im Decoder die CV3 und CV4 auf einen geringen Wert (1) stellen. Ansonsten kann WDP keinen genauen Stopp realisieren, da der Decoder ja eine eigene Verzögerung hat.

Ansonsten musst Du Dich entscheiden welche Kennlinie Du fahren willst. Aus den Werten CV2,5 und 6 (sofern CV6 im Decoder unterstützt wird) errechnet der Decoder selbst eine Kennlinie. Der Wert in CV5 sollte dann die von Dir gewählte Höchstgeschwindigkeit einstellen. Mit CV6 kann dann die Kurve im Aussehen verändert werden. Entspricht CV6 der halben Höchstgeschwindigkeit, ergibt sich meist eine Gerade. Wird der Wert verschieden von der halben Geschwindigkeit angegeben, ändert sich der Graph von einer Geraden zu einer nach oben oder unten gekrümmten Kurve. Wie Du es nun haben willst, entscheidest Du. Ich bevorzuge die Gerade. Bei reinen Rangierloks kann aber auch eine Kurve angebracht sein, wenn dadurch im unteren Geschwindigkeitsbereich feinere Schritte möglich sind und dafür im hohen Bereich gröbere Schritte erfolgen.

In der Kurve in CV67-94 ist i.d.R. eine Gerade hinterlegt. Diese Kennlinie müsstest Du aber je nach Höchstgeschwindigkeit Punkt für Punkt manuell festlegen.

Nach einem Wechsel der "Betriebsart" muß die Lok wieder neu Eingemessen werden.
Titel: Re: Loks programmieren
Beitrag von: Axel Brunkow in 26. März 2018, 11:06:13
Hallo ,

ich habe auch mal eine Frage bezgl. der richtigen Decodereinstellung in WDP.

Ich habe mehrere alte Märklin-Lokomotiven , die mit den Lokpilot V4.0 von ESU ausgerüstet sind.
Im WDP-Handbuch von 2012 steht, dass als Decoder Typ dafür Motorola2 (27b) eingetragen werden soll.
Ist das nach wie vor die beste Einstellung oder ist eine andere Einstellung in WDP besser für diese Loks ?

Vielen Dank.
Grüße
Axel
Titel: Re: Loks programmieren
Beitrag von: Sven Spiegelhauer in 26. März 2018, 11:59:41
Hallo Axel,

Also WDP ist das völlig Banana. Entscheidend ist doch die Zentrale.
Titel: Re: Loks programmieren
Beitrag von: Ralf Krapp in 26. März 2018, 16:29:33
Hallo Axel,
ESU-Lokdecoder V4.0 für Märklin-Loks sind sicher Decoder mit Multiprotokoll. Sowohl in der CS 2 als auch in WDP würde ich Dir empfehlen, diese Decoder auf DCC und 28 Fahrstufen einzustellen. Für Rangierloks sogar 128 Fahrstufen. Sowohl mit 28 als auch mit 128 Fahrstufen kannst Du die Loks viel besser steuern, zumal die CS2 auch über das DCC-Protokoll verfügt. Ein Mischbetrieb (Motorola, DCC und mfx) ist ebenso möglich.
Titel: Re: Loks programmieren
Beitrag von: Axel Brunkow in 27. März 2018, 07:42:35
Hallo zusammen,

:) danke für die Hinweise.

Grüße
Axel