Guten Abend zusammen,
mit diesem neuen Thread will ich Euch in loser Folge über den Bau meiner neuen Moba unterrichten und dabei insbesondere den Einsatz von WDP vorbereiten und absichern.
(für bauliche Details gibt es einen gleichnamigen Thread im Stummi Forum)
Ich besitze WDP schon sehr lange, konnte aber mangels Rückmeldekontakten auf meiner alten Anlage keinen Automatik Betrieb realisieren. Auch habe ich die Anfänger- und die Fortgeschrittenen Schulung bei Dr. Peterlin absolviert. So weit so gut. Aber jetzt geht es an's eingemachte, es müssen viele Dinge endgültig festgelegt werden, die später nur schwer oder garnicht mehr korrigierbar sein werden. Deshalb möchte ich mir hier Euren Rat holen, zusätzlich zu dem was z.B. im Handbuch zu finden ist.
Vorab einige grundlegende Informationen:
Der Gleisplan der sichtbaren Strecken sieht so aus:
(https://abload.de/img/gleisplansichtbare8woiq.png) (http://abload.de/image.php?img=gleisplansichtbare8woiq.png)
Im Untergrund wird es zwei jeweils 10-gleisige Schattenbahnhöfe geben.
In zwei Ebenen oberhalb der Schattenbahnhöfe kann mittels zweier Gleisdreiecke in verschiedenen Varianten gefahren werden (weitere Details zum Gleisplan gerne jederzeit auf Anfrage).
Der Baufortschritt ist im Moment so, dass ein Großteil der unterirdischen Trassen fertig gestellt ist:
(https://abload.de/img/20180126_unteresgleisz2q8j.jpg) (http://abload.de/image.php?img=20180126_unteresgleisz2q8j.jpg)
(https://abload.de/img/20180201_oberesgleisdwhogy.jpg) (http://abload.de/image.php?img=20180201_oberesgleisdwhogy.jpg)
(https://abload.de/img/20180201_streckenentwjop36.jpg) (http://abload.de/image.php?img=20180201_streckenentwjop36.jpg)
Jetzt zu meiner ersten Grundsatzfrage:
Parallel zu den Holzarbeiten habe ich mir Gedanken über die Darstellung des doch recht komplexen Gleisbildes gemacht, wobei mir die für die 2018er Version angekündigte Fenster Technik sicher zu gute kommen wird.
Rausgekommen ist folgendes:
(https://abload.de/img/wdpgleisbild_2018-02-0xjc9.png) (http://abload.de/image.php?img=wdpgleisbild_2018-02-0xjc9.png)
(Ein Bild mit größerer Auflösung findet Ihr im Anhang)
Ist das nach Eurer Erfahrung so sinnvoll ?
Die Fehlerprüfung habe ich durchlaufen. Da ist alles o.k.
Für die schrittweise Inbetriebnahme des Zugverkehrs denke ich zuerst an ein Test Projekt nur für den unteren Sbhf, denn dieser hat eine Kehrschleife, so dass man schon mal üben und z.B. auch die Positionierung der Rückmeldeabschnitte testen kann.
So weit also für heute.
>> Admin: falls das Thema im Stammtisch besser aufgehoben sein sollte, bitte dahin verschieben.
Gruß und schönen Abend noch !
Berthold
Hallo Berthold,
ich habe auf meiner Anlage eine komplexe dreidimensionale Trassenführung, die sich im zweidimensionalen Gleisbild nur mit folgenden Einschränkungen darstellen lässt:
- Das WDP-Gleisbild sieht dem realen Gleisbild nicht ähnlich
- Es werden nur Funktionalitäten dargestellt:
Zug kann von A nach B fahren: WDP-Gleisbild -> gerade Strecke beliebiger Länge oder Kürze
Originaltrasse -> gerade Strecke oder Bögen oder Gleiswendel oder ...
Dadurch wird das WDP-Gleisbild auf die "Fahrmöglichkeiten" vereinfacht, hat aber keine optische Ähnlichkeit mehr mit dem Trassenverlauf auf der Anlage.
Zur Orientierung hat jede Blockstelle (=IZNF) bei mir ein Kürzel bekommen, das auf der Anlage auf einem Schild aufgestellt ist (in der Bau- und Testphase) und im WDP-Gleisbild auftaucht.
Mit der Zeit kann man diese Kürzel auswendig (sie tauchen ja in den Fahrstrassen immer wieder auf) und dann können die Schilder auf der Anlage weg.
Viel Spass beim designen
Werner
Hallo Berthold,
tolle Anlage. Tipp von mir. Die Schuppen-Gleise im Windigipet-Gleisplan zu verlängern.
Da noch ein 3er Iznf-Feld, Gleis-Nummer mit Rückmelde-Nummer (bei 15 Gleisen), ein besetzter sichtbarer Rückmelder. Am Ende des Schuppengleises noch ein Ziel-Rückmelder (zusätzlicher kurzer Rückmelder).
Viel Spaß an unserem gemeinsamen schönen Hobby.
Hallo Berthold,
Hab egerade gesehen, das Du noch eine SchiebeBühne ein gezeichnet hast.
Dies gilt wei bei der Drehscheibe.
Guten Abend Werner und Herbert,
vielen Dank für die Tipps, welche ich nach Möglichkeit berücksichtigen werde.
Gruß
Berthold
Guten Abend zusammen,
heute kommen wir zu einem wichtigen Thema, nämlich zur Anordnung der Rückmeldeabschnitte.
Schließlich sind sie das "Auge" der Steuerung.
@Herbert
Habe die Drehscheibe in der Darstellung geändert. Hattest Du das so gedacht:
(https://abload.de/img/detaildrehscheibelxshp.png) (http://abload.de/image.php?img=detaildrehscheibelxshp.png)
Zu den Rückmeldeabschnitten habe ich mir für meine neue Anlage folgendes überlegt:
1) Die Zuglänge im Automatikbetrieb soll max. 3 Meter sein
2) Die Gleise in den beiden Schattenbahnhöfen sind ca. 6 Meter lang, so dass zwei Züge hintereinander abgestellt werden können.
3) Ich neige im Moment zu drei Abschnitten pro Block (Fahren 150 cm / Bremsen 100 cm / Halten 50 cm)
Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass ich in absehbarer Zeit nicht alle meine alten Schätzchen auf die neueste Decoder- und Antriebstechnik umrüsten können werde.
Allerdings kommt da hardwaremäßig einiges zusammen: pro Sbhf 10 Gleise > 20 Blöcke > 60 Rückmeldeabschnitte.
Frage: würde es auch mit nur zwei Rückmeldern pro Block zuverlässig laufen können ?
Zur Darstellung im Gleisbild:
Ist das so richtig eingetragen ? Ich habe die Zugnummernfelder dem Rückmelder des "Halten" Abschnittes zugeordnet.
(https://abload.de/img/sbhf_rueckmeldeabschn30sw6.png) (http://abload.de/image.php?img=sbhf_rueckmeldeabschn30sw6.png)
(50) wäre Fahren, (51) wäre Bremsen, (52) wäre Halten
So weit meine Fragen für heute.
Gruß
Berthold
Hallo Berthold,
nachdem ich gerade in den letzten Wochen einen SBH für meine H0e-Nebenstrecke eingerichtet habe (bei mir aufgrund des Massstabes und der Nebenstreckenfunktion der Nebenbahn max. Zuglänge 110 cm) 2 wichtige Erfahrungen dazu (auch von meinem H0-SBH): Ja, es kommt hardwareseitig einiges zusammen. Aber gerade dann, wenn du so zentimetergenau fahren musst wie in einem SBH mit kaum Abstand zwischen den Zügen sind zumindest 3 RMK´s pro "Standplatz" (also pro Zug) ebenso wichtig wie IZNF im SBH. Mit dieser Kombination kann ich im SBH auch tatsächlich die Züge mit 1-2 cm Abstand "parken" und auch das automatisierte Nachrücken der Züge im SBH funktioniert problemlos. Generell kann ich deine Philosophie mit 3 Abschnitten pro Block nur unterstützen, manchmal habe ich im sichtbaren Bereich (z.B. bei Bahnübergängen, vor einem Tunnel, etc.) durchaus auch 4-6 Meldeabschnitte in einem Block. Ich verwende immer das Beispiel vom Fotografen am Bahndamm, dessen Blitzlicht exakt beim Herannahen eines Zuges aufleuchtet oder auch des Pfiffes vor der Einfahrt in den Tunnel.
Lass mich aber bitte auch zu deinem tollen Projekt meine Anerkennung aussprechen. Was du da projektiert und in Angriff genommen hast dürfte wirklich ein reiner Anlagentraum werden! Viel Spaß und viel Erfolg bei der Umsetzung und auf viele spannende und interessante Berichte von dir in der Zukunft! Beste Grüße aus Österreich, Michael
Hallo Berthold,
ich habe mal versucht, die beiden linken Teile deines Gleisplanes in einen "Funktionsgleisplan" umzuwandeln.
Es hat mich gereizt, mal zu sehen, was dabei herauskommt.
Das Ergebnis findest Du im Anhang. Erkennst Du Deine Anlage noch ?
Viel Spass beim Weiterplanen
Werner
Hallo Berthold,
zum Thema Rückmeldekontakte und IZNF:
Dem IZNF können ein bis ganz viele RMKs zugeordnet werden.
Beispiel Schattenbahnhofgleis:
Länge z.B. 3 Meter mit drei RMKs (50,51,52)-> WDP benutzt diese drei Kontaktstrecken (je 1 Meter) um eine Bremsrampe zu berechnen und die Lokverzögerung (Abbremsen) einzustellen. Das Programm erhält nur drei Informationen, wo der Zug gerade ist und kann ggf die Bremsrampe korrigieren.
Länge 3 Meter mit sechs RMKs -> WDP erhält doppelt soviel Informationen wo der Zug gerade ist und kann die Bremsrampe viel genauer berechnen. (Jede Kontaktstrecke 0,5 Meter)
Fazit: Je mehr Kontakte pro IZNF um so genauer die Steuerung durch WDP.
Gruss Werner
Guten Tag Werner,
vielen Dank für Deine Hinweise !
@Funktionsgleisplan
Wau-da muss man erst mal draufkommen, das so geschickt zu abstrahieren.
Da werde ich sicher einiges davon in mein Gleisbild übernehmen.
Was mir noch fehlt, ist die optische Verfolgungsmöglichkeit der Züge auf der freien Strecke.
Ich habe pro Wendel Umdrehung ca. 5 m Gleis und von der Ausfahrt Sbhf2 bis zum ersten Gleisdreieck ca. 6m Gleis.
Werde versuchen, das in Dein Layout reinzuschieben, vsl. einfach als Gerade
@IZNF
Auf Grund der Größe meiner Anlage sind 3 Rückmelder pro Block das maximale, was ich verbauen will.
Nach meiner herkömmlichen Denkweise hatte ich an unterschiedliche Längen gedacht, z.B. (in Fahrtrichtung) 150+100+50cm.
In Deinem Vorschlag sind es 3x100cm. Was ist bei Verwendung von IZNF's die optimale Verteilung ?
Viele Grüße
Berthold
Hallo Berthold,
schön, dass meine Vorschläge dich inspiriert haben.
Zur Kontaktlänge für das IZNF:
- Betrachte die RMKs mal als Rückmeldung "wo ist der Zug ?" an die Software (WDP)
- Am Anfang der Anhaltestrecke (Bremsrampe, siehe auch Handbuch) ist da sicher weniger Präzision gefragt, am Ende zum Anhaltepunkt hin möchte WDP es schon genauer haben. Demnach sollte der erste RMK eine längere, die nächsten eine mittlere und der letzte die kürzeste Strecke darstellen.
Will sagen, Länge nach Gefühl auswählen, die Verhältnisse der Strecken nehme ich wie beschrieben.
Ansonsten heisst mehr Präzision halt mehr Kontakte, mehr Aufwand, mehr Geld und Zeit. Aber WDP bekommt mit drei RMKs schon prima Ergebnisse hin, wenn die Loks gut eingemessen sind.
Wenn Du selbst sehen willst, wo die Züge im Untergrund fahren musst Du gucken !
Ich habe auf meiner Anlage sechs schwarz-weiss Platinenkameras (von CONRAD) für die kritischen Stellen in der Unterwelt installiert. Die kleinen Monitore hängen neben dem PC-Monitor: Ich habe alles im Blick.
Gruss Werner
Hallo Berthold,
ich würde im SBhf die RMK verdoppeln, d.h., zumindest schon die Trennstellen ausführen und das Rückmeldekabel anlöten. Zumindest in einigen Gleisen. Das kostet nix.
Dann kannst Du zwei benachbarte RMK-Kabel wieder auf einen RMK legen. Kostet auch nix. (Was haben wir doch für ein billiges Hobby!)
Und wenn Du später doch lieber zwei Kurzzüge oder auch nur Loks auf ein Abstellgleis stellen willst, stellst Du fest, daß Du ja schon die RMK vorbereitet hast.
Das kostet jetzt etwas Geld für drei weitere RMK, aber es spart eine Unmenge Nerven und Friemelarbeit unter der Platte.
Viel Erfolg weiter,
Guten Abend zusammen,
so, ich habe aus den erhaltenen Ratschlägen einiges in meine Planung eingearbeitet.
Das Gleisbild sieht jetzt so aus, es ist im Bereich der BW's aber noch nicht ganz durchgestaltet und es sind noch nicht alle Signale drin:
(https://abload.de/img/wdpgleisbild_2018-02-57ka9.png) (http://abload.de/image.php?img=wdpgleisbild_2018-02-57ka9.png)
(bessere Qualität im Anhang)
Ich denke, es ist doch deutlich übersichtlicher geworden.
Die Rückmeldung werde ich vsl. mit drei ungleich langen Abschnitten pro Block (ca. 150+100+50 cm) realisieren mit der Option, später vielleicht feiner aufzutrennen, indem ich schon beim Gleisbau mehr Trennstellen anbringe als zunächst für die Dreier Lösung nötig.
Jetzt kommt die nächste große Frage, nämlich die nach der Rückmelde Hardware
Da habe ich über Jahre hinweg in verschiedenen Foren zig Beiträge gelesen mit zum Teil recht widersprüchlichen Aussagen.
Auf jeden Fall sollen die Rückmelde Decoder dezentral auf der Anlage verteilt eingebaut werden, damit sich der Kabel Verhau in Grenzen hält. Der alte S88 Bus war da bekanntermaßen störanfällig. Allerdings habe ich auch sehr große Anlagen gesehen wie z.B. bei der PMW in Winnenden, wo trotz langer Bus Kabel das S88 System stabil war.
Dem S88N mit Verbindung der Module über Patch Kabel sowie 12 V Versorgung traue ich eine sichere Funktion zu. Unter Berücksichtigung meiner Anlagengröße und Form könnte ich mir ein System mit zwei Märklin L88 Bausteinen (je einer auf jedem Anlagenschenkel) vorstellen, welche durch den CAN Bus verbunden sind. Letzterer ist ja offensichtlich auf größere Kabel Längen ausgelegt.
Da ich mit einem fahrbaren Steuerpult arbeite, das ich komplett von der alten Anlage übernehmen kann, muss ich auch darauf achten, dass alle Verbindungen zur Anlage steckbar sind, also auch der CAN Bus.
Im Moment sieht das (ohne Bus Kabel) so aus:
(https://abload.de/img/20180208_steuerpultvoxmjii.jpg) (http://abload.de/image.php?img=20180208_steuerpultvoxmjii.jpg)
Als Alternative zum L88/S88N System wurden mir die Bausteine des CAN Digitalbahn Projektes empfohlen,
welche offensichtlich direkt mit dem CAN Bus arbeiten und bei denen man auch die Nummerierung
selber vorgeben kann. Einen Preisvergleich (EUR pro Rückmelder) habe ich noch nicht gemacht.
Wie sind Eure Erfahrungen ?
Was würdet Ihr mir empfehlen ?
Da noch kaum Hardware vorhanden ist, bin ich in der Entscheidung offen, es soll halt nur am Ende handhabbar sein und zuverlässig funktionieren.
So weit für heute.
Gruß
Berthold
Hallo Berthold, Das System von Can-Digital-Bahn läuft sehr gut.
Die Rückmelder werden Sternförmig mit 2 Ausgängen vom Startpunkt aus mit Netzwerkkabel verbunden .
Keine Ringleitung ist nicht erlaubt. Also RM-Modul rein RM-Modul raus zum nächsten RM-Modul usw.die Gleisspannung noch ran, alle 8 RMK anschließen ;) Fertig.
Zu den Kosten da solltest du Dir die Preisliste anschauen. Thorsten Mumm (http://www.can-digital-bahn.com/pages/Downloads/Preisliste/PreislisteAktuell.pdf)
Danke Siegfried,
wird allerdings schon deutlich teurer, zumindest wenn man den Gleisreporter de Luxe einsetzt.
Andererseits ist eine sichere Funktion natürlich Gold Wert.
Gruß
Berthold
Hallo Berthold,
Für das M-Gleis habe ich die Gleisbesetzmelder von Littfinski und für mein C-Gleis die Rückmelder mit Diodentrick von Gerd Boll. Die kannst du auch beim K-Gleis anwenden.
Guten Tag zusammen,
also, für die Rückmelder Hardware wird sich eine zuverlässige Lösung finden lassen.
Jetzt ist mir aber noch ein vielleicht wichtiges Detail eingefallen:
Von der Übersichtlichkeit her würde ich immer dieselbe Schiene für die Kontaktstrecken auftrennen.
Also z.B.: in Fahrtrichtung rechte Schiene in Meldeabschnitte aufgeteilt, linke Schiene ist durchgehen und hat überall Masse.
Ich glaube aber, irgendwo mal gelesen zu haben, dass es vorteilhaft ist, die Meldeabschnitte mal in der rechten und mal in der linken Schiene anzulegen. Ich glaube, dass man das bei der großen Bahn irgendwo so macht.
Frage: ist da tatsächlich was dran ?
Gruß
Berthold
Hallo Berthold,
bei mir habe ich immer die gleiche Seite genommen und dabei keinen Unterschied festgestellt. Installiert habe die Rückmeldekontake von Gerd Boll (http://www.bmbtechnik.de/web/?q=node/31), die besitzen den sogenannten "Diodentrick", verbessert die Stromversorgung. Da macht es m.E. auch nichts aus ob die linke oder rechte Seite getrennt wird.
Hallo Berthold,
ich bin etwas Karneval geschädigt gewesen, daher jetzt erst eine Antwort.
Kannst Du die Gleise links neben der Drehscheibe um 6 Zeichen verschieben, und die Gleise unter der Drehscheibe
um 2 Zeichen (vielleicht noch mehr) nach unten.
Bei der Gleisbezeichnung 01 bis 09 würde ich ohne die Null eintragen und diese ans Ende der Gleise setzen.
Ich hatte noch vergessen, dass es noch ein Torsymbol für den Schuppen gibt, Lok-Schuppen-Symbol zB 1092.
Den Schuppen habe ich mit den kompletten Schuppen-Symbolen gezeichnet.
Schau mal im Gleisbild. Geschmacksache.
Zitat von: Peter Ploch in 11. Februar 2018, 15:43:07
Hallo Berthold,
bei mir habe ich immer die gleiche Seite genommen und dabei keinen Unterschied festgestellt. Installiert habe die Rückmeldekontake von Gerd Boll (http://www.bmbtechnik.de/web/?q=node/31), die besitzen den sogenannten "Diodentrick", verbessert die Stromversorgung. Da macht es m.E. auch nichts aus ob die linke oder rechte Seite getrennt wird.
Guten Abend Peter,
dann bin ich ja frei in der Auswahl.
In den Kurven, insbesondere in den Wendeln, werde ich bevorzugt die kurven-innere Schiene auftrennen. Das ist im Betrieb vielleicht etwas entgleisungssicherer.
Gruß
Berthold
@Herbert
Am Gleisplan werde ich demnächst nochmal arbeiten.
Hallo Berthold,
beim Trennen der RMK würde ich schon eine Seite beibehalten, da Du beim Wechseln eine doppelte Trennung machen mußt.
Wenn ich das richtig sehe hast Du K-Schienen. Dies möchtest Du mit einem Trennschleifer für die RMK trennen.
Solltest Du genau wissen wo eine Trennung hinkommt, dann empfehle ich eine Isoliertrennung von Fleischmann
Nr 6433. Den normalen Verbinder entfernen. Besonders in Kurven.
Hallo Berthold,
Ich habe bei mir immer die linke Seite in Fahrtrichtung für die Rückmeldung geholt. Die Rückmeldung funktioniert einwandfrei. Mit der Masse habe ich auch kein Problem.
Guten Abend zusammen,
in den letzten Monaten bin ich mit meinem Projekt stetig vorangekommen. Zunächst habe ich mich auf den Sbhf 1 konzentriert, das ist der im Gleisbild links oben. Die Rückmelder funktionieren Schritt für Schritt, die Hürde mit den verschiedenen Adressierungen in der CS2/L88 Welt und in der WDP Welt habe ich mit tatkräftiger Unterstützung von Markus Herzog überwunden. Der CAN Bus ist schon eine feine Sache. Im neuen WDP 2018 ist die Eingabe der L88 Umgebung kinderleicht.
Um Probe fahren zu können, habe ich den Sbhf an eine provisoriche Wendeschleife angeschlossen, so dass ein Kreisverkehr möglich ist. Wenn alles verdrahtet ist, will ich den Automatik Betrieb des Schattenbahnhofes testen. Darin habe ich bisher außer zwei WDP Seminare noch keine Erfahrung.
Nun dazu meine Frage:
Man soll Fahrstraßen etc. ja erst einrchten, wenn keine nennenswerten Änderungen am Gleisbild mehr erfolgen. Ich habe da auch persönlich schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, deshalb will ich dieses Mal im Hinblick auf das spätere Gesamtprojekt nichts falsch machen.
Ich sehe zwei Möglichkeiten:
1) Am idealsten wäre es natürlich, wenn ich nach erfolgreicher Implementierung des Testprojektes einfach die Wendeschleife aus dem Gleisbild entferne und dann zum "Normalbetrieb übergehe, wobei z.B. die Sbhf Fahrstraßen weiter verwendet werden können.
2) Ich lege zum Testen ein separates Projekt an, welches nur den Sbhf 1 und die Kehrschleife enthält. Dann bliebe das Gleisbild des Gesamtprojektes uberührt. Jedoch, kann ich dann die Fahrstraßen, Zugfahrten des Testprojektes in das Gesamtprojekt irgendwie übertragen/exportieren/kopieren ?
Wenn nicht, müsste ich ja nochmal von vorne anfangen, was mühselig wäre.
Wie sind Eure Erfahrungn dazu ?
Gruß
Berthold
Hallo Berthold,
also ohne dein Projekt im Detail zu kennen folgende Überlegung, die sich bei mir (ich hatte dieselbe Taktik angewendet) serh gut bewährt hat:
Ich habe für die Wendeschleife die notwendigsten RMK´s angelegt (den ersten ganz am Beginn = ein Blocksignal gleich nach der letzten Weiche des SBH und den letzten als ESig in den SBH VOR der ersten Weiche. Vom Esig SBH bis zum oben beschriebenen Blocksignal habe ich alle FSen im Detail und mit allen Varianten (inkl. Profile, Kuppel- und Trennungs-FS) angelegt und angewendet. Und den Bereich vom Blocksignal am Ende des SBH bzw. am Beginn der Wendeschleife bis zum ESig am anderen Ende bzw. am Beginn des SBH habe ich dann im Zuge des weiteren Ausbaues einfach rausgelöscht (das waren insgesamt 3 FSen die ich leicht verschmerzen konnte), die wenigen relevanten Zugfahrten habe ich dann mit dem ZF-Editor entsprechend verändert, die (ebenfalls probeweise) angelegte ZFA habe ich dann einfach gelöscht.
Hat bei meiner Anlage wirklich super funktioniert (bis auf ein paar wirkliche Kleinigkeiten die ich dann noch nachbessern musste).
Viel Erfolg und beste Grüße aus Österreich, Michael
Hallo Bertholt,
Zitat von: Berthold Hohl in 19. November 2018, 21:36:07
2) Ich lege zum Testen ein separates Projekt an, welches nur den Sbhf 1 und die Kehrschleife enthält. Dann bliebe das Gleisbild des Gesamtprojektes uberührt. Jedoch, kann ich dann die Fahrstraßen, Zugfahrten des Testprojektes in das Gesamtprojekt irgendwie übertragen/exportieren/kopieren ?
Das funktioniert leider nicht. Da, ja die Symbole eine x und y Koordinate erhalten und wenn man diese dann in ein anderen Gleisbild einfügen würde ändern sich diese Koordinaten, Deshalb ist dies Funktion auch nur innerhalb eines Projekt (Gleisbid) möglich (markieren/kopieren und einfügen). Weiter geht es nicht da ja Fahrstraßen eine ID erhalten die z.B. für Zugfahrten ausgewertet werden. Hier hätten diese dann kein eindeutigen Bezug mehr.
Zitat von: Berthold Hohl in 19. November 2018, 21:36:07
Wenn nicht, müsste ich ja nochmal von vorne anfangen, was mühselig wäre.
Hier könnte man sich das kleinere Übel aussuchen und das größere Projekt behalten.
Hallo,
@Torsten
Ja, das ist nachvollziehbar, so dass Alternative 2 ausscheidet
@Michael
Das sollte gehen. Ich hatte den Denkfehler gemacht, dass man die provisorische Wendeschleife in den GP einzeichnen und später wieder herauslöschen müsste. In Wirklichkeit genügen ja die RMK an der richtgen Stelle, und diese Kontakte kann man später relativ leicht wieder ändern.
Gruß
Berthold
Hallo Berthold,
genau so hatte ich es gemeint. Viel Erfolg dabei und Grüße aus Österreich, Michael
Guten Abend zusammen,
die letzte Zeit habe ich mich hauptsächlich mit der WinDigipet Programmierung beschäftigt.
Es sind jetzt Fahrstraßen in die 10 Sbhf Gleise hinein und auch wieder heraus angelegt, ebenso je eine FS pro Block auf der Strecke zum/vom Hbf. Letzterer wird im Moment durch eine Wendeschleife simuliert. Mit einer entsprechend angelegten Zugfahrt fahren die Züge eine Runde ab Ausfahrsignal Sbhf-Gleis 20-29 bis zur Warteposition am Einfahrsignal Sbhf. Das automatische Finden eines freien Gleises habe ich noch nicht hinbekommen.
Meine Vorstellung vom späteren Betriebskonzept geht dahin, dass die verdeckten Bereiche (Sbhf+Rampen+Wendeln) mittels WinDigipet automatisch betrieben und abgesichert werden, die sichtbaren Bereiche dagegen halbautomatisch mit "Stellen+Fahren" (Zur Betreuung von Drehscheibe und Schiebebühne stehen meine Enkeltöchter schon bereit).
Im Detail stelle ich mir folgendes vor:
1) Züge aus Richtung Hbf ausfahrend (im Moment simuliert durch die Wendeschleife):
- Übergabe an WDP (auf einem Zugnummernfeld ?)
- Zug findet selber eine passende freie Position im Sbhf
(Ich weis, dass das mit iZNF am elegantesten geht, habe mich da aber noch nicht eingearbeitet und es fehlen noch jede Menge Daten, die zu erfassen wären).
2) Züge in Richtung Hbf einfahrend:
- werden per Mausklick als Zugfahrt im Sbhf abgerufen und sind damit schon im Bereich der Halbautomatik.
Ich möchte mit dem Gleisbau erst weitermachen, wenn dieses oder ein ähnlliches System sicher läuft, nicht dass ich am Ende feststelle, das vielleicht der eine oder andere RM sachlecht platziert ist.
Hier nochmal der Sbhf: es passen zwei Züge mit max. ca. 2,80 cm oder ein Zug bis ca. 550 cm rein.
Das Nachrücken innerhalb der Sbhf Gleise klappt mittels WDP Zugfahrten schon ganz gut.
(https://abload.de/img/2019-05-05_sbhfgleisbopjla.png) (http://abload.de/image.php?img=2019-05-05_sbhfgleisbopjla.png)
... und hier die Strecke. Die Wendeschleife ist aktuell zwischen "Dampfbahn Gleis 73 und 74"
(https://abload.de/img/2019-05-20_gleisbildwv6kqw.png) (http://abload.de/image.php?img=2019-05-20_gleisbildwv6kqw.png)
Was meint Ihr zu meinem Konzept ?
Was würdet Ihr mir raten ?
Viele Grüße
Berthold
Hallo Berthold,
ohne mich tiefer mit Deinem Konzept beschäftigt zu haben, kann ich Dir sagen, daß die Schattenbahnhofsteuerung mit dem FDL unbedingt iZNF benötigt.
Der FDL Schattenbahnhofsteuerung erledigt dann die Verteilung der Züge ab dem Einfahrtsignal, rückt Züge auf. Bei einer Gleislänge von über 500 cm würde ich auf einigen Gleisen auch vier iZNF hintereinander einrichten, dann können dort eben 4 kürzere Züge hintereinander stehen oder ein langer und zwei kurze, oder zwei kurze und ein langer, oder ein kurzer, ein langer und wieder ein kurzer.
Und wenn vorne der kurze rausgefahren ist, rückt alles eben auf und hinten passt wieder ein kurzer rein.
Der FDL sucht sich das optimal passende Gleis aus.
Und nach der Ausfahrt aus dem SBhf/Wendel kannst Du wieder automatisch, händich oder wie auch immer steuern
Die Sache mit den iZNF ist nicht so kompliziert.
Arbeite vielleicht mal den guten workshop von Sven durch betreffend die Schattenbahnhofsteuerung. Wer da keinen Appetit bekommt?
Viel Erfolg
Vielen Dank Matthias,
das werde ich machen.
Gruß
Berthold
Guten Tag zusammen,
so, ich habe fleißig weiter gebaut, damit die betriebslose Durststrecke endlich ein Ende hat. Außer dem zweiten Sbhf, der später noch kommen soll, sind alle Gleise verlegt einschließlich RM Abschnitte. Nur im Hbf gibt es vorläufig noch keine RM. D.h. ich bin gleisplanseitig sehr nahe am Endzustand.
Hier das Konzept nochmal zur Erinnerung:
Es gibt von unten nach oben
- Sbhf
- Mehrere Zwischen- und Verteilerebenen. Der Weg nach oben geht durch drei oder vier Blockstrecken.
- Im sichtbaren Bereich eine Paradestrecke sowie zwei Bahnhöfe.
Die Züge sollen unten im Sbhf abgerufen werden mit Ziel "Bahnhofseinfahrt-ESig..." - dazu gibt es insgesamt vier Möglichkeiten nämlich A-Stadt rechts/links und B-Dorf rechts/links.
Die Einfahrt in die Bahnhöfe soll momentan erstmal manuell gesteuert werden.
Nun zu meiner Grundsatzfrage
Die Fahrtsraßen für die Sbhf Einfahrten und Ausfahrten habe ich bereits mit dem Assistenten angelegt.
Für den Weg nach oben sehe ich zwei Möglichkeiten:
1) Jeder Blockabschnitt bekommt seine eigene FS. Für die Fahrt von unten nach oben oder umgekehrt werden entsprechende Zugfahrten angelegt, welche die FS'en nacheinander abarbeiten, bis mein Zug am Esig A-Stadt oder B-Dorf erscheint
2) Ich lege lange FS´en an, welche über mehrere Blöcke reichen, im Extremfall in einem Zug von ASig Sbhf bis Esig A-Stadt/B-Dorf. Dann müsste ich wohl Teilstreckenfreigaben und Folgeschaltungen sinnvoll einsetzen, um einen zügigen Betrieb zu erreichen.
Mir scheint 1) leichter realisierbar, ich habe aber mit diesem Kapitel noch keine große Erfahrung, deshalb meine Frage an Euch. Welche Strategie würdet Ihr mir empfehlen ?
Die Entscheidung für 1) oder 2) welche ich demnächst treffen muss, wird später so leicht nicht wieder zu ändern sein, es sei denn man erfasst alles von neuem.
P.S.
Durch die verschiedenen Stufen der Streckenerprobung ist mein Index in der FS Verwaltung bereits bei ca. 90, weil ja auch gelöschte FS'en hier nach wie vor zählen. Sollte ich hier eine Generalbereinigung machen, um die leeren Indizes nicht immer weiter mitzuschleppen ?
Wenn ja, wie könte das gehen, z.B. über eine jungfräuliche WDRoutes.mdb ?
Viele Grüße und schönen Sonntag noch.
Berthold
Hallo Berthold,
ich versuche mal, auf die eine oder andere Frage einzugehen.
SBhf: Du wirst sicher später mit dem FDL Schattenbahnhofsteuerung arbeiten. Wenn Du im SBhf Gleise mit hintereinanderliegenden iZNF hast, mußt Du vom ESig des SBhf zu jedem iZNF eine FS anlegen und auch innerhalb des SBfh eine FS von dem ersten zum folgenden iZNF. Aber das ist vielleicht Zukunftsmusik.
Zu den FS:
Ich habe in der Regel nur FS von (i)ZNF zu (i)ZNF und keine FS die über mehrere (I)ZNF laufen. Historisch bedingt waren die langen und superlangen FS mit Teilfreigaben mal eine Möglichkeit, den Zugverkehr flüssig zu gestalten.
Mit der Möglichkeit der Anschlußfahrten in der ZFA ist das aber nicht mehr nötig. Der Zug sucht sich eine weitere mögliche FS selbst am Prüfpunkt der gerade laufenden FS. Und wenn nix frei ist, bleibt er eben vor dem Signal stehen.
Mit einer superlangen FS wäre der Zug erst gar nicht losgefahren und man wundert sich, weil doch die ersten zwei oder drei Blöcke frei sind.
Ich habe lediglich noch sehr wenige lange FS über mehrere iZNF für bestimmte Züge. Hintergrund: Ein sehr langer Zug hat manchmal nach Ausfahrt aus dem SBhf in der aufsteigenden Wendel, die selbst auch drei iZNF hat, Traktionsprobleme beim Anfahren in der Wendel. Diesen langen Zug lasse ich nur dann aus dem SBhf, wenn er "in einem Rutsch" durchfahren kann (...ja, ja, ich weiß, saubere Gleise würden auch helfen ;)).
Die nicht "aufgeräumte" Datenbank der FS mit nicht fortlaufender ID hat mich früher auch gestört. Eine einmal vergebene ID wird nicht mehr benutzt, auch, wenn die FS gelöscht ist. Das hat aber für den Ablauf des Betriebes keine Bedeutung.
Alternativ kannst Du eine FS, die Du nicht mehr brauchst, mit der Kamera überschreiben, d.h. eine neue FS aufzeichnen statt die alte zu löschen, dann wird die alte ID weiter genutzt.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen,
Hallo Berthold,
wie Matthias schon ausgeführt hat, ist Deine Vorgehensweise 1 eigentlich diejenige, die zu bevorzugen ist. Nicht nur, weil die einzelnen Fahrstraßen übersichtlicher, weil kürzer sind. Sie lassen sich auch möglicherweise in vielfältiger Kombination besser nutzen. Grundsätzlich habe ich bei meinem Anlagenaufbau darauf geachtet, Fahrstraßen so zu konzipieren, dass sie von Signal zu Signal angelegt sind. Dabei ist freilich vor jedem Signal ein ZNF bzw. IZNF. Nach einem Signal kann dann die Strecke einfach weiterziehen oder aber nach einer Weiche in zwei weiteren Fahrstraßen fortgeführt werden. Gleiches gilt dann auch bei Kreuzungen, vor denen zwei Signale mit IZNF stehen, also die jeweilige Fahrstraße endet und nach den Kreuzungen mit zwei weiteren Fahrstraßen fortgesetzt werden.
Schaue Dir dazu vielleicht auch mal die hier im Forum hinterlegten Gleispläne an und prüfe dort, die Struktur der Fahrstrecken.
Viel Spaß bei der weiteren Planung und Umsetzung.
Hallo Berthold,
ich habe meine Anlage noch mit der Version 8 geplant, als es viele der heutigen Möglichkeiten noch gar nicht gab. Aber auch aus heutiger Sicht vertrete ich das Prinzip: Jeder Fahrweg von einem Signal/ZNF zum nächsten ist eine Fahrstraße. Zugfahrten kann man dann beliebig bilden. Einschränkend muss ich aber sagen, dass ich fast nur fahrplanmäßig fahre. Wer nur den Zufall walten lässt, mag manches anders sehen.
Guten Tag Matthias, Ralf und Bernd,
nachdem Eure Empfehlungen alle für meine Alternative 1) sprechen, werde ich entsprechend vorgehen.
Vielen Dank für die Unterstützung. Ich melde mich wieder, sobald es einigermaßen läuft
Gruß
Berthold
Guten Tag zusammen,
den bisherigen Ratschlägen folgend habe ich jetzt auf allen Strecken (außer im Hbf) einzelne Fahrstraßen jeweils von Blocksignal zu Blocksignal angelegt und bin erfolgreich damit Probe gefahren.
Jetzt geht es mir um das sinnvolle anlegen der Zugfahrten.
Aufgabenstellung für einen halbautomatischen Betrieb:
- Ausfahrt aus 10 verschiedenen Sbhf Gleisen
- Streckenfahrt mit drei Alternativen
- Erreichen der Bahnhöfe wie folgt:
> B-Dorf linke Einfahrt
> B-Dorf rechte Einfahrt
> Hbf linke Einfahrt
(> Hbf rechte Einfahrt entfällt, da direkt mit B-Dorf verbunden)
Wenn ich jetzt jeweils Zugfahrten durchgehend von Sbhf Gleis ... nach Bahnhof ... anlege, benötige ich 30 verschiedene Zugfahrten, was machbar, aber vielleicht nicht gerade elegant ist.
Deshalb kam mir folgende alternative Idee:
10 FS jeweils von Sbhf Gl. ... Ausfahrt bis zum 1. Blocksignal
Von dort aus 3 FS zur Erreichung der Ziele
> B-Dorf linke Einfahrt
> B-Dorf rechte Einfahrt
> Hbf linke Einfahrt
D.h. mit nur 13 FS wäre alles erledigt, allerdings müsste ich die Züge am ersten Blocksignal erneut starten, zumindest solange es noch keine Zugfahrten Automatik gibt.
Meine Fragen:
- Habe ich richtig gedacht ?
- Welche Alternative würdet Ihr aus Eurer Erfahrung empfehlen ?
- Kann man den Halt am ersten Blocksignal irgendwie vermeiden, wenn die davorliegende Strecke frei ist ?
- Weitere Alternativen ?
Gruß
Berthold
Hallo Berthold
Ist der erste Halt am Blocksignal im verdeckten Bereich?
Wenn ja würde ich nichts machen. Es stört ja nicht wenn der Zug noch mal anhält.
Ansonsten kannst Du es über die Zugfahtautomatik machen das er nicht anhält.
Hallo Berthold,
ich empfehle beides zu machen:
- Zugfahrten aus den Sbhf bis zur Einfahrt in den Bhf, dann weiter mit Anschluss-/Folgefahrten (setzt Automatik voraus) und
- Zugfahrten aus jedem Gleis zu jedem Gleis eines Bahnhofs; bei zwei Bf mit jeweils 10 Gleisen z.B wären das in der Tat 100 Zugfahrten. Aber mit der Kopierfunktion ist das leicht gemacht. Mit "Stellen und Fahren" kann man dann jede Fahrt ausführen. Und - das war für mich wichtig - ist das eine Voraussetzung, wenn man einmal nach Fahrplan fahren möchte, wie es das Vorbild ja früher einmal tat ;).
Hallo Bernd,
danke - ich bin vorgegangen wie empfohlen und das läuft schon recht gut.
Gerade bin ich dabei, die Zeiten für das Ansprechen der Sicherheitskontakte zu optimieren.
Außerdem muss ich noch weitere Loks einmessen, dann wird sich die Triebfahrzeug Vielfalt auf der Anlage erhöhen.
Endlich wieder richtiger Fahrspaß !
Gruß
Berthold
Guten Abend,
heute ist ein misteriöses Problem aufgetaucht: "Zug in falscher Richtung auf Start"
Siehe Anhang
Die Zugfahrt geht über mehrere Fahrstraßen und am vorletzten Zugnummernfeld vor dem Ziel stoppt der Zug und die Meldung erscheint. Gleichzeitig scheint es einen Wendebefehl zu geben, denn wenn man am Lok Control Gas gibt, fährt die Lok rückwärts, so dass man nochmal manuell wenden muss. Die eigentlich gedachte Zugfahrt ist dann natürlich hinüber. Ich habe "Eigenschaften Zugnummernfeld" ; Fahrstraße ; Zugfahrt durchsucht, aber nirgends eine Richtungsangabe gefunden (oder diese schlicht übersehen).
Die Reihenfolge der RM Kontake stimmt mit der Fahrtrichtung überein. Auf dem Gleis wird nur in eine Richtung gefahren.
Ich meine mich erinnern zu können, dass es anfänglich diesen Fehler nirgends auf der Anlage gegeben hat. Irgendwann war er da, zum Glück nur an einem ZNF.
Wer kann mir sagen, wie ich dieses lästige Richtungsproblem wieder los werde ?
Viele Grüße
Berthold
Hallo Berthold
Schaue mal in die FS die das betrifft. Wenn du die FS mit Star/Ziel aufrufst, sind im ZNF rote Pfeile zu sehen.
Die sollten alle in die Fahrrichtung zeigen!
Ich denke hier ist einer in der falschen Richtung aufgezeichnet worden.
FS -Editor aufrufen, FS auswählen, Kamera wählen und im ZNF den Pfeil drehen, speichern.Das sollte das Problem dann beheben. ;)
Hallo Berthold,
Ist bei dieser FS ein Profil im Spiel?
Hallo Edwin,
vielen Dank, das war die Lösung des Problems.
Matthias,
Profile sind noch nicht im Spiel, so weit bin ich mit meinem Know How noch nicht vorgedrungen.
Vielen Dank Euch beiden !
Gruß
Berthold
Guten Abend zusammen,
der Moba Betrieb klappt jeden Tag ein wenig besser, es treten aber natürlich auch neue Fragen auf.
So z.B. heute:
1) Bei der Start/Ziel Auswahl ist der "Wenden" Befehl bei manchen Zugfahrten aktiv, in der Regel aber eher nicht. Er wird für meinen aktuellen Betrieb bei der Auswahl der jeweiligen Zugfahrt auch nicht gebraucht. Was ist der Hintergrund ?
2) Geisterlok: Manchmal, aber nicht immer fährt beim Aufruf meiner 003 1001 über das Lok Control (unter mfx) stattdessen die Bad.IV h (018.4 - unter mfx) los. Bei Verwendung des "richtigen" Lokcontrols der IVh fährt sie ebenfalls los. Die 003 1001 ist dann über WDP nicht mehr steuerbar, beide Loks gehorchen aber der Steuerung durch die CS2 immer korrekt. Manchmal klappt es auch ordnungsgemäß über WDP. Noch nicht vollständig testen konnte ich den Zusammenhang zwischen "Lok in CS2 ausgewählt ja/nein" und "Verhalten unter WDP" Die Zeiger des Tachos müssten dann ja immer parallel laufen.
Mir ist klar, dass das alles sehr dubios klingt, ich versichere aber, dass ich keine weißen Mäuse sehe...
Wer weis Rat ?
Gruß Berthold
Hallo Berthold,
Zu 1.
Schau dir mal bei den bertreffenden Zugfahrten die Fahrstrassen der ersten Zeile an ob da überall die Fahrtrichtung am Startkontakt korrekt aufgezeichnet ist.
Grüße
Markus
Hallo Markus,
ich habe mal nachgesehen. Die roten Pfeile im Start ZNF zeigen in die Soll- Fahrtrichtung.
Kann es sonst noch was sein ?
Gruß
Berthold
Guten Tag zusammen,
heute konnte ich das Geisterlok Problem genauer verfolgen:
1) Es begann damit, dass ich die 003 1001 per Lok Control anfahren wollte.
Stattdessen setzte sich die 018.4 (und nur diese) in Bewegung. Entsprechend ist die Anzeige auf der CS 2
(https://abload.de/img/2019-09-08_beideloks1mek8r.png) (https://abload.de/image.php?img=2019-09-08_beideloks1mek8r.png)
2) Wenn ich die 003 1001 direkt mit der CS2 anspreche, fährt sie an, der Zeiger auf dem Lok Control bleibt aber auf 00
(https://abload.de/img/2019-09-08_beideloks2kqjtx.png) (https://abload.de/image.php?img=2019-09-08_beideloks2kqjtx.png)
3) Wenn ich die 18.4 mit der CS2 anfahre, gehen an beiden Lok Controls die Zeiger hoch, es fährt aber nur die 18.4, während die 003 1001 offensichtlich nicht angesprochen wird.
(https://abload.de/img/2019-09-08_beideloks3d9jx4.png) (https://abload.de/image.php?img=2019-09-08_beideloks3d9jx4.png)
Ein Neustart von WDP bringt keine Änderung.
Nach einem Neustart von CS2 und WDP ist zunächst wieder alles in Ordnung bis es dann irgendwann wieder losgeht...
Wenn ich mich recht erinnere, gab es das Problem auch schon auf meiner Altanlage, wo ich ein anderes Projekt, aber dieselbe Lokdatenbank und dieselbe CS2 verwendet habe.
Was kann das sein ?
Sollte ich eine oder beide Loks in der Lokdatenbank löschen und neu anlegen ?
An den Adressen selbst kann ich ja bei mfx nichts ändern.
Gruß
Berthold
Hallo Berthold, ich bin zwar kein Märklinist und daher auch mit dem Zusammenspiel mit der CS2 nicht vertraut. Aber in meinem IT-Verständnis kommt bei deiner Schilderung in mir der Verdacht auf, dass die Lokadressen zwischen der CS2 und WDP vertauscht sein könnten. Wie man das aber - falls ich richtig liege - beheben kann da muss ich passen und dich an die Märklin-Spezialisten hier im Forum verweisen.
Viel Erfolg und beste Grüße aus Österreich, Michael
Hallo Berthold
Sind beide Loks mfx Loks?
Ist eventuell die Verknüpfung nicht i.o?
Vielleicht solltest du die Verknüpfungen mal erneuern.
Hallo,
ich würde beide Loks in der CS2 und eventuell in WDP löschen, sich dann wieder in der CS2 anmelden lasen. Und neu verknüpfen. ;)
Hallo Berthold,
bei der ECoS kann man eine "Snifferadresse" eintragen - ist das bei Deiner CS auch möglich?
Wenn ja dann mal hier schauen, vielleicht wird dann die Lok mit der Snifferadresse angesprochen wenn diese eingetragen sein sollte ::)
Grüße Peter.
Guten Abend,
vielen Dank für die verschiedenen Hinweise.
Im Moment ist alles wieder im Lot.
Bin gestern zwei Stunden lang zusammen mit meinen Enkeltöchtern (10+12) gefahren, ohne dass etwas durcheinander gekommen ist (außer vielleicht mein Selbstbewusstsein, weil ich anerkennen musste, dass die Mädels WinDigipet ohne große Einweisung inzwischen besser beherrschen als ich selber ...)
Wenn das Problem wieder auftaucht, werde ich es mal mit neuen Verknüpfungen zur CS2 oder einer kompletten Neuanlage der beiden Loks versuchen. An der Adressen selber kann ich nicht ändern, da es sich beides um mfx fahrzeuge handelt).
Gruß
Berthold
Guten Abend zusammen,
nachdem mich Sven Spiegelhauer den Sommer über in Sachen ZFA und Fahrdienstleiter super unterstützt hatte, war es gelungen, mittels Zufallsgenerator den Fahrbetrieb so richtig "anzuheizen". Da war auf der Anlage so richtig was los und alles ohne Unfälle.
Ich nächsten Schritt legte ich eine lange Bauphase ein für automatisierte Schiebebühne, Drehscheibe mit 12-ständigem Lokschuppen und Weichenansteuerung für den kompletten Hbf und das BW.
Heute nun nach langer Pause mal wieder ein paar Fotos. Leider muss ich seit Herbst aus Corona Gründen auf die tatkräftige Unterstützung meiner Enkeltochter (11 Jahre) verzichten, was angesichts ihres großen Interesses jammerschade ist. Hoffentlich gibt es im kommenden Jahr irgendwann Entwarnung und hoffentlich ist das Interesse dann noch da.
(https://abload.de/img/20201225_1823351okri.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20201225_1823351okri.jpg)
Der rechte Anlagenschenkel wirkt dank eines großen Stückes Wellpappe schon relativ realitätsnah
(https://abload.de/img/20201217_184148wfjjq.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20201217_184148wfjjq.jpg)
An der Bekohlung muss man sich die Elloks noch wegdenken ...
(https://abload.de/img/20201217_184157x9j4i.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20201217_184157x9j4i.jpg)
Die Lokschuppentore sind servogesteuert.
(https://abload.de/img/20201217_1841167wkrn.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20201217_1841167wkrn.jpg)
Alle elektrischen Komponenten sind außen der Anlage angebracht, das erleichtert die Fehlersuche ungemein.
Habe mir eine kleine Platine konstruiert, welche den vom K83 oder m83 Decoder kommenden Schaltimpuls anzeigt und die Spulen mittels Polymersicherungen gegen Durchbrennen schützt.
(https://abload.de/img/20201225_182439rhk8a.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20201225_182439rhk8a.jpg)
Heute habe ich diese alten Schätzchen ausgegraben. Aus heutiger Sicht natürlich viel zu klobig, aber halt auch unkaputtbar, auch nach über 20 Jahren in der Kiste.
So weit für heute
Gruß
Berthold
Hallo Berthold!
Kannst du vl den Schaltplan für deine k83 Platinen einstellen, bzw kurz aufzeichnen?
Danke
Guten Abend Konrad,
zuerst hatte ich mir nur eine ganz simple Platine selber hergestellt, um die Polymersicherungen (PFRA 20) und einen steckbaren Anschluss für die Doppelspulen unterzubringen, mit dem man bei Bedarf auch leicht die Schaltrichtung ändern kann:
(https://abload.de/img/20181209_181740eyj7z.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20181209_181740eyj7z.jpg)
Dann kam die komfortablere Version dazu:
(https://abload.de/img/schaltplanmagnetartik4cjoi.png) (https://abload.de/image.php?img=schaltplanmagnetartik4cjoi.png)
Die Prototypen waren auf einer Streifenraster Platine aufgebaut. Dann besorgte mir mein Sohn preiswert in China die endgültige Version mit profimäßigem Layout
(https://abload.de/img/20201217_183705gykzt.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20201217_183705gykzt.jpg)
Das funktioniert im Zusammenspiel mit den alten k83 Decodern tadellos. In Verbindung mit den aktuellen m83 Decodern bin ich mir noch nicht sicher, was da genau passiert: ohne Last, d.h. ohne angeschlossene Doppelspule leuchten beide Led's dauernd. Bei angeschlossenen Spulen funktioniert es planmäßig, wobei hier die Led Lösung eigentlich doppelt gemoppelt ist.
Bei dieser Gelegenheit ist mir noch was anderes aufgefallen: der Schaltimpuls des m83 ist deutlich stärker als beim k83, so dass etwas schwergängigere Weichenantriebe doch noch sicher durchziehen. Beim k83 kommt die Schaltenergie aus einem je nach Bauserie unterschiedlich großen Elko. In den m83 habe ich noch nicht reingeschaut. Weis jemand hier, wo der Unterschied liegt ?
Gruß und schönen Abend noch !
Berthold
Hallo Berthold , der M83 liefert ohne MA auf beiden Ausgängen einen geringen Strom , der eine Led ohne weiteres leuchten lässt , ich habe das mit zwei Widerständen gelöst , die von Masse , mittlerer Anschluß M83 nach den beiden Ausgängen Rot und Grün gehen . Habe das mal so gelesen . Ich weiß nur nicht mehr wo . Experimente seinerzeit haben das bestätigt .
Guten Tag zusammen,
jetzt habe ich eine weitere Frage zum Thema Weichenansteuerung/K83/m83:
Habe gestern probeweise eine FS für die linke Einfahrt des Hbf programmiert. Sie enthält vier Weichen, an sich also nicht besonderes. Jedoch, es ist ein Problem aufgetaucht, das ich so noch nicht hatte, obwohl es auf meiner Anlage eine Vielzahl von wesentlich längeren FS mit z.T. sehr viel mehr hintereinanderliegenden Weichen gibt.
Die dritte der insgesamt vier Weichen in Folge wird beim auslösen der FS nicht korrekt auf "Abzweig" gestellt
Jedoch: beim manuellen Schalten ist alles einwandfrei, egal ob mit dem Keyboard der CS2 oder aus dem Gleisbild von WDP heraus geschaltet wird. In den Systemeinstellungen habe ich zum Testen die Option "Nur schalten, wenn die gespeicherten Stellungen unterschiedlich sind" gewählt.
Die fragliche Weiche Nr. 3 und die davor liegende Weiche 2 hängen beide am selben m83 und haben überbrückte Endschalter. Sie schalten kraftvoll mit einem nicht zu überhörenden "Klack" Die Antriebe sind 7549 neuerer Bauart.
Die m83 haben bei mir keine Fremdversorgung. Alle Weichendecoder hängen an einem separaten, von einem 6017 Booster versorgten Stromkreis. Während der Tests mit der fraglichen Weiche fanden sonst keine Schaltungen statt, so dass ich eine mangelnde Versorgungsspannung ausschließe.
In WDP habe ich für Weiche 3 eine Schaltzeit von 300 ms eingestellt.
Und jetzt kommt's: sobald die Weichen 2 und 3 beim Auslösen der FS nacheinander geschaltet werden sollen,
reicht offensichtlich die Energie zum Schalten der zweiten Weiche in Folge nicht mehr aus. Man sieht auf dem Keyboard der CS2 den ausgeführten Stellbefehl, der Antrieb zieht aber nicht durch. Stelle ich Weiche 2 vorab in die richtige Richtung, so dass diese nicht mehr umgestellt werden muss, dann schaltet Weiche 3 beim Auslösen der FS korrekt um. Weiche 1 und 4 hängen an anderen m83, haben also keinen Einfluss.
Möglicherweise habe ich diesen Effekt in meinen bereits vorhandenen FS nicht bemerkt, da die meisten Weichenantriebe noch ihre Endabschaltung haben und deshalb weniger oder zeitlich kürzer Strom ziehen.
Ob das Problem auch mit den alten K83 auftritt, habe ich noch nicht ausprobiert.
Nun meine Fragen:
1) Gibt es in WDP eine Möglichkeit, die Abfolge der Magnetartikel Schaltungen zu verlangsamen, d.h. zwischen zwei Schaltungen eine kurze Pause einzufügen ? Zeit genug ist ja vorhanden. Denn beim manuellen Schalten kann ich so kurz hintereinander wie es nur eben geht die beiden Antriebe 2 und 3 schalten ohne dass der Fehler auftritt.
2) Wie sonst könnte ich das Problem lösen ?
Eine Ansteuerung der Weichenantriebe über ein Zusatzrelais möchte ich nur als allerletzte Option einsetzen.
Viele Grüße
Berthold
Hallo Berthold,
man sollte eher das Übel beim Schopf packen und die Leistung an dem versorgenden Trafo erhöhen. Welche Leistung hat denn der versorgende Trafo und hängen dort nur die MAs dran?
Eventuell auch die Versorgung aufteilen in 2 oder mehrere Bereiche.
Hallo Berthold,
Das Problem gibt es auch bei den Drei-Wege-Weichen wenn dort die beiden Antriebe nacheinander schalten. Hier wurde dann gesagt, dass man die Antiebe an zwei verschiedenen Decodern hängen sollte. Das Phänomen gibt es auch bei den Viessman Decodern.
Das hängt mit den Kondensatoren die in dem Decodern verbaut sind zusammen. Bei den Viessmann sind dieses 220uf, hier ist die Speicherkapazität dann zu klein um 2 Kreuz-, Weichen zu schalten. Dann kommt noch die Schalzeit hinzu, grundsätzlich sind ja in der Zentrale schon 300ms eingestellt (bei mir so) jetzt kommen dort noch deine 300ms dazu wenn jetzt sofort der nächste Schaltbefehl in Folge der FS erfolgt, hat sich der 220uf Kondensator noch nicht wieder aufgeladen (da leergesaugt aus der vorherigen Schaltung) Ich habe mir dann beholfen, dass ich mir die Decoder selber gebaut habe und diesen besagten Kondensator größer, auf 470uf, ausgelegt habe. Somit wurde der Kondensator nicht ganz leergesaugt bei der ersten Schaltung. Und durch die separate Spannungseinspeisung kann ich auch dann mit Gleichstrom schalten, dieses bewirkt ein höre Schaltspannung. Man hört hier dann auch ein deutliches klacken!
Wie die Märklin Decoder ausgelegt sind kann ich dir nicht sagen, da mir son Ding noch nicht unter die Finger gekommen ist. Über die größe war/ist in der Anleitung nix zu finden.
Guten Abend zusammen,
@Helmut
Der Versorgungstrafo hat 52 VA
Die Wirkstromanzeige von Gerd Boll zeigt einen von zehn Balken an
Der Stromkreis versorgt ausschließlich die Weichen Decoder
Da sollte eigentlich genug Saft drauf sein.
@Torsten
Ja, so könnte es sein. Ich meine mich erinnern zu können, dass die K83 auch 220 uF eingebaut hatten. Wieviel es beim m83 ist, wissen wir nicht. Logisch wäre es auch, dass ein nicht endabgeschalteter Weichenantrieb länger Strom zieht. Ich habe mit dem 7549 am K83 ca. 720 mA gemessen, das ist übrigens etwa doppelt so viel wie bei den alten M-Gleis Antrieben. Die zusätzlichen 300 ms Stellzeit nehme ich unter diesen Bedingungen natürlich wieder heraus.
Muss mich mal beim m83 einlesen. Ich meine man kann dort (unter DCC oder mfx ? )die Impulsdauer verändern, nur muss es halt auch noch für die restlichen Antriebe passend sein.
Deshalb nochmal meine Frage an die Software Spezialisten:
Kann man an der zeitlichen Folge/Abarbeitung der Stellbefehle für die Weichen innerhalb einer FS etwas ändern, damit für die Decoder mehr Zeit bleibt ?
Gruß
Berthold
Hallo Bertold,
in diesem thread werden inzwischen eine ganze Reihe verschiedener Probleme behandelt, deren Lösung vielleicht aber auch für andere hilfreich sein kann.
Ich fände es sinnvoll, für ein neues Probelm einen neuen Beitrag zu eröffnen mit sprechender Betreffzeile, das erleichtert ggf. die Suche, und dieser Beitrag endet dann eben auch mit der Lösung.
Guten Abend Matthias,
in der Tat, die aktuelle Problematik ist wohl besser im WDP Forum aufgehoben.
Werde dort jetzt gleich ein neues (altes) Thema eröffnen.
Viele Grüße
Berthold
Guten Abend zusammen,
heute gibt es einen weiteren kleinen Fortschritt zu vermelden.
Die Schiebebühne für das Ellok AW ist in Betrieb gegangen.
Als Bühnenantrieb habe ich einen Faulhaber 2020D Getriebemotor und ein passendes Ritzel eingebaut.
(https://abload.de/img/20210307_103236x4jq0.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20210307_103236x4jq0.jpg)
Auf der rechten Seite seht Ihr den Decoder von BMBTechnik und daneben einen uralten 6088, der interessanterweise, mit Flachkabel an einen nahegelegenen S88 Link angeschlossen, einwandfrei arbeitet und mir die Bühnenposition und die Belegung der Gleise anzeigt.
(https://abload.de/img/20210307_102050zrjlb.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20210307_102050zrjlb.jpg)
Hier das ganze von der anderen Seite. Schiebebühne und Lokschuppen stammen von meiner Altanlage
(https://abload.de/img/20210307_1021189lk37.jpg) (https://abload.de/image.php?img=20210307_1021189lk37.jpg)
Im Vordergrund der Decoder von BMBTechnik und daneben der uralte 6088
Schönen Abend noch !
Berthold