Hallo zusammen
Ich bin neu hier und werde wahrscheinlich, wenn meine Anlage soweit ist, Win-Digipet anschaffen.
Ich hoffe ich bin mit meinem Anliegen im richtigen Unterforum.
Vor knapp einem Jahr hat mich das Modellbahnfieber gepackt und habe mit meiner Spur-N Anlage zu planen und bauen begonnen.
Wie ich halt so bin, mache ich es mir schwer und baue mir einen umfangreichen Kopfbahnhof mit zwei unterirdischen Durchgangsbahnhöfen.
Vor dem Kopfbahnhof ist ein grosses Rangierfeld mit sehr vielen Weichen und Wendepunkte für etwaige Lokumspannungen für Züge ohne Steuerwagen.
Im Anhang hab ich mal ein PDF-Plan angefügt. Die schraffierte Zone ist noch nicht mit Gleisen bebaut.
Ich habe mit kleinen roten Rechtecken mit gekreuzten Diagonalen die Isolatoren markiert, wo ich sie bis jetzt mal geplant habe.
Nun zu meinen Fragen wo ich noch Mühe habe:
- Wenn ich z.B. an "Wende012" eine Lok, kommend aus der Parkplatzzone "Warten001-003", in der Fahrtrichtung wenden möchte, habe ich nur einen Startkontakt (Warten003), einen Bremskontakt (Weiche DKW028+027) und einen Zielkontakt (Wende012).
Kann man mit Win-Digipet dies so steuern, dass bei verlassen der Weiche der Haltevorgang ausgelöst wird und die Lok vollständig in der "Wende012" zustehen kommt und nicht auf die nächste Weiche auffährt?
So damit ich nicht noch mehr RMK's benötige als sonst schon.
Auch muss die Lok nicht genau mittig stehen, sondern nur vollständig in der Wende so dass sie die Fahrtrichtung wechseln kann und zu einem Gleis des Kopfbahnhofs fahren kann. - Wenn dann diese Lok z.B. zu "Gleis 14", zu einem dortigen Zug der umgespannt werden muss fährt, weiss Win-Digipet nur durch einmessen wo der letzte Wagen ist.
Kann man dies so steuern, dass die Lok langsam zum zu koppelnden Wagen zufährt bis eingekuppelt ist?
Die andere Lok am Prellbock würde dann dagegenhalten. Erst danach sollte die Lok am Prellbock entkuppelt werden, leicht von den Wagons wegfahren und die Neue Lok am anderen Ende zieht dann den Zug weg. - Könnt Ihr mir vielleicht noch Tipps geben wo ich zusätzlich RMK-Abschnitte nötig sind?
Ich hoffe Ihr könnt mir helfen das ganze besser zu verstehen. Mir raucht vom vielen Anleitungen lesen schon fast der Kopf.
Gruss Mark
Hallo Mark und ein herzliches "Willkommen im Forum" auch aus Österreich,
na, da hast du ja ein recht komplexes Projekt vor dir! Also WDP-Anwender der inzwischen seit fast 9 Jahren mit der Software auf der Anlage arbeitet denke ich, dass du mit deiner WDP-gesteuerten Modellbahn sicher ganz viel Freude und Spass haben wirst. Zu deinen Fragen werden dir sicher die absoluten WDP-Profis hier im Forum noch viel mehr schreiben können aber soviel einmal vorweg:
ad 1: ich bin mir sicher, dass deine Loks cm-genau "am Punkt" anhalten und wenden können und werden. Grundvoraussetzung ist dazu, dass die Loks exakt eingemessen sind und dass du immer auf saubere Gleise und Räder, somit auf eine verlässliche Rückmeldung achtest. Ich parke in meinem Schattenbahnhof ja Gleis 3 Züge hintereinander, wobei ein SBH-Gleis nur um 6 cm länger ist als die 3 Züge zusammen. Und das funktioniert wirklich ausgezeichnet.
ad 2: zu diesem Punkt möchte ich dir ganz besonders die Berichte und tollen Videos der Kollegen Gerhard Arnold und Manuel Keller empfehlen. Du findest diese mittels Suche (rechts oben) hier im Forum mit den Stichwörtern "Gerhards MoBa" und "Manuels Rollbahn" (und auch auf den Homepages der beiden). Dort kannst du die praktische Umsetzung genau deines Fragethemas anhand toller Beispiele mit Zugtrennung und Zugkupplung im Video finden und nachvollziehen.
ad 3: Ja, ich denke, dass das Konzept mit den RMK´s noch ein paar Optimierungen vertragen würde. Da will ich mich zwar als WDP-Amateur nicht zu weit hinauswagen und die eigentlichen Empfehlungen der Profis überlassen. Aber ein paar Stellen fällt auch mir auf dass du dir das Leben mit ein paar RMK´s mehr leichter machen würdest (Beispiel: wenn du auf K07/WL106 [rechts oben im Plan] einen Zug stehen hast blockierst du dir nach meiner Auffassung gleichzeitig auch K07/WL105, WR024 und damit alle 4 Gleise HB Nord 004, 005, 006 und 007 bezüglich Ein- und Ausfahrt!)
Ich wünsche dir vorerst einmal viel Spass und Erfolg bei der Umsetzung. Wir freuen uns auf viele künftige Beiträge von dir hier im Forum und ich kann dir nur versichern, dass du hier im Forum für jedes einschlägige Problem mit MoBa und WDP kompetente Ansprechpartner udn Lösungen finden wirst! ;) :)
Beste Grüße aus Österreich! Michael
Danke Michael für Deine Rückmeldung.
1. Da bin ich erleichtert dass ich die Wendepunkte nicht noch mehr mit RMK's aufteilen muss.
Das würde ich dann auch heissen, dass ich im Tiefbahnhof über die ganze Perronlänge einen RMK-Abschnitt planen kann und die Züge dann per virtuellen Haltepunkten in den entsprechenden Sektoren anhalten kann. Das heisst, eine Einzelkomposition von 100m hält in Sektor C und fährt nicht bis Sektor A. Dies sollen nur ganz lange Züge machen.
2. Habe mal nach Beiträgen der beiden gesucht und gefunden. Ich bin jetzt zuversichtlicher was die Realisierung angeht und werde die Entwicklung des Programms weiter verfolgen.
3. Danke, habe an diesem Ort noch optimiert. Jetzt wird ein liegengebliebener Zug nur noch das blockieren was nötig ist und die anderen Gleisen nicht.
Ich muss da noch lernen viel systematischer vorzugehen und mit Szenarien zu überprüfen.
Gruss Mark
Hallo Mark,
in einem Punkt muss ich dich doch noch korrigieren:
Mit einem RMK über den ganzen Perron wird es mit Sicherheit NICHT funktionieren! Die RMK´s sind die "Augen" von WDP, nur mit diesen weiß WDP genau wo deine Züge stehen. Ich habe in meinem besagten SBH pro Gleis 9 (!!) RMK´s. Dabei lasse ich offen ob es nicht mit 6 RMK´s pro SBH-Gleis auch getan wäre. Der Lohn dieser Mühe (und auch der Kosten) ist aber eben, dass die Züge wirklich exakt anhalten und dass du - wie von dir beschrieben - auch entscheiden kannst, wie weit ein Zug vorfährt, welches der Gleise für ihn noch passt etc. Und das vollautomatische Nachrücken im SBH (ersten Zug fährt raus, die anderen dahinter rücken umgehend und vollautomatisch in ihren Positionen nach) funktioniert auch bestens. Habe dir einen GP-Ausschnitt (Screenshot) meines H0e-Nebenstrecken-SBH angehängt. Noch einen schönen Sonntag und viel MoBa-Spaß, mit besten Grüßen aus Österreich, Michael
Hallo Michael,
Wenn Du mehr mit WPD lernen wollen, dan sollte Du entdecken dass WDP 2015 PE mehr kan dan Du denkst.
Bei mir habe ich eine schattenbahnhof von 9 Meter lang und jede Gleis bestehst aus EINEM besetzmelder!!.
Damit gehst Wunderbar 6 Zugen auf einem gleis rangieren können.
Ohne Probleme.!!.
EINEM besetzmelder IST auch ein AUGE von der Gleis!!?.
MfG,
Jan
Hallo Michael,
ich habe mir nur kurz Dein GB angeschaut.
Beispielhaft hast Du im SBhf Gleis 1 c noch den RMK 786 hinter das Signal gesetzt. Das sieht im Gleisbild dann so aus, als sei der Zug über das Signal durchgerutscht, auch, wenn er regelhaft vor dem Signal zum Stehen gekommen ist.
Sicher nur Design, würde mich aber irritieren.
Hallo Matthias & Jan,
@ Matthias:
das ist richtig - bei mir ist das Signal generell (trifft auf alle Gleise zu, nicht nur auf diesen GB-Ausschnitt) auf der gesamten Anlage am vorletzten Gleissymbol. Ja, stimmt. Wenn man drauf schaut kann es einem so vorkommen als hätte der Zug das Signal überfahren. Da ich es aber seit Beginn (fast 10 JAhre WDP) so gewohnt bin irritiert es mich nicht mehr.
@ Jan:
Ich weiß zwar dass vieles auch mit EINEM RMK pro Gleis funktionieren würde, allerdings erscheint mir das als zu mühsam. Vielleicht hatte ich es damals auch nur falsch eingelernt, mag sein. Allerdings war ich immer schon ein glühender Verfechter davon zu wissen, wo meine Züge ganz genau stehen. Somit wäre eine Gleislänge von 9m mit nur EINEM RMK für mich unvorstellbar... ;) Und jetzt, wo ich die IZNF ziemlich exzessiv nutze (zum zentimetergenauen "Einparken" im SBH eben auch dort) sind bei mir die RMK´s eher mehr geworden als weniger...
Beste Grüße aus Österreich, Michael
Hallo Jan,
Du kannst mir aber nun nicht erzählen, dass Deine Loks bei 9m Länge auf den Zentimeter genau halten! Und wie fährst Du 6 Züge mit nur einem Kontakt hintereinander?
Lieber Helmut,
ich danke dir - du hast somit geholfen, meine bereits aufkeimenden Selbstzweifel wieder zu beseitigen! :) :) ;)
6 Züge auf 9 m mit einem RMK - das hatte mich schon schwer verunsichert...
Herzliche - und heute tiefwinterliche - Grüße aus der Alpenrepublik! Michael
Zitat von: Helmut Kreis in 12. Februar 2018, 21:34:17
Hallo Jan,
Du kannst mir aber nun nicht erzählen, dass Deine Loks bei 9m Länge auf den Zentimeter genau halten! Und wie fährst Du 6 Züge mit nur einem Kontakt hintereinander?
Hallo Helmut,
Ha,ha.
Es sind Leute die da der Diskussion wollen abfackeln.
Mit verschiedene Zuglange, kürzt und mittellange passen mit zwischen raum in die 9 Meter Gleis. Dieser wurde constant durch geschiebt mit kürzt Zeit stehen bleiben.
Im meiste Leute weiss ich das es nicht möglich ist um 9 Meter Gleis im 1 besetzmelder konfigurieren können.
Der Konkurrenzen sollte dir auslachen weil dieser Konstruktion im andere Anlage al ist implementiert.
Im Niederlande haben wir 3 Anlage mit viel Erfolg im betrieb gesetzt.
MfG,
Jan
Hallo zusammen,
Ich schließe mich der Frage von Helmut an.
Hallo zusammen,
Das ist unglaublich das man mit verwunderten Anblick und das man unmöglich die Anzahl Züge mit 1 besetzmelder auf ein Gleis darstellen können.
Hier habe ich Seits ab WDP 2009 mit dieser Möglichkeit beschäftigt.
Sehe meine Beiträge unter Tipps & Tricks sehe Link:
www.windigipet.de/foren/index.php?topic=68004.0
Inklusive ein Demo YouTube Film.
Und danach bis heute noch weiter mit diesem Thema weiter entwickelt.
Tun ich der Erste Artikel geschrieben habe, war im 2009 auch der discussion, dass ist unmöglich. ::)
Heute 2018 ist im Prinzipiell möglich.
Durch kreativ zu denken.
Ein von der discussion Thema war das eine Lok wenn am ersten besetzmelder kontakt macht, was passiert die lok am ende von der besetzmelder!. Die eine gleis lange hast von 30 cm und 1 Meter.
Der meiste sollen Sachen, das verstehen ich nicht.
Das habe ich nicht verstanden.
Macht's Du da einem Studien von.
Dan eine sinnlosen antworte zu bekommen von Helmut.
MfG,
Jan
Hallo zusammen
Ich sehe, dass die Meinungen zum Aufbau und Einteilen der RMK's einiges auseinander gehen können.
Was ich daraus lesen kann ist folgendes:
- Die Anzahl der RMK's ist stark von den gewünschten Funktionalitäten abhängig.
Wenn ich z. B. n einem Durchgangsbahnhof ungefähr in der Mitte halten möchte, mit nur einem Zug, dann kann ein RMK reichen. Je langsamer und konstanter der Zug einfährt, desto genauer. Er fährt nach kurzem Halt ja weiter und beim nächsten Kontakt weiss Digipet es wieder genau.
- Sollte es aber genau sein, muss ein weiter RMK her. Z. B. ich habe die Leute auf dem Perron genau dort platziert wo dann die Türen des Zuges sind.
Aber fahre ich mit hohem Tempo in den Zielkontakt ein und bremse lange, entsteht auch wieder eine gewisse Ungenauigkeit. Denn erst beim Zielkontakt wird der letzte Bremsbefehl bis zum Halt ausgeführt. Also der Zug fährt immer ein wenig in den Zielkontakt hinein aber in der Regel nicht bis zum Ende dessen.
- Meine Anlage richtet sich stark an ein echtes Vorbild und soll auch einen möglichst gleichen Fahrbetrieb ermöglichen. Ich muss nicht unbedingt Eventualitäten berücksichtigen die nicht im Vorbild vorkommen.
Da bei mir parallele Zugeinfahrten möglich sein können, muss ich quer kreuzende Weichenstrassen zwischen den Parallelgleisen unterbrechen, evtl. sogar einige Weichen mit einem einzelnen RMK ausstatten. - Somit werde ich bei den Durchgangsbahnhöfen die Gleise zwar in Sektoren unterteilen, unter der dem Modul aber testweise zu einem RMK zusammen führen. Wenn das dann nicht zufriedenstellend ist, kann ich dass relativ schnell ändern.
- Ausserdem überlege ich mir, wo ich zusätzlich zwar die Gleise mit Isolatoren unterbreche, aber zwecks Funktionalität zu einem RMK verbinde.
Eure Antworten haben mir sehr weitergeholfen, wie auch die Workshops die zu diesem Thema gefunden habe.
So, jetzt geht es weiter mit planen. Gerne berichte ich wieder wenn ich ein Stückchen weiter bin.
Parallel arbeite ich jetzt an der Gleisunterführung wo 6 Weichen darüber liegen und nur weinig Platz zwischen Modulplatte und Tunneldecke ist.
Gruss Mark
Hallo Mark,
Klasse!.
MfG,
Jan
Hallo Jan,
ich will ja hier jetzt keine Diskussion abfackeln und schon gar nicht eine Diskussion über die Anzahl der RMKs aufkommen lassen. Letztere gibt es zur Genüge im Forum.
Aber der Themenstarter ist Anfänger und stellt die Frage nach RMK-Abschnitte einer neu zu bauenden Anlage.
Da kann man nicht allen ernstes angeben, dass auf einer Strecke von 9m ein einziger RMK genügt.
Auch Dein Thema unter Tipps und Tricks hat sehr spezielle Anforderungen, die Du auch keinem "normalen" WDP-Nutzer zumuten solltest. Erst recht keinem Anfänger und jemandem, der seine Anlage plant.
Er will sich ja später an seiner Anlage und dem Programm erfreuen und nicht nächtelang darüber grübeln, wie er seine anfängliche Fehler nun softwaremäßig wieder ausbügeln kann!
Und wenn ich von Vorneherein Plane, auf einem langen Gleis mehrere Züge hintereinander zu stellen, dann setze ich dementsprechend auch RMKs ein.
Deine Tipps und Tricks sollten also, zumindest meiner Meinung nach, nur eine Notlösung für begangene Fehler sein.
Hallo Helmut,
Ja, das weiss ich das Mark ein Anfänger Frage hast was ich unterstütz.
Aber Du hast die Antworten von Michael nicht gut gelesen.
Dir hast geschrieben.
Zitat
Hallo Mark,
in einem Punkt muss ich dich doch noch korrigieren:
Mit einem RMK über den ganzen Perron wird es mit Sicherheit NICHT funktionieren!
Darauf habe ich reagiert.
Das ist nicht richtig und ich findet das man mit WDP nicht muss beschränken in der Möglichkeiten die WDP bietet.
Klar!.
Ich habe mit Mark ein Pb bekommen und Mark ist intellegent genüg zu wissen was Er mit seine Anlage machen wollen.
Was ich Klasse findet.
Du machst da im meine Kommentar eine sinnlosen Antworten die nach meine Meinung nichts Zutun habe mit Michael und Mark seine fragen.
Was Du von meine Befragungen über die besetzmelder Möglichkeiten als, "Notlösung", lassen ich mich vorbei und im mitten. Das ist für mich nicht interressant.
Ende Diskussion.
MfG,
Jan