Liebe Kollegen. Bin zur Zeit am Neuaufbau meiner Anlage und erhalte bei der Programmierung eines Schaltmoduls 63410 und dem Rückmeldemodul 63320 mit der IB-COM Utility Software folgende Meldung:
"keine Antwort auf LNCV-lesen erhalten"
Dabei schliesse ich nur ein Modul an die IB-Com (Ausgang T). Starte das Utility Programm, wähle Werkzeuge, Modul programmieren. Dann die erforderlichen Eingaben
- Eingabe Art. Nr, anschliessend das Modul (63535)
- Eingabe Start
>> und erhalte oben erwähnte Fehlermeldung
Interessanterweise habe ich bei 18 weiteren SM Moduln und 38 weiteren RM Moduln keine Fehlermeldung erhalten, die erforderliche Programmierung ging problemlos von statten.
Vielleicht hat ein Forum Nutzer eine gute Idee nur Fehlereingrenzung oder zum Vorgehen. Danke und Gruss aus der Schweiz,
Walter
Servus Walter,
ich hatte - allerdings mit Modulen eines anderen Herstellers - vor ca. 2 Jahren ein ähnliches Problem: genau bei einem der Module (in meinem Fall waren es Rückmelder aber das sollte hier keine Rolle spielen) schlug das Schreiben in die CV´s fehl. Ich hatte zufällig noch ein Modul desselben Typs in Reserve, dieses ließ sich problemlos programmieren ebenso wie allen anderen typgleichen Module. Kurz gesagt: das Modul war schadhaft (evtl. durch einen Kurzschluss beim Anschließen, als sich die beiden Kabel kurz berührten oder schon ab Werk schadhaft oder Transportschaden, was immer...) Modul eingesandt - getauscht - alles bestens. Vielleicht hilft dir diese Info bei der Eingrenzung deines Problems!
Beste Grüße aus Österreich in die Schweiz, Michael
Hallo Walter,
ich gehe mal davon aus, dass Du die richtige COM-Schnittstelle auswählst und die IB-Com ansprechen kannst.
Allerdings werde ich nicht ganz schlau aus Deiner Beschreibung. Du programmierst 63410 und 63320 und stellst 63535 ein. Wieso?
folgende Einstellungen in die Felder eintragen: Modul 63410, Moduladresse und die Striche im Feld löschen; das dann ebenso beim 63320.
Beim Schaltmodul 63410 kannst Du schauen, ob am ersten Schaltausgang die LED angeht, wenn Du das Modul ansprichst. Hast Du ein Signal dran, erkennst Du es sofort, sonst einfach mal eine Lampe oder eine LED mit Widerstand anschliessen.
Lese mal bitte die Beschreibung des Moduls, wenn diese auch eher eine Zumutung ist.
Nächste Möglichkeit, mehrere Module über Loconet hintereinander an die IB-Com anschalten und schauen, welche Module sich ansprechen lassen und welche nicht.
Dann schauen wir weiter.
Liebe Grüße Steffen
Hallo Walter,
mal noch eine andere Frage:
Hast Du die 18 Schalmodule und die 38 Rückmeldemodule alle hintereinander über Loconet an der IB-Com?
Das würden dann 56 Module an einem Bus sein.
Ich habe zwar noch keine richtige Aussage über die mögliche Anzahl und Länge des Loconet-Busses bekommen, aber das erschein mir dann doch ein bisschen viel.
Die Signale werden in den Modulen nicht verstärkt, sondern nur einfach durchgeschliffen. Dann kommen noch die Widerstände der Kontakte und die Verbindungskabel dazu.
Mit meinen 18 Modulen, auf die beiden Loconet-Anschlüsse der IB-Com aufgeteilt, gibt es keine Probleme.
Liebe Kollegen, danke für Eure Anregungen. Zur Ergänzung an
1. Michael
- das Modul war während 7 Jahren im Einsatz auf meiner ersten Anlage
- habe das Modul vor einigen Tagen an einer zweiten IB-COM sowie an meiner Test IB II angeschlossen und konnte alles auslesen, umprogrammieren etc. - also sicher kein Kurzschluss
2. slopp
- die IB-COM funktioniert, LocoNet für das EINE Modul via Eingang T angeschlossen
(habe bereits einen Abschnitt der Anlage in Betrieb genommen und die Lok läuft, die Weichen/Signale funktionieren)
- ich habe jedes einzelne Modul an die IB-COM angeschlossen, die Lichtspannung dem 63410 Modul zugeführt und versuchte dann die Modul-Adresse sowie die erforderlichen LNCV's programmiert - 18 mal ohne Fehlermeldung
- es kann also kein Fehlersignal von einem anderen Modul Einfluss haben
- mit der IB-COM Utility Software habe ich die LocoNet Module programmiert, wobei die "General Adresse 65535", gemäss Uhlenbrock Anleitung Seite/5 sinnvoll ist, wenn die Modul-Adresse nicht (oder nichtmehr) bekannt ist.
- dieses Vorgehen habe ich auch für die Rückmeldemodule 63320 oder 63340 angewendet. Nur ein EINZIGES Modul angeschlossen. Spannung von IB-COM oder von einer der 5 Booster Power4.
- auch hier funktionierte die Programmierung 38 mal ohne Fehlermeldung
Zu Deiner zweiten ergänzenden Meldung
Selbstverständlich habe ich den Leistungsbedarf (Strombedarf) der RM Module berücksichtigt. Es ist folgendes Grundkonzept installiert:
- IB-COM 1 für alle RM Module via Ein-/Ausgang T; 5 Power 4 Booster
- Einsatz von LocoNet Stromversorgungen (5 in der Anzahl)
- IB-COM 2 für alle Magnetartikel (Weichen, Signale, etc)
In der Zwischenzeit habe ich auch den Uhlenbrock-Service angeschrieben und erhoffe mir ein feedback. Danke nochmals für Eure Anregungen, Walter