Liebe WDP'ler,
ich habe ungern Fehler- oder Warnmeldungen bei der Überprüfung. Nach einer Rechnerumstellung bin ich mal gerade wieder an der Sanierung.
Gemäß des Screenshot bekomme ich eine Warnmeldung für alle Fahrstraßen, die auf dem Gleis "Start - Ende" enden. Hier wird die FS mit einem Taster oder einem virtuellen Schalter freigegeben. Die Reihenfolge der Eingabe ist egal. Die Funktion ist jedoch gegeben.
Hat jemand eine Abhilfe?
Liebe Grüße
Rolf-Thomas
Hallo Rolf-Thomas,
steht doch da 1. Freigabekontakt ist nicht der Zielkontakt der FS . Du hast dort den RMK 329 eingetragen. Ist das der Zielkontakt der FS, welcher bei Start/Brems/Ziel eingetragen ist ?
Hallo Sven,
Danke für Deine Antwort. Ich kann mit Deiner Antwort das Problem lösen. Es ist zwar nicht die Lösung, aber es geht.
Mein Zielkontakt war RM 16 auf dem Zugfeld. Dies hatte ich als iZNF deklariert. Dort waren RMK 16,15,14 vereint (Einbezug RMK 329 brachte auch nichts) .
Bei einer Oder-Bedingung schaffe ich es nur ohne Warnmeldung, wenn ich das iZNF auflöse und am Kontakt 14 ein ZNF platziere und den RM 14 als ersten Kontakt eintrage.
Wie gesagt - ein Schönheitsfehler.
Hallo Rolf-Thomas,
den RM329 und RM14 brauchst Du doch auch nicht. Nur der RM16 ist relevant (ZNF). Die FS wird erst aufgelöst, wenn der Zug steht. Auch wenn das erst am RM329 sein sollte.
Hallo Sven,
den Kontakt 14 + 329 hatte ich ursprünglich auch nicht im iZNF. Die habe ich nur aus"Verzweiflung" hinzugefügt. Meine vorherige Antwort kam auch nicht so schnell, da ich solange expermentiert habe, bis ich die Lösung hatte.
Liebe Grüße
Rolf-Thomas
Hallo Rolf-Thomas,
Du kannst Dir die richtigen Eintragungen einfach mal ansehen, indem Du die gleiche FS noch einmal mit dem Assistenten erstellst. Dann kannst Du das in Ruhe vergleichen.
Beim IZNF ist es so, das von allen eingetragenen RM nur der RM auf dem ZNF relevant ist zur Freigabe. Das ist bedingt dadurch, das man beim IZNF nicht vorhersehen kann, welche RM überhaupt erreicht werden. Das ist ja von der Halteposition des Zuges abhängig. Das kann in Fahrtrichtung der erste RM, aber auch der letzte sein. Darum wird nur der Hauptkontakt eingetragen und die Auflösung der FS erfolgt bei Fahrstufe 0 des Zuges.
Hallo Sven,
nun habe ich den Betrachtungsfehler. Ich habe Deine Denkanstöße umgesetzt. Eine FS kann nur mit einem ZNF ausgelöst werden. Nachfolgende RMK werden mit nicht anerkannt. Die Abhilfe ist ein separates ZNF am Ende der Fahrt zum Prellbock für die manuelle FS-Freigabe. Der erste Freigabekontakt der Oder-Bedingung muss auf das ZNF verweisen.
Danke
Rolf-Thomas
Hallo Rolf-Thomas,
nein.
Die FS wird in Deinem Fall bis zum Prellbock aufgezeichnet. Ansonsten steht dort das Zielsignal. Somit sind alle Kontakte in den Stellbedingungen enthalten und werden beim Start der FS auch geprüft. Aber bei der FS-Freigabe ist nur der RM16 (IZNF) eingetragen. Es spielt nun gar keine Rolle auf welchem Kontakt des IZNF der Zug zum stehen kommt. Die FS wird erst aufgelöst, wenn ein Kontakt des IZNF besetzt ist und der Zug steht. Das kann der RM16, 15 14 oder 329 sein. Selbst wenn vor dem RM16 noch ein Kontakt im IZNF wäre und der Zug dort hält, der RM16 also nie belegt wird, so gilt das IZNF trotzdem als besetzt.
Fazit: Alle Kontakte des IZNF sind gleichberechtigt. Zur Freigabe wird aber der Kontakt genommen, auf dem das ZNF gezeichnet ist.