Guten Tag zusammen,
im Zuge des Aufbaus meiner neuen Moba habe ich mir Gedanken gemacht über eine sinnvolle Strukturierung und Zuordnung der MA Adressen von Anfang an, denn nachträgliche Änderungen sind ärgerlich und ggf. auch fehlerträchtig.
Mein aktueller Stand ist wie folgt:
Das Motorola System bietet 320 (Keyboard-) Adressen - das sollte für meinen Bedarf an realen MA reichen.
Übersicht virtuelle Magnetartikel Adressen
Signale Sbhf 1: 520-539 (für Gleis 20-29 mit je zwei Signalen pro Gleis)
Signale Sbhf 2: 630-649 (für Gleis 30-39 mit je zwei Signalen pro Gleis)
Alle anderen virtuellen Signale: > 700
Virtuelle Weichen (z.B. in Kreuzungen !) : < 500
Was kommt ggf. sonst noch in Frage ?
Fragen:
> ist das so sinnvoll und in Ordnung ?
> welche Empfehlungen habt Ihr sonst noch zu diesem Themenkomplex ?
Gruß
Berthold
Hallo,
also mit Adressen größer 500 geht glaub ich nicht bei Märklin Decoder..
Ich bin einfach vorne angefangen mit der Nummerierung und habe manchaml Adressen frei gelassen, auch weil nicht alle Adressen von allen Deocder benutzt werden , weil es keinen Sinn macht, für die eine Weiche an einen Deocder anzuschliessen der auf der anderen Seite der Anlage sitzt.
Wenn Du das perfect haben willst, dann muss Du die WeichEi-Decoder von Sven Brandt nehmen, da kann man die Adresse pro Weiche programmieren, und z.B. wie ich es gemacht habe, die Weichenbeleuchtung auf eine Adresse, die dann von der Uhr in WDP Tag und Nacht geschaltet wird !!
Gruß Bernd
Hallo Berthold,
genauso bzw. ähnlich habe ich bei mir auch eine Unterteilung der realen Magnetartikel (Weichen, Kreuzungen, Drehscheibe und Signale) gegenüber den virtuellen Magnetartikeln gemacht. Hierbei so wie Du auch, Weichen und Signale in getrennte Hunderter-Bereiche unterteilt, damit die Sache etwas übersichtlicher wird.
Bernd hat Deinen Beitrag wohl nicht ganz richtig gelesen, denn Du hast ja klar beschrieben, dass die tatsächlichen Magnetartikeladressen bei 320 zu Ende sind und somit darüber hinausgehend nur virtuelle Adressen möglich sind.
Hallo Berthold,
den Sinn von virtuellen Signalen verstehe ich, aber was sollen virtuelle Weichen bewirken (virtuell bedeuted ja, nicht auf der Anlage tatsächlich vorhanden)?
Alle Adressen, die über den Adressraum der Zentrale liegen sollten eigentlich automatisch virtuelle Adressen sein, so ist es zumindest bei meiner Altzentrale Mä 6021.
Hallo,
auch wir haben für unsere Vereinsanlage eine grobe Einteilung der Adressbereiche vorgegeben, allerdings nach Art der Magnetartikel. Und es wird sich auch nicht immer strikt daran gehalten ;). In erster Linie gibt die Anzahl der vorhandenen Decoder-Protokolle (wir haben Decodertypen von mehreren Herstellern, bei Neuanschaffungen nur DCC) und die verwendete Zentrale (bei uns IB1) die Aufteilung vor. Motorola von 1 bis 320, dann DCC von 321 bis 2000.
Hier unser Beispiel:
001-099 Alles "Wichtige", für unsere "Handfahrer", die z.B. Stopstellen, einige Weichen und Signale, usw. per Hand über die IB1 schalten wollen, damit die Adresse kurz ist ... und zweistellig kann man sich "noch merken"
100-299 Weichen/Drehscheibe
300-699 Signale und Lichteffekte
700-999 Schalter (Relais usw.)
1000< virtuelle Magnetartikel (ohne weitere Aufteilung)
@Willi,
in WDP werden feste Kreuzungen aus zwei Weichen zusammen gesetzt und Du müßt eine virtuelle MA-Adresse vergeben (siehe HB-WDP 2018 Seite 337).
Hallo Willi,
als Ergänzung zu Limagolf:
Auch stumpfbefahrene Weichen, die nicht unbedingt einen Antrieb brauchen sollten mit einem vMA adressiert werden.
Guten Abend und vielen Dank für die Ratschläge !
Ja-die virtuellen Adressen für Weichen betreffen die Kreuzungen 2259, von denen ich mehrere in den Gleisdreiecken verbaut habe.
Ansonsten scheint meine Systematik ja im großen und ganzen zu passen.
In der Anfangszeit hatte ich einigen Signalen Nummern im 500er Bereich zugeordnet - die werde ich jetzt noch zu den 700er Nummern verschieben. Ich hoffe, die bereits aufgezeichneten Fahrstraßen nehmen mir das nicht übel.
Gruß
Berthold
Hallo Lothar, Helmut und Berthold,
da ich in meiner Anlage keine Kreuzungen ohne Magnet-Antrieb habe, war mir diese Möglichkeit, dass antriebslose Kreuzungen mit virt. MA-Adressen versehen werden müssen, nicht bewußt.
Fazit: Man kann alt werden wie eine Kuh ...
Danke euch Dreien für die Aufklärung.