Seite drucken - Gleisplan zum Einmessen der Loks.

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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet allgemein => Thema gestartet von: belue in 15. November 2019, 09:50:50

Titel: Gleisplan zum Einmessen der Loks.
Beitrag von: belue in 15. November 2019, 09:50:50
Moin liebes Forum,
ich habe da mal eine Frage.
Ich beschäftige mich seit ein paar Wochen mit WDP.
Aktuell möchte ich jetzt meine Loks einmessen. Dafür habe ich ein einfaches Oval aufgebaut.
Jetzt versuche ich mich am Gleisbild zeichnen in WDP. Der Gleisbild-Editor ist ja sehr umfangreich.
Was benötige ich denn davon für mein Oval ?
Definiert man die einzelnen Abschnitte als Blockstelle ?
Reicht ein einfaches Signal als Trennung in den einzelnen Rückmeldestrecken + ZNF ?
Bin für jede Info dankbar.
Titel: Re: Gleisplan zum Einmessen der Loks.
Beitrag von: Peter Schmitt in 15. November 2019, 10:12:43
Hallo Bernd,

schau mal hier https://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=67191.0 (zu finden unter Tipps & Tricks),
klicke die Büroklammer an und lade es herunter und Du wirst den "aha" Effekt haben  ;)

Viel Erfolg und Grüße
Peter
Titel: Re: Gleisplan zum Einmessen der Loks.
Beitrag von: michael1957 in 15. November 2019, 10:19:35
Servus Bernd und "WILLKOMMEN" hier bei den MoBa- und WDP-Verrückten!
Also für den allerersten Gleisplan brauchst du eigentlich nur die entsprechenden Gleissymbole und Signale. Am besten, du zeichnest einmal das Oval (für´s Einmessen achte bitte darauf, dass du nicht ausgerechnet in den eigentlichen Messstrecken die Kurve einbaust). Die entsprechenden Abschnitte (meine Angaben hier für H0) A-E für die kurze und die lange Messstrecke musst du bitte entsprechend teilen bzw. isolieren und mit Rückmeldern versehen. Ich habe die Strecke "C" für den langen Teil (also für die hohen Geschwindigkeiten) mit rund 180 cm und die "c" für die kurze Messung mit ca. 65 cm bemessen. Die einzelnen Abschnitte (werden in beide Richtungen befahren und verwendet) sind A = Ausgangs-/Startposition, B = Beschleunigungsstrecke vorwärts, C = Messstrecke, D= Bremsstrecke, E = Stop- und Wendeposition. Bei der Rückfahrt gelten diese Zuordnungen genau in umgekehrter Reihenfolge. Und für die Kurze Messtrecke "c" macht es Sinn, wenn du "C" (achte bitte auch die Groß- und Kleinschreibung in diesem Beitrag) noch mindestens einmal unterteilst (isolierst). Signal braucht du für die Messstrecke eigentlich gar keines. Ich hänge dir hier noch einen Screenshot mit meinen diesbzgl. Angaben an. Viel Erfolg beim Bauen und beim Einmessen deiner Loks und beste Grüße aus Österreich, Michael
Titel: Re: Gleisplan zum Einmessen der Loks.
Beitrag von: Edwin Schefold in 15. November 2019, 11:19:21
Hallo Bernd

Willkommen im Forum!!
Zur Ergänzung:
Du benötigst kein Oval für eine Messstrecke. AUch Signale und ZNF sind hier nicht erforderlich.

Wichtig ist es, dass die Messstrecke C eine Gerade ist und mindestens 150cm lang sein sollte!!
Länger ist natürlich immer besser.

Die Schienenlängen für A und E sollten so lang sein, dass deine längste Lok darauf passt.
(Ca. 3 180iger Schienen reichen meist vollkommen aus.)
Die Schienenlängen für B und D sollten so lang sein, dass die Lok, vor Abschnitt C ihre Höchstgeschwindigkeit erreicht haben.
(Normal reichen hier 4 Schienenlängen aus).
Die Loks sollten vorher aber in der Anfahr- und Bremsverzögerung, decoderseitig auf einen kleinen Wert eingestellt werden, oder die Anfahr- und Bremsverzögerung der Lok (meist F4) einschalten.

Wenn du dann im Messfenster diese RMK richtig einträgst und die reele Länge vom Abschnitt C eingetragen hast, sollte einer Einmessung nichts mehr im Wege stehen.
Titel: Re: Gleisplan zum Einmessen der Loks.
Beitrag von: belue in 15. November 2019, 20:33:34
Vielen Dank für Eure Tips !
Gleisplan steht, Rückmelder sind eingetragen und die 1. Messung läuft !
Danke Bernd