Hallo zusammen,
seither habe ich WDP 2012 genutzt und bin nun auf die Version 2018 umgestiegen. In diesem Zug habe ich das Gleisbild neu erstellt, das alte war ein einfach unübersichtlich. Inzwischen sind alle RM + Weichen erfasst und die Fahrstraßen angelegt, sowie die Anforderungskontakte definiert.
Der Testbetrieb lief bisher zwar anfänglich holperig, aber inzwischen ohne größere Probleme. Natürlich fehlt noch die Feinabstimmung.
Was mir heute aufgefallen ist, dass manche Loks (nicht immer die gleichen) die Fahrstraßen nicht abarbeiten, sondern einfach unterwegs stehenbleiben (Regler auf 0). Dummerweise erlischt auch die Ausleuchtung der FS, obwohl der Zielkontakt nicht erreicht wurde. Was dann folgt, könnt Ihr Euch denken -> Aufräumen :(. Das passiert nicht immer, aber heute insgesamt 4 mal mit unterschiedlichen Loks.
Hauptsächlich betrifft es die Fahrstraßen vom SBH oben Gleis 8+9 zum SBH Gleis 1-7. Ich habe auch schon die Simulation laufen lassen, ohne Ergebnis.
Ich bin mit meinem Latein am Ende. Villeicht habe ich nur einen kleinen Fehler gemacht und benötige lediglich einen kleinen Schucker :)
Hallo Stephan,
ich habe mir grade dein Projekt runtergeladen und auf meiner 2018-Version gestartet. Was mir dabei auffällt ist dass die Prüfroutine (du weißt schon, das rote Rufezeichen in WDP) gleich einmal etliche Einträge "anmotzt", darunter auch die FDL-Einträge vom SBH oben. Das solltest du - soweit dies nicht Fehler sind, die noch durch den Baufortschritt bedingt sind - einmal beheben.
Außerdem wäre es interessant zu wissen, welche Loks (wenn auch nur fallweise) stehen bleiben und vor allen Dingen WO dies passiert. Denn ansonsten müssen wir unsere Glaskugel zu sehr abnützen und können trotzdem nur Vermutungen anstellen. Denn - wie dur richtig feststellst - in der Simulation springt einem jetzt nicht gleich der "große Fehler" direkt ins Auge..
Herzliche Grüße aus Österreich, Michael
Hallo Stephan,
Du solltest Deine Fahrstraßenaufzeichnungen mal überprüfen!
Mindestens von Gleis 9 nach Gleis 1-7 sind die RMK86 und RMK83 nicht in der Fahrstraße enthalten bzw. fehlerhaft.
Auch sollten die Reihenfolge der RMKs (für die Simulation) in der richtigen Reihenfolge sein!
Hallo Stephan
Wird die FS denn dabei auch aufgelöst?
Es könnten auch folgende Fehler sein:
- Ein RMK ist per Zufall auch noch in einer anderen FS mit drin, und der löst dann etwas in der FS aus.
- Du hast ein Flashen im RMK-Kreis der dann kurzfristig den Stoppkontakt anspricht und somit die FS auflöst.
- Deine Schienen sind nicht sauber getrennt, so dass der Zug zwei RMK anspricht und das wiederum zum Stillstand des Zuges führt.
Hallo zusammen,
zuerst mal vielen Dank für Eure Antworten und Hinweise.
Die FS habe ich überprüft, hier waren schon einige Fehler enthalten. Z.B. ein Rückmelder, der auf der Anlage gar nicht existiert. Wie der sich eingeschlichen hat kann ich nicht sagen. Auchwar in 2 Fällen die Reihenfolge falsch eingetragen.
Ich habe alles überprüft und korrigiert und auch die IZNF in den Schattenbahnhofsgleisen deaktiviert.
Danach habe ich die Simulatiuon laufengelassen, nach etwa 5 Minuten ohne Fehlermeldung beendet.
Trotzdem taucht im Automatikbetrieb immer wieder die Fehlermeldung
"Nicht abgearbeiteter Bremskontakt wird verworfen!"
auf und zwar an folgenden Stellen:
1. FS ID 30 Lok P10 steht auf "0", Position am anfang des RM31. RM 31 und RM 10 msind ausgeleuchtet. Die Feilfreigabe ist erteilt, die Ausleuchtung der FS ist weg.
2. FS ID 7 Lok 151 074-2 steht auf "0" im RM 84. Die FS ist aufgelöst, siehe Screenshot.
3. FS ID 4 -> habe ich dummerweise nicht dokumentiert, Frau hat gestört ;)
4. FS ID 29 Lok BR 17 steht auf "0", Position Mitte RM 31 FS-Ausleuchtung ist weg, Zugfahrt noch aktiv. (siehe Screenshot)
Ich habe die Protokolldatei, sowie 2 Screenshots und die zip-Datei angehängt.
Fällt Euch auf woran das liegen könnte?
Hallo Stefan,
solltest Du mal in den betreffenden FSen die Bremskontakte überprüfen, ob die auch tatsächlich auslösen!
Hallo Helmut,
die Bremskontakte der betrefenden FS lösen aus.
An dem kann es doch aber nicht liegen, da die Loks den Bremskontakt gar nicht erreichen, oder liege ich da falsch?
Bahnhofsausfahrt:
An der FS ID 30 ist die Lok sofort nach erreichen des RM31 stehengeblieben. Bei der FS ID 29 ist die Lok etwa 1,5 im RM gefahren bevor Sie stehengeblieben ist. Vorher haben andere Loks die gleichen FS genutzt ohne stehenzubleiben.
Hallo Stephan,
in den FS ID1 bis ID4 und ID29 bis ID32 hast Du eine "sinnlose" 2. Teilfreigabe eingetragen. Du hast praktisch die Freigabe der FS 2-mal drin. Meine Empfehlung: zeichne die betroffenen FS mit dem Kamerasymbol komplett neu auf. Mit dem "Doppelpfeil links" kannst Du alles löschen und dann mit der "1" die erste Teilfreigabe und den Rest "normal". Dann hast Du die FS "sauber". Nun noch evt. "Start/Brems/Ziel" und "Folgeschaltungen" nacharbeiten. Vielleicht hast Du Dir die Eintragungen vor dem Löschen ja notiert, dann ist's noch leichter ;).
Ob das Dein Problem löst, weiß ich nicht, da es in der Simulation ja nicht auftaucht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass beim Programmablauf Deine Einträge in bestimmten Konstellationen falsch interpretiert werden/wurden und die FS zu früh aufgelöst wird.
Bin gespannt ...
Hallo Stephan,
wenn das Problem nur auf der Anlage auftritt, liegt es meist an kurzen kaum sichtbaren auslösen der Zielkontakte der jeweiligen Fahrstraße!
Dadurch wird dann die Lok gestoppt und die Fahrstraße aufgelöst!
Diese ungewollten Kontaktauslösungen können vielfältige Ursachen haben.
Unsaubere Trennungen zwischen den Abschnitten, Verschieben der Schienenstücke Temperaturbedingte Längenveränderung, oder aber durch Störspannungen induzierte Meldeimpulse!
Ein anderes Fahrzeug löst den Zielkontakt aus etc.
da hilft nur systematische auschliessen aller möglichen Ursachen!
Beobachte mal die Zugüberwachung (Fernglas) während des Geschehens, vielleicht erkennst du ja was in dem entscheidenden Moment passiert!
Hallo Lothar,
hallo Thomas,
vielen Dank für Eure Tipps.
Die Trennstellen habe ich alle mit den Kunststoff-Schienenverbindern ausgeführt. Diese haben eine etwa 1 mm dicke Nase aus Kunststoff, die ein zusammenstoßen der Schienene verhindert. Die Stellen habe ich alle geprüft, oft ist sogar noch etwa 0,5mm Luft zwischen den Schienen. Temperaturbedinge Längenänderung schließe ich aus, da meine Analge sich im Keller befindet und die Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter minimal sind.
Störspannungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, da stimme ich Dir zu. Die Rückmeldemodule (Littfinski GBM) sind dezentral in Gruppen am Anlagenrand montiert. Beim Verlegen der Buskabel (rund) habe ich darauf geachtet, dass immer ein Abstand von mind. 15 cm zur Stromversorung eingehalten wird. Wenn Kreuzungen erforderlich, dann immer unter 90°.
Das kurzfristige auslösen des Zielkontaktes könnte eine Ursache sein, zumal der Fehler nicht immer auftritt. Bei den Rückmeldern kann doch die Anzeigeverzögerung eingestellt werden. Ich denke mal, dass der Kontakt erst die eingestellte Zeit anliegen muss bis er im Programm ausgewertet wird, oder?
Ich weiß, das ist für die FS nicht gerade optimal. Wenn aber diese Verzögerung auf 100ms gestellt wird, müsste das "unsichtbare" Auslösen nicht mehr auftreten und der Einfluss auf die Abarbeitung der FS minimal sein.
Als nächstes ändere ich die FS ab und hoffe, dass es funktioniert.
Hallo,
ich habe die Einschaltverzögerung der RM auf 100 ms gestellt und die FS abgeändert. Leider alles ohne Erfolg, das Verhalten hat sich nicht geändert. :(
Es ist immer so, dass die Loks nicht an der gelichen Stelle stehnbleiben und es sind auch immer verschiedene Loks. :(
Weiter hoch möchte ich die Einschaltverzögerung nicht legen, da sonst die FS zu spät ausgelöst werden könnten.
Hat jemand von Euch eine Idee, woran das liegen könnte?
Vielen Dank im Voraus, ich weiß nicht mehr weiter.
Hallo Stephan,
ich würde erst mal alle Fahrzeuge von der Anlage nehmen und nur mit einer einzigen Lok die Anlage manuell abfahren und dabei das Gleisbild beobachten ob dort alle RM korrekt angezeigt werden.
Mir ist im Gleisbild aufgefallen, dass bei dir RM-Kontakte vom S88 wie folgt angegeben sind:
Modul 7 (Bit 0-7) auf den SBF oben
Modul 8 (Bit 8-15) auf SBF unten
Modul 9 (Bit 0-7) auf den SBF unten
Modul 10 (Bit 8-15) auf SBF oben
Da die Littfinski-S88 m.M. nach auch immer 16 Eingänge haben, ist es für
mich unlogisch, dass du das so verdrahtet hast. Ich würde Modul 7/8 z.B. für oben und 9/10 für unten verwenden. Damit wäre jeweils ein komplettes Modul für einen SBF vogesehen und kein Mix, der auch noch "verdreht" ist.
Aber das liegt ja ganz bei dir, deshalb würde ich erst mal zur o.g. Überprüfung raten.
Zitat von: Stephan in 12. Dezember 2019, 21:44:36
... Auch war in 2 Fällen die Reihenfolge falsch eingetragen.
Ich habe alles überprüft und korrigiert ...
In der FS 073>055 "SBH-o Gleis 8 > SBH-o Gleis 1" (
und auch bei den folgenden) sind die Stellbedingungen falsch:
Ist: 73 / 86 / 84 / 75 / 55
Soll: 73 /
84 / 83 / 75 / 55
In der FS 074>055 "SBH-o Gleis 9 > SBH-o Gleis 1" (
und auch bei den folgenden) sind die Stellbedingungen falsch:
Ist: 74 / 86 / 84 / 75 / 55
Soll: 74 /
84 / 83 / 75 / 55
Es sind Fehler bei
mehr als 2 FS und solltest das nachbessern und einen neuen Upload hier zeigen damit wir nicht in "alten" Sachen vergeblich suchen.
Weitere FS habe ich mir jetzt nicht angesehen.
Grüße
Gerold
Hallo Gerold,
zuerst mal vielen Dank für die Hinweise und den Tipp mit der einzelnen Lok.
Ich verwende als Rückmeldecoder die Lifffinski RM-GB-8-N. Die 16-fachen Module schalten gegen Masse und sind für mich als "Gleichstromer" leider nicht geeignet.
Die beiden SBH liegen direkt übereinander, d.h. die Einfahrt des oberen SBH liegt über der Ausfahrt des unteren SBH. Damit ich keine ewig langen Buskabel verlegen muss, habe ich deshalb die RM hintereinander geschaltet.
Das mit den Fahrstraßen wird mir so langsam peinlich :-[, ich hab die doch alle kontrolliert und warscheinlich vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen. Also, nochmal alle prüfen.
Hallo Stephan,
ich muss mich bei dir entschuldigen, ich habe aus Versehen die falsche ZIP-Datei aus Beitrag 1 geladen - Sorry.
In deiner Version vom 12.12.2019 sind meine "falschen" FS bereits von dir korrigiert worden.
Bei Verwendung von 8-fach Rückmeldern kann man diese Konstellation natürlich so durchführen.
Dann bleibt leider momentan nur der Tip mit der einzelnen Lok.
Edit 1:
Als "Versuch" könntest du ja mal noch in den "ominösen" FS als Ziel-Freigabe eine UND-Bedingung mit dem jeweiligen RM vor dem Zielkontakt eintragen, dann müsste der Zug zumindest in den letzten Abschnitt der FS ohne anzuhalten einfahren.
Das behebt aber erst mal nicht die Ursache.
Beispiel für FS 073>055:
Stellbedingung: RM 73 / 84 / 83 / 75 / 55 (Zielkontakt)
Freigabe:
Ist: 55 (Besetzt)
Soll: 55 (Besetzt) UND 75 (Besetzt)
Edit 2:
Du hast z.B. bei dem RM 55 (und vielen anderen RM auch) eine Ausschaltverzögerung von 300ms eingegeben, ich hätte hier (bei undefinierten Signalen) nur eine Einschaltverzögerung vorgesehen.
Am RM76 hast du beides eingetragen (200ms-E/300ms-A), das ist aber kein Ziel-Kontakt sondern nur der Brems-Kontakt, macht also bei diesem Problem (FS wird aufgelöst, bevor Zug den Zielkontakt erreicht hat) m.M. nach keinen Sinn hier überhaupt eine Verzögerung einzugeben, außer du verwendest wie o.g. den Kontakt in der Ziel-Freigabe mit einer UND-Bedingung. Dann sollte hier aber nur eine Einschaltverzögerung genügen.
Wenn du mit der UND-Bedingung arbeitest, dann würde ich zunächst nur eine Einschaltverzögerung bei dem RM vor dem Zielkontakt arbeiten.
Wenn die Strecke recht lang ist, kann auch eine entsprechend lange Zeit eingetragen werden.
Achtung, bei Brems-Kontakt wird dann wohl auch später abgebremst -> Eventuell Geschwindigkeit am Bremskontakt reduzieren.
Den Zielkontakt würde ich zunächst ohne Zeitverzögerung einstellen.
Grüße
Gerold
Hallo Stefan,
stimmen denn die RMKs auch mit denen im Gleisbild überein? Schalten sie korrekt bei einer Fahrt mit der Lokomotive ein und aus?
Hallo Gerold,
hallo Helmut,
vielen Dank für Eure Tipps.
die RMKs habe ich alle überprüft und zwar so:
- alle Loks und Wagen von der Anlage genommen
- eine einzelne Lok langsam über alle Gleise laufen lassen und die RMKs überprüft. -> Alle sind richtig positioniert und schalten ein/aus. Besonders habe ich darauf geachtet, dass nur der jeweilige RMK schaltet, bzw angezeigt wird und kein anderer "dazwischenfunkt". -> alles i.O.
Danach habe ich eine Lok drauf und den Autobetrieb gestartet. die ist ganz einsam und alleine über die Anlage getuckert und keine Fehlermeldung wurde angezeigt. Nach etwa 2h eine zweite Lok drauf und das gleiche Spiel. Bei der 3. Lok kam plötzlich die Meldung, dass das backup erst nach Stillstand aller Züge ausgeführt werden kann (siehe screenshot) Diese Meldung hatte ich noch nie.
Kann dieses automatische Backup abgeschaltet werden? Im Handbuch habe ich nichts gefunden.
Gerold, die Verzögerungen habe ich eingegeben, um ein eventuellen Flackern zu unterdrücken. Du hast recht, eine Ausschaltverzögerung unterbindet dies nicht sondern nur eine Einschaltverzögerung. Werde ich ändern.
Deine Idee mit der zusätzlichen und-Verbindung ist gut, aber ist dies auch wirklich sinnvoll? Das komische ist, dass die Loks auf einem Streckenkontakt, z.B. 31 anhalten und die FS auflösen. Den Bremskontakt erreichen die Loks nicht und können doch somit auch diese und-verbindung nicht auslösen.
Trotzdem probiere ich es aus und schaue was passiert.
Hallo
ZitatKann dieses automatische Backup abgeschaltet werden? Im Handbuch habe ich nichts gefunden.
in den Systemeinstellungen - Programmeinstellungen - Generelles
Hallo Stephan,
ZitatKann dieses automatische Backup abgeschaltet werden? Im Handbuch habe ich nichts gefunden.
Sicherung von Wiederherstellungsdaen ist in den Systemeinstellungen auf der Registerkarte "Generelles". (vgl. Handbuch Kapitel 3.8.4)
Hallo Peter,
hallo Bernd,
Danke.
Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank an alle, die mir bei der Problemlösung wertvolle Tipps und Hinweise gegeben haben.
Dass ich mich erst jetzt wieder melde hat den Grund, dass ich längere Testläuffe erfolgreich beendet habe. Ich habe alles nochmals überprüft, die Einschaltverzögerung aller Rückmelder auf 200ms gestellt und die Abfallverzögerung deaktiviert.
Als nächstes nur eine Lok auf die Anlage und im Auto-betrieb rennen lassen -> keine Fehler. Nach 1 h störungsfreier Betrieb die nächste Lok drauf und immer so weiter, bis alle Loks ohne Wagen auf der Anlage fuhren. 2 mal stand die Anlage still als ich wieder mal nachschaute. Die Ursache lag in einem Kontaktprolem (behoben) und in einer Entgleisung (kann immer mal vorkommen).
Dann das ganze Prozedere mit Wagen. Erfreulicherweise lief die Anlage über Stunden (wirklich) am Stück. :) :)
Als Ursache für das Verhalten sind vermutlich kurzzeitige Störimpulse verantwortlich, wie es Thomas bereits vermutet hat. Das hochstellen der Verzögerung auf 200ms hat fast keine Auswirkungen auf die Halteabschnitte.
Als nächstes gehe ich den richtigen Halt der unterschiedlichen Zuggattungen im Bahnhof an. Villeicht benötige ich auch hier Eure Hilfe, aber zuerst mal selbst studieren und probieren. (voher mache ich eine Datensicherung ;))