Seite drucken - Einbau von Minikameras in nicht einsehbare Geländeabschnitte

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Christoph Lenz in 08. Dezember 2019, 13:26:20

Titel: Einbau von Minikameras in nicht einsehbare Geländeabschnitte
Beitrag von: Christoph Lenz in 08. Dezember 2019, 13:26:20
Hallo zusammen,

ich beabsichtige, Teile meiner Anlage im Landschaftsbereich, die nicht einsehbar sind, mittels Minikamera dem Beobachter zugänglich zu machen. Dabei sollen die Livebilder auf einen oder zwei Bildschirme, die an einen PC angeschlossen sein sollten, übertragen werden.
Wer kennt sich damit aus und kann mir Ratschläge zum Zusammenstellen der einzelnen Teile geben?
Titel: Re: Einbau von Minikameras in nicht einsehbare Geländeabschnitte
Beitrag von: Peter Ruffershöfer in 09. Dezember 2019, 18:41:45
Hallo Christoph,
habe 3 USB-Kameras im Einsatz. Da aber bei der geringsten Auflösung und niedriger Bildwiderholrate der PC in Verbindung mit WinDigipet das alles zeitlich nicht mehr schnell genug schafft, habe ich einen alten Laptop für die Kameras. Nutze diesen aber nur bei Analysearbeiten (Fehler, sonstige notwendige Beobachtungen).
Wenn die Kameras am Moba-Rechner laufen geht die CPU-Belastung gen 80-90% und die Züge halten dann auch manchmal nicht mehr richtig.
Mußt du probieren. Aber ich rate zu einem seperaten Rechner dafür. Außer Du hast einen Monsterguten mit 4 Kernen je 3,6Mhz MHz und 16GB Ram und eine super Grafikkarte. Da ich am Moba-Rechner noch 3 Bildschirme drann habe, belasten diese ja auch noch die CPU.

Gruß Peter :)

PS: Nehme aber gerne auch Tipps von Anderen an die vielleicht andere/bessere Erfahrungen haben. ;)
Titel: Re: Einbau von Minikameras in nicht einsehbare Geländeabschnitte
Beitrag von: slopp in 10. Dezember 2019, 15:19:24
Hallo Christoph, es gibt noch einen anderen Lösungsansatz.
Da ich auch Modellflug betreibe, komme ich natürlich nicht an FPV vorbei. Das ist das Schlagwort.
Die Kameras mit Sendemodul sind inzwischen deutlich preiswerter als beim Modellbahnhändler.
D.h. Du installierst die Minikamera mit Sendemodul an den entsprechenden Platz Deiner Anlage. Du musst nur für eine saubere Stromversorgung sorgen, das ist die größte Herausforderung. Meistens reichen 3V, allerdings sauber gefiltert.
Die Kamera überträgt das Signal per Funk (5GHz, 25mW) an den Empfänger. Hier gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten:

- Display mit integriertem FPV-Empfänger
- FPV Brille, welche Du direkt aufsetzt und schauen kannst.
- FPV-Empfänger mit AV-Ausgang und Kabel an ein separates Display

Wenn Du das Ganze dann noch in eine Lok oder Wagen integrierst, hast Du eine fahrende Kamera.

Vorteil, einfacher Aufbau, völlig losgelöst von PC, kostengünstig (eine preiswerte Drone zerlegen bringt es schon), keine spezielle Verkabelung, flexibel.

Ich bin gerade dabei, einen Triebwagen damit auszurüsten. Kleines Loch in die Frontscheibe, Kamera in den Leitstand.
Mit der Stromversorgung bin ich noch am Überlegen. Entweder kleiner LiPo, 1s 360-500mAh oder aus der Gleisspannung gewinnen.

Schaue mal im Web unter FVP.
Viel Spaß beim zusammenstellen.

Grüße
Steffen



Titel: Re: Einbau von Minikameras in nicht einsehbare Geländeabschnitte
Beitrag von: behbeh in 10. Dezember 2019, 19:04:49
Hallo,
es gibt auch noch diese Lösung.
"https://www.ebay.de/itm/8CH-1080P-ONVIF-AHD-DVR-4XOutdoor-3000TVL-2-0MP-Uberwachungskamera-Security-Kit/202651001469?hash=item2f2ef0e27d:g:eK4AAOSw9LRcrpnM"

Hat ein Freund auch installiert, das Bild kannst Du auch auf dem PC-Monitor abbilden, muss dann nur den Eingang vom Monitor umschalten wenn das geht.VGA Input haben viele PC Monitore.
Bernd