Liebe Modellbahnfreunde,
dies ist mein erster Beitrag in diesem vom mir sehr geschätzten Forum. Bisher habe ich alle mit WDP auftretenden Fragestellungen und Herausforderungen durch Studium der einschlägigen Literatur und Dokumente etc. , wie sie seitens WDP bereitgestellt werden, ohne weitere Hilfestellungen beantworten und lösen können. Doch nun bin ich auch mit dem Laufzeitfehler 6 - Überlauf - konfrontiert, finde keine Lösung und bitte um Hilfe.
Problembeschreibung:
Nach Weiterbau meiner Anlage habe ich zunächst die üblichen Fehlerprüfungen ohne Beanstandungen ausgeführt. Auch die Fehlerprüfung der ZFA ergab keine Meldung. Der Simulationsbetrieb ZFA läuft ohne Auffälligkeit. Im Realbetrieb der ZFA lösen an ganz bestimmten Stellen der Anlage bestimmte Loks den Laufzeitfehler 6 aus.
Signifikante Loks (Auszug):
60 1009 (60); 4210 (57); 114 39 (25);
ZFA-Editor:
Signifikante Orte:
Einfahrt SchBf 3:
Fahrstraße; Anschlußfahrten
128>147 15 147>138
14 147>142
17 147>140
18 147>144
Abfahrt Rampe 1:
124>120 37 120>116
120>116 38 116>089
Wer kann helfen?
Hallo Ernst
Vielleicht hilft das:
https://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=81175.0
Hallo Siegmund,
vielen Dank für Deinen Hinweis, ich kann aber leider in den in meinem Fall betroffenen Zugnummernfeldern (siehe Anlage)
124 (RMK 124), 120 (RMK 124), 116 (RMK 116), 089 (RMK 089), 128 (RMK 128), 147 (RMK 147), 140 (RMK 140), 138 (RMK 138), 144 (RMK 144) 142 (RMK 142)
keinen Verstoß gegen die von Markus aufgeführten Grundsätze erkennen; was siehst Du, was ich nicht sehe?
In Ergänzung meiner bisherigen Schilderung füge ich inder Anlage einen Kurzbericht über meine Beobachtungen der Auswirkungen des Laufzeitfehlers 6 mit, den ich aus den dort geschilderten Gründen auch nicht weiter provozieren möchte, bis eine Lösung gefunden ist.
Hallo Ernst,
Hmmm...ist das geschilderte Geräusch bei dem Laufzeitfehler eher ein Piep oder ein DingDong?
Ich überlege gerade wo das Geräusch herkommen könnte...
Mach mal bitte das Folgende:
Gehe in die Systemeinstellungen "Registerkarte Fahrstraßen" nimm den Haken weg bei "Sicherheitskontakt generell aktivieren". Den nutzt du ja eh nicht in deinem Projekt.
Gibt es im Unterverzeichnis Sound von WDP noch DingDong.wav. Kannst du die normal aus dem Explorer abspielen?
Dann geh mal ins Menü "Betrieb" uns setze "Ausgabe von Sound-Dateien deaktivieren". Jetzt wäre die Frage ob das Problem weiterhin auftritt.
Ich habe leider so aus dem Betrieb raus auch keine wirkliche Idee wie das passieren könnte.
Grüße
Markus
Hallo Markus,
das geschilderte Geräusch ist eher ein einsilbiges Piep als ein zweisilbiges DingDong!
In den Systemeinstellungen Haken weggenommen bei "Sicherheitskontakt generell aktivieren"!
Im Unterverzeichnis Sound von WDP existiert der Sound DingDong.wav. Ich kann ihn normal aus dem Explorer abspielen.
Im Menü "Betrieb" "Ausgabe von Sound-Dateien deaktivieren" gesetzt.
Maßnahmen sind leider erfolglos (siehe beigefügtes Protokoll).
Hallo Ernst,
aktuell habe ich da nicht wirklich Ideen mehr.
Was mir in deinem Projekt auffiel. Es stehen alle Loks auf Gelb "Wartung notwendig". Kannst du mal bei allen Loks die Wartungsfunktion in der Fahrzeug-Datenbank ausführen.
Sollte zwar eigentlich ohne BElang sein. Habe aber noch nie ein Projekt gesehen wo jemand alle Loks in dem Status hatte. Ist so eine Strohhalm-Idee....
Grüße
Markus
Hallo Markus,
die Wartungsfunktion hatte ich bisher eher als eine Art Animationsanregung auf dem Schirm, denn als ernsthafte Funktionsbedeutung. Ich werde morgen Deiner Anregung nachkommen und berichten.
Hallo Markus,
ich habe entsprechend Deiner Anregung bei allen Loks die Wartungsfunktion in der Fahrzeugdatenbank ausgeführt.
Wie Du beigefügter Anlage entnehmen kannst, bringt das Ergebnis nicht den gewünschten Erfolg.
Hallo Markus,
Beim Auftreten eines Laufzeitfehlers erzeugt das Betriebssystem in der Regel einen Speicherdump, aus dem ein Softwareentwickler meist nähere Informationen zum Fehler und seiner Ursache erkennen kann (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Laufzeitfehler ).
Frage: Kann man im vorliegenden Fall zur Lösung dieses Problems auch auf solch einen Speicherdump zurückgreifen und wenn ja wo finde ich ihn?
Hallo Ernst
Ich schätze ein Dump wird nicht helfen.
Alle Fahrzeuge auf "Wartung" ist, wie Du auch festgestellt hast, kein Problem.
Das ist eine echte Funktion, die man auch zum schalten nutzen kann.
(Vor allen beim Car-System oder Straßenbahnen mit Akkubetrieb)
Da in der Büroversion der Fehler nicht nachzuvollziehen ist bleibt es ein Ratespiel.
Ich würde durchführen:
Datenbankrepartur
nach einer neuen Datensicherung diese wieder neu einspielen.
(Dateifehler im Rechner werden umgangen)
oder
In diesem Bereich die Fahrstraßen und Zugfahrten löschen und neu machen.
(Ist auch nur ein Versuch)
Hallo Siegmund,
z.Zt. gibt es also keine zielführende Hilfestellung durch die Experten dieses Forums, sondern ich muß mich eher auf erratisches Experimentieren einstellen? Das ist dann aber extrem unbefriedigend.
Die Folge wäre, ständig den Laufzeitfehlers 6 zu produzierem und dadurch auch den Windowsfolgefehler ,,Wer fault" hinzunehmen, über dessen Beseitigung ich a.a. Stelle in diesem Thread berichtet habe.
Das ganze läuft dann auf eine Endlosschleife hinaus.
In der Konsequenz zu Ende gedacht bedeutet das dann nämlich auch, daß ich bei einer Neuanlage meines Projektes in Unkenntnis dessen, was ursächlich für die Entstehung des Laufzeitfehlers 6 ist, das Projekt erneut mit demselben Mangel versehe, und mir selbst eine Sisiphusarbeit beschaffe. Das war aber nicht mein Ziel, als ich mich für WDP entschied.
Ich komme sehr ins grübeln!
Gleichwohl nehme ich Deine Anregungen auf und hoffe endlich, die Auflösung des Problems zu finden.
Hallo Siegmund,
Nach der Datenbankreparatur erscheint beim Einspielen der neuen Datensicherung folgender Hinweis:
Beim Entzippen der Datei "SOUND\LOK.WAV" ist ein Fehler aufgetreten
Wähle ich Wiederholen oder Ignorieren?
Hallo Siegnund,
ich habe mich entschieden und zuerst Wiederholen und dann Ignorieren gewählt und danach die neue Datensicherung eingespielt.
Ergebnis: ohne Erfolg, der Laufzeitfehler 6 wird weiterhin ausgelöst
Morgen werde ich Deinen zweiten Vorschlag angehen und die betroffenen Fahrstraßen und Zugfahrten löschen und neu anlegen. Über das Ergebnis werde ich dann berichten.
Ich bitte mir meine zwischenzeitlich erkennbar gewordene Frustation nach zu sehen.
Hallo Ernst,
Microsoft hat dieses Problem so beschrieben: https://docs.microsoft.com/de-de/office/vba/language/reference/user-interface-help/overflow-error-6 (https://docs.microsoft.com/de-de/office/vba/language/reference/user-interface-help/overflow-error-6)
Was hast Du denn zuletzt geändert, bzw. wann lief die Anlage das letzte Mal störungsfrei?
Hallo Willi,
ich Denke nicht, das diese Verlinkung hier hilfreich ist.
Hallo Ernst,
es war mal was mit MFX-Loks, wenn Sound auf den Funktionen über 29 angesteuert wurde. Kontrolliere das mal. bei den entsprechenden Loks.
Ob das aber genau der LZF 6 war müsste ich noch suchen, denn das habe ich auf Anhieb nicht gefunden.
Hallo Ernst,
ich hocke dir jetzt schon einige Zeit über deinen Daten und versuche irgendwelche Dinge zu entdecken, die vielleicht so außergewöhnlich sind, dass Sie zu dem Problem führen könnten.
Die Frage ist halt auch ob überhaupt bei den von dir gelisteten Loks/Fahrstraßen zu suchen ist oder vielleicht eigentlich gerade von der Automatik ne ganz andere Lok/FS geprüft/gestartet werden soll und die halt erst gar nicht mehr als aktiv erscheint ehe die Fehldermeldung kommt.
Was ich bisher gesehen hatte:
-wie gesagt die Sache mit der Wartung (und hier wiederspreche ich Siegmund ganz klar, es ging nicht darum, dass alle Fahrzeug auf Wartung stehen sondern das die Wartungszeit schon extrem lange abgelaufen ist und ich so einen Fall noch nicht gesehen hatte und ich wie gesagt auf der Suche nach was außergewöhnlichem bin, denn wenn es ein 0815-Problem wäre müsste das Forum ja vor lauter LZF6-Fehler während ZFA-Betrieb nicht zur Ruhe kommen)
-bei den Loks 185 456-1, 114 39, 41 334, 45 020, VT 10 501, 530001, 58 1836, 81 001, 86 167 und 89 006 gibt es je einen oder mehrere Ein-Messpunkte wo ein höherer Einmesspunkt wenn man mal ins Diagramm schaut den gleichen Wert wie der davorliegende Einmesspunkt hat (und wenn ich in die Rohdaten mit Stellen hinter dem Komma schaue, dann sind die Werte sogar teilweise für den höheren Einmesspunkt kleiner als für den niedrigeren); auch das ist nur ein Strohhalm, normalerweise dürfte sowas sollten wir es irgendwo vergessen haben abzufangen eher zu einer Division durch Null führen, aber wer weiß..., versuch mal den Haken, ich würde raten die betreffenden Loks an den passenden Stellen neu zu vermessen, die Messwerte können auf jeden Fall nicht richtig sein,
nimm auch mal den "Bildschirmanzeige aller Lokbefehle bei Eingabe an Zentrale..." in den Systemeinstellungen weg, dann findet keine Geschwindigkeitsrückrechnung von der Zentrale her statt, auch nur so eine Idee sollte tatsächlich was mit den Messwerten sein
Grüße
Markus
P.S.: Dein Frustration können wir schon verstehen, aber für uns ist es auch sehr schwierig wenn wir Fehler nicht nachvollziehen können und sie halt auch nur in einem Projekt anscheinend auftauchen. Nur mal zu Erklärung was der Fehler bedeutet...der heißt eine Zahl wird zu so groß. So gibt es ja noch gewähltem Speicher Obergrenze für Zahlen z.B. 255 oder 32768. Will man an so einer Stelle nun 256 oder 32769 ablegen kommt es zu dem Fehler. Kann also quasi bei jeder Addition auftreten, wird zwar normalerweise überall vorab geprüft, aber auszuschließen ist es nicht, dass man doch mal eine Stelle in zehntausenden Zeilen Code vergessen hat. Aber es muss halt auch irgendwas besonderes bei dir sein, denn wie gesagt aktuell sind da zur Zeit keine anderen Fälle bekannt.
@ Willy,
störungsfrei liefen die beiden SchBf 1 und 2 auf der Ebene 0. Dies veranlaßte mich zum weiteren Ausbau der Anlage auf der Ebene 1 mit dem SchBf 3. Die Erweiterung der Anlage brachte durch die erforderliche Weiterentwichlung und Anpassung der ZFA bereits im ersten praktischen Testlauf der ZFA danach die Problematik des Laufzeitfehlers 6 mit sich; dieser Laufzeitfehler 6 läßt mich seitdem nicht mehr los und beschäftigt nun auch dieses Forum.
@ Helmut,
ich kann mich nicht erinnern, Sounds von MFX-Loks mit Funktionen über 29 angesteuert zu haben. Ich werde das prüfen, und über das Ergebnis berichten.
@ an Euch alle,
vielen Dank für die bisherige Unterstützung, das gibt Kraft und Hoffnung auf eine Lösung des Problems.
@ Markus,
zum Problem Meßkurven:
ist die Einstellung einer linearen Geschwindigkeitskurve dann eher empfehlenswert als der von mir gewählte Weg? Das würde ich dann bei der Überprüfung der angesprochenen Loks so vorsehen.
Zu bedenken gebe ich aber, dass die angesprochenen Loks bereits bei der ersten Ausbaustufe auf der Ebene 0
mit diesen Einmeßwerten störungsfrei ohne eine einzige Auslösung des Laufzeitfehlers 6 im Modus ZFA fuhren.
Ich werde die "Bildschirmanzeige aller Lokbefehle bei Eingabe an Zentrale..." in den Systemeinstellungen wegnehmen.
Hallo Ernst,
es ist egal ob linear oder progressiv. Aber es sollte je höher die Messtufe ist immer eine höhere Geschwindigkeit rauskommen.
Wenn nicht, dann ist das oft ein Zeichnen für falsche Dekoderfahrstufen-Einstellung, Probleme beim Einmessen (gerne auf Rollenprüfständen).
Grüße
Markus
Hallo Ernst
Hast du mal ein neues Projekt angelegt?
Tritt dort der fehler auch auf?
Ich denke nicht!
Ich würde dir dann mal folgendes Vorschlagen.
Du kannst ja über das Startcenter einzelne Datensicherungen wieder herstellen.
Versuche doch mal, in das neue Projekt, wirklich nur einzelne Daten wieder herzustellen.
Also erstmal nur das Gleisbild.
Dann das neue Projekt starten und schauen ob der Laufzeitfehler auftritt.
Danach dann die Lokdatenbank, ohne Bilder...dann wieder testen.
Dann die Bilder, die Routen, die ZFA usw.
Irgendwann tritt dann der Fehler bestimmt auf und es kann dann nur an dieser letzten Datei liegen.
Bitte mache nach jeden Eintrag auch eine Datensicherung, so dass du immer auf den vorherigen Zustand zurück greifen kannst.
Vielleicht können wir so den Fehler ja so eingrenzen.
Hallo Ernst,
würdest Du bitte mal im Boostermanagement den Booster löschen. Der ist zwar deaktiviert, hat aber falsche Einstellungen. So ist dort der Fahrkontakt 44 des iZNF im SBhf eingetragen.
Es liegen nun 3 wesentliche Vorschläge auf dem Tisch, wie ich weiter vorgehen könnte.
@ Markus
Markus, Du zeigst die Wechselwirkungen von Programm, Mathematik und Anwenderprogrammeinstellungen auf, die in einer ganz bestimmten ungünstigen Konstellation den offensichlich nicht trivialen Laufzeitfehler 6 - ausgelöst in einer ZFA - bedingen. Das ist für mich der entscheidende Grund dafür, zunächst deinen Weg weiter zu verfolgen. Die Vermeidung eines Sisiphusproblems ist von den 3 Vorschlägen nach meiner Einschätzung am wahrscheinlichsten.
@ Siegmund
Deinen Vorschlag ,,In diesem Bereich die Fahrstraßen und Zugfahrten löschen und neu machen" stelle ich deshalb entgegen meiner Ankündigung noch zurück. Die Gefahr eines Sisiphusproblems bleibt nämlich bestehen.
@ Edwin
ich möchte zunächst den Vorschlägen von Markus folgen, wenn er keinen weiteren Weg sieht, werde ich den ausstehenden Gedanken von Siegmund aufgreifen, und dann zum Schluß, wenn alle Stricke reißen, ein komplett neues Projekt anlegen. Die Gefahr eines Sisiphusproblems bleibt bestehen.
Spricht etwas dagegen?
@ Sven
danke, ich werde im Boostermanagement den Booster löschen.
Bericht meiner Arbeit:
Lt. Feststellung von Markus sind die Einmeßergebnisse diverser Loks unzureichend. Ich habe nach den Prüfvorgaben von Markus daraufhin alle auf meiner Anlage befindlichen Loks durchgemustert.
Dabei fiel besonders die Tatsache auf, daß ich bei vielen Loks eine extrem progressive Kennlinie verwandt hatte.
Dies führte bei Loks mit niedriger Endgeschwindigkeit zu folgenden Erscheinungsbild:
Die ersten Meßpunkte verharren quasi bei gleicher Geschwindigkeit. Die gemessenen Werte können wegen der dem angewandten Meßverfahren innewohnenden Meßgenauigkeit dann aber sogar dazu führen, daß es statt konstanter Geschwindigkeit zu einer verminderten gemessenen Geschwindigkeit kommt. Dies gilt es aber lt. Markus zu vermeiden. Wenn man nun eine lineare Kennlinie wählt, ist man eher auf der sicheren Seite, solche kontraproduktiven Meßwerte zu erzeugen. Stellt man eine lineare Kennlinie ein, so folgt also im Idealfall jedem folgenden Meßpunkt ein konstanter Geschwindigkeitszuwachs. Das Meßergebnis läßt sich sehr einfach überblicken und bewerten.
Gründe, die es für die Einstellung einer anderen Kennlinie geben mag, sehe ich hier nicht von Belang.
An einzelnen Meßpunkten treten aber auch bei linearer Kennlinie Auffälligkeiten auf:
Bei einem Fortschritt von einem Messpunkt zum folgenden verbleibt die gemessene Geschwindigkeit auf konstantem Niveau und bei den darauffolgenden Meßpunkten werden wieder konstante Geschwindigkeitszuwächse registriert. Ich habe mir dann erlaubt, den bei dem betreffenden Meßpunkt offensichtlich fehlerhaft gemessenen Wert durch verschieben mit der Maus zu korrigieren.
Loks, die aus unterschiedlichen Gründen keine akzeptablen Meßergebnisse mit sich brachten, habe ich von der Anlage genommen und in der Lokdatenbank der Vitrine zugeführt. Die Klärung dieser Auffälligkeit verschiebe ich auf die Zeit nach der Behebung des Laufzeitfehlers; ich möchte nicht diesen Thread damit belasten.
Angewandtes Meßverfahren: CdB TachoMesser USB mit Märklin Rollenprüfstand und Rollenbock vom Can-digital-Bahn-Projekt.
Als sich nun nur noch 22 Loks auf der Anlage befanden, deren Einmeßergebnisse zufriedenstellend waren – Merkmal: bei jedem Geschwindigkeitsfortschritt von Meßpunkt zu Meßpunkt zeigt sich auch eine höhere Meßgeschwindigkeit -, habe ich erst einmal eine Datensicherung durchgeführt und danach WDP neu gestartet.
Erster Testabschnitt:
Testen der Loks im Modus ZFA in Einzelfahrten nach Behebung der Einmessungsmängel mit dem Ergebnis:
Der Laufzeitfehler 6 hat Bestand.
Zweiter Testabschnitt:
Lt. Markus Vorschlag entferne ich den Haken in den Systemeinstellungen bei ,,Bildschirmanzeige aller Lokbefehle bei Eingabe über Zentrale/ Handregler/ Keyboard" speichere ab, schließe und beende WDP.
Nach Neustart von WDP undd Prüfung, ob die geänderten Systemeinstellungen auch Bestand haben, setzte ich den Test ,,Loks Modus ZFA in Einzelfahrten" fort.
,
Ergebnis: Der Laufzeitfehler 6 hat Bestand.
Dritter Testabschnitt:
Svens Vorschlag:
,,würdest Du bitte mal im Boostermanagement den Booster löschen. Der ist zwar deaktiviert, hat aber falsche Einstellungen. So ist dort der Fahrkontakt 44 des iZNF im SBhf eingetragen".
Teil 1:
An allen Positionen, wo der Eintrag 44 beim RMK vorlag, habe ich ihn entfernt.
Anschließend die Stromanzeige auf ,,keine" gestellt.
Den Boostereintrag ,,ModulBooster 1" habe ich noch im Boostermanagement gelassen
Boostereintrag gespeichert und Test ,,Modus ZFA in Einzelfahrten" fortgesetzt.
Lok 141 005 -9 (141) fährt fehlerfrei.
Lok 4210 (57) löst Laufzeitfehler 6 bei Einfahrt in SchBf3 aus.
Ergebnis: Der Laufzeitfehler 6 hat Bestand.
Teil 2:
Im Boostermanagement Booster Eintrag ,,Datensatz löschen" gelöscht und gespeichert.
Danach Lok 4210 auf die Stelle vor der Einfahrt in den SchBf 3 zurückgefahren und ZFA gestartet.
Ergebnis Lok 4210 bleibt bei der Einfahrt in den SchBf3 stehen.
Vorgang wiederholt:
Dasselbe Ergebnis ZFA fällt quasi aus.
=> Zugfahrt gelöscht WDP beendet
Während des Beendungsvorgangs erscheint die Mitteilung ,,Es sind noch Magnetartikel in Bearbeitung". Da diese Einstellung sich nicht verändert, gehe ich auf ,,Abbrechen" und beende so führe aber keine Datensicherung durch und beende auch das Startcenter von WDP.
Vor dem nächsten Start von WDP rufe ich in Windows den ,,Task Manager" auf, um das Verhalten der CPU im folgenden im Auge zu behalten.
Fortsetzung des Tests.
WDP gestartet und gewartet bis die Auslastungsanzeige im Task Manager fast konstant.
Dann Lok zurück auf Startposition vor der Einfahrt zum SchBf3.
ZFA gestartet, Zug hält in der Einfahrt zum SchBf3.
ZFA beendet
Zugfahrt FS_FS Navi 128>147 (2) 128>147 + FS FS Navi 128>147 (2) funktioniert nicht.
=> Prüfung der Zugfahrten in den verschiedensten Editoren
Meldung: ,,Es sind noch Magnetartikelschaltungen in Bearbeitung". Vorgang bleibt in dieser Darstellung hängen. Starke Aktivität in der CPU!
=> Abbrechen
=> Alle Prüfungen abgeschlossen.
Ergebnis siehe beigefügtes Protokoll.
Ich bin sprachlos und gehe zum Entspannen außer Haus!
Nun stellt sich auch hier eine Schwierigkeit ein, ich bekomme die Anlage nicht eingestellt. Bitte deshalb noch etwas warten. Danke
Jetzt hat es geklappt!
Hallo Ernst,
Du musst nach dem Löschen des Boosters noch die Booster-Zuordnung der Kontakte auf kein stellen. Das wird im Gleisbild-Editor gemacht.
Hallo Ernst,
das Verschieben der Messpunkte im Einmessfenster ist der völlig falsche Weg. Da beschummelst Du WDP und Dich selbst. Wenn die Lok bei der Einmessung am Punkt 7 mit zum Beispiel 60,7km/h gemessen wird, dann ist das nun einmal eine Tatsache. Durch das manuelle verschieben wird diese Lok keine andere Geschwindigkeit fahren. Aber WDP nimmt nun den verstellten und falschen Geschwindigkeitswert in allen seinen Berechnungen.
Außerdem kannst Du den gemessenen Wert nie so genau mit der Maus einstellen, wie es das Einmesssystem macht. Beim Einmessen wird bei den Geschwindigkeiten mit 3 Nachkommastellen gemessen.
Hallo Sven,
Ich habe im Gleisbildeditor, versucht deine Vorgaben umzusetzen; wenn ich nun den Button "Booster-Zuweisung" betätige, steht unter Bezeichnung "keine-Booster-Zuweisung". Was mache ich nicht richtig?
Die Fehlermeldungen bestehen jedenfalls weiter.
Ad 2:
Ich habe das manuelle Verstellen der Einmeßwerte mit Bewußtsein vorgenommen und hier auch dokumentiert; ich fühlte mich durch die Erläuterungen vom Markus hierzu animiert, um den Laufzeitfehler ggf. auszuhebeln, verstehe aber Deine Rüge voll und ganz! Werde die betreffenden Loks auch von der Anlage nehmen!
Hallo Ernst,
Du mußt jetzt natürlich den betreffenden RMK diese Zuordnung 'keine-Booster-Zuweisung' verpassen. Das sieht man doch im Gleisbild an den blauen Umrandungen. Ich würde einfach mal den Eintrag explizit markieren und dann mit der Maus einen Rahmen über das gesamte Gleisbild ziehen. Somit werden alle Symbole, die eine Boosterzuweisung akzeptieren, mit diesem blauen Rahmen markiert und somit auf 'keine-Booster-Zuweisung' gesetzt.
Hallo Sven,
danke für die Erläuterung; ich kann mich leider erst morgen weiter an dem Thema abarbeiten.
Bis dahin!
Hallo Ernst,
wenn Du mal die Konfiguration Deiner ZNFs anschaust, dann frage ich mich, wie Du Deine Loks zum Stehen bringen willst!
Das ZNF 70 hat eine Gesamtlänge von 97,1cm. Für den Bahnsteig gehen davon auf jeder Seite noch 5cm ab.
Das Signal befindet sich auf 97,1cm
Der einfahrende Zug soll aber erst nach 97cm anfangen zu bremsen!
Solche Einstellungen hast Du zumindest in vielen von mir geöffneten ZNFs.
Das solltest Du mal korrigieren.
Nachtrag, ohne vom LZF6 abzulenken: Die Fahrstraßenaufzeichnung sollte auch immer bis zum Zielsignal gehen.
Hallo Ernst,
und noch eine falsche Eingabe.
Du hast die Rückmeldekontakte in den Systemeinstellungen 3 mal eingetragen. Einmal reicht. Deswegen ist da auch die letzte Spalte rot angezeigt.
Grüße
Markus